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Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch in den USA nur maximal 3,5 Tonnen mit dt. Klasse-B-Führerschein"

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Linda M
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Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch in den USA nur maximal 3,5 Tonnen mit dt. Klasse-B-Führerschein"

Hallo zusammen,

mehrfach machten wir schon traumhafte Wohnmobilreisen in den USA, zuletzt in Wyoming und Umgebung mit einem knapp 10-Tonnen-Class-A-Thor-Wohnmobil (Roadbear).

Unser Klasse-B-Führerschein reichte immer völlig aus, so wie auch bei unzähligen anderen Wohnmobil-Touristen, wie insbesondere hier im Forum auch allgemein bekannt ist.

Nun ist in der aktuellen Ausgabe der ADAC motorwelt (07/2019) auf Seite 41 unter anderem Folgendes zu lesen:

Drittstaaten und Übersee: Für einzelne Nicht-EU-Staaten wie Albanien oder Russland empfehlen die Clubjuristen den Internationalen Führerschein. Unbedingt erforderlich ist er bei Überseereisen, etwa nach Thailand, Südafrika oder in die USA. „Bei einer Polizeikontrolle kann das sonst als Fahren ohne Führerschein gewertet und mit hohen Geld strafen geahndet werden“, so Clubjurist Nissen, „und bei einem Unfall kann der Versicherungsschutz wegfallen.“ Das droht auch Urlaubern, die ein zu großes bzw. zu schweres Wohnmobil mieten: Mit Klasse-B-Führerschein dürfen Deutsche auch im Ausland maximal 3,5-Tonner fahren – eine Ausnahme macht Neuseeland, das Wohnmobile bis 5 t erlaubt. Aber da deutsche Führerscheinregeln etwa in den USA nicht bekannt sind, bekommen Urlauber oft Wohnmobile ausgehändigt, die eigentlich zu groß bzw. schwer sind – teuer wird es, wenn dann etwas passiert. „Gehen Sie auf Nummer sicher“, rät Nissen, „und fragen Sie vor der Buchung beim Reiseveranstalter oder beim Vermieter vor Ort nach.“

Quelle: ADAC motorwelt (07/2019, S. 41) https://www.adac.de/_ext/motorwelt/ADAC-Motorwelt-7-8-2019.pdf

Wie wertet Ihr diesen Artikel des "Clubjuristen"?

Viele Grüße aus Dortmund.

 

Ef_von_Iks
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Zuletzt online: vor 2 Tage 2 Stunden
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Hallo Linda, 

Das Thema wurde schon in einem anderen Thread besprochen und von Juristen in den USA geklärt. Wir sehen hier die Antwort vom ADAC als fehlerhaft an. 

Beitrag in Neuwagenüberführung Roadbear

 

Gruß 

Felix 

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BeateR
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Hallo Linda,

da sind bereits einige Diskussionen hier im Forum dass der ADAC da falsch liegt. Es ist klar, dass die USA sich nicht nach den Europäischen Regeln richten. In den USA gelten deren Gesetze und nach denen ist das Fahren von Wohnmobilen bis 12.5 Tonnen mit einem PKW-Führerschein erlaubt.

Auch mit dem Intern. FS liegt der ADAC falsch. Er ist nicht nötig! Hier schreibt auch das Auswärtige Amt nur, er wäre "empfohlen".

 

Beate

 

Fredy
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Zuletzt online: vor 1 Woche 3 Tage
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Hallo zusammen

Um ganz sicher zu gehen, habe ich Nicole gebeten nach Absprache mit Michael AC hier bei der Partnerkanzlei nochmals nachzufassen. Sie ist allerdings jetzt für 2 Wochen in den Ferien so dass es etwas dauern kann. Das Problem ist leider, dass jeder Staat einzeln entscheidet und daher allgemein gültige Aussagen schwierig sind. Auch bei der von mir geposteten Aussage (auf die oben verlinkt wurde) handelt es sich nicht um ein juristisches Gutachten.

Die Juristen des TCS (Schweizer Automobilclub) stützten die Aussagen der Vermieter und Vermittler. Allerdings irritiert die Aussage der ADAC-Juristen. Ich  möchte das möglichst hieb- und stichfest abklären lassen und habe mit Michael AC vereinbart, dass wir uns hier lieber etwas Zeit lassen.

Allerdings darf man die grossen Vermieter wie RB, CA, ElMonte, BT, Apollo und auch die Vermittler wie DER, Camperbörse, TUI etc. auf ihre Aussagen es gebe kein Problem, behaften.

Herzliche Grüsse,

Fredy

 

cBerti
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Zuletzt online: vor 3 Stunden 42 Minuten
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Danke Fredy

Mat frëndleche Gréiss, Claude
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Linda M
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Danke Euch, dann warten wir mal ab.

B1P
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Zuletzt online: vor 14 Stunden 53 Minuten
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Hatten 2014 nach kleinem Unfall (Streifschaden) Kontakt mit der Polizei. Die haben den Unfall mit ihrem Formular aufgenommen und auch anstandslos meinen Führerschein der Klasse B für das 31 ft Wohnmobil akzeptiert. Da wurde weder etwas hinterfragt noch bemängelt.

Von daher macht mir das irgendwie keinerlei Sorgen.

 

Grüße

Sebastian

BeateR
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Zuletzt online: vor 4 Stunden 31 Minuten
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Ich muss mal suchen gehen. Ich habe nämlich erst vor kurzem irgendwo einen Artikel gelesen, dass jetzt auch die letzten beiden USA-Staaten, Georgia und Florida, ganz offiziell auf den Int. FS verzichten.

Und was den B-Führerschein betrifft: da besteht bei TA, in dem ja viele Amerikaner schreiben, ganz eindeutig die Meinung (und der Meinung bin ich auch) dass in den USA die Regeln der USA gelten und sich die USA bestimmt keine Regeln von der EU vorschreiben lässt. Innerhalb der EU gelten die schärferen Regel, nach denen man für ein Wohnmobil einen anderen Führerschein braucht, aber in den USA gelten deren Regeln.

Aber ich bin wirklich gespannt, was jetzt "ganz offiziell" dabei rauskommt.

 

Beate

 

 

Ef_von_Iks
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Zuletzt online: vor 2 Tage 2 Stunden
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Und was den B-Führerschein betrifft: da besteht bei TA, in dem ja viele Amerikaner schreiben, ganz eindeutig die Meinung (und der Meinung bin ich auch) dass in den USA die Regeln der USA gelten und sich die USA bestimmt keine Regeln von der EU vorschreiben lässt. Innerhalb der EU gelten die schärferen Regel, nach denen man für ein Wohnmobil einen anderen Führerschein braucht, aber in den USA gelten deren Regeln.

 

Sehe ich auch so. Nur weil ich Deutschland unbegrenzt schnell fahren darf (auf entsprechenden Strecken) heißt das nicht, dass ich das in den USA auch darf. 

Dazu kommt ja eben, dass die Nordamerikaner nur einen PKW Führerschein für private Nutzung haben. Alle anderen sind ja dann für comercial-use.

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Jindra
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Ich sehe dem entsprechend, was den "neuen" EUFührerschein betrifft, in USA keine Probleme, da bis heute nirgendwo zu lesen war, dass jemand wegen "diesem" Führerschein sein gebuchtes Womo nicht bekommen hat.

Wenn in den USA so ein "Fahrer" einen Unfall hätte, wie reagieren überhaupt die DE Versicherungen?

Es wurde mir nämlich immer erklärt, wenn was passiert, ist der Gerichtsort DE, und nicht USA. Somit müsste aber dann das Recht was hier gilt greifen. Für mich heißt es, dass die Versicherer es eben als das fahren ohne gültigen Führerschein einstufen müssten. 

Darüber äußerte sich hier bis jetzt niemand.

Und dann ...??

Das gehört als Problem m.M. nach auch zu dem Thread über die Womo Versicherung.

Oder mache ich mir einfach zu viele Gedanken? (Auch wenn es mich mit der Führerschein Klasse nicht betrifft).

Jetzt aber erst abwarten, was sich nach Fredy`s Recherchen ergeben wird.

Vielen Dank Fredy für deinen Einsatz für uns hier im Forum!yessmiley.

Viele Grüße, Jindra

 

Es gibt für uns noch viele Fragen, wir haben die Welt nicht überall gesehen!

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Manue
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RE: Artikel in der aktuellen Zeitschrift ADAC-Motorwelt: "auch i

Hallo Jindra,

 (Auch wenn es mich mit der Führerschein Klasse nicht betrifft).

Da wäre ich mir nicht so sicher, oder hast du auch einen LKW-Führerschein? Die WoMos können auch über 7,5 t wiegen...

Grüße, Manuel