Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 08 - 10: Vom Columbia River auf dem Hwy 97 zum Lake Chelan und weiter nach Mazama

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Juergen-G
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Beigetreten: 23.02.2016 - 22:13
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Tag 08 - 10: Vom Columbia River auf dem Hwy 97 zum Lake Chelan und weiter nach Mazama
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
29.05.2018
Gefahrene Meilen: 
470 Meilen
Fazit: 
Trotz einer langen Fahrt-Etappe viel gesehen an drei Tagen, nicht ein einziges Ziel hat es dabei bisher in die Highlights geschafft hat ....

Wir haben 4 Tage für die Anfahrt zum North Cascades Nationalpark eingeplant und hatten keine detaillierte Planung der Übernachtungen. Überraschend war der Rest der Fahrt am Columbia River bis The Dallas, der Flussüberquerung auf einer alten Stahlbrücke mit Blick auf das große Flusskraftwerk und dann auf der Nordseite bis Goldendale landschaftlich sehr abwechlungsreich und interessant; immer wieder hat man schöne Ausblicke auf das Flußtal und den fernen Mount Hood. 

Vom Flusstal geht es durch ein eher langweiliges Indianer Reservat durch das ebenfalls flache und wenig ansprechnede Yakima auf dem Scenic Byway 821 durch den Yakima Canyon. Der fährt sich sehr gut mit wenig Verkehr, außerdem gibt es schöne State Park Übernachtungsplätze direkt am Wasser. Wir fahren jedoch weiter und kommen so gut voran, daß wir uns erst am Blewett Pass direkt am Hwy 97 auf dem Swauk Campground Quartier beziehen. Der Platz ist vollkommen leer, die Sites eher waldig uneben aber wenn man etwas Mut hat, gibt es am Ende des CG einen asphaltierten mit Wendemöglichkeit für Wohnmobile. Hier können wir nicht nur ein uriges Lagerfeuer machen, wir begehen auch der Sculpture Rock Trail, der sich zwar über den Abendspaziergang hinaus zur Wanderung entwickelt, dafür mit einer schönen Felsformation und einem schöenen Ausblick aus dem dichten Wald belohnt. 

     

Am Morgen ist es dann nicht weit nach Leavenworth und wir wollen unbedingt sehen, wie dieses amerikanische Untefangen gelungen ist, Alpenfeeling zu importieren (Disney usw. kann man ja wirklich nur bedingt ertragen....). Natürlich ist alles künstlich entstanden aber unseres Erachtens (das mögen uns die Süddeutschen nachsehen) ist es durchaus gut gelungen und wirkt (von aussen) durchasu etwas authentisch. Innen ist dann alles wieder amerikanisch kommerziell und wie wir gehört haben, versucht man auch -Besucher im Wohnmobil für einfaches Parken zu anderen Tageszeiten kräftig zur Kasse zu bitten. Wir waren dazu zu früh dran und haben uns durchaus wohl gefühlt

 

Danach geht es wieder 4 Ml zurück und dann weiter auf dem Hwy 97 nach Norden. , ab Wenachee in das Columbia River Tal, hier mit wiederum etwas kargen Felsen auf beiden Seiten und dem grünen Flusstal mit vielen Obst- und Weinplantagen. Kurz den Berg hoch und wir sind nach ca. 100 Ml. Schon am Ziel des Tages in Chelan am gleichnamigen See. Es gibt sogar ein Tourist Office – und offen ! So holen wir uns ein paar Broschüren und überlegen, ob wir auf dem etwas hässlichen Stadt-Campingplatz bleiben oder in den 10 Ml. Entfernten State Park fahren – State Park gewinnt.

Nach einer ruhigen Nacht gibt es zwar ein paar Schleierwolken, aber doch wieder Sonne, obwohl für heute Wolken und Schauer angesagt waren. Nach dem erstmaligen Dumpen fahren wir über Chelan um den See zum Echo Ridge Ski-Gebiet (Nordisch-Langlauf), wo ein paar Wanderwege auf uns warten : die sehr leichten, aber eben auch mit schönen Aussichten auf die Berge und den Lake Chelan ausgestatteten Lolly Pop, Whoop-De Do und Tootsy Roll Wanderwege sind eigentlich Loipen, die miteinander verbunden sind und sich sehr gut erlaufen. 

   

   

Mittags nahmen wir Abschied vom Lake Chelan, der seine Attraktivität sicher bei Familien mit Kindern und Paddlern hat, für uns sollte es das Wandern sein, aber außer Extremtouren vom Ende des Sees in die North Cascadeshat sich ncihts so recht angeboten. Also fahren wir weiter in Richtung North Cascades und machen einen nächsten Halt im hübschen Winthrop mit zahlreichen alten Häusern aus der alten Wild-West-Zeit.

   

   

 

 Bei der Weiterfahrt Richtung North Casdades Nationalpark liegen dunkle Wolken vor uns und nach Mazama beginnt es stark zu regnen. Es sind nur noch ein paar Meilen, dann suchen wir uns im Regen einen Stellplatz auf dem Kilchuck Campground, den uns das Tourist Office mit Recht empfohlen hatte. Gemütlich warten wir das Ende des Regens ab – übrigens der Erste der Reise – und machen dann noch einen kleinen Spaziergang über den Platz. Da wir mittags schon warm gegessen hatten, gibt es nur eine heiße Suppe zum Abendbrot – gerade recht bei diesem Wetter.