Es gab verheerende Tornados von Freitag auf Samstag in Kentucky und weiteren 5 Staaten.
Der Tornado hatte mehr als 300 kmh. Zur Zeit 50 Tote.
https://edition.cnn.com/2021/12/11/weather/severe-weather-tornadoes-saturday/index.html
Gerd
2010 Hot Springs, Arkansas
Nach Plan sollte es mit den Shuttle-Bus am Abend zum Campground zurück gehen, aber
es gab Tornado Alarm, alle Veranstaltungen wurden abgesagt, die Busse eingestellt.
Wir haben den Tornado gut überstanden. Es waren wohl nur die Ausläufer.
Heftige Stürme in Colorado und Kansas (bsi 160kmh):
https://edition.cnn.com/videos/weather/2021/12/16/weather-wind-dust-storm-colorado-kansas-orig-jk.cnn
Gerd
Meine Reiseberichte, bitte auch auf Seite 2 schauen.
Hallo Gerd
was passiert denn, wenn es einen Tornado-Alarm gibt, und man mit dem RV in der Gegend ist? Gibt es Schutzräume? Soll man auf den CGs in die Waschhäuser? Oder am besten noch vorher mit dem RV weit weg fahren? Das macht mir schon etwas Sorge...
Und wie bekommt man diesen Alarm aufs Handy??
Liebe Grüße
Claudia
Aus meiner eigenen Erfahrung. Die Alarmmeldung kommt per Cell Braodcast auf jedes Handy. Alle Radio- und Fernsehstationen teilen die Warnung. Was kann man machen, ehrlich gesagt nichts außer Abwarten und hoffen. Weder der RV noch einfache Waschhäuser bieten ausreichend Schutz. Wegfahren bringt auch nichts da das von der Warnung betroffene Gebiet meist doch recht groß ist. Wer sagt einem dann auch, dass man dann nicht in den Tornado fährt. Der wirksamste Schutz ist zur Tornadozeit sich nicht in der Tornado Alley aufzuhalten. Was aber dann doch recht große Einschränkung mit sich bringt.
„Stop Putin, Stop War“
Hallo Claudia
Wir hatten einen Tornadoalarm bei Jacksonville (Florida)-das Radioprogramm wurde unterbrochen und es gab Informationen über die vermutliche Zugrichtung. An der nächsten Ausfahrt haben wir die Interstate verlassen und uns an einer Tankstelle nach einem sicheren Gebäude erkundigt. Zwischenzeitlich wurde aber für unsere Gegend der Alarm aufgehoben!
Ein weiterer Tornadoalarm erreichte uns in Branson (MO) Morgens erhalten wir eine App von meiner Schwester, dass der Nationale Wetterdienst in unserem Gebiet schwere Unwetter vorhergesagt hat, auch Tornados seien möglich. Mit dem gemütlichen Ausschlafen war es danach schnell vorbei. Sofort wird der Laptop angeschlossen und wir informieren uns sowohl bei den lokalen als auch bei den nationalen Wetterstationen. Was wir erfahren macht uns wirklich Sorgen, wir liegen mitten in einem der höchst gefährdeten Gebiete. Wir frühstücken in Eile und ich begebe mich zu unseren Campgroundhosts und bitte um Rat. Sie erklären mir, dass wir uns im Falle eines Tornados in ihr Basement flüchten könnten, es sei aus Beton. Wir legen eine Tasche mit Kamera, Laptop und Reisedokumenten für alle Fälle griffbereit!
Das hat uns beruhigt. Am Abend bietet der Himmel ein unheimliches Bid:
Zum Glück wird kurz darauf die Tornadowarnung aufgehoben ! Durch einen Telefonanruf unseres Austauschschülers der in St. Louis wohnt erfahren wir, dass der Tornado in der Nähe einige Verwüstungen angerichtet hat.
Im Internet habe ich folgenden Rat gefunden:Wenn Sie sich in einem Wohnmobil befinden und eine Tornado-Warnung angezeigt wird, sollten Sie sich nach dem nächsten Sturmschutz oder einem geschützten Gebäude umsehen.
Ich denke, das ist ein guter Rat, denn in einem Wohnmobil ist man keinesfalls sicher.
Hier noch ein Link in dem du Verhaltensregeln findest:https://www.hisour.com/de/tornado-safety-in-travel-49036/
Ich hoffe, dass ihr bei euern Reisen von solch einem Unwetter verschont bleibt!
Liebe Grüße
Werner
Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)
Servus Claudia,
wenn man sich auf einem staatlichen Campground befindet, kann es sein, dass sie dort einen Plan für solche Fälle haben.
So geschehen 2016 in Arkansas, der Ranger hätte mich auf meiner Site abgeholt und in ein sicheres Gebäude gebracht.
https://www.womo-abenteuer.de/reiseberichte/scanfan/ueberfuehrung-chicag...
Liebe Grüße
Micha
Scout Womo-Abenteuer.de
Meine Reiseberichte
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Hallo Raven und Werner, servus Micha
Danke für eure Antworten, Raven hat mich nicht gerade beruhigt
, aber die anderen beiden aber schon.
Juni - Juli ist ja eigentlich auch keine Tornado-Saison.
Liebe Grüße aus Bologna
Claudia
Hallo Micha, wir waren hier im April und es gab eine Tornadowarnung.
Gulpha Gorge Campground, Hot Springs National Park, Hot Springs, Arkansas
Der Betrieb wurde Eingestellt (shuttle bus / Abendveranstaltung). Das Personal war nicht gekommen (der Platz wird nur von einem Automaten "betrieben")
Die Camper waren alle alleine. Uns hat aber nur ein Ausläufer getroffen. Es ist alles gutgegangen.
LGG
Meine Reiseberichte, bitte auch auf Seite 2 schauen.
Ich musste mich in einem Jahr sehr intensiv mit diem Thema auseinandersetzen.
Wenn der Tornado überraschend über Land kommt, ist das Beste:
Zum Wohnmobil:
Das gilt nicht für uns Mieter. Tornados sind höhere Gewalt. Da zahlt keine Versicherung. Auch der Mieter haftet nicht gegenüber dem Vermieter.
Den Schaden trägt einzig der Eigentümer des Wohnmobils.
Das Wohnmobil dem Schicksal überlassen und nur die Personen in Sicherheit bringen.
Liebe Grüße Gerd
Meine Reiseberichte, bitte auch auf Seite 2 schauen.
Hallo Claudia,
Im Frühjahr 2013 hat uns ein T5 Tornado bei Moore, nahe Oklahoma City nur knapp verfehlt.
Wenn du magst hier und auch der Folgetag nachzulesen: https://www.womo-abenteuer.de/reiseberichte/beate-road-runner/52-tage-us...
Es war seinerzeit einer der gewaltigsten Tornados die bis dahin je in Oklahoma gemessen wurde. Unser anvisierter CG war bereits evakuiert, nicht einmal der Camp Host war noch noch Vorort, Die vielen Bäume dort animierten uns zum raschen Aufbruch, letztendlich trafen wir auf einer Tankstelle auf Einheimische die unser Vorhaben Richtung Oklhaoma City zu fahren für zu gefährlich hielten. Ihr Kommentar: 'sit down and pray!'
Die sehr synthetischen Tornado Warnungen im Radio waren fürr uns 'non Nativs' kaum zu verstehen und wegen fehlender Ortskenntnis auch kaum richtig einzuordnen. Wir erhielten schließlich Unterchlupf in einer Hotellobby, die im Nachgang niemals dem Tornado stand gehalten hätte. Keine 5 Meilen von uns entfernt, gab es zur selben Zeit eine Schneise der Verwüstung.
Unser Rat - es gibt nicht wirklich einen. Die Bilder vom Folgetag zeigen, dass selbst von einem Walmart im Epizentrum nur noch 2 Aussenwände standen....
Wir hatten einfach nur Glück.
Liebe Grüße,
Beate
Unser Reiseblog 5Jahreszeiten
Danke Beate für diese Einschätzung, wenn auch nicht so dramatisch wie bei Euch habe ich es in einem State Park bei Siux City erlebt Ich hatte einfach Glück, der Tornado kam in 70 Meilen Entfernung zu Boden. Bei uns hatte es nur starke Regenschauer, Windböen und ein verrücktes Farbenspiel am Himmel. Es hat aber gereicht um große Angst zu empfinden. Ich möchte sowas nie wieder erleben. Man ist bei dieser Gelegenheit den Naturgewalten schonungslos ausgesetzt.
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