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Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

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Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
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RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

Hallo Nick,

ich frage mich jetzt wirklich, warum du überhaupt uns hier nach unserer Meinung fragst, wenn du keines unserer Bedenken ernst nehmen willst.

Wenn du denn so gefahren bist, wie du es schon immer vorhattest,  dann schreib uns vielleicht auch mal ein ehrliches Fazit --- wir lernen hier immer gern dazu.

Und dann vielleicht auch noch die Meinung eurer Tochter, wo sie sich am meisten "überlastet" fühlte : in den NP´s oder auf der Straße ......

Gute Fahrt

Bernhard

PS: Danke an dich, Werner !

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

LisaW
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Beigetreten: 12.03.2016 - 10:08
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RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

Hallo Nick,

unter Hinweis darauf, dass ich keine Ahnung habe, wie es ist mit, Kindern/Kleinkindern im RV zu reisen und was in diesem Fall als „brachial“ gilt, hier unsere grobe Route zum Yellowstone.

Wir haben ebenfalls bei Apollo in Denver übernommen (25‘ Minnie Winnie). Übernahme/Abgabe gingen sehr flott.

Es war eine 10-tägige Tour ab Denver zum Yellowstone über die Black Hills (Devil’s Tower, Custer State Park) zurück nach Denver (WoMo gebucht vom 15.9. bis 25.9.2014, also 10 Nächte).

Wir hatten den Grand Teton bewusst ausgelassen, da wir als Münchner viel in den Alpen zum Wandern und Skifahren (Dolomiten) unterwegs sind und dieser doch eher „waldige Gebirkspark“ für uns jetzt nicht sooo von Interesse war.

Route: Denver -> Rawlins (KOA, für eine Übernachtung nahe der Straße ohne große Umwege perfekt) -> Yellowstone. 2 Nächte Grant Village, 3 Nächte Madison CG -> über Cody raus aus Yellowstone NP, eine Übernachtung am KOA Buffalo Journey und über Devil’s Tower mit kleiner Rundwanderung zum Custer State Park (Big Pine Campground), wo wir 2 Nächte waren und der uns sehr gut gefallen hat. Schöne Rundfahrten, Wanderungen am Sylvan Lake (Harney Peak, Lover’s Leap).

Zurück ging es direkt vom Custer State Park nach Denver (eine Übernachtung KOA Strasbourg kurz vor Denver, Rückgabe am nächsten Tag in der Früh). Das war definitiv eine sehr lange, eher langweilige Fahrt, aber was soll’s.

Ich finde, dass man für den Yellowstone schon ein bisschen Aufwand auf sich nehmen kann, da er wirklich was Besonderes ist und auch die 2 besuchten Campgrounds dort wirklich schön waren (Yellowstone gehört zu unseren bisherigen Highlights in den USA).

Wenn man statt „unseren“ 2 Tagen in den Black Hills diese (vor/nach Yellowstone) in den Tetons verbringen möchte, wäre das doch auch kein Problem; dann geht es halt über die (mehr oder weniger) gleiche Strecke zurück. Ich würde dann erst mal Yellowstone machen und gucken, was für den Teton noch an Zeit bleibt.

Noch zur Info. Die eher praktischen, meist nicht so schönen KOAs nutzen wir gerne für eine schnelle Übernachtung entlang der geplanten Route, da meist günstig nahe der Straße gelegen und mit allem Nötigen ausgestattet, nichts für längere „naturnahe“ Aufenthalte.

Ich würde euren Plan durchaus durchziehen, aber eben auf den Teton abwandeln.

Ich kann mich daher der Meinung, dass Yellowstone bei „nur 10 Tagen“ ab Denver rausfallen muss, nicht anschließen. Denver ist doch der perfekte Startpunkt...

Lieben Gruß von Lisa

Als Nachtrag möchte ich  noch hinzufügen, dass wir natürlich nicht nur 10 Tage im Yellowstone waren. Mein Schwager wohnt in Boulder bei Denver, wo wir erst 3 Tage waren, dann die Yellowstone-Tour machten, dann wieder paar Tage in Boulder verbrachten und dann ab mit Mietwagen nach Aspen (schöne Route, schickes Hotel (Aspen Meadows Resort, sehr cool, absolut empfehlenswert) und schöne Wanderungen dort (u.a. Blue Bells)) dann noch paar Tage in Boulder/Denver. Es waren insgesamt 3 Wochen, und wir waren mit unserer "Aufteilung" sehr zufrieden.

Sandnick
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Beigetreten: 04.01.2017 - 11:34
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RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

Hallo Lisa,

vielen Dank für die Info. Es ist super, das von jemandem zu hören der es genau so gemacht hat! Wir haben uns jetzt einen ganz ähnlichen Ablauf "ausgeguckt", nur eben mit Grand Teton noch dabei. Den KOA in Rawlins haben wir uns auch als ersten Zwischenstop gewählt. Noch ist nicht alles in Stein gemeisselt, daher nehmen wir Deine Inputs gerne mit in die Planung auf. Also wie gesagt, vielen Dank! smiley

 

Ich war etwas erstaunt über die doch recht aggressive Antwort von Bernhard neulich....- insofern lieber Bernhard tut es mir natürlich leid wenn ich Deine Gefühle verletzt habe, war bestimmt nicht meine Absicht.

 

Unabhängig von Einwänden bzgl. weiter Fahrstrecken etc. werden wir uns noch eine Alternativroute zurechtlegen, um eventuellen Behinderungen aufgrund Schnee und entsprechend gesperrten Strassen im Yellowstone ausweichen zu können. In dem Fall kommen uns dann natürlich Werner's Anregungen und auch die aller anderen zugute. Insofern auch hier nochmal ein Dankeschön an alle Beteiligten! smiley

 

@Lisa: Auch wir sind vorher 2 Tage in Denver bei Freunden, anschließend auch nochmal, dann geht es innerhalb der USA weiter. Wir haben lange Zeit drüben gelebt und dementsprechend viele Freunde zu besuchen. Insgesamt sind wir 5 Wochen unterwegs!

Leider haben wir dieses Mal keine Zeit für Aspen etc., hört sich aber auch klasse an!

 

Viele Grüße und vielen Dank,

Nick

Wolfsspur
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Beigetreten: 07.06.2013 - 21:38
Beiträge: 7467
RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

Hallo Nick,

hab eben nochmal die ganzen Kommentare gelesen. Ich glaub nicht, dass Bernhards Kommentar aggressiv gemeint war. Aber dein Satz hier:

und so oder so wollen wir unsere Kleine nicht mit t viel mehr Aufenthalt in den NPs "überlasten".....

wird schon bei dem einen oder einen ein Kopfschütteln oder bestenfalls Schmunzeln ausgelöst haben. Schwer vorstellbar, dass Kinder mehr Spass daran haben, stundenlang eingezwengt im Kindersitz zu verbringen, als in einem schönen Nationalpark oder CG frei in der Natur zu spielen. Ihr könnt es natürlich so machen wie ihr wollt und ihr kennt eure Kinder am besten smiley , aber leider liest man es hier recht oft, dass die "autoliebenden Kinder" oft von den Eltern als Argument für eine zu ambitionierte Planung vorgebracht werden.

Liebe Grüße,
Ulli

Scout Womo-Abenteuer.de


www.dezembercamper.de

Sandnick
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Beigetreten: 04.01.2017 - 11:34
Beiträge: 7
RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

Hi Bernhard,

 

Nick's Frau hier smiley
Da in solchen Foren ja gottseidank viele Meinungen und Erfahrungen zu finden sind, denke ich ist es doch legitim, nach Tipps und eben Erfahrungen zu fragen - ohne dass man seine Idee aendern muss. Gibts denn wirklich ein "richtig" oder "falsch"?
Bspw Lisa's Bericht zeigt, dass es viele Moeglichkeiten gibt. Wir haben auf Basis des ganzen bis dahin gesammelten Feedbacks unsere Ideen daneben gelegt und dann auch noch mit einer WoMo Tour aus 2009 verglichen - und sind dann zum Schluss gekommen, dass es machbar ist und Spass machen wird... Geschmaecker und Interessen sind ja bekanntlich unterschiedlich - und entsprechend bestimmt auch die Vorlieben bzw Verweildauern etc...

 

Dass unser Kind sich sicherlich ueber Natur etc mehr freut, als im WoMo zu cruisen (wer tuts nicht) sollte auf der Hand liegen. Was wir mit unserem urspruenglichen Satz zum Ausdruck bringen wollten: zumindest unsere Tochter wird nicht tagelang staunend vor jedem einzelnen Baum stehen und auch nicht stundenlang ueber Naturtrails und unendliche Weiten wandern... das packt sie schlichtweg noch nicht. Und manchal ist fuer Kinder ja auch weniger mehr.  
Das war einfach der Hintergrund des Gedanken, niemanden ueberfodern zu wollen.

Ich freue mich sehr, wenn wir im Fruehsommer einen kritischen Reisebericht hier zum besten geben. Vielleicht freut sich jemand anders dann ueber den Input.

Ich habe mich jedenfalls sehr ueber die Unterstuetzung aller bis hierher gefreut.
Danke dafuer smiley

Herzliche Gruesse
Kristine

Richard
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Beigetreten: 07.10.2009 - 21:00
Beiträge: 8800
RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

Hallo Sandnicks,

hier treffen eben unterschiedliche Meinungen aufeinander und das ist auch kein Problem, vor allem weil der Ton immer anständig geblieben ist. Den Womo-Erfahrenen ist eben der Weg das Ziel, bei euch ist anscheinend die Priorität das Erreichen eines Zieles. Alles Gut, es ist eure Reise und wir hoffen auf ein gutes Gelingen.

 

Viele Grüße
Richard

Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.

LisaW
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Beigetreten: 12.03.2016 - 10:08
Beiträge: 45
RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

Hallo Richard und Sandnicks,

warum sollte der Ton denn „unanständig“ werden. Jeder teilt eben seine Erfahrungen/Planungen mit, die ja durchaus unterschiedlich sein können .

Für gewisse Dinge muss man halt mal längere Fahrten in Kauf nehmen, wobei ich jetzt diese 2 Strecken (Denver/Rawlins (230 miles) und Rawlins/Yellowstone (303 miles) nicht als soo brachial empfinde, wenn man nach grad mal einer Übernachtung ein schönes Ziel vor Augen hat.

Auch für mich ist der Weg (manchmal eben etwas aufwändiger) das Ziel, aber dafür kann ich dann auch ein besonderes Ziel genießen (das ist der Yellowstone einfach).

Zu unserer Tour: Wir waren nach der Übernahme in Denver gegen Mittag so um 18:00 am KOA/Rawlins, wo wir am nächsten Tag gegen 9:00 zum Yellowstone starteten und um ca. 16:00 im Yellowstone/Grant Village ankamen. Wir machten noch einen kleinen Erkundungsspaziergang entlang des Sees und um 18:00 lag unser Abendessen auf dem Grill. (Habe das zeitlich anhand meiner Fotos rekonstruiert, hat mich einfach selbst mal interessiert). Ja klar, das sind durchaus lange Fahrstrecken, aber warum nicht? Mir macht selbst das Fahren in den USA sehr viel Spaß, da aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzungen soooo entspannt.

Im Yellowstone selbst muss man ja dann erst mal nicht mehr viel fahren … Ich habe auch darauf hingewiesen, dass ich keine Erfahrung bzgl. Kindern im WoMo habe, denke aber, dass das mit Pausen schon machbar sein sollte (das wissen dann schon die Eltern).

Noch als Tipp an die Sandnicks: Macht auf jeden Fall bei Apollo den „Online-Checkin“, dann sind die relevanten Daten schon mal erfasst, was die Übernahme beschleunigt. Wir haben uns im September wg. der evtl. kühlen Temperaturen noch jeweils ein „Decken-/Kissenpaket“ zusätzlich geben lassen, was problemlos möglich war. Sehr nettes Personal dort.

LG von Lisa

engineer
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Beigetreten: 29.07.2012 - 17:38
Beiträge: 792
RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

@ Lisa

Mir macht selbst das Fahren in den USA sehr viel Spaß, da aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzungen soooo entspannt.

Hoffentlich sehen die Kinder der Sandnick´s das auch so. Im Gegensatz zu Dir habe ich zwei Kinder über diese "Urlaubsfahrerjahre" bekommen und glaube mir es nervt schon gewaltig wenn nach jeder Kurve gefragt wird "wann sind wir endlich da". Und irgendwann gehen einem die lustigen Sachen aus die man erzählt um Kinder bei guter Laune zu halten. Und aus Wut zerbrochene Buntstifte und zerrissene Malbücher im Auto aufsammeln macht auch kein Spass. Am meisten aber wundert es mich, dass Du gute Ratschläge zu Dingen gibst zu denen Du keine Erfahrungen hast.

Full Throttle!

Viele Grüße aus der Lüneburger Heide

Werner

LisaW
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Beigetreten: 12.03.2016 - 10:08
Beiträge: 45
RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

Hallo Werner,

ich habe "gute Ratschläge" zu einer gefahrenen Tour gegeben, und dabei in meinen Posts stets darauf hingewiesen, dass Kinder nicht mein Spezielgebiet sind. Die Frage war ja auch, ob Yellowstone im vorgegebenen Zeitraum machbar oder eben nicht. Dazu habe ich meine Erlebnisse geschildert; der Rest bleibt den Eltern überlassen. 

Die Aussage "gute Ratschläge zu Dingen gibst zu denen du keine Erfahrungen hast" finde ich jetzt a bisserl "unanständig". Es war nach einer Route zum Yellowstone gefragt, diese ist ja nicht so kompliziert...

Viel kam ja sonst nicht zu dieser Route (fährt wohl keiner hin, da soooo abgelegen laugh

Viele Grüße von Lisa

NavEric
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Beigetreten: 10.06.2014 - 21:22
Beiträge: 154
RE: Denver-Grand Teton-Yellowstone-Denver in 10 Tagen

Hallo zusammen,

der Yellowstone NP liegt einfach unpraktisch, egal von wo man ihn anfährt. Klar hört sich 10 Tage für eine Tour Denver-Yellowstone-Denver nicht viel an, andererseits donnert aber doch fast jeder in zwei Tagen dort hoch, weil in der Pampa von Wyoming auch nicht viel "der Weg ist das Ziel" zu holen ist, oder? Wenn dann 4-5 Tage Yellowstone rauskommen, damit lässt sich doch was anfangen...

Wir sind jedenfalls auch in zwei Tagen vom RMNP nach Cody gefahren und der Weg war nicht das Ziel, sondern nur ein ziemlich öder Weg.

Kinder hatten wir keine dabei, die Eltern werden aber wohl am besten einschätzen können, was ihr Nachwuchs verkraftet....

VG, Eric