Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Frequently Asked Questions - Rund um die Routenplanung

Hier findet ihr alles, was ihr für eine gelungene Routenplanung benötigt, wieviele Meilen sinnvoll sind, wie man einen Campground bucht, usw.

Zuallererst...   ...wir helfen laugh!

- bei allgemeinen Fragen
- bei Fragen
     --> zu Highlights, Campgrounds, Strecken
     --> zum Wohnmobil
     --> zur Reisezeit
     --> zur Buchung
     --> u.v.m.

Keine Scheu, keiner beißt hier, aber:
- sei nicht enttäuscht, wenn nicht immer sofort eine Antwort kommt (wir machen das als Hobby, manchmal ruft der Arbeitgeber oder andere Hobbies)
- erwarte keine fertigen Lösungen, sondern Anregungen, Input, Abwägungen
- jeder Reisende, also auch jede Reise ist individuell - hier hat keiner "Recht", es gibt nicht die "richtige" Route, sondern jeder macht seinen individuellen Routenplan.

Nützlich für die Planung sind besonders:
- die FAQs (in denen du gerade schon liest)
- die Womo-Abenteuer-Map
die Reiseberichte und Routenplanungen, die du z.B nach Region, Jahreszeit und Reisedauer filtern kannst
- die anderen, parallel laufenden Planungen, die in unserem Reisekalender verlinkt sind
- und natürlich unsere Suchfunktion oben rechts, bitte nutze sie

Als Pflichtlektüre mit vielen Tipps zur Herangehensweise an eine Routenplanung zählt der Beitrag: Routenplanung - Wie funktioniert das?
Möchtest du deine Routenplanung zur Diskussion stellen? Hier steht, wie man's technisch macht: Wie erstelle ich eine Routenplanung?

Wenn ihr eure Route zur Diskussion stellen möchtet oder Hilfe bei der Ausgestaltung eurer Route braucht, geht ihr auf der Startseite links auf "Inhalt erstellen" und wählt "Routenplanung". Hier solltet ihr zuerst einen aussagekräftigen Titel formulieren und dann die Eckdaten eurer Planung anhand der vorgegebenen Abfragen auswählen.

Falls ihr in unserem Reisekalender erscheinen möchtet, tragt ihr bitte auch das Reisedatum ein. Oft ist das genaue Datum zu Beginn einer Planung nicht bekannt, jedoch könnt ihr eure Angaben jederzeit editieren, ergänzen und anpassen. Im Reisekalender sieht man auf einen Blick, ob andere Foris zeitgleich unterwegs sind und könnte schon im Vorfeld beispielsweise ein Treffen unterwegs vereinbaren.
Soll eure Routenplanung nicht im Reisekalender erscheinen, so lasst das Reisedatum in der Maske einfach frei. Schreibt es dann jedoch bitte ins folgende Kommentarfeld, da ein Reisedatum für die richtige Beratung nicht unerheblich ist.

Im Kommentarfeld könnt ihr noch weitere Informationen zu euch und euren Wünschen geben und vor allem beschreiben, ob ihr schon etwas gebucht habt oder noch vollständig offen seid.

Hilfreiche Tipps zur Herangehensweise an eine Routenplanung findet ihr hier.

Anhand der so klassifizierten Routenplanung lassen sich ähnliche Planungen schneller finden und Synergien untereinander bilden, indem man sich gegenseitig hilft.

Es macht viel Sinn, sich und die Reisegruppe vorzustellen. Dann weiß man, mit wem man es zu tun hat und unsere Tipps und Anregungen sind dann "treffsicherer".

Hier eine kleine Checkliste - Informationen, die für uns wichtig sind, um hilfreiche Tipps zu geben:

... Reisezeit und Mietdauer inkl. Annahme/Rückgabe.
... Was ist schon gebucht, wo gibt es noch Freiraum?
... Welcher Wohnmobiltyp, welcher Vermieter?
... Urlaubsschwerpunkte: Parks/Städte, Natur, Wandern, Wasser, Berge, Wüste, etc.
... Bisherige Erfahrung in der Gegend
... Routenwunsch, Must-See's
... Eckpunkte, die feststehen
... Kinder (wie alt)?

Immer diese komplizierten Fragen, auf die es gar keine korrekten Antworten geben kann ...

Vorab: das Thema Campground-Buchen wird in drei separatem FAQ-Beiträgen behandelt:
- Welche Campgrounds soll ich buchen? Private or public?
- Soll ich Campgrounds überhaupt reservieren?
- Wie reserviere ich einen Campground in den National und State Parks - speziell im Yosemite oder Yellowstone?

Detaillierte Informationen zur Wohnmobilbuchung:
Wie bucht man ein Wohnmobil? Der Schlüssel für das Buch mit den 7 Siegeln smiley 


In welcher Reihenfolge buchen?

Folgende Buchungspunkte sollte man in der nachfolgenden Reihenfolge buchen:
1) Flug + Wohnmobil (idealerweise gleichzeitig)
2) Hotel
3) individuelle Dinge wie Limo-Service, Mietwagen, Las-Vegas-Shows, Helicopter-Flüge etc.


Wann buchen?

Schwierig zu sagen. Für die Reisenden in den Ferien, möglichst frühzeitig, um die interessanten Frühbucherrabatte zu bekommen und um sich ein WoMo zu sichern. Ein dreiviertel Jahr vorher ist eine gute Faustformel.

Überführungsfahrten im Frühjahr werden kurzfristig angeboten, hier ist spontane Entscheidung gefordert.


Bei wem buchen?

Was spricht dafür alles aus einer Hand beim Reisebüro zu buchen:
... Das Reisebüro ist verantwortlich, dass alles terminlich zusammenpasst
... Man hat einen Sicherungsschein
... Gerade als Neuling ist man beim individuellen buchen oft überfordert
... Bei Reiseänderungen durch einen der Veranstalter trägt das Reisebüro Aufwand und Kosten
Unsere Empfehlung: nehmt einen Wohnmobilspezialisten, nicht das Reisebüro um die Ecke.

Was spricht dafür individuell zu buchen:
... man bekommt Sonderwünsche erfüllt (z.B. Einweg-Miete beim WoMo)
... direkter Draht zur Airline sichert Kulanz und Support
... bessere Konditionen beim Flugportal der Wahl oder beim Hotelportal/Priceline/Hotwire


Die besten Preise und individuellen Wünsche ("Meilenflug mit Upgrade in die Business Class", "2-bedroom-Suite mit Balkon nach Norden") bekommt man nur so erfüllt. Und es ist gar nicht so schwierig im Zeitalter des Internet - beim ersten Mal ist vielleicht etwas Mut erforderlich.


Soll man Flug, Wohnmobil oder Hotel direkt beim Anbieter in USA buchen?

Die klare Antwort:
... Flug oder Hotel: möglich, oft sogar günstiger als beim deutschen "Vermittler" zu buchen.
... Wohnmobil: klares Nein, wegen der Versicherungen. Nur Urlauber mit guten Kenntnissen und Verbindungen sind in der Lage, als Deutsche eine Haftpflichtversicherung in den USA abzuschließen.

Wir haben den Hinflug nach Rom gebucht, Must-See's sind dann Madrid, der Eiffelturm, Kopenhagen und das Brandenburger Tor, zurück fliegen wir von London, weil da wollen wir unbedingt noch den Buckingham-Palast sehen ...

Okay - das ist übertrieben-  aber wenn wir uns zahlrreiche Routenplanungen hier anschauen, dann könnte man schon den Eindruck haben, dass die Planer die enormen Entfernungen in den USA massiv unterschätzen.

Wie lautet also die Antwort?

Nun, die Antwort ist leider enttäuschend. Machbar ist vieles, ob es dann allerdings Sinn macht, hängt von vielerlei Dingen ab und ist sehr individuell. Hier mal zwei Gruppen von Leuten die unterschiedlicher nicht sein könnten:

1) Die Kleinkindfamilie
Der geruhsame Kleinkindfamilienurlaub mit mehrtägigen Aufenthalten in Nationalparks hat vielleicht 80mls pro Tag.

2) Die vier Studenten
Rattern mit 250mls pro Tag den kompletten Südwesten ab und sind jeden Tag an einem anderen Ort.

Beide Urlaube können super laufen!


Ein paar Anhaltspunkte können helfen, euren persönlichen Stil zu finden:


- Zählt den ersten und letzten Tag der Wohnmobilmiete nicht mit. Die braucht ihr für Übergabe/Einkaufen/Eingewöhnen, zum Packen/Putzen/Abgeben/Transfer.
- Plant ruhig ein paar Stationen ein, wo ihr mehrmals übernachtet. Stichwort "Doppelübernachtungen"
- Keine gute Idee: spät nachmittags am Highlight ankommen, morgens schon wieder los. Besser weglassen, man sieht nämlich nichts.

- Rechnet mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30-40mph. Wirklich:  g l a u b t   e s !

- Auf die Google-Map-Strecke ("netto-mls") muss man ca. 10-20% Aufschlag rechnen, für Umwege, Suche, Einkaufen, Tanken etc.

Wir unterscheiden zwischen Miettagen und Fahrtagen, also die Tage, wo das Fahrzeug auf längere Strecke bewegt wird. Dazu ein paar Erfahrungswerte von unseren Usern:
- eine betont geruhsame Route hat 80-100mls pro Miettag, 100-120mls pro Fahrtag.
- eine ausgeprägte Fahr-Route hat mehr als 150mls pro Fahrtag.
Eine Mehrheit findet sich zwischen 100 und 150 Meilen wieder. Wir haben dazu auch eine Umfrage gemacht, die Ihr hier nachlesen könnt.

Bewährt hat sich auch:
- Ein Rhythmus aus Fahrtagen und mehreren Tagen an einem Ort
- Ab und zu ein "Gewalttag" (so 200- max. 350mls) verkraftet man gut, dann aber möglichst auf Interstates.


Zusammengefasst:
In einer 3 Wochen-Miete hat man 19 Tage (ohne erster und letzter Tag), da kann man sich 1.500 - 2800mls vornehmen, das entspricht einer "Google-Strecke" von 1.300 - 2.300mls.
Man sollte sich aber klar machen, dass die 2800-mls-Route bedeutet, dass man jeden Tag 4-5 Stunden am Fahren ist. Dazu kommt noch die Zeit für Tanken, Einkaufen, Pausen, Dumpen etc. Legt ihr dann auch noch eine Doppelübernachtung in den wichtigesten Parks ein (was dringend empfohlen wird!), dann verteilt sich die Reststrecke auf noch weniger Tage. Deswegen unterscheiden wir auch zwischen Miettagen und Fahrtagen.

Grund mehr, eine solide Routenplanung zu machen und auf die Verträglichkeit der Tagesetappen zu achten. Wir sind ja schließlich im UrlaubLaughing

 

Noch mehr zum Thema, warum man mit dem Wohnmobil nicht so viele Meilen schafft wie mit einem PKW findet ihr hier.
 

Bei der Wohnmobilbuchung muss man in den meisten Fällen sog. Meilenpakete kaufen. Damit man einschätzen kann, wieviel Meilen man voraussichtlich fahren wird, macht man eine Routenplanung, welche am Ende mit einem 15-20%igem Sicherheitsaufschlag die Gesamtlänge der Tour ergibt. Meistens werden 500er Meilenpakte angeboten, so dass sich immer die Frage ergibt, wieviele Pakete man denn kaufen sollte, denn nur teilweise in Anspruch genommene Pakete kosten Geld, aber genauso wenn zuviel nachgezahlt werden muss.

Unser User Werner (enigineer) hat dazu eine Rechenformel ermittelt, welche diese Antwort liefert:

100 * DK *  MPP / [MP ( 100 + T)]

MPP = Meilenpaketpreis (z.B. 185 € (für 500 Meilen)
MP = Preis einer Mehrmeile in Dollar (z.B. 0,45 $)
DK = Dollarkurs (z.B. z.Zt.   1,13 $ pro 1 Euro)
T = Sales Tax im entsprechenden Anmietort  (z.B.  8,15% in Las Vegas)

Details und Rechenbeispiele dazu findet ihr hier.

Zuallererst schau in die "Womo-Abenteuer-Map", das Kronjuwel unserer Seite. Dort wirst du einen umfassenden Fundus an Campgrounds entlang deiner Route mit entsprechenden Bewertungen finden.

Grundsätzlich kann man sagen, dass in der Regel

... Public Campgrounds in der Natur liegen,
... in National oder State Parks, in National Forests, County Parks,
... große, oft sehr große Sites haben,
... selten Full Hook Up haben, manchmal Strom- oder Wasser-Anschluss,
... meistens keine oder nur einfache Sanitäranlagen haben,
... kurz: landschaftlich schön, sehr schön sind.

... dass Private Campgrounds mehr Service bieten,
... wie Full Hook Up, Pool, Laundry, WiFi, etc.
... oft mit sehr guten Sanitäranlagen,
... kleine, zum Teil sehr sehr enge Sites haben,
... und oft recht teuer sind.

Meist sind der Schwerpunkt unserer Routen ja die Nationalparks, mit oft traumhaften Campgrounds im Park. Da heißt dann auch unsere Empfehlung uneingeschränkt: public CG.
Dusche und WC haben wir ja dabei.

Beispiele: Devils Garden im Arches, Jumbo Rocks im Joshua Tree, Dead Horsepoint State Park, Pinyon Flat im Great Sand Dunes, Kodachrome State Park, und ... und ... und.

Auf der anderen Seite (ich denke gerade an die Kinderfraktion wink ist ein Privater CG mit einem Pool und einer Waschmaschine alle 3-5 Tage auch nicht zu verachten. Und wenn man mit dem Wohnmobil auch Städte besucht, so hat man oft nur die Wahl zwischen stadtnah und private oder public und Fahren (wie in Las Vegas, San Francisco, Los Angeles oder Santa Fe).

Oft wird die Frage gestellt, ob man denn nicht "regelmäßig Full Hook Up" braucht.
... Nein, braucht man nicht.
... Man braucht alle 1-3 Tage ein Dump Station und einen Wasseranschluss, die Tanks reichen dafür. Siehe hier.
... Beides, Dump Station und Wasser, gibt es in praktisch jedem State oder National Park.
... Im heißen Südwesten ist ein Stromanschluss (für die Klimaanlage) nicht schlecht. Oft auch in den Parks vorhanden.
Ein Full Hook Up ist nicht nötig. Im Gegenteil: die räumliche Nähe des Abwasseranschlusses hat leider als wichtigste Eigenschaft, dass sie ... stinkt.

Darum nehmen viele auch in den Privaten CGs nur eine Site mit Elektro- oder Wasseranschluss. Diese Sites sind meist auch etwas größer.

Und schließlich: zum Wohnmobilurlaub gehören auch und besonders das Lagerfeuer und das Grillen.
Beides ist auf vielen privaten CGs nicht erlaubt.

Die perfekte Antwort hierzu kennt eigentlich nur Radio Eriwan: im Prinzip ja oder auch nein, aber ... Wink

Nur beim Yosemite ist die Antwort einfach: immer, in den ersten maximal 15 min des Buchungsfensters. Siehe hier.

In den letzten Jahren hat sich die Reservierungssituation verschärft (vielleicht weil die Einheimischen zunehmend lokal Urlaub machen), und an folgenden Lokationen sollte man vorbuchen, wenn man einen bestimmten Campground haben möchte, oder eben wirklich im Park oder an der Küste sein möchte:
... ganzjährig: Arches / Devils Garden
... ganzjährig: Pazifik-Küste und Atlantik-Küste
... Sommer/Wochenenden: Zion, Grand Canyon, Bryce. Besonders bei später Ankunft.
... im Frühjahr bis ca. Ostern: Wüstenparks wie Death Valley, Joshua Tree, Anza Borrego
... Wochenenden in State Parks (insb. Seen) in der Nähe von Städten

Aber auch an diesen Highlights gilt, dass man (bei nicht zu später Ankunft, d.h. gegen 16/17:00) fast immer auch ohne Reservierung unterkommt. Vielleicht/wahrscheinlich nicht auf dem Top-Platz, aber in der Nähe, vielleicht etwas weiter entfernt. Und auch zum Yosemite kann man ohne Reservierung reisen, wenn man einen der umliegenden Campgrounds nimmt. Man muss aber zum Teil dann etwas mehr Fahrerei in Kauf nehmen.

Bei den meisten anderen Lokationen ist ein Unterkommen ohne Vorbuchen problemlos.

Am Ende ist es wie so oft ... eine ganz persönliche Entscheidung!
... Für den einen ist es der Inbegriff von Freiheit, ganz flexibel und ungebunden zu entscheiden, wann (und ob) er am Punkt x ankommt. Eine starre, vorgeplante Route wäre ein "Horror".
... Für den anderen ist es der Inbegriff von Entspannung und Muße zu wissen, dass ohne Hektik, ohne Sucherei (ohne quengelnde Kinder wink die Unterkunft für den Nachmittag oder Abend geregelt ist.

Die Kinderfraktion hier gehört eher zur zweiten Gruppe, die Paare eher zur ersten (wohl auch, weil die Paare eher in der Nebensaison unterwegs sind).

Stand Jan. 2012

***** Recreation.gov = National Parks *****
***** reserveamerica = State Parks oder National Parks und viele andere *****

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Grundsätzlich reserviert man die folgenden Campgrounds bei www.recreation.gov
- National Parks
- National Forest Campgrounds
- Campgrounds von BLM und Army Corps of Engineers

Die Nationalparks haben ein taggenaues Reservierungsfenster von 6 Monaten, gerechnet von der 1. Nacht des Aufenthalts. Die Reservierungszeit beginnt um 10:00 am EST, also 16:00 deutsche Zeit. Beispiele:
- 1 Übernachtung, 14. auf 15.6.2011 ===> Fenster öffnet am 14.12.2010, 16:00
- 3 Übernachtungen, 22.-25.10.2011 ===> Fenster öffnet am 22.4.2011
(Siehe aber unten die beiden Ausnahmen!)

In der Regel ist es nicht erforderlich, wirklich 6 Monate vorher am Bildschirm zu sitzen. Ausnahmen sind Arches für Juli/Aug, die River Sites im Zion/Watchman und die Rim Sites am Grand Canyon North Rim. Die sind oft am ersten Tag des Buchungsfensters weg.

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Die State Parks haben je nach Staat andere Reservierungsseiten, meistens www.reserveamerica.com. Auch die Reservierungsfenster sind von Staat zu Staat unterschiedlich - manchmal 16 Wochen, wie (derzeit!) in Utah, manchmal 7 Monate, wie (derzeit!) in Kalifornien. Bitte immer beim jeweiligen Campground nachschauen!

Achtung: Man kann auch die National Parks über www.reserveamerica.com suchen und freie Sites finden, wird aber zum Durchführen der Buchung auf www.recreation.gov weiter geleitet.

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Besorgt euch vorher einen User-Account, macht ein paar Probebuchungen (einfach am Ende nicht auf den Book Now Buttom klicken wink.
Achtung: man braucht für beide Systeme einen eigenen User-Account, kann aber den gleichen Usernamen (=email) nehmen.

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Ausnahme 1: Yellowstone NP.
==> Verwaltet von Xanterra, jetzt auch online, sowie per Telefon, Email oder Fax, siehe  http://www.yellowstonenationalparklodges.com/how-to-make-a-reservation-1...

 

Ausnahme 2: Yosemite Nationalpark.
==> Das Buchungsfenster besteht aus 1-Monatsblöcken, die jeweils 5 Monate vorher 1 Monat weiter rücken. Siehe http://www.recreation.gov/marketing.do?goto=acm/faqs/reservations.htm

Klingt kompliziert, ich schaffe auch nicht, es mir zu merken:
am 15.12.2010 wird 15.04. - 14.05.2011 freigegeben
am 15.01.2011 wird 15.05. - 14.06.2011 freigegeben
am 15.02.2011 wird 15.06. - 14.07.2011 freigegeben
...
am 15.xx wird 15."xx+4" - 14."xx+5" freigegeben.

Und hier ist es absolut zwingend, um 16:00 mit dem Finger über der "Book these Dates"-Taste zu schweben und zu buchen. Um 16:15 sind alle Sites weg.
Also: vorher Account besorgen, üben, und kurz vor 16:00 einloggen, Campground suchen, Site auswählen ...

Und am 15.3. darauf achten, ob in USA schon die Sommerzeit begonnen hat ... dann ist's nämlich schon um 15:00!

Wer keinen Platz reserviert bekommt, kann
a. es außerhalb des Yosemite versuchen,
b. die First-come-first-serve Campgrounds am Vormittag anfahren, oder
c. sich zwischen 8:00 und 9:00 morgens im Ranger Büro des Curry Village in eine Warteliste eintragen.
d. nach ein paar Stunden/Tage noch mal probieren: viele reservieren "zur Sicherheit" doppelt (grrr) 

Die Eintrittsgebühren in die Nationalparks liegen zwischen 10 und 30$. Besucht man während eines Jahres mehrere Parks, kann sich die Anschaffung des Nationalparkpasses, auch America the Beautiful oder Annual Pass genannt, für 80$ (Stand Mai 2017) lohnen. Er gilt auch für staatlich betriebene Erholungsgebiete wie Monuments, Historic Sites, Recreation Areas und National Wildlife Refuges, nicht aber für State Parks!

   

Der Pass ist gültig für 12 Monate ab dem Kaufdatum und man bekommt ihn bei der Einfahrt in jeden Nationalpark oder den erwähnten Erholungsgebieten.


Nähere Infos unter http://store.usgs.gov/pass/annual.html.

Strassenkarten sind heute im Zeitalter des Navi nicht mehr so wichtig wie früher. Haben sollte man sie dennoch, lassen sich in jeder Tankstelle kaufen, im Internet oder vorab beim ADAC besorgen. Sehr gut sind die AAA-Karten der jeweiligen Bundesstaaten.

-"Topographic Recreational Maps", von GTR Mapping, Straßenkarten mit vielen Zusatzinformationen, schattierten Höhenangaben und Kennzeichnung von Nationalparks, National Monuments, National Forests, Wilderness Areas, Campgrounds und Picnic Areas. Sehr hilfreich sind auch die Angaben zu den Interstate Exits und die Klassifizierung von Hauptstraßen, Nebenstrecken und Dirt Roads (gravel, dirt und 4WD). Erhältlich für einzelne Bundesstaaten oder als preiswertes USA Kartenset - zu beziehen über http://www.tourideas-usa.com/bestellung04.htm

-"Indian Country Guide Map", AAA, die Karte für die Kernzone jedes Südwesturlaubeszwischen zwischen Las Vegas und Arches NP, muss man haben.

-"Trails Illustrated ", von National Geographic, sehr detaillierte topografische Karten von vielen Parks mit Angaben von gps-Daten und im UTM-Gitter. Sehr hilfreich für das Trekking.

Jede Reise beginnt mit dem Studium von Reiseführern und das gute Stück begleitet die Tour bisweilen um ja keine Seheswürdigkeit zu verpassen. Hier eine kleine Auflistung von guten Reiseführern, die über die Standard-Tipps hinaus auch die weniger bekannten Sehenswürdigkeiten beschreiben.

USA-der ganze Westen
-Grundmann, Hans-R. : "USA-der ganze Westen", Verlagsgruppe Reise Know-How, das Standardwerk, immer auf die aktualisierte Auflage achten.

Südwesten USA
-Schmid-Brümmer, Horst /Teuschl, Karl : "Südwesten USA" , Vista Point Verlag, bietet ausgearbeitete Routen, für Einsteiger sehr hilfreich, in anderen Bänden werden andere Gebiete /Bundesstaaten besprochen.

Touridee USA, Faszination Südwesten
-Czepan, Angelika : "Touridee USA, Faszination Südwesten", t.i.net travel informations e.K., interaktive CD-ROM, Angelika bereist schon lange den Südwesten und kennt viele Geheimtipps und schöne Trekkingtouren. Hier gibt es auch gute Karten zum Planen.

Wandern im Südwesten der USA
-Schäfer, Peter Felix: "Wandern im Südwesten der USA", Books on Demand GmbH, reines Wanderbuch ohne Bilder, dafür mit gps-Daten, spricht eher den erfahreren Reisenden an, teilweise 4WD-Fahrzeuge nötig.

Photographing the Southwest
-Martres, Laurant: "Photographing the Southwest", Photo Trip USA, 3 Bände (Utah, Arizona, Colorado+New Mexico), englischsprachig, viele Bilder, tolle Tipps, sehr empfehlenswert für denjenigen, der gerne fotografiert.

Die öffentlichen Verkehrsmittel (ÖPNV) in den USA sind deutlich heterogener als die Verkehrsverbünde der großen europäischen Städte. Wenn man Sie aber durchschaut hat, können Sie eine Wohnmobil- oder Mietwagenreise perfekt ergänzen. Näheres zur Geschichte des Nahverkehrs in den USA könnt ihr hier nachlesen.

Leider sind die Modalitäten in den verschiedenen Städten recht unterschiedlich, so dass wir nachfolgend im Detail auf die wichtigsten Metropolen eingehen - wohl wissend, dass die Systeme einem ständigen Wandel unterliegen.

Gemeinsamkeiten gibt es nur wenige: Die wichtigste scheint die Tatsache zu sein, dass man fast nirgends mehr mit Bargeld bezahlen kann, sondern fast vollständig auf irgendwelche Wertkarten oder Pässe gesetzt wird. Auch der bekannte "Token" aus New York hat so der neuen Zeit weichen müssen.

New York

Washington

Chicago

Los Angeles
->Erfahrungen von Torsten44

San Francisco

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Für folgende weitere Städte könnt ihr Querverweise zu den ÖPNV´s in den entsprechenden Highlighteinträgen finden:

Denver
Seattle
Salt Lake City
Las Vegas
New Orleans
Boston
Oklahoma City
Minneapolis

Viele Vermieter bieten zu Beginn der Saison im Frühjahr günstige Überführungstouren von fabrikneuen Wohnmobilen an. Diese starten zumeist in der Nähe von Chicago (Standort des Werks) z.B. in Middlebury oder Forest City und werden oftmals als Schnäppchen angepriesen. Doch Vorsicht, hier sind einige Fallstricke zu beachten:  

-Jahreszeit
Die Überführungen finden logischwerweise vor der Saison statt, d.h. in den Monaten März, April und ggf. Mai. Dies kann bedeuten, dass es bei Übernahme des WoMos noch schneit und den Winter sollte man auch ersthaft bei der Routenplanung berücksichtigen. Zu beachten ist auch, dass die Fahrzeuge bei Übernahme "winterfest" gemacht sind. d.h. es kann zu diesem Zeitpunkt kein Wasser und Abwasser genutzt werden. Siehe dazu auch den Thread "Winterized" und die FAQ "Wohnmobil-Lexikon".

-Abgabeort
Sind Seattle, San Francisco, Los Angeles oder auch Orlando im Angebot, sollte man gleich zweimal hinschauen. Erstens nach der Routenlänge und zweitens nach der Mietdauer. Wenn man eher Interesse an einer Rundtour in CA oder FL hat, macht ein Anlauf über 2000 Meilen keinen Sinn. Kosten+Zeitaufwand beachten!

-Mietdauer
Für eine Überführung sollte man deutlich mehr Zeit einplanen, damit man nach langen Fahrstrecken auch immer wieder einen Tag für Besichtigungen/Wanderungen und zum Relaxen hat. Man wird meistens deutlich mehr fahren als bei einer sonstigen Rundreise. Für eine Überführung von Chicago an die Westküste sollten es schon 4 Wochen sein, noch eine Woche mehr ist gut. Dabei kann man je nach Streckenführung durchaus mit 4000 bis > 5000 Meilen rechnen. Ein Schnitt von gut 120 Meilen pro Miettag ist entspannt zu schaffen, wenn man ein paar Regeln beachtet:
An den Fahrtagen früh losfahren, gegen 7 Uhr, dann später eine Frühstückspause und Zwischenstopps (Einkaufen, Besichtigungen) einplanen. Ruhig mal an einen Tag > 300 Meilen fahren, aber auch immer wieder mehrere Tage an einem Ort verbringen.   Ein Angebot über 2 Wochen für eine Überführung nach SEA sollte man nicht ernsthaft in Erwägung ziehen.  

-Streckenführung
Im Gegensatz zu Rundreisen in einem bestimmten Gebiet, wie z. B. in Kalifornien oder dem Colorado Plateau, die meist mit Highlights gespickt sind, gibt es bei einer Überführung viel größere Entfernungen zu überbrücken und hat dazwischen auch nicht so interessante Streckenabschnitte. Wer aber ein Auge für kleine Highlights hat und wem es wichtig ist, das Land auch mit den kleinen Dingen kennenzulernen, vielleicht auch weil er die großen Highlights bereits kennt, der wird begeistert sein. Eine Überführung ist meist sehr abwechslungsreich, bei guter Planung wechseln sich Stadtbesichtigungen und Kultur mit viel Natur und tollen Wanderungen ab.

-Versicherungen
Prüft genau, mit wem ihr den Mietvertrag abschließt. Wenn ihr mit dem ansässigen Vermieter nach amerikanischem Recht abschließt, ist der Gerichtsstand im Schadensfall die  USA. Dies ist leider überhaupt nicht zu empfehlen ! Deshalb immer über einen deutschen Vermittler buchen und die Höhe des Versicherungsschutzes prüfen. Ist er nicht ausreichend, sollte man unbedingt eine Zusatzversicherung (z.B. bei Hanse Merkur) abzuschließen.

-Kostenrechnung
Aufgrund der vielen Meilen im Vergleich zu einer Rundreise relativiert sich die Ersparnis der günstigen Wohnmobilmiete. Die höheren Benzinkosten müssen unbedingt gegengerechnet werden und können noch höher ausfallen, wenn man tatsächlich ein viel größeres Wohnmobil bekommt als gewünscht. Auch der Transfer von Chicago zum Werk muss berücksichtigt werden.

-Besonderheiten
Man bekommt ein fabrikneues Wohnmobil, das auch so einige kleine Macken (Kinderkrankheiten) haben kann. Man sollte über etwas Wohnmobilerfahrung und handwerkliches Geschick verfügen. Nur wer wirklich Spaß am Fahren eines Wohnmobils hat, wird auch die langen Etappen gut ertragen. Man hat immer "Run of fleet" d.h. möglicherweise bekommt man ein wesentlich größeres Wohnmobil als gewünscht. Darauf sollte man vorbereitet sein und bei der Buchung der Campgrounds möglichst beachten.

-WoMo-Abenteuer-Empfehlung
Aus den vorher genannten Gründen ist eine Überführung für Newbies und Familien mit Kindern nur sehr bedingt geeignet, es sei denn man hat genug Zeit. Hier lohnt es eher andere Angebote der Vermieter, wie das Winter-oder das Frühjahrsspecial, zu beachten. Eine Überführungstour sollte auf jeden Fall gut geplant werden, da können die Reiseberichte unter Nutzung der Filterfunktion „Überführung“ eine große Hilfe sein.


Nachfolgend ein in der WELT erschienener Beitrag mit dem Titel

Im Wohnmobil quer durch die USA – für einen Euro

Zum Abschluss dieser sanfte Wink mit dem Zaunpfahl: wir alle freuen uns nach der Reise über einen schönen Reisebericht und über das fleißige Füllen unserer Womo-Abenteuer-Map. Auch über Hinweise, wo unsere Tipps besonders geholfen haben oder auch, was vielleicht falsch oder nicht treffend war.

Und bitte bewertet dort die CGs, die ihr besucht habt - auch wenn es keine Neueintragung ist.

... einen ganz herzlichen Dank !
(Und es ist kein Zwang - aber wir freuen uns über Feedback.)