2:20 auf dem Hinflug geht wahrscheinlich gut ... aber achte unbedingt darauf, dass beide Flugteile auf dem Hinflug auf EINEM Ticket sind.
(@Beate: Dann kann und wird die US Airline sich nicht stur stellen, der Weiterflug auf einem anderen Flieger ist gesichert und muss definitiv nicht bezahlt werden.)
Wenn es preislich okay ist, würde ich allerdings so buchen, dass man 1 std mehr Zeit hat. (Murphy's Law sorgt dann garantiert dafür, dass ihr die Immigration in 30 min schafft und ihr euch 2,5 std langweilt ☺️.)
Bei Flügen kann immer eine Verspätung passieren ... ich habe mittlerweile gelernt, mir vorher und im Fall der Fälle (wenn es denn passiert) nicht so einen Kopf zu machen. Eine Extranacht irgendwo unterwegs kann man sogar genießen und was schönes draus machen.
(@Beate: Dann kann und wird die US Airline sich nicht stur stellen, der Weiterflug auf einem anderen Flieger ist gesichert und muss definitiv nicht bezahlt werden.)
Michael, bist Du Dir da sicher? Die Regeln sagen ja, dass die Airline Dich kostenlos weiterbefördern muss, bei Flugverspätungen und/oder wenn es ein Ereignis betrifft, das unter die Verantwortung der Airline fällt.
Wenn aber die Immigration so lange dauert, dann kann doch die Airline gar nichts dafür, der Flieger ist ja pünktlich gelandet!
Wenn es irgendwo darüber genauere Angaben gibt, bin ich ja gerne bereit, dazuzulernen.
Aber abgesehen davon: man wird auf den nächsten "verfügbaren" Flug umgebucht. Und uns ist es auch einmal passiert, dass dieser verfügbare Flug halt erst am nächsten Tag war.
Und einmal war der nächste "verfügbare" Flug erst 7 Stunden später, so dass wir mitten in der Nacht in Vancouver gelandet wären. Wir haben uns dann einfach selber bei den nächsten Flügen am Schalter gemeldet und uns auf standby angemeldet. Und es hat 2 Stunden später geklappt (allderdings das Gepäck kam dann erst mit dem späten Flug).
Charlotte ist eingentlich ein prima Flughafen. Wir (Firma) haben gelegentlich beruflich dort zu tun, ich war dort auch schon zweimal (ohne Umsteigen allerdings). Soweit ich weiß hat niemand länger als 30 Minuten gestanden - vielleicht Glück.
nachdem wir in Houston 2015 3 Stunden (in Worten: drei) gestanden haben, habe ich diesen Airport mal nachgeschaut. Aber leider kann man so lange zurück die Statistik nicht nachvollziehen.
Aber das war meine letzte schlechte Erfahrung, und das hat mir schon zu denken gegeben, denn reihum haben die Passagiere ihre Anschlüsse verpasst. Und die Officer haben niemandem erlaubt, die Schlange zu umgehen.
Auf der anderen Seite haben wir letztes Jahr in LA keine halbe Stunde gebraucht.
Also alles ist möglich, aber für uns gilt seit den letzten schlechten Erfahrungen: better safe then sorry.
Haben verstanden, dass wir die 100-ige Garantie, dass zeitlich alles klappt, nicht bekommen werden. Da die Wahrscheinlichkeit doch eher hoch ist, dass es klappt und unter Berücksichtigung des sehr günstigen Angebots, haben wir uns entschieden das Risiko einzugehen und die Flüge gebucht. Uns wurde zugesichert, dass es sowohl für die beiden Hin- und Rückflüge jeweils nur 1 Ticket gibt.
Jetzt hoffen wir mal, dass sich unser Optimismus auszahlt.
da haben wir beide uns wohl missverstanden:
Ich habe dein "die Airline stellt sich stur" verstanden als "die weigert sich, euch weiter zu transportieren".
Und du mein "selbstverständlich muss und tut die das, wenn es auf EINEM Ticket ist" hast das - so scheint es mir - interpretiert als "sie tut das in schnellstmöglicher Zeit". Nicht immer ist nämlich "schnellstmöglich" so schnell, wie man es gern hätte.
EIn weitverbreitetes Missverständnis ist, dass bei "höherer Gewalt" der Beförderungsvertrag von der Airline nicht mehr erfüllt werden muss. Dem ist nicht so, die Erfüllungspflicht besteht weiter, allerdings erst nach Wegfall der höheren Gewalt (siehe diese Google-Suche).
Was wegfällt bei höherer Gewalt, ist die Entschädigungspflicht, also die berühmten 600€ bei x std Verspätung.
Wenn du also ein Ticket von z.B. Frankfurt via Atlanta nach Las Vegas hast, und in Atlanta erwischt dich die höhere Gewalt "lange Immigration", dann muss dich die Airline "mit der nächstmöglichen Maschine" weiter befördern. Das tut sie auch. Wenn das erst in 7 std (oder in 5 Tagen, erlebt bei einem Hurricane in Miami) geht, dann ist das so. Oder wärst du begeistert, wenn man dich aus deiner gebuchten Maschine wirft, um einen Gast zu transportieren, der die vorherige Maschine wegen höherer Gewalt verpasst hat?
Deshalb meinte ich ja auch: "... nicht so einen Kopf machen ... auch eine Extranacht kann schön sein".
Anmerkung:
Du schreibst:
Die Regeln sagen ja, dass die Airline Dich kostenlos weiterbefördern muss, bei Flugverspätungen und/oder wenn es ein Ereignis betrifft, das unter die Verantwortung der Airline fällt.
Das ist eben so nicht vollständig, bzw. in der Einschränkung "unter die Verantwortung der Airline" sogar falsch: Der Beförderungsvertrag muss erfüllt werden, solange die Airline dazu in der Lage ist bzw. sobald sie dazu wieder in der Lage ist. Juristisch: "in angemessener Zeit" ... was nicht immer zufriedenstellend ist.
Und noch eine Anmerkung:
Darum ist es so wichtig, Anschlussflüge auf dem gleichen Ticket zu haben (als sogenannte "Segmente"). Wenn du separate Tickets buchst, ist es deine Verantwortung (und dein Pech und Geldbeutel), wenn du den gebuchten (eben nicht: Anschluss-) Flug nicht antrittst.
Hallo Stefan,
2:20 auf dem Hinflug geht wahrscheinlich gut ... aber achte unbedingt darauf, dass beide Flugteile auf dem Hinflug auf EINEM Ticket sind.
(@Beate: Dann kann und wird die US Airline sich nicht stur stellen, der Weiterflug auf einem anderen Flieger ist gesichert und muss definitiv nicht bezahlt werden.)
Wenn es preislich okay ist, würde ich allerdings so buchen, dass man 1 std mehr Zeit hat. (Murphy's Law sorgt dann garantiert dafür, dass ihr die Immigration in 30 min schafft und ihr euch 2,5 std langweilt ☺️.)
Bei Flügen kann immer eine Verspätung passieren ... ich habe mittlerweile gelernt, mir vorher und im Fall der Fälle (wenn es denn passiert) nicht so einen Kopf zu machen. Eine Extranacht irgendwo unterwegs kann man sogar genießen und was schönes draus machen.
Viele Grüße, Michael
Scout Womo-Abenteuer.de
Unsere Reisen USA und Afrika: familie-becker-feldmann
Michael, bist Du Dir da sicher? Die Regeln sagen ja, dass die Airline Dich kostenlos weiterbefördern muss, bei Flugverspätungen und/oder wenn es ein Ereignis betrifft, das unter die Verantwortung der Airline fällt.
Wenn aber die Immigration so lange dauert, dann kann doch die Airline gar nichts dafür, der Flieger ist ja pünktlich gelandet!
Wenn es irgendwo darüber genauere Angaben gibt, bin ich ja gerne bereit, dazuzulernen.
Aber abgesehen davon: man wird auf den nächsten "verfügbaren" Flug umgebucht. Und uns ist es auch einmal passiert, dass dieser verfügbare Flug halt erst am nächsten Tag war.
Und einmal war der nächste "verfügbare" Flug erst 7 Stunden später, so dass wir mitten in der Nacht in Vancouver gelandet wären. Wir haben uns dann einfach selber bei den nächsten Flügen am Schalter gemeldet und uns auf standby angemeldet. Und es hat 2 Stunden später geklappt (allderdings das Gepäck kam dann erst mit dem späten Flug).
Beate
Charlotte ist eingentlich ein prima Flughafen. Wir (Firma) haben gelegentlich beruflich dort zu tun, ich war dort auch schon zweimal (ohne Umsteigen allerdings). Soweit ich weiß hat niemand länger als 30 Minuten gestanden - vielleicht Glück.
Statistisch nachweisen kann man das aber auch:
https://awt.cbp.gov/
Ich hab' mir mal die letzten 2 Wochen angesehen, ich glaube das absolute Maximum waren 70 Minuten, und selbst die würden ja noch reichen.
Steffen
Hallo Steffen,
nachdem wir in Houston 2015 3 Stunden (in Worten: drei) gestanden haben, habe ich diesen Airport mal nachgeschaut. Aber leider kann man so lange zurück die Statistik nicht nachvollziehen.
Aber das war meine letzte schlechte Erfahrung, und das hat mir schon zu denken gegeben, denn reihum haben die Passagiere ihre Anschlüsse verpasst. Und die Officer haben niemandem erlaubt, die Schlange zu umgehen.
Auf der anderen Seite haben wir letztes Jahr in LA keine halbe Stunde gebraucht.
Also alles ist möglich, aber für uns gilt seit den letzten schlechten Erfahrungen: better safe then sorry.
Beate
Klar, Du hast ja recht Beate. Es ist halt ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Was man da für vertretbar hält muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ach, Houston. Everything is bigger in Texas....
Guten Abend allerseits,
vielen Dank für Eure Hinweise und Meinungen.
Haben verstanden, dass wir die 100-ige Garantie, dass zeitlich alles klappt, nicht bekommen werden. Da die Wahrscheinlichkeit doch eher hoch ist, dass es klappt und unter Berücksichtigung des sehr günstigen Angebots, haben wir uns entschieden das Risiko einzugehen und die Flüge gebucht. Uns wurde zugesichert, dass es sowohl für die beiden Hin- und Rückflüge jeweils nur 1 Ticket gibt.
Jetzt hoffen wir mal, dass sich unser Optimismus auszahlt.
Schönen Abend
Stefan
Hi Beate,
da haben wir beide uns wohl missverstanden:
Ich habe dein "die Airline stellt sich stur" verstanden als "die weigert sich, euch weiter zu transportieren".
Und du mein "selbstverständlich muss und tut die das, wenn es auf EINEM Ticket ist" hast das - so scheint es mir - interpretiert als "sie tut das in schnellstmöglicher Zeit". Nicht immer ist nämlich "schnellstmöglich" so schnell, wie man es gern hätte.
EIn weitverbreitetes Missverständnis ist, dass bei "höherer Gewalt" der Beförderungsvertrag von der Airline nicht mehr erfüllt werden muss. Dem ist nicht so, die Erfüllungspflicht besteht weiter, allerdings erst nach Wegfall der höheren Gewalt (siehe diese Google-Suche).
Was wegfällt bei höherer Gewalt, ist die Entschädigungspflicht, also die berühmten 600€ bei x std Verspätung.
Wenn du also ein Ticket von z.B. Frankfurt via Atlanta nach Las Vegas hast, und in Atlanta erwischt dich die höhere Gewalt "lange Immigration", dann muss dich die Airline "mit der nächstmöglichen Maschine" weiter befördern. Das tut sie auch. Wenn das erst in 7 std (oder in 5 Tagen, erlebt bei einem Hurricane in Miami) geht, dann ist das so. Oder wärst du begeistert, wenn man dich aus deiner gebuchten Maschine wirft, um einen Gast zu transportieren, der die vorherige Maschine wegen höherer Gewalt verpasst hat?
Deshalb meinte ich ja auch: "... nicht so einen Kopf machen ... auch eine Extranacht kann schön sein".
Anmerkung:
Das ist eben so nicht vollständig, bzw. in der Einschränkung "unter die Verantwortung der Airline" sogar falsch: Der Beförderungsvertrag muss erfüllt werden, solange die Airline dazu in der Lage ist bzw. sobald sie dazu wieder in der Lage ist. Juristisch: "in angemessener Zeit" ... was nicht immer zufriedenstellend ist.
Und noch eine Anmerkung:
Darum ist es so wichtig, Anschlussflüge auf dem gleichen Ticket zu haben (als sogenannte "Segmente"). Wenn du separate Tickets buchst, ist es deine Verantwortung (und dein Pech und Geldbeutel), wenn du den gebuchten (eben nicht: Anschluss-) Flug nicht antrittst.
Viele Grüße, Michael
Scout Womo-Abenteuer.de
Unsere Reisen USA und Afrika: familie-becker-feldmann
Moin Michael
vielen Dank für deine detaillierte Beschreibung des Sachverhalts. ???
So genau ist es vermutlich nicht jedem bekannt.
Liebe Grüße
Matthias
Scout Womo-Abenteuer.de
Südwesten USA in 5 Wochen Herbst 2014