Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Island im September 2019

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Nina
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RE: Island im September 2019

Hallo Inga,

gerade bin ich euch gemütlich hinterher gereist, fühlte mich streckenweise an den Yellowstone NP erinnert, über den ich gerade in meinem Bericht geschrieben habe, war hin- und hergerissen wegen des schlechten Wetters (Island hat mich immer schon gereizt - aber dauernd Kälte und Regen???) - und schon schreibst du drei Tage lang über Erlebnisse abseits des Massentourismus, mit Sonnenschein, und dann auch noch Polarlichter!! Einfach nur genial! Schön, dass ihr zum Ende hin so tolle Erlebnisse hattet!

Mir ging es genauso, als ich euren Bericht über den Yellowstone gelesen habe - und natürlich haben wir uns oft auch an unseren Besuch dort  zurückerinnert. Einfach faszinierend diese Geothermalgebiete. Da kann man gar nicht genug bekommen davonlaugh.

Ja, die letzten Tage mit Sonnenschein und ohne Wind/Sturm, Regen und Nebel haben uns wesentlich besser gefallen. Und wir werden wohl so schnell keine Reise in nördliche Regionen (Alaska, Kanada, Yukon, Norwegen/Schweden/Finnland,....) planen. Bei so einem Wetter macht Urlaub wirklich keinen Spass.

Hallo @all,

Schön, dass ihr euch mit uns über die Nordlichter freut. Wir haben ja so lange darauf warten müssen. Haben eigentlich auch nicht wirklich gewusst, was uns erwartet. Oft wird ja auch geschrieben, dass man enttäuscht ist, weil die Nordlichter mit dem blossen Auge oft gar nicht so aussehen, wie auf den Bildern. Aber als die ersten grünen Schleier am Himmel zu sehen waren, war das wirklich ein Gänsehautmoment. Und dann kamen immer neue Formen (und auch Farben) dazu. Die Lichter waren schnell, der ganze Himmel war voll - es war einfach unbeschreiblich......

 

 

 

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Nina
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Island im September 2019

Tag 10: Samstag, 28. September 2019

Boh, die Nacht war kurz und kalt. Aber das war es definitiv wert. Wir können es immer noch nicht glauben, dass es heute nacht geklappt hat mit den Polarlichtern.  Und auch heute sieht es nach bestem Sonnenschein aus.

Bevor wir nach Reykjavik fahren, wollen wir noch durch die Almannagjá laufen. Gestern war es uns ja viel zu voll. Heute früh sind wir noch ganz alleine unterwegs.

In der Almannagjá, der Allmänner-Schlucht, ist das Auseinanderdriften der amerikanischen und eurasischen tektonischen Platten besonders eindrucksvoll sichtbar. In den letzten 10.000 Jahren ist Island beidseits der Almannagjá um 70 Meter auseinander gedriftet. Der Talboden hat sich dabei um ca. 40 Meter gesenkt.

Wir laufen durch die Schlucht. Und gerade am Anfang geht es doch recht steil über "Steinstufen" hinab. Hansi beisst die Zähne zusammen und hält durch. Eine gute Vorbereitung für morgen - steht da doch die Wanderung zum Vulkan auf dem Programm.

So früh am morgen und ganz alleine hat schon was mystisches. Es ist noch richtig richtig kalt, die Sonne hat die Schlucht noch nicht erreicht und wir sind mit Handschuhen unterwegs. Zum Wasserfall gehen wir nicht mehr, da waren wir ja schon gestern und wir wollen noch zur Aussichtsplattform - möglichst ohne die anderen Touristen.

Hier in Þingvellir wurde aber auch seit dem Jahr 930 jährlich eine zweiwöchige gesetzgebende Versammlung abgehalten, das Althing - das älteste noch existierende Parlament der Welt - und damit der isländische Freistaat gegründet.

Mit diesen schönen herbstlich angehauchten Bildern vom Parkplatz aus verabschieden wir uns von diesem wundervollen Ort.

Der nächste Halt ist die Aussichtsplattform. Von hier aus hat man noch einmal einen herrlichen Überblick über den Þingvallavatn sowie die Kirche mit dem fünfgiebeligem malerischem Haus daneben.

 

Aber jetzt - kurz nach 9 Uhr - fahren die ersten Reisebusse vor. Nichts wie weg hier.

Bis nach Reykjavik sind es noch etwa 45 Minuten. Klar sind wir jetzt schon arg spät dran und müssen erst einmal einen Parkplatz suchen.

Zuerst gehen wir zur Hallgrímskirkja-Kirche und sind natürlich nicht die einzigen.

Die Hallgrímskirkja-Kirche ist das berühmteste Wahrzeichen in Reykjavík. Sie ist eine evangelische Pfarrkirche, die sich im Stadtzentrum mit einer Höhe von 74 Metern erhebt und so die größte Kirche Islands ist. Wie eine Rakete, die bereit zum Abschuss ist, steht die beeindruckende Hallgrímskirkja – zu Deutsch: Hallgrimskirche – da.

Der Bau der Kirche dauerte über 40 Jahre, ihren Namen bekam sie vom isländischen Dichter Hallgrímur Pétursson.

Und man kann mit dem Aufzug auf eine Aussichtsplattform hinauffahren. Von dort aus hat man einen unvergleichbaren Blick über Reykjavik. Vor allem da die Kirche auch noch auf einem Hügel über der Stadt thront. Wir kaufen uns also Tickets und fahren nach oben - Wow, was für eine tolle Aussicht.

   

Der Name der Stadt bedeutet zu deutsch „Rauchbucht“ und stammt vermutlich von den Dämpfen, die aus den heißen Quellen stammen. Reykjavik wurde erst 1786 zur Stadt erhoben und ist mit derzeit ca. 125.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel. Hier wohnen etwa 37,3 % der Gesamtbevölkerung des Landes.

Reykjavík ist die Hauptstadt Islands und die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. Wichtigste Industriezweige sind die Fischverarbeitung und die Aluminiumverhüttung. Private Haushalte und Wirt-schaftsbetriebe werden mit geothermischer Energie versorgt.

Von hier aus ist es nicht weit bis zur Laugarvegur. Aber zuerst einmal holen wir uns bei Braud & Co den leckersten Laugen-Croissant ever.

 

Die Sonne scheint, es ist Samstag mittag und für isländische Verhältnisse ist es schon richtig warm. Alles ist draussen und geniesst die Sonnenstrahlen - eine schöne Stimmung.

 

 

 

Die Laugarvegur ist Reykjaviks Shopping-Meile. Große Kaufhäuser und prachtvolle Ladenzeilen gibt es hier nicht - auch keine. Standardgeschäfte wie H&M, C&A und McDonalds. Vielmehr reihen sich bunt angemalte kleine Häuschen, gemüt-liche Kramläden, Restaurants, Cafes, Mode- und Souvenirshops aneinander.

Doch uns ist frisch, da kommt das Kaffibrenslan gerade recht. Bei einer leckeren Chai-Latte tauen wir wieder auf. So ein richtig schönes Café, wie wir es eher in Frankreich vermutet hätten. Da lässt es sich aushalten.

   

Dann entdecken wir noch eine Bäckerei, die leckeres Brot verkauft. Da können wir nicht nein sagen und kaufen ein Baguette. Wie Gott in Frankreich.......

Und was uns hier auch noch aufgefallen ist: Die Street-Art, die man überall an den Hauswänden entdeckt. Da sollen richtige Kunstwerke dabei sein.

    

Uns sind auch die Spielfiguren aufgefallen, die auf manchen Strassenschildern angebracht sind. Warum und weshalb, dazu habe ich leider gar nichts im Netz gefunden......

   

Und dann ist unser kleiner Rundgang wieder zu Ende.  Da der Skulpturengarten  von Einar Jónsson gleich um die Ecke ist, laufen wir hier auch noch durch. Hm...... Da fehlt uns irgendwie das Verständnis dafür glaube ich.....  Der Garten an sich ist aber eine wirkliche kleine Oase.

 

Der Skulpturengarten von Einar Jónsson befindet sich in der Eiriksgata im Einar-Jónsson-Museum neben der Hallgrimskirkja. Einar Jónssons Skulpturen sind monumental. Viele der Skulpturen zeugen von der Auseinandersetzung mit der isländischen Geschichte, aber auch mythologische Themen sind oft vertreten. Eine gewisse Patina ist nicht zu übersehen, denn die Kunstwerke, die der Bildhauer der Stadt schenkte, sind aus dem letzten Jahrhundert.

Wir fahren nun weiter in Richtung Hafen - die Harpa steht nun auf dem Programm.

Die Harpa ist das 2011 neu eröffnete Opern- und Konzerthaus. Das Gebäude beherbergt sowohl das isländische Sinfonieorchester als auch die isländische Oper und gilt als architektonische Attraktion und neues Wahrzeichen der Hauptstadt.

Harpa bedeutet einerseits Harfe und ist andererseits auch der Name des ersten Sommermonats. Wenn Isländer den Namen Harpa hören, dann schwingt für sie in dem Namen ein positives, hoffnungsvolles Gefühl mit, denn der erste Sommermonat verspricht endlich den Abschied von einem langen, harten Winter.

Der Bau befindet sich direkt an der Grenze zwischen Land und Wasser. Er besteht aus zwei großen quaderförmigen Volumen mit schrägen Kanten, die leicht versetzt zueinander angeordnet sind. Umhüllt wird das Konzerthaus von einer effektvollen Fassade aus Glas und Stahl. Der Künstler Ólafur Elíasson entwickelte zusammen mit den Architekten eine wabenartige Struktur, deren Glaselemente mit einem Spiel aus wechselnden Farben auf Tageslicht und Wetter reagieren sollen.

Für den Entwurf der Harpa ließen sich die Architekten von der besonderen Landschaft und den unterschiedlichen Lichtstimmungen auf der Insel inspirieren. Während sich die Gebäudekubatur an der schroff abfallenden Felsenküste orientiert, nimmt die Gestaltung der Fassade die typischen Basaltformen der isländischen Vulkanlandschaft auf. So setzte Elíasson die zur Stadt orientierte Südseite des Baus aus mehr als 1.000 zwölfseitigen Glasmodulen zusammen, die in einen Stahlrahmen eingefasst sind.

Und innen sieht das alles auch sehr sehr interessant aus.

 

Und dann laufen wir weiter zur Skulptur Sonnenfahrt/Sun Voyager. 

Die Skulptur Sonnenfahrt des Künstlers Jón Gunnar Árnason wurde im Jahr 1986 aus Edelstahl gefertigt. Das Werk stellt ein Wikingerschiff dar und gehört inzwischen zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Wikinger Ingolfur Arnarson soll hier in der Bucht von Reykjavik als erster dauerhafter Siedler Islands seinen Hof errichtet haben.

Der Versuch, die Skulptur mal ohne andere Touris zu fotografieren, scheitert kläglich. Kaum ist die eine Reisegruppe weg, schon fährt der nächste Bus mit der nächsten Ladung Touristen vor. Dann müssen erst einmal alle zusammen vor der Skulptur fotografiert werden, was immer mit viel Trara passiert. Danach sind die Einzelfotos dran - Bei 30 - 50 Touris pro Bus und nur 10 Minuten Zeit, kann man sich den Stress vorstellen, der dann kurz mal herrscht. Da werden dann auch schon mal die Ellenbogen ausgefahren. (Im Bild sind nur die ersten Touris zu sehen, die bereits aus dem Bus herausgestürzt sind - bedeutet das ja ein paar Sekunden mehr Fotografiezeitcheeky)

Wir sind dann laut schimpfend weggelaufen, hatten schon wieder die Schnauze voll von den ganzen Touris. Dann kam uns ein Mann - der Busfahrer der Meute wie wir später bemerkt haben - hinterhergelaufen und hat uns angeboten ein Foto von uns und der Skulptur zu machen, sobald die Meute wieder im Bus sitzt. Das war aber eine nette Geste.

Nun wird es aber Zeit für ein spätes Mittagessen. Und weil uns die Fish & Chips das letzte Mal im Kaffivagninn so gut geschmeckt haben, fahren wir dort nochmals hin. Geparkt haben wir dieses Mal direkt vor der Tür.

Jetzt haben wir aber glaube ich genug Fish & Chips für die nächsten Jahre gegessen. Trotzdem immer wieder "saulecker".

Obwohl die Luft irgendwie raus ist bei uns, möchte ich noch gerne nach Grotta zum Leuchtturm fahren. Das ist gleich um die Ecke. Man kommt aber nur rüber zum Leuchtturm, wenn man über die Steine klettert. Nö, da haben wir jetzt keine Lust dazu. Und hier ist es richtig richtig windig, obwohl die Sonne scheint.

Grótta ist eine kleine (Halb-)Insel im Westen von Seltjarnarnes, die nur bei Ebbe erreichbar ist. Auf ihr steht der weithin sichtbare Leuchtturm, der vor allem in den Sommernächten, wenn die Sonne nur sehr kurz verschwindet, als populäres Fotomotiv dient. Der Küstenstreifen im Nachbarort Reykjavíks ist aber auch ein beliebter Ort für einen Spaziergang am Strand oder eine Runde Jogging. Und hier kommen (noch) keine Reisebusse her.

Wir geniessen die Ruhe und machen uns dann wieder auf in Richtung Campground.

Der Campground liegt noch fast in der Stadt neben einem grossen Schwimmbad mit Hot Pot. Natürlich ist das auch nichts anderes wie eine grosse Wiese mit Stromanschluss. Aber die Einrichtungen, die es für Camper gibt, haben uns schon gut gefallen: Ein grosser Aufenthaltsraum mit PCs, Fernseher, Tischen und einer kleinen Bücherecke. Eine Gemeinschaftsküche, wo auch die übrigen Lebensmittel gesammelt werden. Draussen eine schöne Terrasse mit Sitzgelegenheiten und einem Grill. Die Sanitärhäuschen waren ziemlich neu und sauber und es gab natürlich auch eine Laundry. Hier kann man es auch als Camper mit dem Zelt aushalten. Und die Campground-Katze hat in der Damentoilette ihre kleine Kuschelecke.

Morgen abend geben wir ja den Camper schon zurück. Wir nutzen das schöne Wetter und fangen schon einmal an, etwas auf- und umzuräumen. Und – ganz wichtig - wir müssen ja auch schon alles umräumen für unsere morgige "Vulkan-Tour".

Gegen Abend sitzen wir doch leicht wehmütig in unserem Camper, ist es doch die letzte Nacht in der Kuschelecke. Morgen nach der Vulkan-Tour fahren wir in Richtung Flughafen und geben den Camper bereits zurück. Heute gibt es das leckere Baguette, das wir gekauft haben, dazu unsere Reste an Wurst, Käse, Naschzeug und auch noch das ein oder andere Glas Wein dazu.

Auch heute könnte man Polarlichter sehen und wir schauen auch immer wieder mal nach. Aber hier in der Stadt ist es einfach zu hell dazu. Da hätten wir in Grotta bleiben müssen. Doch wir haben keine Lust, jetzt nochmals loszufahren. Die letzte Nacht wird wohl eh nicht zu toppen sein.

Weiter Tag 11

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Nina

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cani68
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RE: Island im September 2019

Moin,

da ist man mal kurz ausgestiegen und schon wird das Wetter schön und es leuchtet grün.
Schöne Fortsetzung, macht immer wieder Lust auf losfahren... 
Aber das mit Touistenmengen schreckt mich auch immer mal wieder ab - und deine Erzählung vom Nationalpark Þingvellir deutet es ja auch an.

Einen KP-Index von 5-6 ist nun wirklich recht selten.

Das würde ich glatt mal so unterschreiben, so stark hatten wir den KP noch nie während unserer Touren.

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cani68
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RE: Island im September 2019

Moin,

da habe ich doch glatt - vor lauter grünem Leuchten - diese Seite übersehen

In der Almannagjá, der Allmänner-Schlucht, ist das Auseinanderdriften der amerikanischen und eurasischen tektonischen Platten besonders eindrucksvoll sichtbar. 

Das ist für mich auch einer der faszinierenden Orte auf Island - wo man die Kraft / Auswirkung der Plattenbewegungen so deutlich sieht.
Ist da nicht auch ein Bereich mit Wasser gefüllt?

Oft wird ja auch geschrieben, dass man enttäuscht ist, weil die Nordlichter mit dem blossen Auge oft gar nicht so aussehen, wie auf den Bildern.

Wenn der KP Index niedrig ist, sieht man mit den Augen teilweise nicht das bekannte grüne Licht, sondern nur weisse, sich bewegende "Wolken".
Erst die Kamera (und die Nachbearbeitung) zeigt dann in der Langzeitbelichtung das Grün.

Ein / zwei Anmerkungen von meiner Seite bzgl. der Polarlichtbilder:
Du hast mit f2,8 und meist ISO 1600 fotografiert und dazu dann teilweise mit Belichtungszeiten von 5,8 oder 9sec.
Dabei geht nach meinem Geschmack bei "euren" Polarlichtern aber teilweise die Struktur / die Form verloren... hier würde ich auf jeden Fall kürzer belichten.
Die 2sec Bilder der Serie zeigen ja den Effekt. Hängt aber stark von der Geschwindigkeit / Beweglichkeit der Lichter ab.
Und man sieht bei Polarlichtern hilft immer eine große Offenblende.
 

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RE: Island im September 2019

Moin Uwe,

ich kann es wirklich nur wiederholen: Die Nordlichter waren einfach der Hammer. Und im Netz ist "damals" auch viel darüber geschrieben worden, was der KP-Index von 5-6 bedeutet. Für uns aber grosses Glück: Sie waren in dieser Nacht, die dann zum Glück ja auch noch wolkenlos war, in island überall zu sehen.

Ein / zwei Anmerkungen von meiner Seite bzgl. der Polarlichtbilder:
Du hast mit f2,8 und meist ISO 1600 fotografiert und dazu dann teilweise mit Belichtungszeiten von 5,8 oder 9sec.
Dabei geht nach meinem Geschmack bei "euren" Polarlichtern aber teilweise die Struktur / die Form verloren... hier würde ich auf jeden Fall kürzer belichten.
Die 2sec Bilder der Serie zeigen ja den Effekt. Hängt aber stark von der Geschwindigkeit / Beweglichkeit der Lichter ab.
Und man sieht bei Polarlichtern hilft immer eine große Offenblende.

Danke für den Tipp: Polarlichter zu fotografieren ist gar nicht so einfachlaugh. Wir sind ja weder die Fotocracks noch haben wir uns bisher mit Nacht-/Astrofotografie beschäftigt. So haben wir also die wichtigsten Einstellungen (in der Theorie) zusammengeschrieben, haben im Vorfeld schon daran gearbeitet, diese Einstellungen dann auch nachts vornehmen zu können. Doch dann waren sie da, die Nordlichter. Und nichts ging. Wir haben sie in Natura gesehen, aber nicht auf dem Display..... .Frust. Und dann haben wir halt so lange rumprobiert - jeder für sich - bis wir sie irgendwie auch im Display angezeigt bekommen haben. Da ist sicherlich noch viel viel Luft nach oben.

Und wir haben dann auch gemerkt, dass es "langsame" Lichter gab, die eine ganz andere Belichtungszeit brauchen und ganz viele schnelle......

Aber das mit Touistenmengen schreckt mich auch immer mal wieder ab - und deine Erzählung vom Nationalpark Þingvellir deutet es ja auch an.

Die Touristenmengen waren wirklich schon beängstigend. Morgens gegen 8/9 Uhr fahren die Busse in der Regel in Reykjavik ab und dann kannst Du Dir ausrechnen, wie lange Du bei den beliebten Ziele Zeit hast, um fast alleine zu sein. Es gab zwar auch viele Individualtouristen, aber die verlaufen sich glaube. Das grosse "Problem" sind glaube ich wirklich die - wie soll ich sie jetzt nennen? - Bustouristen. Und wir waren in der Nebensaison unterwegs........

Das ist für mich auch einer der faszinierenden Orte auf Island - wo man die Kraft / Auswirkung der Plattenbewegungen so deutlich sieht.
Ist da nicht auch ein Bereich mit Wasser gefüllt?

Ja in der Allmänner-Schlucht gibt es auch die Silfra-Spalte, die mit Wasser gefüllt ist. Das Wasser dort ist so klar, dass dort getaucht wird. Dort darf man dann auch nur hin, wenn man einen Tauchausflug gebucht hat.

Das Gebiet dort ist einfach wunderschön.Man kann wandern, am See entlang gibt es Picknickplätze,..... und man kann dort sicherlich auch Stunden verbringen, ohne andere Touris zu sehen - um ehrlich zu sein: wir sind ja auch Touristen und gehen dorthin um die tolle Landschaft anzuschauen.

Und als kleiner Ausblick: Es gibt - heute? - noch einen echt tollen Tag, wo wir in eine Lava-Höhle gehen, dann ist dieser sehr intensive Kurztripp auch schon wieder zu Ende.

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cani68
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RE: Island im September 2019

Moin,

ja die Polarlichter machen einen fertig und süchtigwink
Und fotografieren ist nicht so einfach - aber Hauptsache man hat sie gesehen / erlebt.
Ich finde halt immer noch die Stille dabei zu faszinierend...irgendwie erwartet man Geräusche wie beim Feuerwerk.

Wir sind ja weder die Fotocracks noch haben wir uns bisher mit Nacht-/Astrofotografie beschäftigt

Vlt. wäre ja das Buch (oder auch der Blog) von Katja Seidel was für euch und / oder alle die sich mit dem Thema beschäftigen wollen.

 

 

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Hallo Uwe,

wir haben die Polarlichter auf unserer internen Festplatte gespeichert und das nimmt uns niemand mehr, das ist das Wichtigstelaugh.

Das Buch haben wir zuhause liegen - haben (natürlich) auch schon reingeschaut - aber Theorie und Praxis...... Vielleicht bekommen wir mal wieder die Gelegenheit, dass sind wir zwar keine alten Hasen, haben aber schon mal die erste Erfahrung damit.

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Island im September 2019

Tag 11: Sonntag, 29. September 2019

Wir werden vom Shuttle um 7:30 Uhr abgeholt, deshalb stehe ich schon früh auf. The same procedure as every morning: Duschen gehen, Frühstücken und dann alles für unsere Volcano-Tour vorbereiten. Wir warten vor dem Campground und kurz nach halber kommt der Shuttle auch schon. Der Bus ist fast voll - oh je. Wir werden zum „Hauptquartier“ gefahren und werden dann auf die einzelnen Touren verteilt. Uff - hier fahren also die ganzen Busladungen von Touristen los. Der ganze Hof ist voll mit grossen und kleinen Bussen, Touris laufen mehr oder weniger hilflos mit ihren Vouchers dazwischen herum und suchen ihren Bus, ihre Tour. Was für ein Chaos, was für eine logistische Meisterleistung. Schliesslich sitzt jeder in seinem Bus.

Um was es heute eigentlich geht? Wir haben die Inside the Volcano-Tour gebucht.

Die Tour führ uns zu einem erloschenen Vulkan, den wir von innen sehen werden. Der Thrihnukagigur (Isländisch: Þríhnúkagígur oder auf deutsch: "Dreigipfel Krater") liegt rund 40 Autominuten von Reykjavik entfernt in einer Region mit lauter aktiven Vulkanen. Doch während die anderen Vulkane in ihrem Inneren geschmolzenes Gestein kochen und gelegentlich ausbrechen, ist Thrihnukagigur inaktiv und seit seinem letzten Ausbruch vor 4000 Jahren von innen hohl. Das Besondere am Thrihnukagigur ist folgendes: In der Regel erkaltet die Lava nach einer Eruption des Vulkans direkt im Krater – bei Thrihnukagigur ist sie jedoch abgeflossen und hat ein Naturschauspiel der besonderen Art geschaffen.

Wir sind jetzt nur noch zu dritt und fahren etwa eine halbe Stunde lang raus aus Reykjavik zum Treffpunkt. Das ist eine gemütliche Berghütte, wo wir erst einmal mit Kaffee, Tee und Keksen begrüsst werden.

Wir bekommen die ersten Instruktionen und dann geht es los. Unsere Gruppe ist jetzt auf etwa insgesamt 17 Personen angewachsen.

Wir laufen nun 3 km durch ein Lavafeld, bis zur Basisstation. Noch ist es richtig kalt. Unterwegs bekommen wir etwas über dieses Gebiet und den Vulkan im Allgemeinen und im Besonderen erklärt.

Inzwischen ist uns gut warm geworden. Wir wandern mal wieder von Europa nach Amerika (oder umgekehrt) und erreichen dann nach etwa einer Stunde das Basecamp. 

Hier gibt es weitere Instruktionen, was zu trinken und auch nochmals die Möglichkeit auf die Toilette zu gehen und dann verwandeln wir uns wieder in Michelin-Männchen - mit Helm und Klettergurt.

Wir werden in drei Gruppen aufgeteilt, die in einem Abstand von 10 Minuten aufbrechen. Es passen nicht mehr wie 6 Personen in den Lift, der uns nach unten bringt, rein.

Árni B. Stefánsson war es, der die Vulkanhöhle 1974 entdeckte. Árni ist seit seiner Jugend immer verrückt nach Höhlen gewesen. In jedes Loch auf Island ist er schon hineingeklettert - immer in der Hoffnung, eine Höhle zu finden. Und so war es kein Wunder, dass er auch in den Krater von Thrihnukagigur kletterte, als er ihn bei einer Wanderung durch die Lavafelder entdeckte. Freunde seilten ihn die 120 Meter ab.

Viele Jahre schrieb Árni dann über seinen Fund. Und so gab es immer wieder einmal Vulkanologen oder Geologen, die sich die Höhle von innen ansahen. Doch für Touristen war sie bislang nicht zugänglich.

Das änderte sich erst, als 2011 ein Filmteam im Vulkan drehen wollte. Da sie die Ausrüstung schlecht abseilen konnten, beauftragten sie Ingenieure mit der Konstruktion eines Lifts. Mit diesem werden nun seit 2012 nun die Touristen in die Tiefe gebracht.

Jetzt geht es noch ein paar Meter bergauf zum Krater des Vulkans. Hansi ist heute wirklich in Bestform. Bisher hat er noch keine Probleme durch sein lädiertes Bein gehabt. Und dann sind wir da.

Quer über den Krater ist ein Gitterträger gelegt, an der ein Stahlseil mit dem Stahlkorb hängt. Nachempfunden ist die Konstruktion den Liften, die Fensterputzer benutzen, um die Außenfassade von Wolkenkratzern zu reinigen. Und in diesem Korb fahren wir nun 120 Meter in die Tiefe.

Wir werden gesichert, bevor wir über die schmale Brücke gehen dürfen - davor habe ich die meiste Angst gehabt (Höhenangst), aber das ist irgendwie überhaupt kein Problem. Dann "steigen" wir um in die "Gondel".

 

Mit einem leichten Ruck setzt sich der Transportkorb in Bewegung. Dank Gummirollen an den Außenseiten „rollen“ wir langsam an der Kraterwand hinab, bis wir nach wenigen Metern eine Engstelle erreichen. Hier wird die Krateröffnung so schmal, dass der Transportkorb gerade so hindurchpasst, aber unser "Liftboy" navigiert uns langsam und sicher durch den Flaschenhals. Unter uns herrscht fast völlige Dunkelheit. Nur vereinzelt irren klitzekleine Lichter hin und her – die Helmlampen der ersten Gruppe, die vor uns abfahren ist.

 

Langsam, ganz langsam schweben wir hinab. Etwa 7 Minuten dauert es, bis wir unten aufsetzen. Und dann setzt der Korb auf, wir sind im Herzen des Vulkans angekommen.

Wir haben nun 45 Minuten Zeit, einen kleinen Rundweg zu gehen Ein paar Scheinwerfer beleuchten die Magmakammer, so dass wir gut fotografieren können. Die Kammer ist etwa 80 Meter gross und 120 Meter hoch. So groß also, wie drei aneinander gereihte Basketballfelder und der Krater so hoch, dass die Freiheitsstatue mit Leichtigkeit hineinpassen würde.

Die begehbare Magmakammer des Thrihnukagigur-Vulkans ist einzigartig auf der Welt. In den meisten Fällen wird der Krater nach einem Ausbruch durch kalte, harte Lava verschlossen. Nicht so bei diesem Vulkan. Sein Eingang ist offen. Warum? Die glühend heiße Lava wurde nicht nach draußen geschleudert. Es scheint, als ob die Magma aus der Kammer verschwunden ist. Es wird angenommen, dass die Magma in den Wänden versteinert ist oder sich einfach in die Tiefen der Erde zurückgezogen hat, einfach so, als ob jemand den Stöpsel gezogen hätte und die Magma aus der Kammer hinaus in die Tiefe fließen konnte.

Die Öffnung nach draußen scheint von hier unten nicht größer zu sein, als ein Ein-Euro-Stück.

Hier muss man etwas "klettern", um den Weg laufen zu können. Da hat Hansi mit seinem Bein irgendwie weniger Probleme, wie Nina, die solche steinigen Stufen gar nicht mag.

Die Wände der Magmakammer leuchten in allen möglichen Farben: feuerrot, orange, gelb und sogar lila Felsen haben wir entdeckt.

 

Die Zeit geht viel zu schnell vorbei. Die Vorstellung mitten in so einer Magmakammer zu stehen, ist einfach ungeheuerlich.

Nun warten wir auf den Lift, der uns nach oben und die nächste Besuchergruppe nach unten bringt. Die Touristen werden jetzt wirklich im 30-Minuten-Takt durchgeschleust. Die Magmakammer ist aber so gross, dass das gar nicht so richtig auffällt.

Wir sehen die Kabine schon, wie sie heruntergeschwebt kommt. Wir lassen die neuen Besucher aussteigen, dann geht es auch für uns wieder nach oben. Auch die Fahrt nach oben fühlt sich wieder wie ein kleines Abenteuer an. Die Magmakammer, die Menschen unten werden immer kleiner bis nur noch ein grosses schwarzes Loch zu sehen ist.

Wir schweben wie von Geisterhand nach oben, bewundern nochmals das farbenprächtige Gestein, das an uns vorbeirauscht und dann ist auch so langsam schon wieder das Tageslicht zu sehen. Noch einmal über den kleinen Steg und dann sind wir oben.

Wir sind immer noch total geflasht und nehmen erst jetzt die tolle Landschaft um uns herum war, vorhin waren wir dazu viel zu aufgeregt. Sogar bis nach Reykjavik kann man sehen. 

In der Hütte treffen wir uns wieder mit dem Rest der Gruppe und bekommen eine leckere Lamm-Suppe zum Aufwärmen. Hmmmm, die ist lecker. Hansi zieht aber die vegetarische Variante vor.

 

Dieser kleine Polarfuchs ist ganz zutraulich und rotzfrech und (natürlich) der Liebling der Guides und der Gäste.

 

Gesättigt und aufgewärmt - obwohl es unten gar nicht so wirklich kalt war - treten wir nun den Rückweg an. Es ist nun wirklich so richtig warm, ein richtig schöner sonniger Sonntag.  Die 3 Kilometer ziehen sich irgendwie. Unterwegs fallen uns  die Unterschiede des Lavafeldes auf und wir überqueren wieder die Brücke zwischen den Kontinenten.

Dann sind wir endlich wieder an der Hütte. Kurz darauf kommt unser Shuttle, das uns dann zum Campground zurückfährt.

Mit diesen schönen Bildern im Kopf, geht unser Islandurlaub auch schon fast zu Ende.

Die Volcano-Tour war einfach - neben den Polarlichtern natürlich - DAS Highlight unserer Tour. Wir haben jedoch lange überlegt, ob wir diese Tour überhaupt buchen sollen - mit 320 Euro pro Person ist das natürlich kein Schnäppchen. Doch das was wir hier gesehen und erlebt haben, wird uns immer in Erinnerung bleiben. Somit sind wir jetzt ganz froh, dass wir die Tour gemacht haben. Und Hansi ist so glücklich, dass er trotz seines Beines die Tour mitmachen konnte. Das hätte ihn so richtig geärgert.

Auf dem Campground packen wir unsere Taschen zusammen - im Gästehaus werden wir dann richtig packen - bringen unsere übrigen Lebensmittel in die Gemeinschaftsküche und dann fahren wir etwas wehmütig auch schon los.

Unterwegs gehen wir noch ein allerletztes Mal Fish & Chips essen und dann sind wir auch schon in unserem Gästehaus, dem Bergas Gästehaus. Für isländische Verhältnisse ist das Zimmer wirklich gross und "günstig", es gibt sogar eine kleine Küchenzeile mit Kühlschrank und Mikrowelle. Und Hafenblick.

Doch wir sind einfach zu fertig, um noch eine Runde zu drehen. Ausserdem hat es wieder zu regnen angefangen.

Am liebsten würden wir jetzt gleich ins Bett gehen, so fertig sind wir.

Wir bringen nun unser gesamtes Gepäck ins Zimmer und fahren gleich wieder los, um unseren Camper zurückzugeben. Seufz. Der ist uns wirklich ans Herz gewachsen. Ob wir Ärger bekommen, weil der Camper von aussen doch arg schmutzig ist? Sind wir doch im Hochland mit grosser Freude durch die Pfützen gefahren. Aber die Rückgabe klappt problemlos. Zum Camper hat der Mitarbeiter nur gemeint, dass wir mit dem Camper wohl viel Spass gehabt hätten. Oh ja, das hatten wirlaugh. Und dank der Rundumsorglos-Versicherung waren wir in fünf Minuten fertig. Wir haben unsere Reisetaschen geholt und wurden dann wieder ins Gästehaus zurückgefahren.

Hier haben wir nun mit dem grossen Packen begonnen - 23 kg war hier wieder die magische Zahl. Als wir fertig waren, waren wir auch fix und alle. Das war heute ein anstrengender Tag. Wir haben noch etwas Wein getrunken ein paar Chips gegessen und dann sind wir hundemüde ins Bett - ein richtiges Bett - gefallen.

So schnell können elf Tage vorbeigehen.

Weiter Tag 12:

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Nina

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Wolfsspur
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RE: Island im September 2019

Hallo Nina,

was für ein toller Abschluss eurer Reise! yes Sehr beeindruckende Bilder aus der Höhle. 

Wir werden zum „Hauptquartier“ gefahren und werden dann auf die einzelnen Touren verteilt. Uff - hier fahren also die ganzen Busladungen von Touristen los. Der ganze Hof ist voll mit grossen und kleinen Bussen, Touris laufen mehr oder weniger hilflos mit ihren Vouchers dazwischen herum und suchen ihren Bus, ihre Tour. Was für ein Chaos, was für eine logistische Meisterleistung. 

Daran kann ich mich auch noch erinnern. Nachdem wir eine Woche in kleiner übeschaubarer Fotogruppe unterwegs waren, auch oft fern ab der Tourimassen, hatten wir uns individuell noch eine "Gletscherwanderung" (auf dem unaussprechlichen Gletscher mit S... wink ) gebucht. Diese Massenorganisation inkl. diesem "Bus-Umschlagsplatz" fanden wir da schon recht grenzwertig, auch die kurzen Fotostopps in Masse an zwei Wasserfällen unterwegs. Gar kein Vergleich zu den Tagen davor. Der Gletscherwalk hatte sich zwar auch sehr gelohnt, aber nach diesem Erlebnis stand für uns fest (eigentlich ja schon vorher wink ), dass wir nie so ne Gruppenreise nach Island buchen würden. Dieser Massentourismus der sich rund um diese vielen tollen Highlights im Süden dreht, ist absolut nicht unser Ding.

Die Einsamkeit und rauhe Natur abseits der Massen allerdings schon... Also euer Camper hätte uns schon auch gefallen. wink Und letztendlich war ja auch das Wetter in der zweiten Urlaubshälfte recht gnädig mit euch. 

 

Liebe Grüße,
Ulli

Scout Womo-Abenteuer.de


www.dezembercamper.de

JoIn
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RE: Island im September 2019

Hallo Nina,

du hast mir Island um einiges näher gebracht, danke dafür! Mit schlechtem Wetter muss man in diesem Land wohl einfach rechnen, das macht uns die Entscheidung für eine solche Reise schwer. Aber eure Gänsehaut-Momente machen es dann wieder wett. Neben den Polarlichtern hat auch mich eure Vulkantour am letzten Tag besonders begeistert!

Danke, dass ich mitreisen durfte!

LG Inga