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Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Blaupause für Reisemobil-Verschiffer

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Beate 'road runner'
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Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Blaupause für Reisemobil-Verschiffer

Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada

Eine Blaupause für Reisemobilverschiffer - Stand 2017

 

Vorwort

Nach dem Zusammentragen der ersten Fakten und Informationen, insbesondere der finanziellen Durchführbarkeit unserer Reise auf dem Nordamerikanischen Kontinent, machten wir uns an die Planungsphase. Denn damit kann man nicht früh genug beginnen. Eine Route wurde fixiert und auf die Machbarkeit und die klimatischen Gegebenheiten hin überprüft. Parallel ist eine lange Liste mit logistischen und technischen Vorbereitungen zu erledigen: Visa-Beschaffung, Verschiffung des Wohnmobils, Amerikanische KFZ-Versicherung, Auslandskrankenversicherung, um vorab nur einiges zu nennen.

Unser Wunsch-Reisemobil, ein Mercedes Sprinter 316 cdi, wurde bereits im Vorfeld unter dem Gesichtspunkt eines längeren Aufenthalts in den Staaten mit viel Stauraum, Doppelboden und einer Heckgarage ausgewählt. Ein großzügiges Raumkonzept mit einer cleveren Küchenlösung, sowie einer ausreichend großen Nasszelle mit Dusche sollten die Kriterien sein. Weil wir dazu nicht über sieben Meter gehen wollten, dabei aber ein ausreichend großes Bett schätzen, entschieden wir uns letztendlich für ein Alkovenmodell von Carthago, mit Heckantrieb und guter Motorisierung. Den Wohnaufbau vom Fahrerhaus halbwegs sicher zu trennen, war uns speziell für die Verschiffung wichtig. Ebenso wie der Wunsch, möglichst autark von Landstrom zu sein, was uns die beiden 80 Watt Solarzellen am Dach ermöglichten.

Verschiffung

Die Verschiffung des eigenen Wohnmobils in die USA oder nach Kanada, ist bei weitem nicht so kompliziert oder teuer wie man gemeinhin annimmt. Die gängigste Verschiffungsform ist Ro/Ro (Roll on/Roll off), dabei wird das Fahrzeug vom Hafenpersonal, wie auf einer großen Fähre an Bord gefahren. Die Verschiffung erfolgt von Hamburg oder Antwerpen aus an die Ostküste nach Halifax/Kanada, oder nach Baltimore/USA. Dort findet man die größtmögliche Kompetenz und Routine bei der Abfertigung im Hafen und im Zoll vor. Wir würden ausschließlich zu den erwähnten Destinationen raten. Ungeahnt teurer wird eine Verschiffung an die US-Westküste. Ein unschlagbares Argument für uns war außerdem, dass auf diesen Routen das Fahrzeug nicht leer sein muss, wie dies z.B. im Hafen von Brunswick, Georgia verlangt wird. Die Reederei legt dort fest, dass sich außer wenigen Campingmöbeln so gut wie nichts im Fahrzeug selbst befinden darf. Bei manchen billigeren Transport-Unternehmen muss das persönliche Reiseequipment gar separat auf Paletten mitgeführt werden.

Wir hatten uns entschieden, unsere Vespa in der Heckgarage mitzuführen. Unser 125 ccm Roller benötigt wie das Wohnmobil eine US Kfz-Versicherung (dazu mehr zum Thema Versicherungen), muss dem Verschiffer angegeben und in die Frachtpapiere eingetragen werden. Die Einreise mit dem Reisemobil, samt Roller über Halifax/Kanada war, bis auf eine Verzögerung bei der Ankunft des Schiffes völlig unproblematisch.

In den Foren geistern wilde Storys über Einbrüche und Diebstähle in den Wohnmobilen während der Verschiffung auf hoher See herum. Überwiegend basiert dies auf einem längst vergangenen Vorkommnis, als sich blinde Passagiere Zugang zu mehreren Wohnmobilen verschafften um unentdeckt zu bleiben.

Wahrscheinlicher hingegen ist es, dass sich gelangweiltes Personal unter Deck etwas genauer in den Mobilen umsieht, zumindest dort wo sie können.

Eine verriegelbare Abtrennung zwischen Wohnraum und Fahrerhaus verhindert oder erschwert zumindest diese Möglichkeit und war bei unserem Alkovenmodell sehr einfach. Das Fahrerhaus haben wir inklusive Handschuhfach vorsorglich von allen losen Wertgegenständen befreit.

Es gibt Verschiffungsagenturen wie die SeaBridge in Düsseldorf, die sehr kompetent und mit großer Erfahrung Wohnmobile in die ganze Welt verschiffen, einem den nötigen Papierkram weitestgehend abnehmen und auch bei unterwegs auftretenden Problemen behilflich sind. Die Berechnungstabelle der Kosten, sowie die Verschiffungsdetails entnehmt ihr bitte der entsprechenden Homepage.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sein Mobil ohne helfende Agentur, mit der Reederei direkt z.B. mit ATI selbst zu verschiffen. Die Preise sollen ca. 20% unter denen von SeaBridge liegen.

Wir haben aufgrund der aufwendigen Einreise- und Zollformalitäten die Abwicklung unserer Reisemobilverschiffung gerne einem erfahrenen Spediteur überlassen. Was uns letztendlich bei der Ausreise nach über 15 Monaten aus der NAFTA-Zollunion vor einem riesigen Problem bewahrte (mehr dazu später).

Unser Fahrzeug wurde mit dem Cargo Schiff Atlantic Concert der Reederei ACL von Hamburg nach Halifax/Canada über SeaBridge verschifft.

 

Visum USA

Das ESTA Touristenvisum ‚Electronic System for Travel Authorization’ muss vor Reiseantritt elektronisch beantragt werden, erlaubt die Einreise in die USA bis zu maximal 3 Monaten und hat eine Gültigkeitsdauer von 2 Jahren.

Für einen Aufenthalt über 3 Monate benötigt man ein Nicht Einwanderungsvisa für Touristen, das sogenannte B-2 Visum. Die etwas zeitaufwendige Beantragung ist über das online Antragsformular DS 160 in einer der zuständigen Amerikanischen Botschaften geregelt.

Das B2-Visum ermöglicht einen Aufenthalt als Tourist für bis zu 180 Tage, am Stück oder für mehrere Einreisen innerhalb eines Jahres. Es hat eine Gültigkeit von 10 Jahren. Die Kosten liegen derzeit bei 128 Euro pro Person.

Im nächsten Schritt wird man zu einem persönlichen Interview in der jeweils zuständigen Botschaft eingeladen. Hier erleichtert eine gute Vorbereitung das Gespräch. Sehr wahrscheinlich wird das Interview auf Englisch geführt werden. Es sind die Gründe der Reise darzulegen. Hier ist es hilfreich, eine möglichst detaillierte Routenplanung vorzulegen, die einen Aufenthalt von 180 Tagen rechtfertigt. Zur Finanzierung der Reise wurden wir nicht befragt, obwohl im Netz dazu widersprüchliches kursiert. Sicherheitshalber empfehlen wir, Einkommensnachweise dabei zu haben. Unbedingt darauf achten, dass die Passbilder genau der geforderten Größe und Blickrichtung entsprechen!

Wichtig: Bei jüngeren Personen muss ein bestehendes Arbeitsverhältnis nachgewiesen werden. Ein Sabbatical sollte gut begründet werden. Schwierig wird es, wenn man den Job und/oder die Wohnung bereits gekündigt hat. Für die Behörde liegt dann der Verdacht nahe, dass es sich hier um eine illegale Einwanderung handeln könnte. Aus unserem Umfeld ist mir allerdings nur ein Fall bekannt, dem das B2-Visum aus genannten Gründen verweigert wurde. Eine Ablehnung kann eine erschwerte Einreise oder sogar ein Einreiseverbot in die USA mit sich ziehen.

Auf die Frage wie lange man seinen Aufenthalt in den Staaten plant, sollte man sich bei dem Gespräch tunlichst an die maximalen möglichen 180 Tage halten, unabhängig davon, ob man später eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer beim zuständigen Immigration Officer ersuchen wird. Dieser hat schlussendlich die Executive, kann die Aufenthaltsdauer beschränken oder die Einreise gar komplett verweigern. Im Idealfall aber auch eine Verweildauer bis zuvon zwölf Monaten genehmigen, was uns auf dem Landwege nach Maine 2016 noch geglückt ist.

Mit der derzeitigen US-Regierung - Stand 2017 - wird auf die Einhaltung der Richtlinien bei der Einreise strikt hingewiesen. Eine Verlängerung über die 180 Tage hinaus, wurde uns im März 2017 bei der Wiedereinreise nicht einmal um wenige Tage erlaubt.

Wichtig: Bei einer Aus- und Wiedereinreise über Kanada oder Mexiko verlängert sich das Visum nicht automatisch, denn man bleibt innerhalb der NAFTA-Zollunion. Obwohl es auch hier immer wieder erfolgreiche Fälle in der Vergangenheit gab, - ein Versuch wäre es allemal wert. Offiziell verlässt man die NAFTA erst in Belize oder Guatemala und darf bei Wiedereinreise in die Staaten in der Regel auf weitere 180 Tage Aufenthalt hoffen.

Zollregelung innerhalb der NAFTA (Nordamerikanische Freihandelsabkommen)

Wir empfehlen dringend, die erlaubten 12 Monate für die zollfreie Einführung des eigenen Wohnmobils einzuhalten. Im Gegensatz zu den vielen Unbedenklichkeitsbekundungen – auch von SeaBridge – ist selbst der Wechsel innerhalb der NAFTA-Länder Canada, USA und Mexiko keine Lösung, da der Einreisetermin in den Frachtpapieren festgehalten wird und diese bei der Ausreise – egal aus welchem der 3 Länder – wieder vorzulegen sind. Verschrottung und Gebühren in 5-stelliger Höhe werden damit riskiert. Wir hatten bei der Ausreise in Baltimore seinerzeit reines Glück mit unserem professionellen Hafenguide Herrn Müller, der die richtigen Leute am richtigen Platz kannte. Wir würden das Risiko in Kenntnis des Verfahrens kein zweites Mal eingehen.

Ist bei der Einreise in die USA eine Verlängerung des Aufenthalts über die 180 Tage gewünscht, sollte man sich sehr gut vorbereiten, um mit möglichst stichhaltigen und nachvollziehbaren Argumenten eine Visa Verlängerung zu erreichen.

Wir hatten das Glück auf dem Landweg von Kanada kommend, an der Ostküste in Maine / USA nach intensiven Erläuterungen ein Visum über 12 Monate zu bekommen. Folgende Unterlagen hatten wir dafür vorbereitet und vorzulegen (!):

  • Gehalts- bzw. Rentennachweis
  • Konto- oder Spargutauszüge, um auch damit aufzuzeigen, dass man sich die Reise leisten kann
  • Bilder von Familie und Grundbesitz zuhause sind für die Behörden ein nachvollziehbarer Grund zur Rückkehr in die Heimat
  • Überzeugend ist auch eine vorgelegte Routeenplanung „in your great country“, die nicht in 180 Tagen zu schaffen ist
  • Amerikanische Freunde im Land und deren Adresse sind sehr hilfreich. Wir konnten mit einer Einladung zu Thanksgiving in New Orleans punkten.
  • So paradox es klingt, das anfängliche Eis wirklich gebrochen haben unsere vorgelegten Konzert Karten, jenseits der 180 Tage für einen Kult-Star aus der Country-Szene in Dallas.

 

Visum Kanada

Auch für Kanada benötigt man seit März 2016 eine elektronische Einreiseerlaubnis, eTA, Electronic Travel Authorization. Es kann einfach online beantragt werden und gilt dann fünf Jahre oder bis Ende der Gültigkeit des Passes. Kanada erlaubt mit eTAdamit einen Verbleib von 6 Monaten..

 

KFZ Versicherung Nordamerika

Die deutsche KFZ Haftpflicht- und auch die Kaskoversicherung gelten auf dem amerikanischen Kontinent nicht! Für die Dauer des Aufenthaltes muss also eine amerikanische Versicherung abgeschlossen werden. Während in Deutschland das Fahrzeug versichert ist, unabhängig davon wer es fährt, wird in den USA und Kanada der jeweilige Fahrer versichert. Ehegatten sind grundsätzlich mitversichert. Ebenso wenig gibt es dort unsere gewohnt hohen Deckungssummen. Die Prämien sind dafür teurer. Man sagte uns, dass Ausländer generell als Fahranfänger eingestuft werden, dies würde die hohen Versicherungsprämien erklären.

Noch eine schlechte Nachricht: Auf Nachfrage beim Nachfolger des früher wohl günstigen Vermittlers Herrn Novag von Progressiv erhielten wir vom Assurantiekantoos Alessie aus Rotterdam die lakonische Antwort, dass deren Versicherer keine ausländischen Wohnmobile mehr versichern wollen. Damit kennen hatten wir keine echte Alternative mehr zu Seabridge und Thum – schade.

Wir standen über viele Wochen auch direkt mit Miss Sue Blood von Thum Insurance Agency, USA in Verbindung, allerdings ohne greifbaren Erfolg. Die Resonanz auf unzählige Telefonate und eMail Kontakte gestaltete sich sehr schleppend. Letztendlich haben wir uns für die Versicherungspakete unseres Verschiffers SeaBridge entschieden, die ebenfalls über Thum Insurance versichern und im Endeffekt identische Prämien hatten. Man kann Pakete über 3 Monate oder 6 Monate wählen. Ebenso ist es möglich, Mexiko bereits von Deutschland aus zu inkludieren. An der Grenze zu Mexiko, muss dann lediglich eine Haftpflichtversicherung speziell für Mexiko abgeschlossen werden.

Auch der von uns mitgeführte Roller konnte in den Paketen problemlos mitversichert werden. Da sich die Kosten für die Versicherung in erster Linie aus den jeweiligen Anschaffungskosten und dem Baujahr der Fahrzeuge berechnen, ist es wenig hilfreich, hier genaue Versicherungsgebühren anzugeben. Nur soviel: Unsere Versicherungspakete für Reisemobil und Vespa lagen bei ca. 3000,-- Euro für 12 Monate.

Wichtig: Eine wirklich günstige amerikanische KFZ- Versicherung erhält man nur mit einem amerikanischen Führerschein sowie dem Nachweis eines Wohnsitzes in den Staaten oder Kanada. Hinzu kommt, dass bei Zulassung eines europäisches Reisemobils in den Staaten, eine teure Umrüstung für die Anforderungen des US Marktes erforderlich ist.
 

WoMo Versicherung zuhause

Ruhen kann nur der Kasko Beitragsanteil. Entgegen allen Empfehlungen und Beteuerungen im Netz, kann aus gesetzlichen Gründen die Haftpflichtversicherung eines angemeldeten Wohnmobils in Deutschland nicht ruhen, damit auch nicht der Beitrag. Wenn also in Amerika versichert wird, läuft ohne Leistungsansprüche dieser Beitrag zuhause weiter und kann auch rückwirkend nicht erstattet werden. Anders als bei den Krankenversicherungen gibt es hier keine kostengünstigen Anwartschaften.

 

Transportversicherung

Neben der Möglichkeit bei SeaBridge, eine Transportversicherung für das zu verschiffende Reisemobil zu inkludieren, bietet z.B. Ergo eine günstigere Versicherung für die Überfahrt an,. Es ist allemal ratsam, auch hier aktuelle Angebote einzuholen.

 

Krankenversicherung

Meist wird es entschieden teurer, wenn der Aufenthalt über 6 Monate hinausgeht. Wir entschieden uns für eine sogenannte Auswandererversicherung über BDAE, da unser Plan vorsah, länger als ein Jahr unterwegs zu sein und günstige Versicherungen nur für max. 12 Monate versichern. Da der Wohnsitz bestehen bleibt, läuft während des Aufenthalts in den USA oder Kanada der Krankenversicherungsschutz in Deutschland weiter, auch wenn diese für den Zeitraum der Abwesenheit nicht zahlen muss (Versicherungsvertragsgesetz-VVG).

Die meisten Krankenversicherungen setzen jedoch die Beitragspflicht für Versicherte auf Antrag aus. Für Privatversicherte kann die KV auf Anwartschaft genommen werden. Damit ist eine Rückkehr in die gewohnte Versicherung nach Beendigung der Reise zu den alten Konditionen möglich. Es ist unmöglich, hier Empfehlungen auszusprechen. Nach unserer Reiseunterbrechung sind wir im zweiten 6-Monatsabschnitt gut mit der Langzeit-Auslandskrankenversicherung des ADAC gefahren, die sich sogar bei Vorerkrankungen kulant gezeigt hatte. Die jeweiligen Beiträge hängen stark vom Alter und der Versicherungsdauer ab. Die ‚magische’ Altersgrenze liegt bei den meisten Krankenversicherungen bei 69 Jahren, danach wird’s richtig teuer.

 

Schutzbrief

Der ADAC Schutzbrief gilt außerhalb Europa nur 45 Tage, auch über AAA in den USA gibt es keinen adäquaten Versicherungsschutz. Krankheitsfälle sind ohnehin mit der Reise-Krankenversicherung abgedeckt. Zu guter letzt hatten wir über die amerikanische KFZ Versicherung bei Thum Insurance auch einen Pannen- und Abschleppservice inklusive.

Neben einem letzten Kundendienst vor Abreise haben wir vorsorglich ein paar Ersatzteile dabei, wie beispielsweise Keilriemen, Ölfilter und Nachfüllöl. Es war aber kein Problem, kompetente Mercedes Werkstätten in den USA anzufahren, während passende Ersatzteile für den Wohnaufbau schwer oder garnicht zu erhalten sind.


Banken, Kreditkarten, Telefon & mehr

Bargeldabhebung

CAN ohne Fremdgebühren (Stand August 2016)
– in Nova Scotia/CAN an allen ATMs der Atlantic Superstores (PC-Bank)
– in Neufundland/CAN an allen ATMs der CIBC Banken
– in Brunswick/CAN an den ATMs der „grünen Volksbanken“: CLSC

In den USA heben wir bisher noch keine Bank gefunden, die am ATM auf Fremdgebühren verzichtet. Dafür ist das Limit für Barabhebungen meist höher und damit die Gebühr in Relation niedriger – z.B. 3$ Gebühr für 800$ Bargeld. Lediglich in North Carolina verzichtet man an Cashpoints / Plus System (max. 400$ auf Parkplätzen von Einkaufszentren ganz auf die zusätzlichen Fremdgebühren.

Es gibt aber auch Banken, die VISA-Karten überhaupt nicht akzeptieren und man bekommt leider nur eine nicht zuzuordnende Fehlermeldung. Die BMO Bank (Bank of Montreal) meldet z.B. nach Eingabe der Pin und des gewünschten Betrages sogar noch die ATM Fee von 3C$, um dann mit der Meldung „Balance unavailable“ abzubrechen. Erst am Schalter der Bank erfuhren wir, dass VISA Kreditkarten von der BMO grundsätzlich nicht akzeptiert werden, was wir für NS und NL bestätigen können.

Neu: Seit November 2016 erstattet die DKB für Aktivkunden die Gebühren für den Auslandseinsatz der VISA CC im Nicht-Euroraum (1,75%) mit der Monatsabrechnung automatisch zurück. „Aktivkunde“ ist man mit einem monatlichen Geldeingang von mindestens 700 Euro auf dem Girokonto.

Bei der Santander 1plus VISA-Card fallen die 1,75% Auslandsgebühren erst gar nicht an und die Fremdgebühren an den ATMs werden nach Einreichen der Belege (< 6 Wochen) erstattet. Während unseres Aufenthalts in den USA reichte ein Smartphone-Scan der Quittungen, den wir per E-Mail weiter leiteten. Lediglich die Kartenlimits mit 300€ / Tag und 2.000 € / Monat sind zu berücksichtigen. Das Monatslimit kann nach 6 Monaten im Einsatz auf z.B. 5.000 € erhöht werden.

Datenkarten für’s Internet (mobiler Hotspot)

Canada: Die Datenkarte von Rogers hilft nur in Ballungsräumen.

Die Datenkarte von Rogers wird als Pay-as-you-go Version offiziell nicht unterstützt, funktionierte aber dann letztendlich doch mit unserem Huawei Mobile WiFi Hotspot E5786s-32a. Der technische Support Vorort, online wie telefonisch ist absolut unzureichend. Darüber hinaus stellten wir fest, dass in Kanada Ost zumindest außerhalb der Ballungszentren nur das Netz von Bell vertreten ist. Leider bietet Bell aber Datenkarten für Hotspots nur per Vertrag und nicht als Prepaid an.

USA: AT&T 25$/2GB pro Monat:
Leider war auch bei ATT die Aktivierung im Shop sehr laienhaft, die APN nxtgenphone mussten wir selbst herausfinden und im Hotspot eingeben, ansonsten war der Einsatz problemlos und flächendeckend akzeptabel.

 

Reiseroute

Auch wenn eine detaillierte, taggenaue Planung sicher keinen Sinn ergibt, hilft es die geplanten Reiseabschnitte über Goolgle-maps vorab zu routen. Dabei sollte die tägliche Strecke im Durchschnitt nicht höher als 50 bis. max. 70 Meilen betragen, damit ausreichend Zeit für Wanderungen und Unternehmungen bleibt. Erholsame Mehrfachübernachtungen haben wir durch entsprechende Mehrkilometer „eingefahren“. Ein bisschen Erfahrung mit den verschiedenen Klimazonen in Nordamerika hilft, die Route richtig einzuordnen. Wird eine Überwinterung geplant, so bietet sich z.B. ein Abstecher auf die mexikanische Halbinsel, die Baja California oder das südliches Arizona an, obwohl es auch dort in den Wintermonaten nachts empfindlich kalt werden kann.

 

Gastankflaschen versus Tauschgasflaschen 

Extrem hilfreich und praktisch haben sich unsere, bereits auf vielen Reisen in Europa eingesetzten Alu Gastankflaschen bewährt. Die Umrüstung ist zwar nicht ganz billig, rentiert allerdings sobald man länger mit seinem Mobil unterwegs sein möchte. Lästiges Tauschen der Flaschen und Gedanken um die Kompatibilität der Anschlüsse entfallen. Als kompetenter Ansprechpartner ist hier die Gasfachfrau in Moersdorf NRW zu nennen. Der in Deutschland übliche Tankadapter ACME M22 mit Außengewinde ist auch in USA und Kanada passend.

Tauschgasflaschen in USA und Kanada sind meist kleiner, dafür dicker. Bei wenig Platz im Gaskasten kann die Unterbringung problematisch werden. Mittels Adapter sind diese an die Leitungen anzuschließen. Während das Gastanken in USA und Canada völlig unproblematisch und flächendeckend vorhanden ist – auch auf privaten Campingplätzen, meist aber etwas teurer. Üblich in USA & Kanada ist allerdings nur reines Propan, was beim Grillen und Kühlen eine verminderte Leistung gegenüber dem bei uns üblichen Propan/Methan-Gemisch bedeuten kann.

Während der Verschiffung darf sich keinerlei Gas in den Flaschen, bzw. Gastanks befinden (wird kontrolliert!). Ein Ablassen ist zeitaufwendig und lästig. Die SeaBridge Empfehlung das „Restgas einfach über den Gasherd abzubrennen“ gilt nach unserer Erfahrung leider nur für den allerletzten Rest in den Flaschen.

Kanada erlaubt die Einreise nur mit leeren Gastanks, gottlob wenigstens nicht gespült. Gleiches gilt für die USA, allerdings kann bei Einreise eine teure Spülung der Gastanks nötig werden.

 

Transformator/Spannungswandler

Auf dem Nordamerikanischen Kontinent beträgt das Stromnetz 110 Volt. Wer nicht komplett autark unterwegs ist, benötigt einen Transformer, der den Landstrom für das Bordnetz auf 220V wandelt. Notwendige Adapter für die standardisierten Anschlüsse auf den CGs sind bei Walmart erhältlich oder auch vorort auszuleihen. Die Firma SeaBridge bietet Transformer mit 1500 Watt an. Wir raten hingegen zu einem etwas leistungsstärkeren Gerät mit mindestens 2000 Watt Dauerleistung.

Um die Aufbaubatterien zu schonen, haben wir alle Lichtquellen auf sparsame LED umgerüstet. Unsere zwei 100 Ah Aufbaubatterien werden neben der Lichtmaschine durch 2 x 80 Watt Solarpannels auf dem Dach aufgeladen.

Die Möglichkeit mit einem Generator Strom zu erzeugen, stellte sich alleine schon aus Lärmgründen für uns zu keiner Zeit.

 

Dumpen und Frischwasser

Amerikanische Anschlüsse sind meist auf der linken, unsere hingegen auf der rechten Seite verbaut. Dies impliziert, dass man oft von der andern Seite oder in gegengesetzter Richtung die Dumpstation anfahren muss. Ansonsten läuft die Entsorgung des Grey- und Blackwaters auf die übliche Weise ab. Am besten besorgt man sich schon zu Hause einen ca. 2 Meter langen, flexiblen Abwasserschlauch. Manchmal liegt allerdings die Bodenöffnung so günstig, dass man bei geschickter Anfahrt nur noch den den Schieber aufmachen muss.

Hat man keinen Fäkalientank, wird der Inhalt der Kassettentoilette mit Hilfe des Stutzens gut gezielt in die Dumpöffnung verbracht. Es ist ratsam sich eine zweite Kassette anzuschaffen, denn nicht immer steht eine Dumpmöglichkeit zur Verfügung, vor allem auf den herrlichen Natur Campgrounds.

Frischwasser

Frischwasser außerhalb eines Campgrounds zu bekommen, erfordert oft einen speziellen „Riecher“. Es gibt nur vereinzelt öffentliche Dump-Stations, wir hatten aber immer Glück an kleinen Tankstellen mit eigener Werkstatt, in Häfen, Parks und sogar an Kirchen.

Fast alle Wasserstellen in Nordamerika haben ein einheitliches Gewinde und wir mit unserem Wasserfilter vom WalMart den passenden Anschluss. Aber manchmal „zwickt“ auch ein ausgeschlagenes Gewinde oder es ist überhaupt nicht verfügbar. Hier kam der „Wasserdieb“ von Amazon zum Einsatz. Die Gummimuffe wird mit einem Schraubgewinde auf den erforderlichen Durchmesser angepasst und an der Gardena-Kupplung am anderen Ende steckt unser praktischer 3m Schlauch.

 

Diesel


War in Atlantic Canada und New Foundland überhaupt kein Problem, auch auf dem Land hat jede 2. Tankstelle Diesel. Ausnahme war die 190 km lange Strecke in Avalon um Cape St. Mary, allerdings mit Vorwarnung: Alle 3 Tankes ohne Diesel, erstmals in Placentia.

In USA ist Diesel nach wie vor kein Problem, erfreulich der Preis – ca. 60 Euro Cent/Liter 2016/2017. Überraschend verlangen viele Tankstellen bei Kreditkartenzahlung bis zu 10% mehr.
 

Internet (free WiFi)


Grundsätzlich ist es in Nordamerika kein Problem, freies Internet zu bekommen. In allen Libraries oder Town Halls gibt es meist das beste Netz – auch an den Wochenenden, sofern kein Passwort verlangt wird. Aber auch in vielen Visitor Center, Supermärkten und Cafes.

 

Passport America Club

50% Ermäßigung auf knapp 2.000 privaten Campgrounds

44 $ Jahresbeitrag rentieren sich damit auch bei kürzeren Reisen. Die Rabatte gelten aber meist nicht an Wochenenden und Feiertagen/Holidays.
Bei Camping World haben wir für 39$ einen vorläufigen Ausweis für 60 Tage bekommen, der Jahresausweis wird an eine amerikanische Lieferadresse (Freunde) geschickt, angeblich auch nach Germany. Den PA CG-Katalog bekommt man als Hardcopy auch bei Camping World, eine zugehörige Smartphone-App ist verfügbar. 

Das gleiche gilt auch für die Mitgliedschaft im Good Sam’s Club. Neben einem Rabatt von 10 % Ersparnis auf den meisten privaten Campingplätzen, gibt es auch beim Tanken, sowie beim Einkauf bei Camping World häufig Prozente.

 

Radio-, TV-Empfang

Wenn wir auch in der Vorbereitungsphase im Internet nichts Brauchbares über Rundfunk in Amerika fanden: Unser eingebauter Analogradio von Sony funktionierte einwandfrei. Seitenlange Diskussionen über nur „gerade“ oder „ungerade“ Frequenzen, bis hin zum Fachhandel, der uns (natürlich) ein Digitalradio mit auf den Weg geben wollte – alles Quatsch, alles funktioniert wie in Europa.

Die TV Sat-Anlage haben wir vorsorglich ausgebaut und gar nicht erst mitgenommen. Die Systeme sind zu unterschiedlich und der gewonnene Platz hat uns während der Reise gut getan.

 

Reifen

Die vielen Meilen auf teils abenteuerlichen Straßenbelägen und oft unbefestigtem Untergrund fordern natürlich ihren Tribut. Etwa nach 10.000 Meilen wurde es nötig, die hinteren, stärker beanspruchten Reifen gegen die Vorderen zu tauschen. Nach weiteren 10.000 Meilen brauchten wir neue Pneus. Die benötigten 15 Zoll Reifen mit Lastindex 112 (1120 kg) sind in den USA schwer zu bekommen. Dort läuft selbst der baugleiche Sprinter auf 16 Zoll Zwillingsreifen und damit niedrigerem Lastindex. Wir haben schließlich einen Satz 15 Zoll All Terrain Reifen mit niedrigerem Lastindex aufgetrieben, wohl wissend, dass diese zu Hause evt. nicht zuglassen sind.

Fazit: Besser unmittelbar vor der Reise neue Reifen aufziehen, man sollte einkalkulieren, dass durch die zwangsläufig höhere Beladung, die extremen Witterungsverhältnisse (teils große Hitze) und den wechselnden Straßenbelägen ein Reifentausch früher als geplant fällig werden kann.

Reifendruck

Überprüfen kostet in Nordamerika Geld, das sind wir als Europäer natürlich nicht gewohnt. 3$ um alle 4 Pneus zu überprüfen und ggf. nachzufüllen sind keine Seltenheit. Wir empfehlen auch die Mitnahme eines Luftdruckmessgerätes, da an den Zapfsäulen der Reifendruck oft nur schwer oder garnicht abzulesen ist.

 

Routennavigation von Garmin

Wir sind seit Jahren Anhänger von Garmin zusammen mit der Planungssoftware Basecamp. Enttäuschend waren mitunter fehlende Detailinformation der Original Nordamerika-Karte 2017 von Garmin (SD-Version), z.B. was kleinere Orte und vor allem POIs betrifft.
 

Ersatzkennzeichen

Einschlägige Foren raten bereits im Hafengelände, vor der Verschiffung die Originalkennzeichen des Fahrzeugs gegen Ersatzkennzeichen ohne Stempel und Plaketten zu tauschen. Trophäensammler könnten die Nummernschilder entwenden. Wir hatten diesen Rat befolgt, nur ganz erschließen mag uns das Vorgehen dennoch nicht. Hatten wir doch auf unserer Reise zu keiner Zeit den Eindruck, als würden die deutschen Kennzeichen einen besonderen Sammler Reiz auslösen. Natürlich boten wir, alleine schon wegen des Mitführens unseres eigenen Reisemobils aus Good Old Germany immer gerne Anlass für nette Gespräche.

 

Internationaler Führschein & Internationale Zulassung

Ein internationaler Führerschein ist in den USA generell nicht zwingend. Es gibt allerdings vereinzelt Bundesstaaten die ausdrücklich diesen verlangen, sofern ein Fahrzeug in Deutschland registriert ist. Um möglichen Unsicherheiten aus dem Weg zu gehen, wird die Mitnahme des Internationalen Führerscheins daher empfohlen.

Der ADAC rät, eine deutsche Zulassung muss während des Aufenthalts auf dem nordamerikanischen Kontinent bestehen bleiben. Zusätzlich zum deutschen Fahrzeugschein Teil 1, sollte auch ein Internationaler Zulassungsschein (Übersetzung) mitgeführt werden.

 

Abschließend möchten wir betonen, dass dies unser persönlicher Erfahrungsbericht aus den Jahren 2016 und 2017 ist und somit natürlich kein Garant für alle Zeiten sein kann.

Mehr über unsere Reiseabenteuer in Nordamerika sind auf unserem Reiseblog  https://5jahreszeiten.wordpress.com/category/reiseberichte/alle-chronologisch/ nachzulesen.

 

 

Liebe Grüße,
Beate

Der Weg ist das Ziel

Unser Reiseblog 5Jahreszeiten

Matze
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Zuletzt online: vor 5 Stunden 45 Minuten
Beigetreten: 13.05.2014 - 18:58
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RE: Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Bl

Hallo Beate,

mit großem Interesse habe ich deinen Betrag gelesen.  Viiiiielen Dank für die Mühe so viele Informationen zusammen zu tragen.  Freue mich schon auf ein persönliches Gespräch in Hamburg.

Liebe Grüße

Matthias

 

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."   Henry Ford

eagle eye
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Zuletzt online: vor 4 Stunden 34 Minuten
Beigetreten: 05.02.2013 - 15:06
Beiträge: 2091
RE: Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Bl

Hallo Beate,

auch wenn ich noch Jahre von so einer Reise wie der Euren entfernt bin, habe ich deine detailierte Blaupause mit großer neugier gelesen. Vielen Dank für die vielen Informationen.

LG Mike

meranto
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Zuletzt online: vor 2 Monate 5 Tage
Beigetreten: 23.07.2017 - 22:33
Beiträge: 34
Hallo Beate,

Hallo Beate,
auch von mir vielen Dank für die Zusammenfassung. Hatte schon euren Bereicht sehnsüchtig gelesen. Die Zusammenfassung ist wirklich hilfreich. Hoffe, dass ich in den nächsten Jahren ebenfalls mal in Genuss komme so was tolles durchzuführen. Eine Frage: habt ihr durchgespielt für so ein langen Zeitraum ein WoMo in USA direkt zu kaufen und dann wieder zu verkaufen?

Wegen Bargeldabhebung: ich bin bei der Deutschen Bank, weil die eine Kooperation mit der Bank of America und - zumindest bis 2016 getestet auch Wells Fargo - haben. Daher mit Maestro Card - keine Gebühren am ATM. Darüber hinaus habe ich MasterCard Travel von der Dt. Bank - keine Auslandsgebühren mehr (zumindest als ich die bekommen habe). Da ich ab und zu in USA bin wegen Arbeit - rechnet sich das für mich ziemlich und ist einer der wenigen Gründe warum ich bei Deutsche Bank bleibe. Bei anderen Banken ist mir eine solche Kooperation mit US Banken nicht bekannt.

LG Sue

Richard
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Zuletzt online: vor 2 Stunden 53 Minuten
Beigetreten: 07.10.2009 - 21:00
Beiträge: 8088
RE: Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Bl

Servus Beate,

einen sakrischen Dank für deine Mühe, die für unser Forum einen substanziellen Mehrwert bedeutet.

Auch wenn es bei uns erst in ein paar Jahren so weit ist, habe ich schon wieder einiges dazugelernt, worauf ich beim Kauf unseres zukünftigen WoMos besonders achten muss.

Wir vertiefen das Ganze dann am Samstag. Freue mich sehr.

Viele Grüße

Richard
Scout Womo-Abenteuer.de

Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.

scanfan
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Zuletzt online: vor 10 Stunden 34 Minuten
Beigetreten: 27.06.2013 - 16:37
Beiträge: 1611
RE: Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Bl

Servus Beate,

 

einfach nuryes. Danke für deine Mühe.

 

Liebe Grüße  

Micha

suru
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Zuletzt online: vor 3 Stunden 47 Minuten
Beigetreten: 05.03.2011 - 20:13
Beiträge: 4404
RE: Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Bl

Liebe Beate,

auch ich danke dir für die sehr informative Zusammenfassung! Bei uns wird es noch ein paar Jahre dauern, bis wir Langzeiturlaub machen können (und vielleicht ein eigenes Wohmobil kaufen), aber planen und träumen können wir ja schon mal.

Liebe Grüße

Susanne
Scout Womo-Abenteuer.de

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Wolfsspur
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Zuletzt online: vor 2 Stunden 11 Minuten
Beigetreten: 07.06.2013 - 21:38
Beiträge: 5200
RE: Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Bl

Hallo Beate,

ich finde das auch unheimlich interessant, was du geschrieben hast. Da hast du dir richtig Mühe  gemacht, diese wertvollen Infos zusammen zu stellen. TOP Vielen Dank dafür!

Es zeigt aber auch, dass solch eine Reise mit unheimlich viel Vorbereitung verbunden ist. Abgesehen davon, dass uns noch viele Arbeitsjahre und damit vermutlich kein so langer Urlaub bevorstehen, würden wir dann mit dem eigenen Camper erstmal umfangreich Europa unter die Räder nehmen wink

Liebe Grüße,
Ulli

Scout Womo-Abenteuer.de


www.dezembercamper.de

MichaH
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Zuletzt online: vor 4 Stunden 20 Minuten
Beigetreten: 24.08.2009 - 15:59
Beiträge: 951
RE: Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Bl

Hi Beate,

Dein Beitrag ist ein Konzentrat von Wissen und Erfahrungen und auch von mir ein Riesen-Dankeschön, das Du dies hier für interessierte Foris niedergeschrieben hast. Eine tolle Arbeit yes !!!

 

Freundliche Grüße aus dem Brandenburgischen von Micha

Quality content takes time!

Angelika
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Zuletzt online: vor 6 Stunden 40 Minuten
Beigetreten: 22.02.2011 - 16:28
Beiträge: 1478
RE: Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Bl

Hallo Beate,

vielen Dank für diese tollen Infos und für die viele Arbeit die du dir gemacht hast. yessmiley

 

Liebe Grüße,

Angelika

Viele Grüße, Angelika und Ulli

Babsy
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Beigetreten: 28.02.2014 - 19:20
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RE: Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA und Kanada - eine Bl

HI Beate,

wow bin begeistert und auch wenn wir nicht mit eigenem fahren sind viele Infos drin die ich verwerten kann. Danke! smileyyes

Bye by Babsy

Das Leben ist wie ein Buch, wer nicht reist, liest nur ein wenig davon!

Aurelius Augustinus(354-430)