Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Südwesten USA San Francisco.San Francisco im Aug/Sept 2019

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AlexaWM
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Zuletzt online: vor 1 Monat 2 Wochen
Beigetreten: 04.02.2019 - 22:48
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Südwesten USA San Francisco.San Francisco im Aug/Sept 2019
Eckdaten zum Reisebericht
Reiseregion: 
Start/Ziel: 
Reisedauer: 
Reisegruppe: 
Reiseschwerpunkte: 
Reisezeit: 
Status: 
abgeschlossen

Vielen Dank an all die Unterstützer bei der Planung dieser Reise, ohne die WoMo Seite wäre bestimmt nicht alles so glatt verlaufen. Anbei eine kurze Beschreibung sowie ein Fazit.

Reisende:

Zwei Erwachsene und zwei Kinder (12 + 15 Jahre)

Reiseverlauf:

Abschnitt 1, Mi 14.08.- Sa 17.08. San Francisco, Hotel

Drei Tage verbrachten wir in San Francisco im Hotel zum Sightseeing.

Abschnitt 2, Sa 17.08. – Mi 21.08. Pazifikküste entlang Highway #1

Wir fuhren entlang dem Highway #1 Richtung Süden bis Santa Barbara

Abschnitt 3. Mi. 21.08. – Mo. 02.09. Las Vegas und Canyons

Abschnitt 4: Mo. 02.09. – Sa. 07.09.  in den Bergen der Sierra Nevada

Im Sequoia National Park bestaunten wir Mammutbäume, im Yosomite National Park Wasserfälle.

 

Der detaillierte Reiseverlauf entspricht der Planung hier, bis auf drei Änderungen:

-Im Zion Canyon waren wir drei Nächte statt einer.

-In Page waren wir nur eine Nacht statt zwei.

-Der Big Bend of Colorado Campingplatz war im August zur von uns geplanten Zeit wegen eines Buschfeuers geschlossen, wir waren im Camp Davis nebenan.

Fazit:

Der Urlaub war eine wunderschöne Erlebnisreise, die Planung ließ sich prima umsetzen.

Ein paar ausgewählte Gedanken:

Fahrstrecke:

Wir sind in drei Wochen 4200 km gefahren und empfanden das noch als ok, die längste Etappe mit ca. 240 Meilen hat sich dann aber schon etwas hingezogen. Für unsere Kinder war das ganze erträglich, oft haben sie auf der Sitzbank hinten geschlafen (natürlich angeschnallt), die Zeit im Netz verbracht oder auch mal vorne gesessen. Mit 4 Erwachsenen würde ich aber eher zwei kleinere Camper empfehlen.

Grill:

Bewährt hat sie die Vorbestellung eine Gasgrilles ( https://www.walmart.com/ip/Char-Broil-Table-Top-Gas-Grill/16422835) mit samt Kartusche (https://www.walmart.com/ip/Coleman-Propane-Fuel-16oz-2-pack/20971271) im Walmart. Wenn man mal spät abends ankommt geht es einfach schneller als am Lagerfeuer, insbesondere wenn man evtl. noch kein Brennholz hat. Allerdings darf man vom Grill auch nicht allzu viel erwarten, bei stärkerem Wind wird er nicht richtig heiß (Windschutz z.B. mit Campingklapptisch hilft). Insgesamt hat er aber seinen Zweck erfüllt.

Geld:

Das Umtauschen von Bargeld hat sich für uns nicht bewährt, der Kurs war in der Regel 8-10 % schlechter als mit der Kreditkarte insbesondere da eine unserer Karten keinen Ausgabeaufschlag in USA draufschlägt.

Camper:

Unser Camper wurde von Road Bear vermietet (http://www.roadbearrv.com/en/rv-rentals/class-c-25-27), allerdings war der Innenraum nicht exakt wie im link geschnitten. Den Anbieter kann ich rundum empfehlen. Die Größe des Campers war für uns ok. Wir haben fast ausschließlich die Sanitären Anlagen darin benutzt, da die Dusche schon eine ordentliche Größe hatte. Wir konnten problemlos zwei Tage autark mit dem Wasser und Abwasser leben, das sind dann immerhin 8-mal Duschen und 2-4 mal Spülen, danach ist die Dump Station fällig.

Im Stehen hatten wir nie Probleme mit Abwassergeruch, weder autark noch mit full hook up. Vor einer längeren Fahrt sollte der Abwassertank aber geleert werden, da man das ganze sonst riecht. Ich vermute, dass es am Schaukeln des Abwassers liegt, auch wenn ich mir nicht wirklich erklären kann, warum es im Stand keine Geruchsprobleme gab, wohl aber im Fahren.

Der Hauptvorteil des Full Hook Up ist die Zeitersparnis am Abreisetag, da man nicht mehr zur Dumpstation muss.

HotSpot:

Wir hatten den Hot Spot von Road Berry mitgebucht. Der HotSpot verwendet als Netzanbieter T- Mobile, das kostete für drei Wochen immerhin stolze 150€. Das Gerät bietet auch einen Navi und zusätzlich telefonische Freiminuten, z.B. 30 Minuten nach Deutschland pro Tag. Wirklich benutzt haben wir allerdings nur die Hot Spot Funktion. Von der Netzabdeckung glaube ich aber wäre das Mieten eines Gerätes mit AT&T als Anbieter besser. Nach einer kurzen Recherche gibt es Anbieter die den Hotspot per Post an den Wohnmobilvermieter oder ins Hotel schicken, mit einem Rückumschlag mit dem man das Gerät vom Flughafen aus wieder zurücksendet, so etwas würde ich beim nächsten Mal probieren (z.B. www.daypasswireless.com ). Aber Achtung, wirkliche Erfahrung habe ich nicht damit.