Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Quick break im November ...

2 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Spatenpauli04
Bild von Spatenpauli04
Offline
Zuletzt online: vor 3 Wochen 4 Stunden
Beigetreten: 07.02.2012 - 07:17
Beiträge: 18
Quick break im November ...
Eckdaten zum Reisebericht
Reiseregion: 
Start/Ziel: 
Reisedauer: 
Reisegruppe: 
Reiseschwerpunkte: 
Reisezeit: 

Hallo WOMO-Freunde,

ob ich wirklich einen Bericht schreiben darf? Letzendlich sind wir nach deutlichen Empfehlungen nicht mit dem WOMO unterwegs sondern haben uns einen Mietwagen genommen und reisen von Lodge zu Hotel zu Hotel. Es sind nach wie vor einige wenige WOMO's unterwegs - allerdings konnte ich noch niemand nach seinen Zielen fragen. Auch haben wir noch ein paar bewohnte Zelte gesehen.


<Tag 1> Las Vegas

Die Anreise mit British Airways und später in Kooperation mit AA - American Airlines ging von Hannover über London und Dallas nach Las Vegas. Der Start in Hannover war für 6:45AM (ich muss mich schon einmal an die Notation im Urlaub gewöhnen) geplant. Rechtzeitig das Auto bei einem Parkplatzprovider abgegeben und zum Flughafen bringen lassen. Checkin und Sicherheitskontrollen erfolgten sehr zügig - was nur immer nervt, sind all die Reisenden, denen die Garbe des Lesens (ich könnte noch intensiver wettern - aber bei dem was noch komtm muss ich mich tatsächlich ebenso in diese Gruppe einsortieren :)) nicht gegeben ist und immer umständlich ihre Taschen in die Kisten legen.

In Heathrow von Terminal 5 mit dem Bus zu Terminal 3, neue Kontrollen und der weite Weg zum Gate und die letzte Kontrolle haben die knapp 2 1/2 Stunden wie "im Flug vergehen lassen". Wir durften in der Group 7 boarden - das sind diejenigen, die erst einsteigen wenn die ersten schon ihr Essen bekommen (aber gut, für 600€ pro Nase inkl. Hotel in Las Vegas auch kein wirkliches Problem) - aber wir haben uns taktisch gut ganz vorne in der Schlange platziert um auch noch unser Handgepäck gut unterbringen zu können. Zum Glück stellte es sich nicht notwendig heraus, die Hälfte der Plätze blieb unbesetzt.

Der Flug nach Dallas verlief langweilig wie so Flüge halt sind, kaum Turbulenzen ;) und keine Hektik. Die Formalitäten in Dallas konnten wir eben so schnell wie schon in London absolvieren. Den Koffer mussten wir für die Customs noch abholen - und, oh Schreck, ein Rad war ab: ärgerlich, der Koffer war fast neu. Koffer wieder aufgeben, eingecheckt war er schon und weiter ging es dem Zielflughafen entgegen. Wir sind vor der angekündigten Zeit um 5:30PM gelandet, mit dem Shuttle quer durch den Flughafen. Auf den Koffer gewartet und in das AA Office wegen des fehlenden Rades, Formulare ausgefüllt und nötige Informationen zur Einreichung der Rechnung für die Reparatur bzw. neuen Koffer erhalten.

Hinter dem Ausgang wartete schon das nächste Shuttle zur Mietwagen-Station. Das Schnäppchen von nur 260€ für neun Tage wurde dank meiner völlig unzureichenden Lesekompetenz doch noch teurer. Da war was! Was war es? Ach ja, das Navi ... M... aber okay, für das Geld hätte ich im Sonderangebot ein eigenes bekommen - aber was zu tun wenn nichts mehr geht und die Müdigkeit doch in den Knochen steckt? Augen zu, Kreditkarte auf den Tisch und ab geht es zum Stratosphere Tower.

Nach dem Checkin im Hotel noch schnell die wichtigsten Hotel-Stationen abklappern und total übermüdet um fast Mitternacht in das Hotelbett fallen - es war ein langer aber zum Glück unspektakulärer Tag bzgl. des Fluges aber zu einem spektakulären Ort.


<Tag 2> Ziel Springdale, unterwegs durch Valley of Fire und Snow Park

Die Hotels in Las Vegas bieten ein "viel zu umfangreiches" Frühstück ;) und es nahm mehr Zeit in Anspruch als wir geplant hatten, zumal vor der eigentlichen Abfahrt ein kleiner Einkauf beim Walmart vorgesehen war. Für jede Fahrt, egal ob WOMO oder Mietwagen, ausreichend Wasser oder andere gut transportiere Getränke sind ein unbedingtes Muss! Insbesondere wenn in den Parks noch mehr oder weniger lange Wandertouren geplant sind. So begann unsere erste Etappe dann tatsächlich dann erst um ca. halb elf zum "Valley of Fire".

Nach den rund 80 Meilen über den Highway mit seiner Monotonie und den blassen Farben wurden wir vollkommen geflasht: die unglaubliche Farbintensität des Gesteins ist eben wie gesagt ... unglaublich! Hinzu kommt phantastisches Wetter, der strahlend blaue Himmel gibt dem ganzen noch eine besondere Intensität. Die erste geplante kurze Wanderung von knapp einer Stunde nahm leider ein unrühmliches Ende: Mein Studium der Karl-May-Bücher lag zulange zurück als das ich mich noch an da Fährtenlesen erinnern konnte. Solange noch "Deine Spuren im Sand" möglich war, alles kein Problem. Zum Glück hatte uns schon ein anderer Wanderer kurz vorher darauf aufmerksam gemacht, dass das beste Foto von der Position sowieso nicht möglich geworden wäre. Also zogen wir dann doch ein wenig Missmutig zurück zum Auto und peilen das zweite Ziel an - der Snow Canyon.

In der Reisevorbereitung habe ich Snow Canyon nach Bildern im Internet gesucht - und mich sehr gewundert! Es waren, wie ich dann nach einer Recherece bei Wikipedia feststellte, offensichtlich auch Bilder aus deutlich nördlicheren Gefilden dabei und es gelegentlich tatsächlich Snow Canyons im wahrsten Sinne des Wortes gibt.

Unser Navi verstand uns leider nicht, der Snow Canyon war einfach per Texteingabe nicht zu finden. Selbst als wir die Straßen auf der Karte sahen und versuchten, die Position als Ziel zu markieren nahm es unsere Wahl nicht an. Also sind wir einfach losgefahren, haben uns die Abfahrt gemerkt und haben dann entsprechend den Highway verlassen. Es fing bereits an zu dämmern und so war auch nicht mehr an eine Wanderung zu denken. Lediglich ein Halt auf einem Pakplatz und wirklich wunderschöne Fotos mit den versteinerten dahinfließenden Sanddünen geschossen, in der wolkenlosen Abenddämmerung einfach richtig klasse.

Und schon ging die Fahrt weiter nach Springdale, kurz vor dem Zion Park. In der Dunkelheit verlief die Fahrt entspannt. Wir hatten ein Zimmer in der Pioneer Lodge gebucht, ein einfaches und rustikales Motel. Bedingt durch die Straßenerneuerung in Springdale und die einseitige Verkehrsführung sind wir im ersten Anlauf vorbeigerauscht. Aber egal, auf der "Rückfahrt" haben wir es gefunden.

<Tag 3> Zion Park

Morgens früh begann der Tag für unsere Urlaubsvorstellung schon recht früh vor sieben Uhr. Gegenüber gab es ein typisch amerikanisches Frühstück, Rührei, Würstchen, Toast und Marmelade etc. Kurz nach acht Uhr waren wir bereits am Gate des Parks und haben den Eintritt von 30 US$ berappt (grummel grummel - da war doch was? wenn jeder Park soviel kostet wird es in Summe doch ganz schön viel?!) und bekamen dazu die üblichen Informationskarten. Unser erstes Wander-Ziel: Angels Landing. Und wer hätte das gedacht, es waren schon andere auf die gleiche Idee gekommen und der Parkplatz war schon voll (die Busse fahren im November nicht mehr). Zum Glück konnten wir doch eine kleine Lücke für unseren flotten Flitzer finden und los ging unsere erste richtige Wanderung. Beladen gemäß der Vorschriften und Hinweise mit ordentlich Wasser machten wir uns auf den Weg. Das Wetter war durchwachsen und einige Wolken am Himmel zu sehen

BeateR
Offline
Zuletzt online: vor 13 Minuten 51 Sekunden
Beigetreten: 26.03.2016 - 21:12
Beiträge: 2618
RE: Quick break im November ...

ob ich wirklich einen Bericht schreiben darf?

Aber natürllich doch laugh

Wir sind doch immer neugierig.

 

Beate