gerade wollte ich die Adresse suchen, bei der mein Schwager seit Jahren sehr erfolgreich seine Dias scannen lässt. Es ist die unter http://www.filmscanner.info angegebene Adresse (siehe auch Beitrag oben von Bejay).
Auch ich habe dort bereits zwei Aufträge erledigen lassen und war damit sehr zufrieden. Vorher habe ich mit einem Minolta Diascanner erste Erfahrungen gemacht. Ich empfand das ganze als sehr zeitintensiv, da beim selber scannen immer eine Nachbearbeitung nötig ist.
Letztendlich ist es eine Geldfrage, denn Scannen lassen ist nicht ganz billig.
ich habe auch einen Teil meiner Dias eingespannt, die restlichen kommen noch im Laufe der Zeit. Ich benutze einen Epson Flachbettscanner, in den ich immer 6 Dias einlegen kann, die dann von der Scansofware jedes für sich eingespannt werden. Wichtig war dabei jedoch auch jedes Dia aus seinem Rähmchen herauszunehmen und es in ein neues, sauberes einzulegen, denn auf den alten Dias war immer eine sehr unangenehme Schmierschicht, durch das jahrelange lagern im Keller.
Danach werden alle nochmal mit Photoshop nachbearbeitet. Das Ergebnis ist recht gut, und es macht Spaß die alten Bilder anzusehen.
Bei mir steht auch ein ganzer Kleiderschrank voller Diamagazine im Keller. Irgendwo um 15-20.000 Stück. Einserseits ein Schatz, andererseits eine Last.
Vor einigen Jahren begann ich dann auch Dias zu scannen. Erst mit Flachbettscannern (verschiedene Typen), das Ergebnis war stets schlecht. Dann habe ich mir einen reflecta ProScan 4000 geleistet. Der kam mit zwei Scansoftwaren: Cyberview-X und Silverfast, letzteres ein teures Zubehör. Scanview taugte nicht viel, Cyberview war einfach gestrickt. Heute benutze ich VueScan und bin zufriedener.
Digitalisieren ist sehr zeitaufwändig 10-15 Minuten/Bild darf man inklusive Nachbearbeitung gut rechnen, den notwendigen Lerneffekt nicht eingerechnet. Zur Nachbearbeitung verwende ich Adobe Photoshop Lightroom (aktuell 5.7) Wichtig ist, dass der Scanner nicht nur JPG-Dateien erzeugen kann. TIFF ist wesentlich besser, liefert aber enorme Dateigrössen. (Lightroom kann die dann verlustfrei eindampfen)
Schaut man sich die Bilddateien genauer an, können sie natürlich mit digitalen Aufnahmen bei weitem nicht mithalten. Aber dafür sind sie historisch.
Aktuell kostet Scannen bei gewerblichen Anbietern wohl so um die € 20 pro 100 Diapositiven?
Wollte mal einen kurzen Erfahrungsbericht abgeben zum Ergebnis der Dia-Umwandlung.
Da ich nur ein paar Hundert Dias habe hat sich die Anschaffung eines guten Diascanners nicht rentiert, auch wenn ich ihn über die Bucht wahrscheinlich wieder verkauft bekommen hätte.
Hier nochmal Dank an Elli die mir ihren Scanner zum Ausprobieren geliehen hatte.
Das Einscannen damit ist relativ einfach, die Qualität der ausgegebenen Bilder aber leider auch. Vor dem Einscannen muss jedes Bild unbedingt gut gesäubert werden, da man leider jeden Fingerabdruck und jeden kleinsten Fussel hinterher sieht. Ausgabe erfolgt in jpg mit einer durchschnittlichen Größe von ca. 1,5MB. Leider auch mit einem deutlichen Blaustich bei den meisten meiner Bilder.
Vorteil ist das schnelle Erstellen von Scans, Nachteil die eher schlechte Qualität der Bilder. Für einen Kleinformatabzug oder kleine Abbildungen im Web reicht es, aber für mehr leider auch nicht. Bedingt durch die geringe Größe und das jpg-Format ist eine Nachbearbeitung wenig vielversprechend.
Da mir etliche der Dias als Erinnerungsstücke wichtig waren habe ich mich entschlossen sie professionel einscannen zu lassen und habe dafür den von Günther empfohlenen Dienstleister gewählt. Viel Auswahl bei guten Scananbietern gibt es eh nicht und mit diesem war ich auch sehr zufrieden.
Mit 0,46€ pro Bild nicht ganz billig, dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen. Zum Einen wurden alle Dias nochmal gereinigt bevor sie eingescannt wurden und zum anderen filtert die eingesetzte Software defekte Stellen im Bild soweit möglich raus. Das geht natürlich nur bis zu einer gewissen Grenze. Einige der Dias hatten Brüche bzw. waren schon sehr angegriffen durch falsche Lagerung, die auch die beste Software nicht rausrechnen kann.
Dafür kamen die Scans im Tiff-Format was zwar die Datenmenge deutlich vergrößert, aber auch eine Nachbearbeitung ermöglicht.
Fazit: Für kleine Abzüge von Schnappschüssen reicht sicher ein Scanner wie der oben beschriebene. Sollen die Bilder aber etwas größer ausgedruckt oder präsentiert werden lohnt sich die Investition in einen professionellen Scanndiest auf jeden Fall.
Vor zwei Jahren habe ich mir diese Modell von Rollei PDF-S 340 gekauft. Gute Scanqualität - für Profis sicherlich definitiv zuwenig aber für Heim-User allemal ausreichend. Aber man braucht ein wenig Zeit zu investieren, um das alle zu richten und einwenig Nachbearbeitung schadet nie
Nicht nur im Wörterbuch kommt Arbeit vor Erfolg ! (Svenja Dederichs)
Ich habe mir für Vaters Dias mal einen Reflecta 4000 bei Ebay "geliehen" und dann nach 9 Monaten (12000 Dias geschafft) mit Gewinn wieder verkauft. Das wäre bei einem Dienstleister ein Vermögen gewesen.
Am Ende wurden die Dias zwar ungereinigt gescannt und haben entsprechende Körner und Ringe im Bild, aber zum Auffinden der Bilder mit Picasa&Co. perfekt. Und da es die Original noch sortiert im Schrank gibt, kann man jederzeit eine gute Version des Dias nachscannen per Durchlichtaufsatz für den Scanner.
den ProScan 4000 habe ich auch seit einigen Jahren und einiges damit gemacht. Ist halt sehr zeitaufwendig. Welche Software hast Du zum Scannen benutzt wenn man fragen darf?
Da lag Silverfast bei. Das hatte ich zuerst auch nutzen wollen, damit ich die IR-Abtastung auch nutzen konnte. Ich habe dann aber mit Vuescan weiter gearbeitet, das alles bis auf das IR (besser) konnte.
Ist aber inzwischen auch schon wieder 5 Jahre her, weshalb ich keine Details davon mehr im Kopf habe.
Ich meine aber, dass ich mit einem festen Profil bzgl. Numerierung und Kontrast und Farbe gearbeitet habe. Das ging mit Vuescan einfach gut.
Was ich noch weiß: dIe IR-Kratzerentfernung arbeitete wohl mit einem Extra-Scandurchgang. Und durch dreckige Gläser in Kombination mit Newton-Ringen unter dem Glas gefiel mir das Ergebnis dann nicht mehr. Mein Ziel waren aber auch nicht fertige, farbaufgefrischte und gereinigte Scans, sondern die Masse von über 10000 Dias in den Rechner zu kriegen und dann bei Bedarf mit dem Dateinamen in der Hand zum Diaschrank gehen zu können und dort zielsicher das Original rausholen zu können.
Bei ca. 20 Bildrecherchen im Jahr viel sinnvoller als eine prophylaktische Reinigung aller Dias.
Bei meinem Scanner war Cyberview X dabei, Scanview habe ich zusätzlich für viel Geld optional dazugekauft. Letzteres war ein ziemlicher Flop, die meiste Arbeit wurde dann mit Cyberview erledigt.
Später bin ich auf Vuescan umgestiegen, das nochmal eine ganze Klasse besser ist.
Hallo zusammen,
gerade wollte ich die Adresse suchen, bei der mein Schwager seit Jahren sehr erfolgreich seine Dias scannen lässt. Es ist die unter http://www.filmscanner.info angegebene Adresse (siehe auch Beitrag oben von Bejay).
Auch ich habe dort bereits zwei Aufträge erledigen lassen und war damit sehr zufrieden. Vorher habe ich mit einem Minolta Diascanner erste Erfahrungen gemacht. Ich empfand das ganze als sehr zeitintensiv, da beim selber scannen immer eine Nachbearbeitung nötig ist.
Letztendlich ist es eine Geldfrage, denn Scannen lassen ist nicht ganz billig.
Liebe Grüße aus Neubeuern / Oberbayern,
Günther
Hallo,
ich habe auch einen Teil meiner Dias eingespannt, die restlichen kommen noch im Laufe der Zeit. Ich benutze einen Epson Flachbettscanner, in den ich immer 6 Dias einlegen kann, die dann von der Scansofware jedes für sich eingespannt werden. Wichtig war dabei jedoch auch jedes Dia aus seinem Rähmchen herauszunehmen und es in ein neues, sauberes einzulegen, denn auf den alten Dias war immer eine sehr unangenehme Schmierschicht, durch das jahrelange lagern im Keller.
Danach werden alle nochmal mit Photoshop nachbearbeitet. Das Ergebnis ist recht gut, und es macht Spaß die alten Bilder anzusehen.
viele Grüße Klaus
Route 66 März/April 2014
Denver-Yellowstone-Seattle-SFO Sept/Okt 2015
https://www.freizeit2012undmehr.com/
Bei mir steht auch ein ganzer Kleiderschrank voller Diamagazine im Keller. Irgendwo um 15-20.000 Stück. Einserseits ein Schatz, andererseits eine Last.
Vor einigen Jahren begann ich dann auch Dias zu scannen. Erst mit Flachbettscannern (verschiedene Typen), das Ergebnis war stets schlecht. Dann habe ich mir einen reflecta ProScan 4000 geleistet. Der kam mit zwei Scansoftwaren: Cyberview-X und Silverfast, letzteres ein teures Zubehör. Scanview taugte nicht viel, Cyberview war einfach gestrickt. Heute benutze ich VueScan und bin zufriedener.
Digitalisieren ist sehr zeitaufwändig 10-15 Minuten/Bild darf man inklusive Nachbearbeitung gut rechnen, den notwendigen Lerneffekt nicht eingerechnet. Zur Nachbearbeitung verwende ich Adobe Photoshop Lightroom (aktuell 5.7) Wichtig ist, dass der Scanner nicht nur JPG-Dateien erzeugen kann. TIFF ist wesentlich besser, liefert aber enorme Dateigrössen. (Lightroom kann die dann verlustfrei eindampfen)
Schaut man sich die Bilddateien genauer an, können sie natürlich mit digitalen Aufnahmen bei weitem nicht mithalten. Aber dafür sind sie historisch.
Aktuell kostet Scannen bei gewerblichen Anbietern wohl so um die € 20 pro 100 Diapositiven?
Gruss
Rolf
Desert Drunk and Red Rock Crazy - Reisen im amerikanischen Südwesten (plus, plus, plus)
Scanner mieten, das bietet www.mietscanner.de an.
Liebe Grüße aus Neubeuern / Oberbayern,
Günther
Besser spät als nie...
Wollte mal einen kurzen Erfahrungsbericht abgeben zum Ergebnis der Dia-Umwandlung.
Da ich nur ein paar Hundert Dias habe hat sich die Anschaffung eines guten Diascanners nicht rentiert, auch wenn ich ihn über die Bucht wahrscheinlich wieder verkauft bekommen hätte.
Hier nochmal Dank an Elli die mir ihren Scanner zum Ausprobieren geliehen hatte.
Das Einscannen damit ist relativ einfach, die Qualität der ausgegebenen Bilder aber leider auch. Vor dem Einscannen muss jedes Bild unbedingt gut gesäubert werden, da man leider jeden Fingerabdruck und jeden kleinsten Fussel hinterher sieht. Ausgabe erfolgt in jpg mit einer durchschnittlichen Größe von ca. 1,5MB. Leider auch mit einem deutlichen Blaustich bei den meisten meiner Bilder.
Vorteil ist das schnelle Erstellen von Scans, Nachteil die eher schlechte Qualität der Bilder. Für einen Kleinformatabzug oder kleine Abbildungen im Web reicht es, aber für mehr leider auch nicht. Bedingt durch die geringe Größe und das jpg-Format ist eine Nachbearbeitung wenig vielversprechend.
Da mir etliche der Dias als Erinnerungsstücke wichtig waren habe ich mich entschlossen sie professionel einscannen zu lassen und habe dafür den von Günther empfohlenen Dienstleister gewählt. Viel Auswahl bei guten Scananbietern gibt es eh nicht und mit diesem war ich auch sehr zufrieden.
Mit 0,46€ pro Bild nicht ganz billig, dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen. Zum Einen wurden alle Dias nochmal gereinigt bevor sie eingescannt wurden und zum anderen filtert die eingesetzte Software defekte Stellen im Bild soweit möglich raus. Das geht natürlich nur bis zu einer gewissen Grenze. Einige der Dias hatten Brüche bzw. waren schon sehr angegriffen durch falsche Lagerung, die auch die beste Software nicht rausrechnen kann.
Dafür kamen die Scans im Tiff-Format was zwar die Datenmenge deutlich vergrößert, aber auch eine Nachbearbeitung ermöglicht.
Fazit: Für kleine Abzüge von Schnappschüssen reicht sicher ein Scanner wie der oben beschriebene. Sollen die Bilder aber etwas größer ausgedruckt oder präsentiert werden lohnt sich die Investition in einen professionellen Scanndiest auf jeden Fall.
Viele Grüße, Jörg
Viele Grüße, Jörg
Impressionen aus Nordamerika
Vor zwei Jahren habe ich mir diese Modell von Rollei PDF-S 340 gekauft. Gute Scanqualität - für Profis sicherlich definitiv zuwenig aber für Heim-User allemal ausreichend. Aber man braucht ein wenig Zeit zu investieren, um das alle zu richten und einwenig Nachbearbeitung schadet nie
Ich habe mir für Vaters Dias mal einen Reflecta 4000 bei Ebay "geliehen" und dann nach 9 Monaten (12000 Dias geschafft) mit Gewinn wieder verkauft. Das wäre bei einem Dienstleister ein Vermögen gewesen.
Am Ende wurden die Dias zwar ungereinigt gescannt und haben entsprechende Körner und Ringe im Bild, aber zum Auffinden der Bilder mit Picasa&Co. perfekt. Und da es die Original noch sortiert im Schrank gibt, kann man jederzeit eine gute Version des Dias nachscannen per Durchlichtaufsatz für den Scanner.
Gruß Andreas
Hallo Andreas,
den ProScan 4000 habe ich auch seit einigen Jahren und einiges damit gemacht. Ist halt sehr zeitaufwendig. Welche Software hast Du zum Scannen benutzt wenn man fragen darf?
Gruss
Rolf
Desert Drunk and Red Rock Crazy - Reisen im amerikanischen Südwesten (plus, plus, plus)
Da lag Silverfast bei. Das hatte ich zuerst auch nutzen wollen, damit ich die IR-Abtastung auch nutzen konnte. Ich habe dann aber mit Vuescan weiter gearbeitet, das alles bis auf das IR (besser) konnte.
Ist aber inzwischen auch schon wieder 5 Jahre her, weshalb ich keine Details davon mehr im Kopf habe.
Ich meine aber, dass ich mit einem festen Profil bzgl. Numerierung und Kontrast und Farbe gearbeitet habe. Das ging mit Vuescan einfach gut.
Was ich noch weiß: dIe IR-Kratzerentfernung arbeitete wohl mit einem Extra-Scandurchgang. Und durch dreckige Gläser in Kombination mit Newton-Ringen unter dem Glas gefiel mir das Ergebnis dann nicht mehr. Mein Ziel waren aber auch nicht fertige, farbaufgefrischte und gereinigte Scans, sondern die Masse von über 10000 Dias in den Rechner zu kriegen und dann bei Bedarf mit dem Dateinamen in der Hand zum Diaschrank gehen zu können und dort zielsicher das Original rausholen zu können.
Bei ca. 20 Bildrecherchen im Jahr viel sinnvoller als eine prophylaktische Reinigung aller Dias.
Gruß Andreas
Danke Andreas!
Bei meinem Scanner war Cyberview X dabei, Scanview habe ich zusätzlich für viel Geld optional dazugekauft. Letzteres war ein ziemlicher Flop, die meiste Arbeit wurde dann mit Cyberview erledigt.
Später bin ich auf Vuescan umgestiegen, das nochmal eine ganze Klasse besser ist.
Gruss
Rolf
Desert Drunk and Red Rock Crazy - Reisen im amerikanischen Südwesten (plus, plus, plus)