Liebe alle!
Mein Mann und ich starten am 9. Juni in unser Abenteuer: Von Fort Lauderdale (Florida) nach NY in ca. 16 Tagen (Übernahme 10.6., Rückgabe 26.6.) im WOMO (Moturis). Eine ungefähre Route steht bereits fest, für Tipps, Infos oder auch Kritik von Profis bin ich aber sehr dankbar! :)
So in etwa ist es geplant:
Fort Lauderdale - Cape Canaveral - St.Augustine - Savannah - Charleston - Wilmington/New Bern - Outer Banks (mind. 3 Tage) - Williamsbrug/Yorktown/Jamestown - Washington D.C. - Cape May (New Jersey) - NY (max. 2 Tage)
Meine Frage: Machbar in dem Zeitraum? Sehr sehenswertes entlang dieser Route vergessen (z.B. Philadelphia, Delaware, etc.)?
Nochwas: Kann mir wer sagen (laut Erfahrung?), wir wichtig es ist im Juni entlang dieser Route Campingplätze zu reservieren? Etwas schwierig, da wir ja noch nicht jeden Stopp bzw. Zeitpunkt festgelegt haben...
Vielen Dank für eure Hilfe!
LG
Kat
Hallo Kat
Und herzlich Willkommen bei uns.
Ich bin diese Strecke schon 3 x gefahren. 2 x der Küste entlang und im letzten Spätherbst z.T. im Inland (Shenadoah/Blue Ridge).
Ich habe das doch richtig verstanden. Ihr fliegt am 9. Juni nach Miami/Fort Lauderdale und übernehmt am 10. Juni. Ihr gebt dann am 26. Juni in New York ab. Wann fliegt Ihr dann nach Hause bzw. wann sind die 2 Tage New York Besichtigung eingeplant? Das ist noch entscheidend, da Du vielleicht mit Ausname von Lacaster (Amish-County) nicht viel vergessen hast. Philadelphia ist jetzt kein must-see.
Es wird allerdings sehr knapp bzw. vielleicht zu eng. Wenn Du nämlich St. Augustine, Savannah, Charleston, New Bern, Outer Banks, Colonial Williamsburg, Washington DC etc. sehen willst, so musst Du mehr als einmal dort übernachten. Ueberall wo eine Besichtigung geplant ist, muss man 2 x übernachten um einen vollen Tag am Ort zu haben. Bei den Outer Banks willst Du ja richtigerweise 3 Nächte bleiben. Bei Washington DC müssen eigentlich auch 3 Nächte sein.
Den ersten Tag kannst Du bei Moturis zur Hälfte rechnen, die letzte Nach überhaupt nicht. So bleiben eben maximal 15 Nächte.
2 Savannah, 2 Charleston, 2 Wilmington/New Bern, 3 Outer Banks, 2 Colonial Williamsburg/Yorktown/Jamestown, mind. 2 Washington DC, 2 Cape May, 2 New York. Dazu kommt natürlich noch Cape Canaveral und evtl. Lancaster. Du siehst da fehlt Dir evtl. etwas. Du müsstest also etwas auslassen. Ich würde auf jeden Fall lieber etwas auslassen als alles nur husch-husch zu besichtigen. Das ist dann nämlich Stress. So liegen z.B. Colonial Williamsburg/Yorktown/Jamestown nicht gerade zusammen und lassen sich in einem Aufwasch besichtigen.
Herzliche Grüsse,
Fredy
Hier mal ein Link zu meinem Reisebericht aus dem letzten Jahr:
http://www.womo-abenteuer.de/node/3927
Zur Route kann ich eigentlich nur sagen, dass sie recht ambitioniert ist. Es wird wohl schwierig, drei Tage Outer Banks und zwei Tage New York darin unterzubringen. Auch Washington wird wohl zu kurz kommen, da braucht es mindestens einen vollen Tag, sprich zwei Übernachtungen.
Am Übernahmetag schafft ihr es zwar bei früher Übernahme noch bis Cape Canaveral, den Abgabetag solltet Ihr in der Planung jedoch außenvor lassen.
Anbei mal eine Übersicht über Eure Planung als Google Map.
Größere Kartenansicht
Im Prinzip könnt Ihr überall nur eine Nacht bleiben. In Washington könnten es dann zwei sein, in New York eventuell drei Nächte. Den Rest müsst Ihr irgendwie passend aufteilen. Auch den Schlenker nach Cape May, NJ würde ich streichen und abkürzen.
Liebe Grüße
Simon
Hallo Cat,
willkommen bei uns. Ihr seid aber spät dran, wenn ihr jetzt erst mit dem Planen beginnt, verdammt spät.
Ganz ehrlich, ich höre immer "Machbar" und kann mit dem Begriff absolut nichts anfangen. Was bedeutet er? Aus Sicht einer Routenplanung fährt man von A nach B und insofern ist die Strecke in 16 Tagen "machbar".
Die inhaltlich wahrscheinlich gemeinte Frage müsste lauten "können wir uns die Strecke zumuten?". Das wiederum könnt nur ihr bewerten. Welcher Typ Reisende seid ihr? Kommt ihr frühmorgens um 6 aus der Falle und carpe diem oder ist im Urlaub vor 9 gar nichts drin? In letzerem Falle würde ich das Pensum als schwer verdaubar bezeichnen. es handelt sich nämlich um eine 2000 Meilen Route, welche ich in großen teilen dieses Jahr selbst fahren werde, nur kürzer (bis ATL) und dann auch noch mit einer Woche mehr Zeit.
Heißt:
1. früh aufstehen und viel fahren
2. drei Tage Outer Banks illusorisch
3. NY 2 Tage sehr fraglich (oder findet das nach Abgabe des WoMo statt?)
4. kürzen (und hier gibt es eigentlich nur zwei Stellen -> Washington und Cape May)
Tut mir leid, dass sich mein Enthusiasmus zu deiner "Planung" in Grenzen hält. Aber das sind eben die Tatsachen. Zurück zu deiner Kernfrage: Realistisch wird es dann, wenn ihr es macht.
Hier noch als Service die Route:
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Viele Grüße
Richard
Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.
Lieber Fredy, Simon und Richard,
vielen Dank für eure ehrlichen und ausführlichen Rückmeldungen. Wie gesagt, mein Mann und ich sind dankbar, für Ratschläge jeder Art. :)
Eure "Sorgen" bzw. "Bedenken" bzgl. der Route/Zeitrahmen habe ich natürlich ebenfalls. Wir nehmen an einem Run of fleet von Moturis teil, sowohl Route (wenngleich sie doch unserer Wunschroute entspricht, hätten wir sie evtl. etwas knapper gehalten) als auch Zeitrahmen sind daher vorgegeben.
Dazu muss folgendes gesagt werden: 1.) Ja, wir sind Frühaufsteher und 2.) unser Hauptinteresse gilt ganz klar den Outer Banks (aus persönlichen Gründen) und nicht den Großstädten (Washington D.C., NY, Philadelphia). Auch Lancaster muss auf dieser (vorerst ja erstmal 1. Reise an die Ostküste) nicht dringend mit dabei sein.
Bzgl. später Planung: Sie beginnt nicht erst jetzt, ich wollte aber vor Abreise noch ein Feedback von "Profis" (evtl. Änderungen sind ja immer drin) und generell war es unser Ziel, nicht jeden Schritt/Stopp der Reise zu planen, sondern einige Fixpunkte (die nun viell. tatsächlic reduziert werden müssen, auch dank eurer Ratschläge) festzulegen und den Rest "auf uns zu kommen zu lassen"...
Ich bedanke mich nochmal für alle Tipps, bin auch weiterhin offen dafür und werde spätestens nach unserer Reise Bescheid geben, ob es "machbar" (finde den Begriff auch furchtbar und meinte damit egtl.: Route mit Zeitrahmen vereinbar? Zu viele Ziele eingeplant? Zu stressig um es geniessen zu können?) war! :)
Liebe Grüße
Kat
"Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben." Kurt Tucholsky (angeblich)
Südwesten (Juni 1999) --- Miami - NYC (Juni 2013) --- Nordflorida (April 2018) ---
Südwesten (Mai 2020)Hallo Kat,
wie ich sehe verstehen wir uns. Zu deiner anderen Frage bezüglich Campgrounds:
Es macht schon Sinn gewisse Fixpunkte zu haben und dort auch zu reservieren, gerade an der Ostküste ist es generell schwieriger kurzfristig einen Stellplatz zu finden als im Südwesten. Außerdem bleibt man dann zwangsweise diszipliniert beim Ablauf der Reise
Viele Grüße
Richard
Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.
Hallo Kat,
als kleine Ergänzung noch der Hinweis auf unsere Campground&Highlight Map dort findest Du viele Campgrounds entlang Deiner Strecke.
Wir waren 2007 auch im Juni von Orlando nach NY unterwegs hatten aber 4 Wochen Zeit. Ich muß mich daher meinen Vorrednern anschl. und würde Euch empfehlen einige Fixpunkte zu setzen und dazwischen längere Fahrtage einzubauen.
Unsere Highlights waren damals die herrlichen State Parks an der Küste, St.Augustin, Charleston und auch die Outer Banks das wir via New Bern und Fähre erreichten und dann auch für drei Tage blieben. Dann hat uns Jamestown und Washington sehr gut gefallen.
Nachdem es bei Euch ja schon bald los geht wünsche ich Euch jetzt schon mal eine tolle Reise und wir würden uns sehr über ein Feedback und die Bewertung der von Euch besuchten Campgrounds freuen.
Liebe Grüße
Gabi
Scout Womo-Abenteuer.de
Genieße jeden Tag, denn es könnte auch dein letzter sein
Moin Kat,
da du ja schon wieder eine "sportliche Tour" planst erinnere ich mal an dein Versprechen.
Gruss Volker