Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 04 - Weiter auf der Mother Road & Tornadoalarm

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DieTravemünder
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Tag 04 - Weiter auf der Mother Road & Tornadoalarm
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
Sonntag, 15. März 2026
Gefahrene Meilen: 
180 Meilen

Wir haben sehr gut geschlafen, das Schaukeln hielt sich heute auch in Grenzen, in der Nacht war auch kaum Straßenlärm zu hören.

Die erste Fahrt des Tages am Morgen führt einmal kurz auf die andere Straßenseite der IL-10 zu Starbucks, wo wir mit einem leckeren Frühstück in den Tag starten. Heute stehen noch ganz viele weitere schöne Route 66 Attraktionen und Highlights auf dem Programm und die alte Motherroute bestimmt die Strecke.

Kurz vor unserem Übernachtungsspot, dem Babler State Park, wollen wir nach einem Tag voller Highlights noch flink ein Thermometer bei Walmart kaufen. Der Himmel zieht sich zu und es ist am eigentlich noch hellen Tag stockdunkel. Wir denken uns, dass es bestimmt gewittern wird, wenn wir im Supermarkt sind und beeilen uns deswegen, in den Laden zu kommen.

Das Thermometer ist schnell gefunden und wir bezahlen es an der SB Kasse. Bevor wir den Laden verlassen können, ertönen auf einmal laute Sirenen vor dem Supermarkt und die Filialleitung sperrt den Ein- bzw. Ausgang des Walmart ab. Verlassen nur noch auf eigene Gefahr, alle Mitarbeiter und Kunden müssen sich an der Wand ganz hinten in der Elektronikabteilung versammeln. Die Sirenen die wir hören geben tatsächlich Tornadoalarm 🌪️🚨. Das war wohl kein bloßes aufziehendes Gewitter, das wir draußen gesehen hatten. Wir also drin im Supermarkt, das brandneue Wohnmobil draußen auf dem Parkplatz und ein Tornado im Anmarsch, na super...😩 Für uns, die solche Sirenenwarnungen gar nicht kennen ist das irgendwie schwer greifbar und die Gefahr eher abstrakt. Das Walmart Personal ist teils entspannt, teilweise aber auch ziemlich aufgelöst, einige beten sogar. Viele haben Angst um ihre Familien oder Haustiere, die zu Hause sind. Eine ganz merkwürdige Stimmung herrscht, als alle Kunden und Mitarbeiter zwischen den Elektronikgeräten stehen, auf dem Boden sitzen und der Dinge harren, die da kommen könnten. Zwischendurch prasselt es tatsächlich sehr kräftig auf das Dach des Walmarts und es ist so laut, dass man sich fragt, ob es eventuell schon der Tornado ist. Das Brausen nimmt dann nach einiger Zeit aber wieder ab und die Filialleitung gibt Entwarnung, dass alle den Markt verlassen können, da der Tornado vorbeigezogen ist. Puh, was für eine Erleichterung! Melissa steht wohlbehalten und nur nass vom Regen auf dem Parkplatz.

Auf der Strecke von hier zum Babler State Park hören wir im Radio eine weitere Tornadowarnung für diese Ecke, bei der unzählige Counties und Städte aufgelistet werden, für die diese Warnung ausgegeben wird. Außerdem wird durchgesagt, dass man Shelter aufsuchen soll und dass Wohnmobile zerstört werden können 🤔… Genau das, was man hören möchte, wenn man verantwortlich dafür ist, ein neues Graner-Fahrzeug heil nach Las Vegas zu bringen. Davon mal abgesehen, wüssten wir gar nicht, wo man, außer wie eben in dem Walmart, überhaupt einen Shelter finden sollte. Wir hören die Warnung mehrfach, jedoch hören wir (nach bestem Wissen und Gewissen zumindest) die Strecke, auf der der wir aktuell unterwegs sind nicht in der Auflistung, so dass wir unseren Weg zum Campground fortsetzen.

Dort angekommen ist es natürlich immer noch stark windig und unsere Campsite liegt in der Nähe von Bäumen, wir versuchen so zu parken, dass wir zum einen im Fall der Fälle einfach vorwärts ohne Rangieren wegfahren können und zum anderen maximalen Abstand von den Bäumen haben.

Da es draußen so ungemütlich ist, machen wir es uns drinnen gemütlich, kochen etwas Leckeres zu essen und hören Radio, um keine Warnungen zu verpassen. Die Dunkelheit setzt ein und mit ihr fängt es sogar an zu schneien. Bis zum Schlafen hören wir weiter Radio, jedoch gibt es keine neuen Warnungen.

Die Vorhersage für die nächsten Tage sieht weiterhin frostig und stürmisch aus.

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie
Scout Womo-Abenteuer.de

 

scanfan
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Beigetreten: 27.06.2013 - 16:37
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RE: Tag 4 - Weiter auf der Mother Road & Tornadoalarm

Servus Stephie,

 

puuh, noch mal Glück gehabt, dass nichts passiert ist. Ihr habt aber auch ein Wetterglück.🙄😳

Liebe Grüße

Micha
Scout Womo-Abenteuer.de

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DieTravemünder
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Beigetreten: 21.06.2013 - 07:53
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RE: Tag 4 - Weiter auf der Mother Road & Tornadoalarm

Hi Micha,

das Wetter macht ja eh was es will, aber dieses Jahr soll die Anzahl der Tornaos deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Alleine im April soll es in den USA 262 Tornados gegeben haben, wobei der April Durchsnitt sonst "nur" bei 182 liegen soll. Bis Anfang Juli wurden sogar ungefähr 940 vorläufige Tornadomeldungen registriert. Für uns ist es ja nur Urlaub, in dem man natürlich auch sicher sein möchte, aber wenn man mal überlegt, was für einen Einfluss das auf die dortige Bevölkerung hat, einfach crazy!

Der Sturm und das schlechtere Wetter haben uns tatsächlich auch noch lange auf der Überführung begleitet, wir fühlten uns regelrecht verfolgt😅.

Liebe Grüße von der Ostsee

Stephie
Scout Womo-Abenteuer.de

 

Kochi
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Beigetreten: 21.08.2009 - 11:52
Beiträge: 7895
RE: Tag 4 - Weiter auf der Mother Road & Tornadoalarm

Hi Stephie,

....eijeijei, das braucht man ja wirklich nichtsurprise!

Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de

 

 

 

Canusamobil
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Beigetreten: 07.06.2025 - 22:47
Beiträge: 236
RE: Tag 4 - Weiter auf der Mother Road & Tornadoalarm

Hi Stephie,

Tornadowarnungen hatten wir dieses Frühjahr auch so einige. So in/um Nappanee als auch später in/um Kansas City. Das ist tatsächlich kein schönes Gefühl, insbesondere auch weil dann die wirklichen Tornados oft nicht genau vorhersagbar sind.

Bis auf starke Winde und Regen war es aber zum Glück immer 'nur' bei Warnungen geblieben.

Viele Grüße von Chris

- Explore With US -

Rebecca312
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Beigetreten: 07.02.2016 - 22:25
Beiträge: 384
RE: Tag 4 - Weiter auf der Mother Road & Tornadoalarm

Hi Stephie,

puh das möchte man nicht miterleben, ich kann eure Gedanken gut nachvollziehen: man wollte doch nur schnell was einkaufen und weiß dann gar nicht was passiert. Mein Eindruck ist bei Wetterwarnungen oft dass es die Amis da etwas "übertreiben", aber ein Tornado ist natürlich kein Wetterereignis das man auf die leichte Schulter nehmen darf, gerade weil wir das ja bei uns in Deutschland so nicht kennen. 

Umso besser dass ihr es unbeschadet überstanden habt 

Grüße