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Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-Thread)

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Torsten
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RE: Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-

Hallo Klaus,

Wir fliegen in 2 Wochen in die USA (Texas und Südwest) und ich plane meine DJI Mavic Air mitzunehmen. Ich muss noch die FAA Registrierung der Drohne durchführen.

Die Registrierungs-Nummer muss auch aussen am Flugerät angebracht sein. Anders als in Deutschland reicht dafür aber ein einfacher Aufkleber.

Versichert its die Drohne auch für die USA, obwohl ja nicht notwendig.

Für nicht-gewärbsmässige ("recreational") Flüge nicht. Aber trotzdem mehr als Sinnvoll. Einige Versicherungen bieten auch teilweise Rechtsschutz in dem Fall an. Wichtig dabei: Muss auch für Nordamerika bzw USA gelten - das schliessen viele Versicherungen leider im Kleingedruckten aus.

Ob und ggf. wie ichb noch einen Online Luftfahrtkenntnis- und Sicherheitstest durchführen muss, versuche ich noch rauszukriegen.

Im Gesetz ist es festgehalten, aber es gibt aktuell für "recreational flying" weder einen Test von der FAA noch einen von der Behörde sanktionierten Test einer anderen Organisation. Die FAA hat bis 12. September 2019 Feedback gesammelt und wird irgendwann einen Test veröffentlichen. Ab dem Zeitpunkt ist er verpflichtent. Du solltest dich auch unterwegs informieren ob es dazu Neues gibt.

Hinsichtlich der Flugzonen würde ich mich auch auf die Hinweise in der DJI App stützen. Die warnt ja auch hier, wenn es nicht erlaubt ist. 

Alle Apps von Dronen-Herstellen sind diesbezüglich vollkommen ungenügend. Das Thema Luftraum ist komplexer als ein Punkt mit Radius in dem man nicht fliegen darf. Es gibt verschiedene Klassen von Lufträumen, mit teilweise unterschiedlichen Regelungn je nach Höhe, Zeitpunkt oder auch Art des Fluges (Gewerblich oder Hobby/Recreational) und einiges mehr. Dazu kommen kurzfristige Einschränkungen durch die erwähnten NOTAMs.

Dazu kommt die Frage darf man von einem Flecken Erde starten oder landen. In den Grenzen von durch den National Park Service verwalteten Landes nicht - das schliesst auch National Monuments die vom NPS betreut werden ein. National Monuments die dem Forest Service oder dem BLM unterstehen ist das wieder anders.
Es gibt auch "Wilderness Areas" in denen Start/Landung und, in gewissen Grenzen, Fliegen nicht erlaubt ist. Bei State Parks ist es abhängig vom Staat und in einigen Fällen auch Entscheidung des einzelnen Park Managers (z.B. Utah).

Aktuell ist die FAA App B4UFLY noch am besten geeinget einen relativ vollständigen Überblick zu geben. Aber die App gibt noch einen Disclaimer das man am Ende selbst verantwortlich für die Einhaltung aller Regeln verantwortlich ist. So sind meiner Beobachtung nach aktuell die NOTAMs noch nicht komplett abgedeckt.

vg
-Torsten

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Torsten
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RE: Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-

Hi,

Micha (scanfan) schrieb als Antwort auf einen Beitrag von KLaus:

Hinsichtlich der Flugzonen würde ich mich auch auf die Hinweise in der DJI App stützen

In Kombi mit der FAA-App müßte das schon klappen.

Die DJI app ist zum Fliegen geeignet. Zur Frage ob man Fliegen darf oder sollte ist sie nicht zu gebrauchen. Die FAA-App kommt schon sehr Weit, hat aber auch noch einige kleine Schwachstellen. In der Praxis aber scheinbar das Beste was man aktuell in einer (einzelnen) App bekommen kann.

Die Seite kennst du?

https://my-road.de/drohnen-gesetze-in-usa/

Es gibt leider viele Seiten mit Informationen zu den Regelungen in verschiedenen Ländern. Keine davon ist wirklich vollständig und korrekt und reichen maximal als Einstieg in die Thematik. Sie können die Lekture der Seiten der jeweils zuständigen Behörden aber auch der Gesetzestexte leider nicht ersetzen.

Für die USA ist der Einstieg diese Seite bei der US Bundesluftfahrbehörde Federal Aviation Administration (FAA): Unmanned Aircraft Systems (UAS)

 

Uwe (cani68) schrieb:

Danke für die ganzen Infos.

Gern geschehen. Seit einer Weile nehme ich mir vor mal einen ausführlicheren Artikel als Übersicht zu schreiben, aber mit fehlt immer die Zeit. Vielleicht schaff ich das noch in endlicher Zeit. Natürlich kann man da nicht alle Details abdecken und das ganze nicht auf aktuellem Stand halten, aber wenn es hilft das Leute hier aus dem Forum aus Unwissen rechtlichen Ärger in Nordamerika bekommen dann lohnt sich das am Ende.

Ich habe dieses Jahr schon mal mit den Gedanken an die Anschaffung einer Drohne gespielt bzw. der Leihe einer solchen.
Dann musste ich aber feststellen,das sowohl bei im Umkreis wie auch an Orten die mich interessieren vieles durch eine NO-FLY Zone abgeregelt ist.

Aus Neugierde: Welche Orte sind/waren das ? 

Also erstmal wieder Abstand genommen - aber ganz aus dem Sinn ist so ein Teil noch nicht....

Ganz vergessen wäre schade. Es gibt gerade im US Westen so viele schöne Stellen die gerade aus 20, 50, 75 oder auch mal 100 meter über Grund Motive abgeben die so ganz anders sind als das was man auf dem Boden sieht. 

Bis zur Änderung im Sommer (nach dem Ende unserer 2019 Tour wink waren die USA schon fast paradiesisch. Klar, im Umkreis von grossen Verkehrsflughäfen gibt es deutliche Einschränkungen. Aber kleine regionale Airfields, Heli-Pads usw ohne Tower waren denk der inzw. hinfälligen Section 336 extrem angenehm: Flughafenbetreiber anrufen[1], bescheid geben das man Fliegt, wo man das tut und wie lange und dann geht's los. In der Theorie konnte der Flughafen "untersagen" das man fliegt, ob das rechtlich bindend gewesen wäre war unklar und hat auch (soweit mir bekannt) niemand herausfinden müssen.
Ich habe in gut einem dutzend Fälle solche Anrufe getätigt und jeweils Ort ("3 1/2 mi south east of your runway"), Zeitunkt, Dauer und maximale Höhe meines Fluges bekannt gegeben. Die Flughafenbetreiber waren, so erreichbar, immer freundlich bzw sogar erstaunt das jemand anruft.

[1] Beziehungsweise den Versuch gut dokumentieren. Es gibt in Nordamerika so viele kleine Airfields auf Farmen oder bei kleinen Städten die kaum oder gar nicht mehr aktiv sind und aus einer Zeit stammen als sich jeder Bauer mit einem Brief an die FAA eine kleine Piste ohne nennenswerten Aufwand eintragen lassen konnte.

G.A.S ist vorhanden😁

GAS ? Was ist das? *verwirrt schau*

Und ich habe - ähnlich anderen auch schon so viel Foto-Kram mit... von daher noch mehr Gepäck😮

Viel Gepäck? Alles relativ, sagte ja schon Einstein.😉 

 

Klaus schrieb noch:

Die B4UFLY App habe ich gleich heruntergeladen; ist Klasse. Womöglich geht die aber nicht offline.

Nein, die geht definitiv nur mit Internet-Verbindung.

Es ist theoretisch zwar Möglich sich die Informationen anderweitig zu besorgen, aber das verteilt sich auf verschiedene Quellen und Apps. Wobei letztere meist nicht ganz so günstig sind. Lufträume, Position von Airports, Airfields und Helipads gibt es z.B. in Karten für Piloten (FAA Sectionals) die auch einige kostenpflichtige Apps anbieten. Mit Abo für Karten ist man da aber schnell über 100 EUR.

Einzelne Karten von Nationalparks gibt es mit etwas suchen auf nps.gov, aber das artet schnell aus. Gut Wander-Apps mit Offline Karten (z.B. GAIA) bieten auch häufiger kostenlose und kostenpflichtige Karten von NPS, Forrest Service, BLM & co an einer Stelle an. Die nehme ich inzwischen auch, zumal es auch dieses Jahr für die 4x4 Touren mit dem Jeep ab Torrey und Moab sehr nützlich war.

Vg
-Torsten

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scanfan
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RE: Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-

Hallo Klaus,

 

Nein, die geht definitiv nur mit Internet-Verbindung.

Es ist theoretisch zwar Möglich sich die Informationen anderweitig zu besorgen, aber das verteilt sich auf verschiedene Quellen und Apps.

 

Spontan fliegen geht wohl leider nicht, aber wenn du weißt, wo du fliegen willst, kannst du vorab den Marker in das Zielgebiet bewegen und die App schaut dir nach ob es geht.

Sehr simpel und easy.

Liebe Grüße  

Micha

Torsten
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RE: Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-

Hi,

nun da wir einen Thread für das Thema haben zwei Hinweise von mir. Zum sind bisher (Stand Sommer 2019) die New Mexico State Parks sehr liberal und man kann, so es nicht aus anderen Gründen verboten ist (Lufthräume, Flughäfen, Militärgelände usw) praktisch in jedem der NM State Parks fliegen.

In Utah State Parks waren Drohnen bisher weitgehend verboten. Aber mir ist bei einem State Park im Südwesten Uthas (Name entfallen) ein Schild aufgefallen das es dort jetzt auch für Hobby (Recreational) Drohnenflüge Permits gibt. Für $5 am Tag dürfe man fliegen. Da wir einen langen Fahrtag hinter uns hatten und schlechtes Wetter aufzog habe ich davon (leider) keinen Gebrauch gemacht. An zwei weiteren State Parks (Coral Pink Sand Dunes und Goose Necks ) wussten die Mitarbeiter dort nichts davon. Das waren aber in beiden Fällen einfache Mitarbeiter die nur den Eintritt kassierten und keine Ranger. Etwas Recherche hinterher brachte zu Tage, dass offenbar die Utah State Park Verwaltung diese Möglichkeit gerade 2019 eingeführt hat, die Entscheidung ob es möglich/erlaubt wird aber jedem einzelnen Park (bzw dem Park Manager) überlässt.

Es erlauben nciht alle Parks, das ist auch gut auf der jeweiligen Homepages der einzelnen State Parks nachzusehen. Dead Horse Point SP und Antelope Island SP machen von der Möglichkeit explizit keinen Gebrauch und schränken Drohnenflüge teilweise nach Jahreszeit ein.
Nach (von mir nicht überprüften) Informationen in einem US Forum scheinen die meisten Utah State Parks aber diese Regelung umzusetzen, was aber nicht heisst das alle Angestellten oder gar Volunteers davon wissen.
Mein Rat daher: Am besten eine Woche zur der Ankunft im jeweiligen Park beim Park Manager nachfragen. Die Kontaktdaten stehen praktisch immer auf der Website des Parks. Die (hoffentlich) positive Antwort ausdrucken und (freundlich) beim Park Personal/Visitor Center nachfragen.

Meine pers. Meinung zu dem Ansatz mit $5 permit pro Tag für Hobby-Flüge: Es scheint mir eine sinnvolle Möglichkeit zu sein den Umfang des Drohnen-Luftverkehrs in diesen Parks zu regeln. Fünf Dollar werden wohl 80% der Leute davon abhalten einfach mal zu fliegen weil man es ja kann (oder darf). Andererseits ist der Betrag jetzt nicht zu hoch um Menschen die das ganze ernsthaft betreiben und an einem Tag an einem bestimmten Ort zu fliegen davon abzuhalten oder es nur noch kommerziellen bzw besonders vermögenden Menschen zu erlauben.

Das es Dead Horse Point nicht erlaubt kann ich, nach unserem Besuch dieses Jahr, besonders gut nachvollziehen. Was nicht heisst das ich nicht in der Gegend geflogen bin. Nach konsultation des Kartenmaterials (Luft & Boden) sowie NOTAMs und Co gibt es einige legale Möglichkeiten in der Gegend von Dead Horse Point SP und Canyonlands NP. Jeep mit 4x4 ist nicht nötig, vergrößert aber die Möglichkeiten wink
Mein Problem dieses Jahr war das wir im Canyonlands NP länger als geplant unterwegs waren und die Stelle an der ich fliegen wollte erst spät bei zu tiefem Sonnenstand (für diese Lokation) erreicht haben. Aber es gibt für alles ein zweites mal.

vg
 -Torsten

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cani68
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RE: Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-

Moin,

Aus Neugierde: Welche Orte sind/waren das ? 

Raum Aachen / Köln.
Hier gibt es es Flughäfen (u.a. 2x Militär), Forschungszentrum sowie Industrieanlagen in der Nähe, die alle ein No-Fly Zone aufbauen

GAS ? Was ist das? *verwirrt schau*

Wir - HIER - ganz gut beschrieben😉

Es gibt gerade im US Westen so viele schöne Stellen die gerade aus 20, 50, 75 oder auch mal 100 meter über Grund Motive abgeben

Ist ja wie gesagt nicht ganz azs dem Kopf, aber da unsere Tendenz aktuell immer wieder eher Kanada geht, wird es wohl noch nix.

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Ne schöne Jrooß ahn all

Uwe

"Yukon" und mehr Kanada auf Flickr

ksmeyer
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Zuletzt online: vor 1 Woche 2 Tage
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RE: Neuen Kommentar schreiben

Hallo 

also ich habe noch mal geschaut: 

Wenn ich es richtig verstanden habe komme ich zu folgenden Ergebnissen:

Am Wilson Arch und am Corona Arch (Nähe Moab) müsste es z.B. erlaubt sein. Am Horseshoe Bend nähe Page nicht. (Dort sind wohl auch zuviele Leute).

Ein paar weitere spannende Orte werden wir schon noch finden ...

 Viele Grüße

Klaus

Torsten
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RE: Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-

Hallo Uwe,

Raum Aachen / Köln.
Hier gibt es es Flughäfen (u.a. 2x Militär), Forschungszentrum sowie Industrieanlagen in der Nähe, die alle ein No-Fly Zone aufbauen

In/Um Aachen schaut auf den Luftraum Karten eigentlich ganz ok aus. Der Kontrollraum von Düsseldorf und Köln/Bonn ist nicht komplett verboten. Der kontrollierte Luftraum ist ja gestaffelt und hat ober und untergrenzen. Direkt über Brühl geht der Class C space bis 1500 ft MSL (Mean Sea Level) und der Class E bis 1000 ft AGL (Above Ground Level) runter. Da du aber ohnehin selbst in unkontrolliertem Luftraum in Deutschland nur bis 100 m AGL hoch darfst ist das keine Einschränkung. Näher zum Flughafen DUS/CGN geht der kontrollierte Luftraum bis auf Bodenhöhe runter, aber da beide Flughäfen von der Deutschen Flugsicherung betreut werden greift dort die Allgemeinverfügung der DFS mit der man bis 50 m über Grund aufsteigen darf so lange man mindestens 1,5km Abstand zur Flughafenbegrenzung(!) hält.

Dann gibt es noch die Flugverbotszone über Jülich (ED-R111) vom Boden bis ca 2300 ft MSL, aber das Teil hat einen Durchmesser von nur ca 7,5 km.

Der Class D Luftraum von Nörvenich geht aber bis zum Boden und macht die Sache etwas schwieriger. Allerdings sind die militärisch genutzen Lufträume nicht immer aktiv und nach diversen Berichten der letzten Jahre in Gesprächen und Foren ist das nicht automatisch ein K.O. Kriterium. 30 Sekunden Googeln (mit den richtigen Stichworten) hat z.B. einen Beitrag im Kopterforum von 2018 zu Tage gefördert in der ein Mailwechsel mit der zuständige Stelle zitiert und zeigt das man dort durchaus in bestimmten Situationen fliegen kann. Klar, spontan innerhalb von 5 Minuten wird das nichts, aber es ist, mit überschaubarem Aufwand, durchaus Möglich.

Meiner Erfahrung nach sind Bundesfernstrassen und Wasserwege häufiger ein Ärgernis und nur noch getoppt von den "Naturschutzgebieten"[1]. Letztere sind aber schwer im Detail zu finden, auch weil da die Föderale Struktur voll einschlägt und jedes Bundesland solche Gebiete anders dokumentiert.

[1] Falls ein unbeteiligter Mittleser jetzt einen Beissreflex bekommt: Zu Naturschutzgebiet zählt hierzulande mehr als man gemeinhin denkt und nur wenige auf die Idee käme das als Naturschutzgebiet zu sehen.

Wir - HIER - ganz gut beschrieben😉

Ah, Gear Aquisition Syndrome. Kenne ich, mein Hirn hat aber im Luftfahrt/Dronen-Zusammenhang den Kontext-Wechsel nicht geschafft.
Näturlich ist mir das *zum Fotokoffer schau* GAS sehr wohl bekannt wink

Ist ja wie gesagt nicht ganz azs dem Kopf, aber da unsere Tendenz aktuell immer wieder eher Kanada geht, wird es wohl noch nix.

Ja, die spinnen die Kanadier. Früher hatten die noch liberalere Regelungen als die USA und dann fingen sie an zu spinnen. Zuviel Panikmache in den Medien die mit der Realität nichts mehr zu tun haben. Früher hat ein Pilot was merkwürdiges gesehen und das ganze entweder vergessen oder ein UFO gemeldet. Heute meint jeder eine Drohne gesehen zu haben. Die Massenhysterie bricht immer wieder mal aus. Manchmal wie letztes Jahr in Gatwick. Da wird ein älteres Paar verhaftet weil er ja als Drohnenpilot bekannt ist. Das er ein Alibi hat interessiert die Polizei nicht - die Presse sowieso nicht. Am Ende war's dann keine Drohne sondern die Anti-Kolissionslichter eines Baukrans. Aber hey, 99% der Leute haben nur die ersten Berichte in der Presse mitbekommen und sind sich sicher das Chaos in London damals war durch eine Drohne verursacht.

Das Thema Drohnen in Deutschland/Europa ist aber hinreichend Off-Topic für unser Forum. Wir können die Diskussion aber gerne per E-Mail fortsetzen. Ansonsten kann ich durchaus Kopterforum.de empfehlen.

vg
-Torsten

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Torsten
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RE: Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-

Hallo Klaus,

Wenn ich es richtig verstanden habe komme ich zu folgenden Ergebnissen:

Kurzer Disclaimer von mir: Eine rechtsverbindliche Antwort kann ich dir nicht geben. Aber meine Aussagen bitte nicht unter "scheint also ok zu sein" - niemand kann dir da die Verantwortung abnehmen.

Am Wilson Arch und am Corona Arch (Nähe Moab) müsste es z.B. erlaubt sein.

Wenn ich mir die Luftraumkarten anschaue und auch mit B4UFLY & Co gegenchecke scheint das aktuell zumindest erlaubt zu sein. Je nach gegebenheiten vor Ort (Wetter & Co).

Am Horseshoe Bend nähe Page nicht. (Dort sind wohl auch zuviele Leute).

Der Horseshoe Bend ist gleich aus mehreren Gründen schwierig. Zum einen durch den National Park Service. Zum anderen weil das Land drumherum den natives gehört. Der "neue" Parkplatz gehört der Stadt, aber da wird zu viel los sein und er ist zu weit weg (Fliegen nur in Sichtweite erlaubt, da wird es dann schwer eine gute Foto-Komposition zu finden.
Der Horseshoe Bend ist am Ausläufer der Grand Canyon Special Flight Rules Area die fast komplett über den Bend geht. Praktisch unmöglich für unsereins dort zu fliegen.

Ein paar weitere spannende Orte werden wir schon noch finden ...

Das denke ich auch.

Viel Spass!
-Torsten

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fabinsel
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RE: Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-

Hallo zusammen.

Wir waren September/Oktober 4 Wochen in Kanada/Alaska mit einem Truck Camper unterwegs.
Obwohl vielerorts verboten (NP, PP) gibt es genügend Orte, an denen man tolle Aufnahmen machen kann.

Für Kanada ist es allerdings mit ein bißchen Aufwand verbunden. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es aber einen Weg legal Drohnen in Kanada als Tourist fliegen zu lassen.

1) Für Basic Flight Operations (nicht höher als 400ft, nicht über Personengruppen, u.ä.) benötigt man ein Zertifikat, welches als Abschluss eines entsprechenden Kurses ausgehändigt wird.

Ich habe meines bei Coastal Drones gemacht:

Foreign Operators Ground School

Kurskosten: Knapp 90 $

2) Mit diesem Zertifikat beantragt man ein SFOC (Special flight operations certificate) hier:

https://www.tc.gc.ca/en/services/aviation/drone-safety/get-permission-fl...

Das sollte man früh genug machen, denn das kann 4 Wochen dauern.

 

Hat man beides, kann man in den erlaubten Gebieten mit der Drohne die besagten 'basic flight operations' durchführen. Und zwar auf legalem Wege

Bei Fragen zu diesem Kurs einfach eine PM. Ich habe da ein paar Screenshots. smiley

Viel Erfolg

Jürgen

Shelby
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RE: Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-

@fabinsel

Wir waren September/Oktober 4 Wochen in Kanada/Alaska mit einem Truck Camper unterwegs.
Obwohl vielerorts verboten (NP, PP) gibt es genügend Orte, an denen man tolle Aufnahmen machen kann.

Sorry, warum muss man diese Hummeln auch noch in die Ferien mitschleppen; vor allem in BC/AB/dem Yukon und AK wird nur die Fauna gestört. Habe einen Touristen am Frenchman Lake gestellt und gefragt ob der das gut findet......., die Antwort könnt ihr euch in etwa vorstellen. Der Ranger hat am Abend dann wieder für Ruhe gesorgt!

An solchen Orten habe ich gar kein Verständnis für solche Operationen!

 

Gruss

Shelby