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Landkarten - Reiseführer

3 Antworten [Letzter Beitrag]
Bernhard
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User offline. Last seen 1 Stunde 48 Sekunden ago. Offline
Beigetreten: 21.08.2009
Beiträge: 3252

Hallo zusammen,

ich will mal etwas zu den Reiseunterlagen schreiben: die sind allenthalben von den Veranstaltern hier in Deutschland recht begrenzt, um nicht zu sagen: unzureichend, um sich dan vor Ort gut auch über die kleinen Highlights informieren zu können.

Wenn ihr ADAC Mitglied seid, könnt ihr euch dort eine Route ausarbeiten lassen (diese ist aber wie die ADAC-eigenen Karten nur sehr begrenzt zu verwerten -- hier im Forum  zu planen ist ergiebiger !) aber jetzt das Positive: ihr erhaltet (je nach Verfügung beim ADAC) Original-AAA-Karten der einzelnen Staaten -- und die sind schon mal sehr gut.

Und in den USA werdet ihr wie AAA-Mitglieder behandelt. Hier einige Vorteile des AAA für Mitglieder fremder Automobil-Clubs

Dann besorgt euch entweder in einer AAA Geschäftsstelle in einer Stadt, in der ihr zu Beginn eurer Reise seid, die fehlenden und weitere Karten (als ADAC-Mitglieder kostenfrei) -- oder kauft sie in einem der Welcome-Center an der Route.

In den Welcome- und den Visitor-Centern werdet ihr vielfältig fündig (kostenlose und kostenpflichtige Karten - auch von lokalen Anbietern)

Besonders möchte ich euch für die Fahrt im Südwesten die AAA-Karte "Indian Country"  empfehlen: sie deckt die Region zwischen Las Vegas und Arches NP mit gutem Maßstab ab ---  und: sie macht nicht an der Staatengrenze den Schnitt ! Die Staaten-Karten des AAA (Utah, Arizina, California, Nevada) solltet ihr aber auch dabei haben.

Den von vielen gern empfohlenen (im Wal-Mart erhältlichen) Rand McNally-Atlas habe ich persönlich noch nicht benutzt.

Ganz verschweigen möchte ich aber auch hier nicht, dass eine Vorbereitung zu Hause (u.a. mit diesem Forum Wink) absolut notwendig und sinnvoll  ist -- aber das macht ihr ja schon. Die Mitnahme des selbst erstellten Tourbuchs mit Ausdrucken verschiedenster Websites ist sehr empfehelnswert, auch wenn es schon mal 1-2 kg der Gepäck-Freigrenze belegt CryLaughing

Als Grundlage für die Planung empfehle ich den Band Hans Grundmann: Derr ganze Westen 

und dann für die genaue Planung ( u.a auch für Wanderungen)  eines der Bücher von Laurent Martres

Eine tolle Bezugsquelle für eine interaktive CD mit Highlights in Wort und Bild und Bezugsquelle für Topographic Recreational Map von verschiedenenen Staaten des Südwestens findet ihr bei Angelika  Czepan --- siehe hier http://www.womo-abenteuer.de/node/1562 -- mit diesen Karten fahrt ihr an keinem Highlight vorbei (time depending Laughing)

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de

Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

andreas
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User offline. Last seen 1 Tag 18 Stunden ago. Offline
Beigetreten: 28.12.2010
Beiträge: 384
zur Routenplanung

Ich setze für die Routenplanung meist meine DeLorme CD von 2008 ein. Mit entsprechendem Equipment funktioniert das Teil auch als Navi, hier habe ich aber TomTom im Einsatz. Für meine Indian Summer Tour habe ich mir einiges an Informationsmaterial (auch Karten) aus Maine, New Hampshire und Vermont kostenfrei schicken lassen.

Karten von Rand McNally hab ich auch, aber die AAA-Karten sind vergleichbar gut.

LG Andreas

Wooly Bully
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User offline. Last seen 12 Stunden 56 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 01.11.2010
Beiträge: 173
Bücher, Karten - kostenlos bei Amazon

Also ich bestelle erst einmal bei Amazon alles was ich in die Finger bekommen kann:

1. Reiseführer engl. + deutsch, alles mögliche und unmögliche Laughing: Reise Know How, Lonely Planet, Baedecker, ADAC, Marco Polo, National Geographik, dk, Iwanowski, etc. etc.

2. Kartenwerk: Rand Mcnally, ADAC, Hallwag, etc. etc.

3. Aktuelle Campgroundführer: Woodalls etc.

So, von nun an habe ich 2 Wochen Zeit (=14-tägiges Widerrufsrecht), mir die Sachen in Ruhe und von zu Hause aus anzusehen. Ich kann vergleichen, in die Bücher reinlesen, die Karten in Ruhe studieren und das Beste für mich aussuchen. Bei den Karten habe ich mich z.B. für folgendes Set entschieden: USA Set Southwestern: 5 Karten im Set: 4 Einzelkarten (Arizona, California, Nevada, Utah), 1 Übersichtskarte, http://www.amazon.de/gp/product/389764195X/ref=oss_product. Ich persönlich (die Meinungen gehen sicher auseinander) finde diese besser als die vom ADAC zur Verfügung gestellten AAA-Karten.

WICHTIG: Für alle Bücher, die man nicht haben möchte MUSS man innerhalb der 14-Tage-Widerrufsfrist die Rücksendung online ankündigen bzw. beantragen (ich gebe immer als Rücksendegrund "Artikel entspricht nicht der erwarteten Qualität" (oder so ähnlich) an. Stimmt ja auch, denn sonst würde ich ihn ja nicht zurückschicken Wink. Danach bekommt man noch einmal eine Frist (2-3 Wochen) bis zu der die Sachen bei Amazon eingegangen sein müssen. Somit hat man alles insgesamt mindestens 4 Wochen zur Ansicht zu Hause! Mit Hilfe des automatisch generierten Rücksendeetiketts im Originalkarton ab zur Post und zurückschicken. Innerhalb kürzester Zeit erfolgt dann die Rückbuchung des schon bezahlten Kaufpreises.

Ich hatte noch nie Probleme damit und mache das schon seit Jahren. Man muss natürlich sehr pfleglich mit den Sachen umgehen und darf Bücher nicht knicken etc. Bei eingeschweissten Artikeln (CDs und DVDs) funktioniert das natürlich nicht.

Grüße Marc

 

Hüsch
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User offline. Last seen 14 Stunden 44 Minuten ago. Offline
Beigetreten: 16.07.2010
Beiträge: 707
Ich decke mich vor einer

Ich decke mich vor einer Reise immer in der örtlichen Buchhandlung ein. Die hat auf ihren drei Etagen auch eine kleine Ecke mit verschiedenen Reiseführern und Karten. Bis jetzt bin ich da immer fündig geworden.

Meine typische Ausrüstung:

Laptop

Hat man einen Campground mit W-Lan kann man sich über den Laptop nochmal über das ein oder andere im Netz informieren. Hat sich so manches Mal schon als hilfreich und nützlich erwiesen. Ansonsten dient der Laptop als Archiv für die geschossenen Fotos.

Navigationssystem

Meines Erachtens überflüssig. Wir hatten es, da schonmal vorhanden aber dabei. Einzig in Ballungsräumen eine sinnvolle Sache, im Südwesten nervt nur das ständige Rumgefummel damit.

Michelin Road Atlas North America

Der Atlas umfasst die gesamten USA inkl. Detailkarten, angenehmes Format und einfaches Handling. Sehenswürdigkeiten, National Parks und State Parks sind alle verzeichnet, ebenso Scenic Byways.

In Städten werden meist kostenlose Karten aus dem Visitor Center genutzt. Die kann man zusammenknüllen, in die Tasche stopfen und anschließend wegschmeißen. Und sie sind nicht so unhandlich wie ein Reiseführer oder Road Atlas und dabei meist detaillierter und besser. Auch an manchen Campgrounds oder Hotels erhält man kostenlos Karten.

In National Parks oder State Parks gibt es mit Entrichtung des Eintritts eigentlich immer eine Karte. Die ist meist auch sehr gut. Einzig topografische Karten müssen käuflich erworben werden.

AAA Campbook

Eine sinnvolle Investition, auch wenn man die Reise vorgeplant hat, denn Änderungen wird es immer mal wieder geben. Sinnvolle und auch wertvolle Informationen zu Campgrounds, auch in National Parks und State Parks

National Geographic Reiseführer National Parks/ State Parks

Sehr schöne Reiseführer mit ausführlichsten Informationen zu allen National Parks inkl. Karten. Der State Park Reiseführer umfasst nur einige ausgewählte, ist aber ebenfalls schön gemacht. Sehr brauchbare Bücher!

Baedecker Reiseführer

Ich habe mich irgendwann an das Konzept gewöhnt und es hat sich meines Erachtens auch bewährt. Es fiden sich alle nötigen Informationen, gut ergänzt mit den National Geographic Reiseführern

Reise Know How - Der ganze Südwesten

Das Konzept, aufgebaut nach Routen, muss man mögen. Dennoch erhält er einige wirklich wertvolle Informationen, so z.B. eine Wegbeschreibung zur auf dem Titel abgebildeten Wave im Valley of Fire, zu den Arches bei Lone Pine und so weiter...

Liebe Grüße

Simon
Scout Womo-Abenteuer.de