Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Erfahrungen Moturis Four Winds Chateau 23ft.

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Hüsch
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Hier ein paar Zeilen zum

Hier ein paar Zeilen zum Urlaub im Oktober 2010...

Übernahmeort: San Leandro/ San Francisco

Mietdauer: Sa. 02.10.10 - Mo. 18.10.10

Abholung: Erfolgte pünktlich am Clarion Airport Hotel. Für ein mitfahrendes Paar fehlte leider der versprochene Kindersitz, auf Nachfragen gab sich die Mitarbeiterin recht kleinlaut. Die Fahrt ging in einem schon recht ausgelutschten Chevy Van nach San Leandro. Danach hatte ich Kreuzschmerzen. Und die habe ich sonst fast nie!

Übergabe: Anfangs ging alles ganz fix. Der Papierkram war schnell erledigt. Es erfolgte jedoch kein gemeinsamer Check des Fahrzeuges, uns wurde nur ein vorausgefülltes Formular mitgegeben.

Fahrzeug: Oben genannter. Einziger Unterschied - ein neues Modelljahr. Man hatte das Küchenfenster hochkant verbaut, den darüberliegenden Schrank verkleinert, auch hatte man die Antenne getauscht gegen eine feststehende. Am Heck befand sich eine Leiter, an der wie bei fast allen Fahrzeugen die untersten drei Stufen fehlten. Fahrzeugalter: 3/4 Jahr, 13.500 Meilen, technischer Zustand: einwandfrei

Fahrzeugzustand innen: Nicht wirklich sauber. Das der erste Eindruck. In den Ecken und in Ritzen überall Dreck und Sand. Die Schiebtür zum Bad war durch Dreck in der Bodenleiste fast nicht zu bedienen. Auch fanden wir noch die benutzen Laken/ Handtücher etc. des Vormieters vor.

Nach einer geschlagenen Stunde hatte man es dann auch geschafft, den Wasserhahn und eine Schublade in der Küche zu reparieren, ehe es los ging.

Insgesamt war man in San Leandro auch nicht gerade freundlich, eher muffig aufgelegt. Alles ging nur sehr mühsam und zäh vonstatten. Wirklich kompetent wirkten die Mitarbeiter auch nicht (wir hatten zwischenzeitlich der Fahrzeugeinweisung eines niederländischen Ehepaares beigewohnt).

Und ja.... man hatte uns zwar Klochemie mitgegeben (zwei kleine Päckchen), jedoch ncihts in den Tank gegeben. Das erste Dumpen war ercht angenehm... *nasezuhalt"

Insgesamt waren wir wieder sehr zufrieden mit unserer Miete, nicht jedoch mit der sonst so gelobten Station in San Leandro/ San Francisco. Da hat uns Ft. Lauderdale mehr überzeugt. Hat man in Ft. Lauderdale schon einiges nicht gaaanz so eng gesehen, so hat man uns in San Leandro ein Auto hingestellt, das augenscheinlich niemand durchgesehen hatte, nicht einmal das Convenience Kit war in Ordnung, bei 70 USD pro Person eine Frechheit. Zudem mussten (in Lichtgeschwindigkeit) noch mehrere, bei einem Check kaum zu übersehende Mängel ausgebessert werden.

Trotz alledem standen wir um 10:30 Uhr bei Safeway auf dem Hof.

Rückgabe: Kurz und schmerzlos. Wasser/ Abwassertank wurden gar nicht abgelesen, lediglich Generator und Gas.

Mängel/ Schäden während der Miete: Das Luftgefederte Bett im Heck hat gegen Ende der Reise den Geist aufgegeben. betraf jedoch nur eine Hälfte des Bettes. Ansonsten keinerlei Probleme.

Liebe Grüße

Simon

Bernhard
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Leitung der Station

Hallo Simon,

hatte die Moturis Station in San Leandro keine deutsche Leitung mehr ? Ich weiß, 2005 ist schon lange her, aber damals klappte es mit einer aus Hessen stammenden Chefin bei uns sehr gut, alles top erledigt bei der Übergabe.

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

Hüsch
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Offenbar fehlt die deutsche

Offenbar fehlt die deutsche Leitung dort mittlerweile... anders kann ich mir oben genannte Dinge nicht erklären.

 

Liebe Grüße

Simon

muk
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Erfahrungen mit Campingworld (Moturis) Oktober 2010

Moturiserfahrungen 2010

Hi,

Wir hatten dieses Jahr ein 25ft RV für 42 Tage von Campingworld, Modell 2010 mit 38 500 Meilen in LA übernommen.

       

Das Abholen vom Hotel Hilton Airport klappte vorbildlich. Doch die Übernahme dauerte dank Computerausfalls eine Ewigkeit, da fast alles manuell erfasst werden mußte.

Und dann als dieser wieder funktionierte und die Kaution mit der Kreditkarte geblockt werden sollte streikte diese.

Auch bei einem weiteren Übernehmer streikte die Masstercard. Nach Aussage von Campingworld ist das die Regel bei MC. Also Anruf bei der MC und es wurde erklärt, dass der Sicherungscode von MC das Streiken verursacht habe und dieser nun für zwei Stunden ausgeschaltet werde, so dass die Blockung der Kaution vorgenommen werden könne.

Die Übergabe ging dann im Schnelldurchgang, da nur zwei Mitarbeiter für die Übergabe und gleichzeitige Abnahme zur Verfügung standen und schon drei auf die Abgabe ihres RV warteten.

So kam es dass wir erst gegen 11:45 Uhr vom Hof kamen.

So und nun zum einzigen Ärgernis auf der Tour:

Die Hotline.

Auf dem Kodachrome SP Campground versagte plötzlich die Wasserpumpe. Also zunächst Batterietest, Wasser auffüllen da dies keine Abhilfe brachte und ntürlich auch kein Handyempfang war zur Rangerstation und von dort zunächst die im Serviceheft angegeben TollfreeNummer 1 888 ... angerufen und was war die angekündigte 24 Stundenhoteline eine Voice-Mail, also Vertragsnummer, Fahrzeugnummer usw, angegeben und die Rufnummer der Rangerstation. Gewartet und gewartet aber kein Rückruf.

Der nächste Versuch die Abgabestation, immer zuständig bei One-Way-Mieten, in Denton bei Dallas zu erreichen war zweimal erfolglos. Es blieb nun noch die Übernahmestation in LA, hier ging wenigstens jemand ans Telefon und versprach ebenfalls einen Rückruf innerhalb von 15 Minuten nach Schilderung des Problems.

Aber als auch nach 30 Minuten keine Antwort erfolgte, zwischenzeitlich waren über 1 1/2 Stunden vergangen, verlangte ich beim nächsten Anruf nach dem Geschäftsführer und plötzlich lief alles wie am Schnürchen innerhalb von zwei Minuten hatten wir das OK für die Wasserpumpenreparatur.

Und nun der Abschluß:

Bei der Einfahrt zum Bryce Canyon, gegenüber von Rubys Inn befindet sich eine Sinclair Tankstelle mit großangekündigter Auto- und RV-Reparaturwerkstätte.

Also hin, ja eine Wasserpumpe haben sie auf Lager und ein Mechaniker könne dies auch gleich einbauen. Die Pumpe koste 140 $ und der Einbau je nach Zeitaufwand.

Das OK von Campingworld hatten wir ja dazu.

Es dauerte auch nicht lange, da kam ein Mechaniker mit der orginalverpackten Wasserpumpe unter dem Arm und fragte uns wo denn die defekte Wasserpumpe sei. Da uns das natürlich nicht bekannt war fing er an zu suchen und schraubte zunächst mit seinem mitgebrachten Werkzeug, ein Leatherman Wave die Verkleidung der Sitzbänke ab, als hier nichts zu finden war, das nach Wasserpumpe aussah zuckte er mit den Schultern und gab zu verstehen, dass er keine Ahnung habe wo diese sein könnte. Wir erklärten ihm darauf, dass er es lassen solle und wir anderswo eine Werkstatt in Anspruch nehmen würden. Der Mechaniker war sichtlich erleichtert und verschwand umgehend mit der Pumpe unterm Arm.

Das war's aber noch nicht, wir checkten auf Rubys Inn ein, wegen eines Wasseranschlusses und hier hieß es dann "Frostgefahr - Wasserschlauch bitte nicht benutzen",

so und nun kommt's:

Wasserpumpe am nächsten Tag nochmals probiert und siehe da sie funktionierte wieder und das einwandfrei bis zum Ende unserer Reise in Dallas, wahrscheinlich hatte sie der Mechaniker so erschreckt.

Die Abnahme bei Campingworld am 26.10.2010 wurde vom Shop-Supervisor vorgenommen und zwar sehr oberflächlich, ein Rundgang ums Fahrzeug, notieren des Meilenstandes und das war's auch schon. Der Hinweis auf die streikende Wasserpumpe und diverse kleinere Mängel wie lose Schrauben und dergleichen wurden notiert, aber keine Überprüfung ob die Abwassertanks leer sind oder Vollzähligkeit gemieteter Gegenstände Fehlanzeige.

Die Rückfahrt zum Airport DFW wurde von einer Mitarbeiterin Campingworlds in die Wege geleitet und kostet 75$ inklusiv Tip.

Der Name Moturis taucht nur noch vereinzelt auf. Auf den Mietfahrzeugen gibt es keinen Hinweis mehr auf Moturis, unserem Fahrzeug war nur auf der Rückseite zu erkennen, dass es sich um Rental handelte.

                             

lg muk

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Hüsch
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Defekte sind sicherlich immer

Defekte sind sicherlich immer ärgerlich, lassen sich bei Gebrauchsgegenständen aber nie ganz ausschließen. Kleinigkeiten (z.B. Wasserpumpe) lässt man unterwegs bei nächster Gelegenheit richten, dafür benötigt man in den USA vielleicht ein wenig mehr Geduld, als hierzulande, aber davon sollte man sich den Urlaub nicht vermiesen lassen.

Viel ärgerlicher fände ich da z.B. einen Unfall, durch welchen das Wohnmobil nicht mehr fahrbereit sein sollte. Und wenn so etwas mal passieren sollte, dann gaaaaaanz sicher gaaaaaaanz weit ab der Zivilisation und weit weg vond er nächsten Camping World Station.

Mit Camping World/ Moturis ist man aber denke ich immer noch ganz gut bedient. Anderswo bekommt man deutlich ältere Fahrzeuge vermietet, teils mit erheblichen, sicherheitsrelevanten Mängeln.

Achja... eigentlich war der Transfer zum Flughafen immer in der Bereitstellungsgebühr enthalten... gibt es da Abweichungen? *sichwunder*

Gruß Simon

Liebe Grüße

Simon

Hüsch
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Nun, ich habe gerade die

Nun, ich habe gerade die dritte Reise in genanntem Modell von Campingworld hinter mir. Es war das selbe Fahrzeug, wie schon 2010, nur mit mittlerweile 45 000 meilen auf der Uhr.

Man sagt amerikanischen Wohnmobilen ja nach, sie wären schon nach 30 oder 40 000 meilen abgewohnt und kurz vor dem Auseinanderfallen. Dies kann ich nicht ganz bestätigen. Mit fast zwei Jahren auf dem Buckel war das Fahrzeug für Campingworld Verhältnisse schon alt, das Fahrzeug wird wohl nun bald ausgemustert.

Dennoch kann ich sagen, es hat alles tadellos funktioniert. Wesentliche Dinge wie z.B. Klimaanlage, Heizung, Kühlschrank usw. haben alle anstandslos ihren Dienst verrichtet.

Es wirkte auch nichts verwohnt. Alles war eigentlich in Ordnung.

Auch war das Wohnmobil ausgesprochen sauber. Hier hat sich die Station in Fort Myers echt Mühe gegeben! Es fand sich kein Sandkorn im Wagen! Mit der Ausstattung war man auch großzügig, es gab zwei Pakete Toilettenpapier und einen ganzen Beutel Toilettenchemikalien gratis dazu.

Nunja, wenn man pingelig ist, das ist man als Deutscher nunmalvon Natur aus, dann könnte man die defekte Badezimmertür bemängeln. Nach notdürftiger Reparatur hat das auf Verschleiß gebaute Ding dann auch gehalten. Ärgerlich fand ich da hingegen schon eher den Rauchmelder, welcher ohne Batterie war. Die Suche nach der Batterie blieb erfolglos.

Im Großen und Ganzen war ich jedoch sehr zufrieden. Sowohl mit dem Womo, als auch den Vermietstationen in Fort Myers und in Tappan, New York.

Und auch die Abwicklung des von mir verursachten Schadens war absolut problemlos.

 

Liebe Grüße

Simon

Hüsch
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RE: Erfahrungen Moturis Four Winds Chateau 23ft.

Camping World/ Moturis die Vierte...

Wenn man wollte, könnte man sich immer wieder über die selben Dinge ärgern. Dies ist nun die vierte Reise mit einem Wohnmobil von Moturis gewesen und zum dritten mal wurde die Übernahme durch noch zu erledigende Reparaturen verzögert. Und es waren immer einfach zu findende Fehler, die schon bei einer nur groben Durchsicht hätten auffallen müssen.

Hierbei handelte es sich um ein defektes Dachfenster, der Vormieter (oder ein Mitarbeiter?) hatte es mit Duck Tape gesichert. Dennoch war unter dem Fenster, im Fahrerhaus eine Pfütze. So konnten wir natürlich nicht fahren.

Dafür war das Wohnmobil ausgesprochen sauber und gepflegt. Man merkt, dass man sich in der Station in Ft. Lauderdale Mühe gibt, dass alles zur Zufriedenheit abläuft. Von anderen Stationen kann ich das so nicht sagen.

Das Wohnmobil war wieder ein E23-Modell, diesmal eines aus 2013 mit um die 20 000 Meilen auf dem Zähler. Zu dem zuletzt gefahrenen Modell aus 2011 gibt es da einige Änderungen, auch wenn die Aufteilung die selbe geblieben ist.

- Kein Dämpfer mehr für die Seitentüre
- Außendusche
- Neues Radio (Sony)
- Control Panel mit Digitalanzeige
- Schubladen in der Küche
- Neues TV-Modell mit manueller Halterung
- Einfache Jalousien (früher doppelstufig als Sichtschutz/ Verdunklung)
- Handtuchhalter

und unser größtes (aber auch einziges) Ärgernis:

- eine feste Türe anstelle der Falt-Schiebetüre

Es ist mit dieser schräg eingebauten Türe kaum möglich, sich mal auf dem Stillen Örtchen niederzulassen, zumindest wenn man 1,75m oder größer ist, sie schränkt den Raum für die Beine unglaublich ein.

Ansonsten war mit dem Fahrzeug alles in Ordnung. Gefahren sind wir nur knap 1600 Meilen und hatten keine Probleme oder Defekte. Auch das getauschte Dachfenster hielt dicht.

Anbei mal ein paar Bilder....

 

Liebe Grüße

Simon