Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 16 -- Abgabe des RV und Rückflug

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Werner Krüsmann
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Beigetreten: 19.08.2010 - 07:31
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Tag 16 -- Abgabe des RV und Rückflug
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
26 Meilen
Fazit: 
Eine abenteuerliche Rundreise geht zu Ende

Ohne Wecker werden wir gegen 5.30 Uhr wach - die Vögel zwitschern, die Sonne lacht.

 

Wir beschließen aufzustehen, da ja noch eine Menge Arbeit vor uns liegt!!

Die Koffer legen wir auf den Tisch, der direkt vor der Tür steht und packen das, was noch mit nach Deutschland muss.

Auch die offenen Lebensmittel müssen noch  entsorgt werden. Danach frühstücken wir noch einmal ausgiebig, dabei kommt auch ein wenig Wehmut auf, weil die Reise beendet ist.

Gegen 9.15 Uhr führt uns unser Garmin sicher zur Station von Roadbear an der Dahlia Street nachdem wir an der Shell Station in der Nähe noch einmal den Tank gefüllt haben. Der Verkehr ist ziemlich dicht und teilweise kommt er zum Erliegen!

Routiniert wird die Rückgabe von Wolfgang abgewickelt und es stellt sich bei der Abrechnung der Meilen heraus, dass wir nur eine Meile mehr (1501) gefahren sind, als es unser Kontingent erlaubt hätte. Wolfgang ist beeindruckt und verzichtet auf die 0.45 $!

Gegen 10.20 Uhr Uhr verlassen wir die Station mit dem Shuttle. Die Fahrerin vermeidet die „Autobahnen“ und fährt auf Nebenstrecken. Während der Fahrt erfahren wir, dass gestern in der Umgebung drei Tornados heruntergegangen sind und erheblicher Sachschaden entstanden ist. Wir hatten auf unserem Campground lediglich die Sirenen heulen hören.

Der Schalter von BA am Flughafen ist natürlich noch geschlossen und so warten wir 2 Stunden, bis wir unser Großgepäck abgeben können und wir unsere Bordkarten bis Düsseldorf erhalten.

Dann beginnen die Sicherheitskontrollen, die hier sehr intensiv von der TSA durchgeführt werden, danach können wir endlich entspannen.

Bei Essen können wir Teile des Vorflugfeldes beobachten und pünktlich 45 Minuten vor Abflug beginnt das Boarding. Gegen 18.00 Uhr startet unser Jumbo mit 20 Minuten Verspätung, da ein Ehepaar aus Indien länger bei der Kontrolle aufgehalten wurde.

Wir haben Glück, dass die Maschine nicht ausgebucht ist und so habe ich eine 2er Reihe für mich und meine Frau eine 3er Reihe für sich.

Obwohl neben uns eine Austauschklasse der JFK Schule Berlin sitzt, verläuft der Flug ohne Störungen und wir können nach dem Essen den größten Teil des Fluges schlafen.

Nach der Ankunft in London in Terminal 3 geht es zunächst mit dem Bus zum Terminal 5, das ist schon Routine bei uns. Dort essen wir noch einmal Fish and Chips im Restaurant „Giraffe“. Unser Weiterflug nach Düsseldorf soll London um 15.10 Uhr verlassen, doch das wird nichts. Ein Startabbruch einer anderen Maschine hat zu Verzögerungen von bis zu einer Stunde geführt. So kommen wir erst um 19.30 Uhr in Düsseldorf an, wo unsere Tochter schon seit einer Stunde wartet.

Fazit: Es war trotz aller Wetterprobleme eine interessante Reise, die dank einer sehr gründlichen Vorbereitung dennoch zum Erfolg wurde.

Die Wetterwarnungen aus dem Forum waren unbedingt berechtigt und ein weiteres Mal würde ich eine Frühjahrsreise in die Rockies nicht mehr planen!!!

Einheimische gaben uns folgenden Rat: Colorado ist wettermäßig nur im Juni, Juli, August und Anfang September einigermaßen sicher!!

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)