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Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-Thread)

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scanfan
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Drohnen in Nordamerika (Fortführung des Themas aus dem Foto-Thread)

Auch mit einer Drohne lassen sich imho ganz anständige Fotos machen.

 

Iso 239 1/25Sek

 

Das Rauschen bei Iso 1037 und 1/13Sek zwar deutlich sichtbar, mir gefällt es aber trotzdem noch. (Habe vergessen den ND16 Filter weg zu machen?)

Liebe Grüße  

Micha

Ef_von_Iks
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RE: Foto-Thread

Auch mit einer Drohne lassen sich imho ganz anständige Fotos machen.

Leider sind in Kanadas NP und PP generell Drohnen verboten, deshalb habe ich erst garkeine mitgenommen. Aber coole Bilder wären sicher möglich gewesen. Bei den ganzen Asiaten am Lake Louise will ich mir aber garnicht vorstellen was das für ein gesurre wäre, wenn Drohnen erlaubt wäre laugh

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Jedes große Abenteuer beginnt mit den Worten: Ich glaube ich kenn da 'ne Abkürzung.

 

cani68
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RE: Foto-Thread

Moin,

Leider sind in Kanadas NP und PP generell Drohnen verboten

Ist schade aber inzwischen leider verständlich, da...

Bei den ganzen Asiaten am Lake Louise will ich mir aber garnicht vorstellen was das für ein gesurre wäre, wenn Drohnen erlaubt wäre laugh

... das auf jeden Fall dann eintritt?

Würde auch gerne BIlder mit der Drohne machen, aber sowohl in USA/ Kanada wie auch hier bei uns sind doch einige / viele Gebiete gesperrt.
Also spare ich mir das Geld für das Teil.?

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Ne schöne Jrooß ahn all

Uwe

"Yukon" und mehr Kanada auf Flickr

Groovy
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Beigetreten: 26.08.2009 - 04:59
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RE: Foto-Thread

Bei den ganzen Asiaten am Lake Louise will ich mir aber garnicht vorstellen was das für ein gesurre wäre, wenn Drohnen erlaubt wäre laugh

Europäer und Asiaten mit Drohne wären kein Problem ?

 

Gruss Volker

 

 

Torsten
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Beigetreten: 12.08.2012 - 21:16
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RE: Foto-Thread

Hallo,

Uwe schrieb:

Würde auch gerne BIlder mit der Drohne machen, aber sowohl in USA/ Kanada wie auch hier bei uns sind doch einige / viele Gebiete gesperrt.

Die Regelungen in Kanada sind extrem überzogen, vor allem für das Land. Zwar sind in den letzten Monaten auch die US Regelungen etwas schwieriger geworden, aber im grossen und ganzen ist das in den USA rein rechtlich noch sehr entspannt im Vergleich mit den Regelungen in Deutschland und das sage ich trotz der Tatsache das sich diesen Sommer noch ein par Dinge geändert haben (Stichwort Sec 336, LAANC & Co) womit ein paar Dinge schwieriger geworden sind.

Man kann, gerade für uns Wohnmobilisten, noch an sehr vielen Stellen mit der Drohne fliegen.

Nehmen wir mal dieses legal am Burr Trail entstandene Foto als Beispiel: 

Um zu wissen wo man mit seinem Flugrät starten, landen und fliegen darf erfordertes  aber Vorbereitung: genaue Kenntnisse der Regeln, Karten des Luftraums sowie aktuelle Informationen zum Luftraum (NOTAMs), genaue Information zum Boden von dem man starten/landen möchte (Google-Maps & co reichen dafür nicht), Wetterinformationen usw. Zu diesem Wissen gehört z.B. auch: Das Nationalpark-Gelände beginnt oder endet selten am Häuschen mit der Person die den Eintritt kassiert und auch meist nicht dort wo das Schild "x y z National Park" steht. Das wissen viele nicht - aber Nichtwissen schützt bekanntlich vor Strafe nicht.

Diesen Aufwand will nicht jeder betreiben. Das ist ok - bedeutet aber auch, dass man dann halt nicht fliegt. Es käme ja auch niemand auf die Idee ohne Vorwissen/Führerschein in ein Auto zu steigen un los zu fahren. Am Ende sind die Regeln für Drohnen auch einfacher und weniger umfangreich. Das fühlt sich für manchen anders an: Während die meisten Menschen von den Regeln im Luftverkehr noch nie was gehört haben werden schon Kindern die ersten Grundlagen des Strasssenverkehrs erklärt.

Es sind aber nicht nur dir die Regeln selbst. Auch dort kann es u.U. mal "diskussionen" geben. Bundesbeamte sind in der Regel gut informiert, das trifft somit auch auf Ranger des NPS zu. Auf den unteren Ebenen (State, County, Municipal/City) ist das eher nicht der Fall. Man kann von State Park bediensteten (die wenigsten sind Ranger...) den heftigsten Unfug dazu hören. An der Stelle gehört auch vernunft dazu: Im zweifelsfall nicht fliegen. Dazu gehören Situationen bei denen man sich nicht 100% sicher ist oder bei der das "Gegenüber" eine andere Sichtweise vertritt auch wenn man zu 100% im Recht wäre - also sich nicht nur im Recht fühlt.

Dazu ein kleines Schmankerl: Ein NPS Law Enforcement Ranger (üblicherweise die mit goldenem Abzeichen) ist neben dem FBI Agent eine der wenigen, welche eine Drohne beschlagnahmen dürfen. Ein State Trooper, County Sherrif oder Police Officer darf das nicht (was diese meist selbst nicht wissen...) - was ihn im zweifelsfall nicht davon abhalten wird es trotzdem zu tun. Recht haben und bekommen...


Volker schrieb:

Europäer und Asiaten mit Drohne wären kein Problem ?

Meiner Erfahrung nach sind alle die nicht informiert sind aber eine Drohne fliegen ein Problem. Die Asiaten fallen einem häufiger auf: Es reisen viele in die USA und sie fallen einem optisch häufiger auf.

Ehrlich gesagt spreche ich lieber einen Asiaten der fliegt obwohl er nicht dürfte an als einen Amerikaner. Die Wahrscheinlichkeit das der Asiate eine Waffe trägt sich deutlich geringer. Meine pers. Erfahrungen mit Menschen bzgl. Dronen in den USA sind positiver als hier in Deutschland, was aber auch an meinen bevorzugten Regionen liegen mag.
Bisher hat der Ansatz auf die Leute zuzugehen immer sehr gut funktioniert. Ob es der Asiate der hinter dem Grand Teton NP Schild seine DJI Phantom flog und nicht wusste das er a) noch auf NPS Land ist und b) in der Anflug/Abflugschneise des Jackson Hole Airports ist hat nach einem freundlichen Hinweis sein Gerät gelandet.
Leute am Campground oder Besucher von "Hightlights" (im weitesten Sinne) sind neutral bis interessiert. Auch in West-Texas, wo man den Leuten nachsagt sehr eigen zu sein, habe ich ausschliesslich positive Erfahrungen gemacht. YMMV

vg
-Torsten

 

Scout Womo-Abenteuer.de

Ef_von_Iks
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Beigetreten: 28.02.2019 - 13:17
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RE: Foto-Thread

Da ich ohnehin immer genügend Fotoequipment dabei habe, habe ich auf die Drohne verzichtet nachdem ich die Regelungen in kanadischen National und Provincial Parks gelesen habe. 

Ich habe am Clearwater Lake im Wells Grey aber ein paar Deutsche mit einer DJI fliegen sehen. Habe dann gemeint dass ich deren Mut bewundere und sie haben mich nur fragend angeschaut. Nachdem ich ihnen die Regelung erklärt habe, haben sie ruck zuck die Drohne landen lassen und zusammen gepackt. Die 25.000 CAD Strafe waren es doch nicht wert.

 

Gruß 

Felix 

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Torsten
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Beigetreten: 12.08.2012 - 21:16
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RE: Foto-Thread

Hallo Felix,

Da ich ohnehin immer genügend Fotoequipment dabei habe

Das kommt mir bekannt vor wink

habe ich auf die Drohne verzichtet nachdem ich die Regelungen in kanadischen National und Provincial Parks gelesen habe. 

Wenn das Problem nur die kanadischen NP und PP wären könnte man schon noch was finden. Aber der rest der Regelungen ist nicht viel besser. Wenn man sich die Regeln der "Basic Operations" anschaut: Mindestabstand zu "bystanders" ist 30 meter horizontal. Was ein "Bystander" ist wird nicht genau festgelegt. Das könnte auch der eigene Partner sein. Aber selbst wenn nicht: geht jemand auf mich zu kann ich nicht mehr landen ohne den Mindestabstand zu der Person zu unterschreiten.
Gut, man könnte fur "Advanced Operations" den Test machen. Für jemand der sich mit der Materie ernsthaft beschäftigt wird das abgefragte Wissen kein grosses Problem sein. Lediglich: der Versuch das als Tourist zu machen ist unklar. Da wir eigentlich für 2020 eine Tour in Kanada geplant hatten (ist inzw. mangels Verfügbarkeit des 5th Wheels ins Wasser gefallen) hatte ich Transport Canada nachgefragt wie man als Tourist den Test wo und wann machen kann. Aussage: wissen wir nicht.
Aber selbst wenn das geklappt hätte, die meisten Modelle werden nicht für "Over people" (also <30m horizontal von Menschen) freigegeben weil sie keinen Not-Fallschirm haben. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

vg
 -Torsten

Scout Womo-Abenteuer.de

ksmeyer
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Beigetreten: 27.12.2015 - 14:44
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RE: Foto-Thread

Hallo Torsten,

vielen Dank für Deinen Post und das schöne Foto. Etwas verunsichert bin ich nun schon. 

Wir fliegen in 2 Wochen in die USA (Texas und Südwest) und ich plane meine DJI Mavic Air mitzunehmen. Ich muss noch die FAA Registrierung der Drohne durchführen. Versichert its die Drohne auch für die USA, obwohl ja nicht notwendig. Ob und ggf. wie ichb noch einen Online Luftfahrtkenntnis- und Sicherheitstest durchführen muss, versuche ich noch rauszukriegen. Hinsichtlich der Flugzonen würde ich mich auch auf die Hinweise in der DJI App stützen. Die warnt ja auch hier, wenn es nicht erlaubt ist. 

Bin ich zu sorglos?

Viele Grüße

Klaus  

scanfan
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RE: Foto-Thread

Hallo Klaus,

 

Hinsichtlich der Flugzonen würde ich mich auch auf die Hinweise in der DJI App stützen

In Kombi mit der FAA-App müßte das schon klappen.

https://www.faa.gov/uas/recreational_fliers/where_can_i_fly/b4ufly/

Die Seite kennst du?

https://my-road.de/drohnen-gesetze-in-usa/

Liebe Grüße  

Micha

cani68
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Beigetreten: 01.02.2017 - 20:13
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RE: Foto-Thread

Moin,

@Torsten

Danke für die ganzen Infos.
Ich habe dieses Jahr schon mal mit den Gedanken an die Anschaffung einer Drohne gespielt bzw. der Leihe einer solchen.
Dann musste ich aber feststellen,das sowohl bei im Umkreis wie auch an Orten die mich interessieren vieles durch eine NO-FLY Zone abgeregelt ist.
Also erstmal wieder Abstand genommen - aber ganz aus dem Sinn ist so ein Teil noch nicht.... G.A.S ist vorhanden?

Und ich habe - ähnlich anderen auch schon so viel Foto-Kram mit... von daher noch mehr Gepäck?

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Ne schöne Jrooß ahn all

Uwe

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ksmeyer
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RE: Diskussion zu Drohnen in Nordamerika

Hallo Micha,

den Link kenne ich schon - habe die Seite aber länger nicht besucht. Arbeite ich noch mal durch.

Die Registrierung habe ich abgeschlossen; jetzt muss die Nummer noch auf die Drohne 

Die B4UFLY App habe ich gleich heruntergeladen; ist Klasse. Womöglich geht die aber nicht offline.

Danke

 

Gruß

Klaus