Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Alaska im August/September 2018

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hellawaits
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Alaska im August/September 2018
Eckdaten zum Reisebericht
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Nach zwei tollen Womo-Touren durch Neufundland vor 3 Jahren und der letztjährigen Tour durch die Rockies von Vancouver Island bis nach Calgary erfüllten wir uns dieses Jahr den großen Traum von Alaska.

Los ging es am 19.08. von Frankfurt nonstop nach Anchorage. Eine Übernachtung im Hotel, und am nächsten Morgen standen wir pünktlich bei Go North vor der Tür. Von diesem Zeitpunkt an sollten wir einen rundherum perfekten und schönen Urlaub erleben.

Gebucht hatten wir einen MH19, der sich auch als durchweg gut für die Tour herausstellte. Auch wenn ich zugeben muss, das manche Schotterstrecke schon eine Herausforderung mit einem Womo ist, beim nächsten Mal wird es ein Truck Camper....

Vorab hatten wir nichts gebucht, unsere Strecke machten wir vorrangig vom Wetter abhängig. Und da hatten wir dieses Jahr echtes Glück. 3 Tage hat es geschüttet, 8 Tage war es bedeckt aber trocken und 11 Tage hatten wir schönstes Alaska-Spätsommer-Wetter!! Wenn Engel reisen....

Los ging es, wie gesagt von Anchorage. Da der Wetterbericht zu dem Zeitpunkt noch nicht ideal war, fuhren noch nicht zum Denali hoch. So ging unser erster Stop runter in den Süden nach Homer. Direkt auf dem Homer Spit blieben wir drei Tage, das Wetter wurde langsam besser. Wurde aber auch Zeit, denn wir buchten direkt am zweiten Tag einen Ausflug in den Katmai Nationalpark, wir wollten unbedingt zu den Brook Falls.

Nach 70 Minuten Flug durch Nebel landeten wir am Camp. Nach kurzer Instruktion gingen wir dann zu Fuß zu den Brook Falls. Man hat es schon oft genug gesehen, wie sich dort die Bären um den Lachs tummelten, doch heute war nur ein einziger Grizzly auf Futtersuche.

Wir blieben rund eine Stunde, dann vertrieben uns die Moskitos von der Plattform. Wie wir später erfuhren, kamen nur wenige Minuten später noch zwei weitere Bären......

Auf dem Rückweg sahen wir dann noch einen Bären im Wasser.

Nach ruhigem Flug ging es zurück nach Homer. Fazit: Trotz des hohen Preises und den relativ wenigen Bären ist dieser Ausflug durchaus lohnenswert.

Da sich das Wetter nicht wirklich besserte, beschlossen wir weiter zu fahren.

Nächster Stop sollte Seward sein. Das Wetter war durchwachsen, trotzdem buchten wir eine 6 stündige Ausflugsfahrt zu einem Gletscher. Doch gerade als das Boot ablegte, begann es ordentlich zu regnen und sollte auch die folgenden Stunden nicht mehr aufhören. Dazu kamen frische Temperaturen von rund 3 Grad, da haben die meisten Leute die Fahrt lieber innerhalb der Fähre verbracht. Als es nach rund einer Stunde dann auch heftig zu schaukeln anfing, war bei mir die Fahrt erledigt, zum ersten Mal in meinem Leben war ich seekrank......

Insofern sahen wir keine Wale, wenig  Vögel und (meine Frau) einen Gletscher im Regen.

Und ich hoffte nur, das die Fahrt bald vorüber sei........

Ich war selten so froh wieder festen Boden unter den Füßen haben, auch wenn Seward sich wettertechnisch nicht von seiner schönen Seite zeigen sollte.

Die nächste Etappe sollte dann Whittier sein, wohlgemerkt nur als Zwischenstopp, denn unser Ziel war Valdez.

In Whittier angekommen, stellten wir fest warum man die Fähre nach Valdez vorher buchen sollte, denn sie fährt nicht jeden Tag. Das Büro hatte schon geschlossen, wir mussten uns also bis zum nächten Tag gedulden.

Die Nacht verbrachten wir in der Nähe des Hafens, ein bißchen schön gruselig war es im Nebel denn doch.

 

Doch wir sind Glückspilze, und am nächsten Morgen fuhr nicht nur die Fähre, sondern wir bekamen auch noch den letzten freien Platz auf der Fähre. Hier sollte man auf jeden Fall vorbuchen, denn die Fähre ist wahrlich nicht groß, und im Sommer sicherlich wesentlich schneller ausgebucht.

Die Durchfahrt durch den Prinz-William-Sund ist geprägt von fantastischen Aussichten auf Gletscher und atemberaubende Landschaften, doch nicht wenn man wie an diesem Tag dichten Nebel hat.......

Nach rund 6 Stunden ruhiger  Fahrt erreichten wir Valdez im Sonnenschein. Nicht umsonst heißt dieses herrlichen Fleckchen Erde die "Schweiz von Alaska".

Direkt am Hafen fanden wir ein herrliches Plätzchen auf dem Campground. Insgesamt vier Tage blieben wir dort, genossen die Natur, schönes Wetter, kleine Wanderungen und die Ruhe.

Es war jeden Abend ein Schauspiel, wenn die Fischer mit Ihren Fängen eintrafen, und dann vor Ort fachgerecht zerteilten und verkauften.

Frischer kann man Fisch nicht auf den Teller bekommen.

Valdez ist neben der landschaftlichen Schönheit aber auch ein Hotspot für Bärenbeobachtungen. Abends in der Dämmerung fährt man die Dayville Road Richtung Lachszuchtstation. Dort tummeln sich dann neben Möwen, Adlern auch einige Schwarzbären. Hier gibt es Futter in Hülle und Fülle, auch wenn viele Lachse bereits am Ende Ihrer Reise zu Ihrem Geburtsort gelangt und längst verendet sind. So säumen tausende von Kadavern die Gewässer, der Gestank ist unbeschreiblich.

Es war an der Zeit weiter zu reisen. Unser nächster Stop war Glennallen, ein wenig aufregendes 500 Seelen-Dorf mit einem Tante-Emma-Laden gegenüber dem Campground, dessen Verkaufsgut eher in eine Antiquitäten-Sammlung gepasst hätten. Hier gab es wirklich alles, allerdings auch genauso verstaubt...

Nach einer ruhigen Nacht ging die Fahrt weiter nach Paxson, wo wir einen weiteren Zwischenstopp einlegten. Die Frage war jetzt sollte es weiter nach Fairbanks gehen oder doch den Denali Highway.

Wir entschieden uns, auch aufgrund des schönen Wetters, für den Denali Highway, und das sollte sich als richtige Entscheidung herausstellen. Die ersten 20 Meilen sind asphaltiert, danach beginnt eine Schotterstrecke mit geradezu abenteurlichen Schlaglöchern. Hier wäre der TC sicherlich besser gewesen als der MH19, aber da mussten wir jetzt durch. Fast 9 Stunden (mit Fotoabstechern) brauchten wir für diese Strecke, doch das Fahren dieser Strasse ist ein einmaliges Erlebnis!!

 

Die Landschaft raubt einem schlicht den Atem, unberührt und menschenleer erlebt man hier das Alaska, wie man es sich vorgestellt hat. Bis auf einen Rotfuchs und einem Biber hatten wir an diesem Tag keine weiteren Tiersichtungen.

Als wir abends im Dunklen in Cantwell ankamen,  waren wir froh über den ersten Campground vor Ort und hatten eine ruhige und erholsame Nacht.

Dies sollte auch unser Ausgangspunkt für den Denali werden, auch wenn der Campground rund 40 Kilometer entfernt vom Park war. Aber erstens war er sehr sauber und auch preislich ok, was man von den meisten Campgrounds am Denali nicht sagen kann.

Am nächsten Tag ging es dann früh Richtung Denali. Wir hatten keine Tour vorab gebucht, und an dem Tag war im Visitor Center auch alles ausgebucht. Doch für den nächsten Tag sollten wir Glück haben und die rund 8 -stündige Tour zum Eielson Visitor Center hatte noch Plätze frei.

Da die Tour am nächsten Tag erst um 12 Uhr startete, konnten wir erstmal ausschlafen und uns ausgeruht mit unserem WOMO von Cantwell in den Denali begeben. Pünklich startete unser Fahrer Brian seinen Bus und los ging eine unvergessliche Tour.

Der Denali übertrifft alle Erwartungen mit seiner landschaftlichen Vielfalt. Die gewaltigen Berge, riesige Täler und diese unglaubliche Freiheit, für uns Stadtmenschen ist das immer wieder eine neue, großartige Erfahrung.

Nach rund einer Stunde Fahrt sahen wir dann auch die ersten Bären, allerdings noch weit weg auf einem Berg.

Plötzlich hielt Brian dann aber den Bus an, denn dann kreuzte ein Weibchen mit Ihrem Cub unseren Weg.

Die Fotoapparate klickten im Dauermodus und jeder im Bus genoß diese  Begegnung.

Der Rest der Tour verlief ruhig und ohne erwähnenswerte Highlights mehr. Elche und Karibous wurden noch gesichtet, dann brach auch schon die Dunkelheit rein.

In den nächsten beiden Tagen fuhren wir dann auch jeweils von Cantwell in den Denali, einfach um die Natur zu genießen und vielleicht doch noch mal das Glück zu haben einen Bären zu sehen.

Es wurde Zeit weiter zu ziehen. Immer noch geisterte Fairbanks durch unsere Köpfe, aber wir hatten schon einen ordentlichen Batzen unserer Inklusivkilometer verbraucht und entschieden uns für die Fahrt zurück in den Süden.

Nach einem schönen Stopp mit Übernachtung in Talkeetna wartete der Hatcher Pass auf uns. Wir wollten unbedingt die Indepence Mine besuchen. Der Hatcher Pass selber ist eine landschaftlich unglaublich schöne Bergstrasse, die mit wirklich faszinierenden Ausblicken zu begeistern weiß.

Leider hatte die Mine bereits zu, es war ja schon Anfang September und vieles in Alaska geht jetzt schon in den Winterschlaf. Zwei Wochen später wurde auch der Pass dichtgemacht.

Noch immer war das Wetter herrlich, und wir hatten noch genügend Tage zum Entspannen.

Und so entschieden wir uns noch einmal zurück auf die Kenai Halbinsel zu fahren. Eigentlich war unser Ziel ein Campground in Ninilchik, es war allerdings schon später nachmittag und wir wären erst spät dort angekommen. Also fuhren wir kurzer Hand auf halbem Weg nach Kenai, und auch das entpuppte sich als goldrichtige Entscheidung.

Wir fanden einen herrlichen Campground direkt über den Klippen des Sandstrandes. Eigentlich wollten wir am nächsten Tag weiter fahren, doch herrlichstes Sonnenwetter und der tolle Ausblick hielten uns in ihrem Bann.

 

Nach vier Tagen Sonne und Wandern hieß es Abschied nehmen, passend dazu sollte der Campground auch 2 Tage später in seinen Winterschlaf gehen.

Wir hatten am Anfang unserer Reise zum Katmai einen Tierfotografen getroffen, der wirklich einmalige Bärenaufnahmen am Russian River gemacht hatte. Und genau dieser Russian River bei Cooper Landing lag nun auf unserem Weg zurück.

Eigentlich wollten wir dort den Trail zum Russian River Falls machen, doch schon nach einigen hundert Metern sahen wir diesen Grizzly aus nächster Nähe.

Danach waren wir so geflasht, das wir uns auf den Rückzug Richtung Womo machten.

Die Campgrounds in Anchorage selber sind nicht besonders schön, und daher legten wir zwei Nächte am Eagle River Campground außerhalb Anchorage ein.

Am 11.09. dann ging es zurück zu Go North. Die Rückgabe ging problemlos und auch ohne nachträgliche Zusatzkosten (trotz ein paar kleineren Steinschlägen in der Windschutzscheibe).

Auf dem 9 stündigen Rückflug gen Frankfurt hatte man dann noch genügend Zeit über 3 Wochen perfekten Urlaub in einem der faszinierensten Teile dieser Erde Revue passieren zu lassen.

Wir hoffen eines Tages nochmals dieses Erlebnis machen zu dürfen.

 

Herbstfahrer
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Zuletzt online: vor 16 Stunden 31 Minuten
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RE: Alaska im August/September 2018

Hallo (wie darf ich dich ansprechen?),

endlich ein Alaska-RB! Wie ich mich freue! Wir wollen nächstes Jahr zur ganz ähnlichen Zeit wie ihr (20.8.-10.9.) Alaska kennenlernen und haben auch bei Go North gebucht - allerdings einen TC. Daher bin ich sehr gespannt auf deine Erlebnisse in diesem so aussergewöhnlichen Land. Dass ihr so gutes Wetter hattet, lässt ja hoffen. Es ist sicher sinnvoll, mehrere "Pläne B" zu haben. Wie lange vorher hattet ihr denn Denali gebucht?

Puhh.. das mit der Gletschertour war ja nicht so prickelnd. Muss man vermutlich mit leben, dass es diese Wetterkapriolen immer wieder gibt.

 

2012 Suedwesten // 2015 Yellowstone, Badlands, RMNP // 2017 Arizona + New Mexico

 

hellawaits
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RE: Alaska im August/September 2018

Hallo Irma,

 

ich bin Frank, meine Frau heißt Tina. Ich bin gerade dabei, den Bericht weiter zu verfassen, ich hoffe ich komme im Laufe des Abends weiter. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr uns gerne kontaktieren. Freut euch auf jeden Fall schon jetzt, denn dieses Land und seine Leute und Tiere sind unglaublich.

Wolfsspur
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RE: Alaska im August/September 2018

Hallo Frank,

ein schöner Kurzbericht von Alaska - vielen Dank dafür! 😊👍

Aber erstens war er sehr sauber und auch preislich ok, was man von den meisten Campgrounds am Denali nicht behaupten kann.

Wir fanden damals die CG‘s im Denali NP mit die schönsten auf unserer Tour, deshalb erstaunt mich deine Einschätzung schon sehr. 🤔

 

Liebe Grüße,
Ulli

Scout Womo-Abenteuer.de


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hellawaits
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RE: Alaska im August/September 2018

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Wir hatten uns zwei Campgrounds angeschaut und da stand man wie ne Ölsardine. Außerdem habe ich auch ganz gerne wenigstens Strom, da wir immer im Womo auch gekocht und geduscht haben. Da war der Campground in Cantwell echt klasse, außerdem war die Fahrt jeden Tag Richtung Denali immer wieder ein Ereignis smiley

Wolfsspur
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RE: Alaska im August/September 2018

IHallo Frank,

ah, da meinst du vermutlich die privaten CG‘s außerhalb des Nationalparks?ok, da hätten wir auch nicht stehen wollen. Die im Park sind aber wirklich toll - viel Platz und halt mitten in herrlicher  Natur. Lagerfeuer mit Blick auf den Denali hat schon was...

Wenn man nicht gerade schwache Bordbatterien hat, braucht man ja auch keinen Stromanschluss. 😉

Liebe Grüße,
Ulli

Scout Womo-Abenteuer.de


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hellawaits
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RE: Alaska im August/September 2018

Wir müssen uns ja auch Irgendwas für den nächsten Alaska-Urlaub offen lassen. 😀

Beim nächsten Mal würden wir sicherlich im Park campen, aber wie gesagt der Campground in Cantwell war schön und die tägliche Fahrt zum Denali immer wieder ein Ereignis.

Herbstfahrer
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RE: Alaska im August/September 2018

Hallo Frank,

danke für deinen tollen RB und die wunderbaren Bilder. Auch für dein Angebot bezüglich Infos. Es werden bis zu unserem Start sicher noch Fragen auftauchen, aber im Prinzip wollen wir es ähnlich wie ihr machen und uns an den Wetterbedingungen orientieren.  Ihr hattet wirklich eine gute Zeit, das merkt man in deinem RB. Wir freuen uns schon sehr auf die Reise, da hast du zur Vorfreude beigetragen. Es wäre hilfreich, wenn du vielleicht eure Campgrounds noch eintragen könntest. Da waren ja einige sehr schöne CG's dabei.

 

 

2012 Suedwesten // 2015 Yellowstone, Badlands, RMNP // 2017 Arizona + New Mexico

 

hellawaits
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RE: Alaska im August/September 2018

Folgende Campgrounds haben uns wirklich gut gefallen:

https://cantwellrvpark.wordpress.com/ (unser Ausgangspunkt zum Denali)

https://alaskanheritagervpark.com/  (Campground auf dem Homer Spit, die Aussicht aufs Wasser entschädigt für den teuren Preis)

http://www.rvparkreviews.com/regions/alaska/valdez/bear-paw-rv-park-ii-a... (direkt am Hafen in Valdez, tolle Lage für Ausflüge und Wanderungen)

http://belugalookout.com/  (herrlicher Campground in Valdez, allerdings auch sehr teuer)

http://dnr.alaska.gov/parks/aspunits/chugach/eaglerivercamp.htm  (schöner Campground nahe Anchorage, sehr gepflegt mit schönen Wandermöglichkeiten)

Ansonsten kann man fast überall in Alaska boondocken, sprich kostenlos übernachten. Auf jeden Fall ist Alaska für Wohnmobilfahrer ein absoluter Traum.

sandra1991
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RE: Alaska im August/September 2018

Hallo Frank

Vielen Dank für deinen kurzen Reisebericht.

Wir werden wahrscheinlich nächstes Jahr auch wieder nach Alaska aufbrechen (waren im 2016 drüben). 

Kannst Du mir sagen, mit welchem Anbieter Ihr zu den Brook Falls geflogen seit? Wart Ihr nur als Tagesausflug da oder länger? 

 

Viele Liebe Grüsse, Sandra :)

hellawaits
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RE: Alaska im August/September 2018

Hallo Sandra,

In Homer gibt es eine Menge Anbieter, wir haben den hier genommen. https://www.scenicbearviewing.com/

Es war ein Tagesflug, der auch wirklich korrekt und gut ablief. Das eben nur ein paar Bären da waren, dafür kann der Veranstalter ja nichts...

Der Trip ist wirklich lohnenswert und schön, aber auch eben sehr teuer. Wobei man halt wenn man Bären sehen will sich auch kostenlosere Möglichkeiten ergeben. Am Russian River, im Denali, am Eagle River oder in Valdez sieht man mit ein wenig Geduld genauso diese faszinierenden Tiere. Im Nachhinein würde ich den Trip nicht noch mal machen.