Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

6 Wochen im Südwesten der USA

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widde
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Beigetreten: 20.11.2013 - 13:23
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6 Wochen im Südwesten der USA
Eckdaten zum Reisebericht
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Hiervon gab es jedoch vor alleim mittleren Teil einige Abweichungen, die darauf zurückzuführen waren, dass einige Campgrounds in den State-Parks nicht mehr reservierbar waren; d.h. online waren die Parks als belegt gekennzeichnet und wir wollten kein Risiko eingehen und die „First in- First served “ Methode nicht unbedingt testen. Das war für uns doch überrraschend, denn im Vorjahr waren wir 14 Tage früher gefahren und hatten nie Probleme mit der Reservierung. Aber mehr dazu später.

 

Die einzelnen Abschnitte werde ich je nach Zeit, die mir zur Verfügung steht, hier eingeben.

1. Woche

Nach einem problemlosen Flug mit der Condor und einer Nacht im Tropicana in Las Vegas wurden wir am Montag, dem 29.1.18 pünktlich zur vereinbaten Zeit von Roadbear zur Wohnmobilübergabe abgeholt. Da wir Wiederholungstäter waren, verlief die Übergabeprozdur für uns problemlos und wir konnten recht bald zum ersten Einkauf im nahegelegenen Walrmart aufbrechen und von dort dann unsere erste Nacht auf dem KOA Sams Town Platz im Wohnmobil verbringen.

Die ersten beiden Tage wollten wir es langsam angehen lassen und so fuhren wir dann am nächsten Tag nur nach Kingman, gut 100 Meilen und verbrachten dann zwei Nächte auf dem Sunrise RV Park, hier hatten wir schon reserviert( 35$ pro Nacht, sehr sauberer Stadtplatz, freundlicher Service).

Von hier ging es weiter nach Gila Bend 220 Meilen. Hier hatten wir im Vorjahr problemlos einen Platz auf einem Campground nahe einer Tankstelle gefunden. Dieses Jahr war der Platz mittags schon voll, genau wie zwei weitere Plätze in Gila Bend. Zunächst wollten wir dann gleich bis zu unserem nächsten Ziel, dem Picacho Statepark weiterfahren. Aber auch der war nach telefonischer Nachfrage voll und gebucht hatten wir erst bei dem nächsten Tag. Also übernachteten wir kurz Entschlossen nach einer Nachfrage auf dem Parkplatz der Shell - Tankstelle.

Im Picacho konnten wir dann mehrer Wanderungen unternehmen und am Samstag Abend gab es sogar kostenlos ein Konzert eines Conutry-Sängers; unserer Meinung nach nicht so dolle, was auch die recht geringe Zuschauerzahl belegte.

Füt zwei Übernachtungen waren wir dann in Tucson auf dem „Sentinel Peak RV Park“, hier wären wir gerne einen Tag länger geblieben - aber auch das war nicht möglich, weil schon alles reserviert war. Der Platz macht einen sehr sauberen Eindruck, ist stadtnah und man kann mit der Straßenbahn- nach 20 Minuten Fußmarsch- ins Zentrum und ins Universiätsviertel fahren.

Nachdemwir im letzten Jahr sogar 14 Tage früher eine ähnliche Reise gemacht hatten, waren wir doch überrascht, dass ohne Reservierung fast nirgends ein Platz zu bekommen war, vor allen Dingen die State-Parks waren zu dieser Jahreszeit fast immer schon belegt. Lediglich im „City of Rocks Park“ sahen wir noch freie Plätze.

2.Woche: Gilbert Ray

Wegen der geringen Entfernung waren wir schon kurz vor 10:00 Uhr im Gilbert Ray RV Park und bekamen problemlos einen Platz. Aber auch hier mussten wir festtellen, dass kurz nach Mittag alles schon voll war. Dieser Platz zählt zu unseren Lieblinsplätzen im Südwesten und so verbrachten wir eine gane Woche hier. Neben Wanderungen gibt es hier eine ganze Reihe vom Möglichkeiten :

 

. Desert Museum

- Die Filmstadt „Old Tucson“

- Pima Air und Space Museum

-Titan Missile Musem

- Davis - Monthan Air Force Base

- Saguaro National Parks u.a.

Alle erwähnten Sehenswürdigkeiten sind vom Gilbert Ray auf einer Tagestour problemlos mit dem Wohnmobil zu erreichen.

 

3. Woche: Gilbert Ray zum Caballo Lake

Vom Gilbert Ray sollte es zum Bonita Canyon Campground gehen; aber auch hier hatten wir Pech mit den Reservierungen, denn eigentlich hatten wir hier 2-3 Übernachtugen eingeplant, reservieren konnten wir jedoch nur für eine Nacht und tatsächlich war der Platz voll belegt. Auch ein Wetterumschwung machte sich bemerkbar. Hatten wir bisher Temperaturen zwischen 20-25 Grad C gehabt, mussten wir auf der Hinfahrt schon leichten Regen verzeichnen und die Wanderung am Nachmittag wäre wegen Regens auch fast ins Wasser gefallen. Auf die Fahrt zum Gipfel mit dem Shuttle verzichteten wir für den nächsten Morgen dann glücklicherweise, denn es schüttete dann auch weiter.

In Las Cruces hatten wir den im Sunny Acers RV Park für zwei Nächte reserviert. Der Platz war unserer Meinung nach sehr sauber und stadtnah. Zu Fuß hätten wir durchaus ins Zentrum laufen können, nur war der Wettergott uns gar nicht gut gesonnen, denn auch am nächsten Tag regnete es fast ununterbochen. Damit war unser Regenpensum dann auch für den Rest ausgeschöpft und wir konnten Sonne pur genierßen, wenn auch - wie sich zeigen wird- mit einigen Frostnächten. Dafür ging es am darauffolgenden Tag zunächst in den Walmart zum Einkauf und von dort konnten wir ebenfalls zu Fuß ins Zentrum laufen und hatten sogar noch Glück, weil es ein Samstag war und auf der gesamten Hauptsraße ein Markt stattfand.

Danach ging es dann direkt zum Caballo Lake. Wir fanden einen schönen Platz vor, sehr geeignet zur Vogelbeobachtung und ebenfalls für Wanderungen entlang des Colorado.

4. Woche: Elephant Butte Lake nach Silver City

 

Während die Zahl der Plätze am Caballo Lake doch sher begrenzt ist, bietet der Elephant Butte Lake wesentlich mehr. Im Grunde genommen ist der State Park ein riesiges Naherholungsgebiet, das vor allen Dingen im Sommer riesigen Zualuf haben dürfte. Die Stellplätze für Wohnmobile sind terassenförmig angelegt mit Blick auf den See. Wir hatten Glück und bekamen einen Platz in der ersten(unteren ) Reihe. Neben Wassersportmöglichkeiten - während der Monats Februar nicht so aktuell- hat man die Gelegenheit zum Wandern und hier gibt es eine ganze Menge Trails. Aber auch die Vogelwelt ist interessant; so konnten wir von unserem Platz täglich Wachteln und Roadrunner beobachten.

Über die Route #152 ging es dann nach Silver City, eine schöne aber auch sehr kurvenreiche Strecke, die über einen Pass in knapp 2700 m führt. Unterwegs gibt es mehrere Brücken mit einer Höhenbeschrenkung, die man beachten sollte.

Silver City , ein Städtchen mit ca. 11 000 Einwohnern liegt auch noch auf ca. 1800 m und so mussten wir dann in der Nacht noch Frost verzeichnen. Die Rose Valley RV Ranch ist ein schöner Platz, der im Stil einer Farm angelegt ist und schöne Stellplätze bietet. Man kann problemlos mit dem Wohnmobil bis zum Visitor Center fahren und dann durch das Städtchen bummeln. Auch ein Walmart ist von dort fußläufig zu erreichen

 

5. Woche: Silver City zum Roper Lake

 

Aufgrund der Höhenlage hatten wir dann in SilverCity nachts noch Frost und genauso ging es uns dann auf dem City of Rocks-Platz, den wir als nächstes besuchten. Dieser Platz zählt mit zu den Favoriten im Südwesten der USA. Unbedingt sollte man die Felsformationen nicht nur umrunden sondern auch einmal quer durch laufen; dabei kann man außergeöhnliche Anblicke genießen.

Weiter ging es dann zum Roper Lake. Hier hatten wir für zwei Nächte reserviert, wollten dann aber noch eine zusätzliche Nacht verbringen. Das war dann nur auf dem Ausweichplatz möglich, weil alle anderen Plätze am Wochenende schon reserviert waren. Hier gibt es tolle Beobachtungsmöglichkeiten für Vögel, Wachteln und Roadrunner jede Menge.

6. Woche: Lost Dutchman bis Las Vegas

Die letzte Etappe führte uns vom Roper Lake über den Lost Dutchman und den Davis Camp Park in Bulhead City wieder nach Las Vegas auf den KOA Sams Town.

Die Wohnmobilrückgabe bei Roadbear verlief schnell und problemlos, bis auf Kleinigkeiten waren wir mit dem Wohnmobil zufrieden.

Da wir den Flug mit Condor gebucht hatten, mussten wir das Wohnmobil am Samstag abgeben und hatten dann noch eine Nacht im Hotel zu verbringen und konnten so noch den Strip genießen.

Zusammenfassung:

Im Vorjahr waren wir 14 Tage früher zu einer ähnlichen Reise aufgebrochen und hatten sowohl mit dem Wetter mehr Glück als auch mit den Campingplätzen. Zu unserem Erstaunen waren die Plätze in den Nationalparks praktisch nur mit Reservierung zu bekommen. Insbesonders waren  natürlich über das Wochenende die Plätze voll. Wettermäßig hatten wir mit Temperaturen in den ersten beiden Wochen von ca. 25 Grad C Glück. Danach gab es ein  paar Regentage, die wir durchaus verkraften konnten und in den Höhenlagen z.B. Silver City und City or Rocks hatten wir auch Frost bis -6 Grad C. In den letzten beiden Wochen hatten wir dannwieder steigende Temperaturen bis um die 20 Grad C.