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Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Nicht nur durch die Canyons -- Bernhard´s Südwest-Tour 2007

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Kochi
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...schön, das es weiter geht!

Hi Bernhard!

Schade, das Ihr den Capitol Reef NP "liegen" gelassen habt. Aber dieser NP ist IMO ein Park, der seine Schönheit erst auf den zweiten Blick preis gibt Wink.

Der Link von der #95 ist wirklich gut!!

...ich freue mich schon auf die Fortsetzung...

Munter bleiben
Gruss
Kochi
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Bernhard
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Torrey --- Hwy 12 --- Kodachrome Basin State Park

Freitag 31.08.2007

Torrey --- Hwy 12  --- Kodachrome Basin State Park           110 Meilen

 

Bei unserem Aufwachen haben sich die Wolken verzogen und so steht einer gemütlichen Fahrt über den Hwy # 12 nichts entgegen. Zuerst wird aber noch per email und Skype der Kontakt zu der Familie gehalten – alles braucht seine Zeit.

Wie immer schaue ich mich auch noch auf dem CG um:

 Zuerst steigt die Straße zum Boulder Mountain lange an, bis wir den Summit bei 9600 ft erreichen. Von den Viewpoints, die wir bereits von 2005 kenne, geht der Blick (per Fernglas) bis zum Monument Valley , zu den Henry Mountains und den Circle Cliffs.

Sodann kommen wir aus der Waldregion heraus in die Region von Boulder und fahren über die Hogback genannte Enge,  bei der der Platz gerade für die Straße reicht.

Wir erreichen dann bald den Parkplatz und Campground am Trailhead zu den Lower Calf Creek Falls. Regina und ich machen uns gegen 13:30 Uhr  auf den Weg und erreichen nach gut 1 Stunde relativ ebener Wanderung den idyllischen Platz, wo der Lower Calf Creek über die Felsen nach unten fällt. Es ist hier deutlich kühler als auf dem Weg, der nachmittägliche Sonnenstand beleuchtet aber nicht mehr Wasserfall und das Becken an seinem Fuß.

(Beste Zeit zum Fotographieren ist somit der Vormittag !).

Wir  wandern zurück zusammen mit 2 Holländern, die auf ihrer Fahrt als Elvis-Fans eine ganze Woche sich in Memphis aufgehalten haben.

So langsam ziehen Gewitterwolken zusammen, so dass wir uns nach einer Tasse Kaffee auf den weiteren Weg machen: zuerst durch das recht nett gelegen Escalante, dann durch waldartiges Gebiet des UpperValley nach Henrieville (kläglich) durch eine unwirtliche trockene Region nach Cannonville.

Hier zweigen wir von der # 12 zum Kodachrome Basin State Park, wo wir die recht enge Site Nr 16 belegen, da die von Fredy empfohlenen Sites alle schon für das Wochenende belegt waren (und die Reservierer kommen wirklich recht spät !)

Es ergibt sich ein nettes Gespräch mit unserem Platznachbarn aus Florida – natürlich haben sie auch schon Deutschland bereist als ihr Sohn bei der Army war.

Unser Sohn entfacht heute wieder mal ein Feuer und bald bruzzeln die Steaks darauf.

So langsam wird es dunkel – wie dunkel es wird: selbst die Umrisse der Sträucher sind nicht mehr zu erkennen, und die umgebenden Berge sind verschwunden  -- darüber aber ein Sternenhimmel mit Milchstraße, wie man sich ihn wünscht.

Wir finden trotzdem den Weg zum Duschen im Sanitärhäuschen (sehr sauber und geräumig)  --als wir nach ca 15 Minuten herauskommen, frage ich mich gleich, wo all die Sterne geblieben sind !!  In der nächsten Stunde kommt der Vollmond über die Berge und wir sehen die umgebenden Höhen fast wie am Tag.

Beim Schlafen stört uns hier kein überflüssiges Geräusch.

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Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

MichaH
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Toll!

Hi Bernhard!

Da kommt eine tolle Lichtstimmung rüber bei den letzten vier Bildern (22-25). Da zeigt sich einmal mehr, das der strahlend blaue Himmel allein nicht das "A & O" des Bildes ist. Eine tolle Stimmung hast Du da eingefangen!

Freundliche Grüße aus dem Brandenburgischen von Micha

Quality content takes time!

Die Daltons
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Schöööön

Hallo Bernhard,

ich schließe mich Micha an. Sehr schöne Bilder von tollen Landschaften hast Du da geschossen.

Bei uns sind's noch 8 Wochen. Dann dürfen wir auch noch einmal diese Aussichten Live erleben.

 

Herzliche Grüße

Remo

 

Liebe Grüsse Die Daltons

 

Bernhard
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Kodachrome Basin State Park -- Zion National Park East Entran

Hallo zusammen,

einen kleine Bemerkung von Gisela bei ihren Grüßen zu unserer diesjährigen Reise brachte mir die schlimme Erinnerung, dass dieser nachträgliche Reisebericht von 2007 ja noch ein Torso ist. Das kann so nicht bleiben ! Wir sind ja noch weiter gefahren und zu Hause angekommen !

Ich bitte aber um Verständnis, dass ich heute bei der kurzen Zeit bis zur Abfahrt am Samstag nur den Text einstelle -- Bilder kommen aber auch noch - versprochen !! Wink

 

 

Samstag 01.09.2007

Kodachrome Basin State Park ----- Zion National Park East Entrance           130 Meilen

 

Beim Aufwachen gegen 7:30 Uhr sind bereits die Spitzen der den Campground im Halbrund  umgebenden Berge bereits von der Sonne beleuchtet. Die Duschen werden nochmals ausgiebig benutzt und ich mache mich alleine zum Eagles View Trail auf. Dieser Trail über die Bergkette wurde von 1929 bis 1977 als Viehtriebweg von Cannonville genutzt, dann aber aufgegeben und dann von einem Boy Scout Programm wieder ausgebaut. Mittlerweile hat aber die Erosion wieder stark an  ihm genagt, so dass ich mich nicht traue, in Sandalen mehr als bis zur Hälfte aufzusteigen. Aber auch von dort ergibt sich ein schöner Blick auf den Campground.

Nach dem anschließenden Frühstück fahren wir über Cannonville zum Bryce Canyon und da unserem Sohn die ATV-Fahrt im Moab-Gebiet so gut gefallen hat, buchen wir an der Chevron Tankstelle beim Rubys Inn einen ATV-Ausflug für 1 Stunde (35 USD). Startpunkt 14 Uhr.

 

Da haben wir also noch Zeit bei anfänglich sonnigem Wetter uns das Wolkenspiel über dem Bryce Canyon vom Inspiration Point und Sunset Point anzusehen. Um 14 Uhr bringen die Wolken einen kurzen Schauer herunter, aber der Start zur ATV-Fahrt erfolgt pünktlich wieder bei Sonnenschein. Zeit genug, um dann die Navajo Loop teilweise runterzulaufen und einige Aufnahme zu schießen mit ständig wechselnder Beleuchtung.

 

Nach der Rückkehr unseres Sohnes machen wir uns auf die Fahrt durch den Red Canyon ; auf der US 89 schleudert uns ein Überholer den 2. Stein gegen die Windschutzscheibe mit der Folge eines ca 30 cm langen Risses. Somit sehe ich mich trotz schon bei der Übergabe festgestelltem Schaden als Sponsor einer neuen Frontscheibe bei der Abgabe – über die Höhe der Kosten spekulieren wir nur.

Bei dem East Entrance Häuschen in den Zion erfahren wir, dass wegen des Labour Day Weekends die Camppgrounds im Zion Valley voll sind und so versuchen wir, noch vor dem East Entrance einen CG zu finden. Obwohl auf der Indian Country Karte des AAA 3 CG´s eingetragen sind, sind diese nicht zu finden. Der Zion Ponderosa CG an der North Fork Road Richtung Norden wurde umgewandelt zu einem Resort mit Cabins, auch ein Overflow Parking wird uns nicht angeboten.

Wir finden jedoch noch ein einzelnes Stellplätzchen ohne jeden Komfort, jedoch mit Strom (für immerhin 33 USD) auf dem Gelände des Village of Many Nations (Native American Cultural Center) gegenüber der letzten Tankstelle vor dem Zion NP. Da wir ja unser eigenes Schlafgemach dabei haben, nehmen wir das Angebot, in einem Tipi zu schlafen nicht an. Aber wir kommen zu einer einstündigen Native American Show mit  Trommel, Tänzen und Geschichten der Navajos.

Zuerst rechne ich damit, dass wir seien die einzigen Gäste seien (das einzige WoMo sind wir ja),  aber die Bänke füllen sich mit Kindern und Erwachsenen aus vielen Regionen der USA.

Als ich auf die Frage an mich mit „Germany“ antworte, bekomme ich als Antwort: „do you know Karlsruhe ?“ – das kann ich nur mit „yes“ beantworten und staune.

Wer sich informieren will:

http://www.utahtrailsresort.com/

http://www.zionmountainresort.com/zion_mountain_ranch_map_large.htm

 

Wir sind froh, dass wir nicht in Hetze durch den Zion NP bis Springdale durchgefahren sind und können uns dann auch noch recht auf den Canyon Overlook Trail zur richtigen Tageszeit freuen.

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Bernhard
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East Gate Zion National Park ---- Valley of Fire

Sonntag, 02.09.2007 East Gate Zion National Park ---- Valley of Fire                                 172 Meilen

 

 Am nächsten Morgen sind des nur wenige Minuten zum East Entrance des Zion NP, auch die Sonne meint es wieder gut mit uns, die Wolken von gestern abend sind vorbeigezogen.

Wir fahren gemächlich, wie es sich als Urlauber und an einem Sonntag gehört durch die Region der Checkerboard Mesa und finden tatsächlich auf dem kleinen Parkplatz vor dem Tunnel den letzten für uns passenden Parkplatz.

Wir machen uns auf den ca. halbstündigen Trail zum Canyon Overlook. Der Trail ist teilweise ausgesetzt, aber gut gesichert mit Geländer. Wir haben einen herrlichen Blick in der Vormittagssonne auf die Felsen des Zion Valley.

Den Tunnel passieren wir ohne Probleme und fahren mit angepasster Geschwindigkeit über die vielen Kehren ins Valley.

Mittagspause machen wir auf dem Parkplatz beim Visitor Center mit Blick zum Watchman.

Da wir heute noch bis zum Valley of Fire wollen, verzichten wir auf eine Fahrt mit dem Shuttle Bus in den Zion Canyon. Auch ohne uns sind die Shuttle Busse an diesem schönen frühherbstlichen Labour Day Weekend voll. Auf einem kleinen Spaziergang über den Watchman CG inspiziere ich unsere Campsites von 2005.

Wir fahren dann bei kräftiger Hitze über Springdale, Rockville und St. George auf die I 15, der wir bis zum Abzweig zum Valley of Fire folgen. Entrance Fee 6 USD + 8 USD für´s Campen.

Da sämtlich Tanks voll sind, fahren wir erstmal zum Dumpen – dort werden wir kurz darauf freundlich aus einem ankommenden WoMo gegrüßt: es sind Susie und Frank mit Familie und ihren Freunden.  Wir verabreden uns für den Abend auf den Arch Rock CG und fahren zuerst noch einmal bis zum East Entrance. Dort machen wir den kurzen Trail zum Elephant Rock  nur wenige Meter über der Straße. Die Beleuchtung ist auch hier wieder mal schön – aber für größere Wanderungen steht uns bei dieser Hitze wirklich nicht der Sinn.

So fahren wir nur eine Teilstrecke Richtung Norden zur Rainbow Vista.

Als wir dann zur Arch Rock CG kommen, haben Susie und ihre Freunde uns noch eine schöne Site zwischen den Felsen frei gehalten. Wenn auch am Eingang des CG bei dem einzigen Mitcamper ein Generator röhrt, so verzichten wir drei doch den ganzen Abend auf den Einsatz dieses Kühlung versprechenden Lärm-Erzeugers. Selbst beim Sitzen und Reden tritt der Schweiß aus allen Poren, es kühlt auch bis Mitternacht nicht spürbar ab. Ein warmer Sturm  gegen 3 Uhr treibt feinen roten Sand in die geöffneten Fenster und Türen. Der Schlaf ist gelegentlich unterbrochen.

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Bernhard
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Valley of Fire ------ Las Vegas (Oasis RV Resort)

Montag 03.09.2007 – Labour Day

Valley of Fire ------    Las Vegas (Oasis RV Resort)                           65 Meilen

 

Am Morgen ist es noch genauso heiß wie am Abend, bald kommt auch wieder die Sonne über die Felsen und trägt zur Steigerung der Betriebstemperatur bei.

Frank hat mit einer raffinierten Klebetechnik einen  Wasserschlauch an der einzigen Zapfstelle befestigt, das wird zur erfrischen Dusche im Freien benutzt.

Wir verabschieden uns für den Tag voneinander, denn heute Abend werden wir uns schon wieder auf dem Oasis RV Resort treffen.

Wir fahren nach Norden zurück zu I 15 und direkt zur Premium Outlet in Downtown Las Vegas.

Glücklicherweise werden wir auf einen der wenigen Parkplätze für WoMo direkt beim Eingang eingewiesen und dann kann der Kauflust (besonders für unseren Sohn) freier Lauf gelassen werden, inklusive zusätzlichem Koffer für die erstandenen Kleidungsstücke. Einige Stunden werden es schon , so dass wir anschließend direkt zum Oasis RV Resort fahren. (Abfahrt 33 von der I 15, einmal links und dann wieder rechts – die Palmen grüßen).

Im Rezeptionsgebäude treffen wir Susie und die Mitfahrer, die hier auch ihre emails erledigen, da die Versorgung am Standplatz selbst nicht optimal ist.

 

Heute abend haben wir keine Hemmungen, die Klimaanlage laufen zu lassen, sie bringt erträgliche Temperaturen zum Schlafen in das Fahrzeug.

Die nahe vorbeiführende I 15 stört so nicht nennenswert.

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Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

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Las Vegas - Oasis RV Resort --- Treasure Island Hotel

Dienstag 04.09.2007

Las Vegas  - Oasis RV Resort  --- Treasure Island Hotel

 

 Nun soll heute unsere Fahrt zu Ende gehen  und wir machen uns an das unvermeidliche Putzen, nachdem uns gestern Abend nicht mehr der Sinn danach stand. Also ist Aufstehen um 06:30 Uhr angesagt – zum Glück steht unser WoMo noch im Schatten.  Wider Erwarten passt alles wieder in die Taschen und in den neu erstandene Trolley.

Die kurze Strecke bis zur Roadbear-Niederlassung bringen wir samt Tanken auch noch gut hinter uns und stehen dort schon um 09:30 Uhr auf dem Hof.

Mit Kurt machen wir eine ausführliche Rück-Übergabe und erhalten ein ausdrückliches Lob für das blitzsauber geputzte Innere samt Kühlschrank, Dusche und Schränken.

Für die durch 2x Steinschlag beschädigte Frontscheibe werden uns 300 USD abzgl. der 60 USD für den Vorschaden in Rechnung gesetzt, für die nur 211 mehr gefahrenen Meilen ist nur ein kleiner Obulus fällig. Sonstige Schäden haben wir nicht, wir fuhren nach dem Prinzip „noli me tangere !“

Dann gibt es aber ein unerfreulich langes Warten auf den Shuttle zu unserem Hotel Treasure Island, das wir deswegen erst um 12:30 erreichen.

Das Einchecken geht schnell, wir erhalten ein schönes Zimmer im 15. Stock mit Blick auf den Pool, das Venetian und das Mirage.

Da die Karten für die David Copperfield –Show am Abend bis 13 Uhr abgeholt sein müssen, muss ich mich nach dem Einchecken sofort auf den Weg ins benachbarte Venetian zu Travelocity machen. Alles klappt, ich fühle mich in Las Vegas schon fast wie zu Hause.

 

Dann ist etwas Entspannung und Erfrischung am und im Pool des TI angesagt, der zwar nichts Umwerfendes an Ausstattung bietet,  aber absolut sauber ist. Unter den Palmen lässt sich immer wieder ein schattiges Plätzchen finden.

 

Gegen 16 Uhr machen wir uns auf den Weg über den Strip Richtung Süden und  schauen uns die Hotels Mirage, Caesar´s Palace, Bellagio sowie die Umgebund des Paris Hotels an. Besonders gefallen uns die herrlichen frischen  Blumen im Bellagio  sowie die offensichtlich aus Murano-Glas gefertigten Glasblumen an der Decke der Lobby.

 

Pünktlich sind wir zum Start des Buffets im Planet Hollywood: das für 2007 zur #1 gewählte Buffet ist wirklich seinen Preis von 25 USD /Person wert: eine herrrliche Auswahl von Vor-Haupt- und Nachspeisen aus aller Welt  lässt sich auch von einem hungrigen Magen nicht an einem Abend verarbeiten. So wählen wir genüsslich aus und sind traurig, dass manches von uns nicht probiert werden kann. Das Personal ist sehr aufmerksam mit der Ergänzung der Drinks.

Danach laufen wir noch ein Stück weiter bis zum MGM und warten auf den Beginn der Vorstellung des Magiers David Copperfield – von dem langen Tag und dem Marsch über die harten Gehwege von Las Vegas sind wir so müde, dass wir uns 1 Stunde vor Öffnung (endlich um 23:20 Uhr !!) des Hollywood Theatre dort einfinden. Die Vorstellung ist wirklich sehr ausgefeilt und es geschehen absolut überraschende Dinge, über die wir nur staunen können, denn es muss ja „mit rechten Dingen“ zugehen. Aber wie Autos und Menschen verschwinden und an anderen Stellen wieder auftauchen ist schon beeindruckend. Fotographieren streng verboten !

Deutlich nach Mitternacht fahren wir mit einem Taxi ins TI zurück und fallen nur noch müde in die Betten.

 

 

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Las Vegas

Mittwoch, 05.09.2007 :  Las Vegas

 

Wie auch in den National Parks kann ich einfach nicht die Sonne über Las Vegas aufgehen lassen, ohne den Foto auf die Hotels in der Umgebung zu richten. Aber dann gibt es nach Nachruhe bis 9 Uhr. Heute frühstücken wir klein auf dem Zimmer mit Resten aus dem WoMo-Kühlschrank und holen uns den Starbucks –Kaffe aus der Lobby.

Dann machen wir uns auf, um die Umgebung des Treasure Island-Hotels zu erkunden: zuerst geht es über den Hinterausgang des TI zur Fashion Show Mall mit ihrem futuristischen Dach  und dann an den Wasserfällen vorbei in das Venetian hinein. Alle Blumenanlagen sind sehr üppig gestaltet, passend zu den üppigen Preisen in den Geschäften mit den bekannten Namen – wir bummeln nur !

Alsdann schauen wir uns – wie auch schon 2005 – ausführlich im Venetian um und entdecken immer wieder neue Ecken – es ist schon faszinierend, wie hier Illusionen geschaffen wurden.

Zum Mittagessen gehen wir zurück ins TI und sind mit der für 15 USD gebotenen Auswahl des Buffets sehr zufrieden.

Nach einer Mittagpause auch am Pool machen wir uns mit dem Trolley auf den Weg zu den südlichen Hotels des Strips: Excalibur, Luxor und Mandala Bay.

Wiederum per Trolley fahren wir mit schon leicht müden Füßen zurück bis zum Ballys, um anschließend vor dem Bellagio die Wasserfontänen zur Musik zu bestaunen.

Dann machen wir uns auf den Weg, am Mirage vorbei, um die Show „Sirens of TI“ anzuschauen. Als Bewohner des TI bekommen wir einen Platz auf der VIP-Brücke.  Es ist eine Show mit viel Tanz vieler gelenkiger junger Damen und gelockten Piraten, es wird ein Schiff mit Kanonendonner versenkt und zum Schluss geht alles mit viel Pyrotechnik in Flammen auf. Na ja …

 Nach einem kleinen Abendessen in einem der Lokale im TI gehen wir müde zu Bett.

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Las Vegas – Frankfurt mit Condor

Donnerstag, 06.09.2007:   Las Vegas – Frankfurt

 

Heute wachen wir etwas später als gestern auf, die Sonne scheint auch heute wieder vom blauen Himmel.

Da man die unliebsamen Sachen am besten sofort erledigt, packen wir unsere Taschen  gleich fertig, bevor wir uns nochmals zum Pool des TI aufmachen. Es ist noch recht leer und die Runden im kühlen Wasser machen Spaß.

Zurück im Zimmer lassen wir unser Gepäck abholen und sind überrascht, dass der Bell Boy uns einen Teil unseres Tips mit der Bemerkung zurück gibt, das sei zuviel --- das gibt es also auch noch !

Um 12:30 Uhr machen wir uns mit dem Taxi zum Flughafen auf (Kosten 25 USD)  -- und erfahren als erstes, dass unser Flieger 4 Stunden Verspätung hat – was tun ? wieder zurück in die Stadt ? hier bleiben ? Da wir innerlich von Las Vegas schon Abschied genommen haben, entschließen wir uns zu bleiben.

Mit Gesprächen von Leidensgenossen, Checken der emails (bei schnellem WLAN) vergeht die Zeit nicht einmal so langsam.

Unser Flieger kommt erst gegen 18 Uhr aus Frankfurt an; als Grund wird, wenn ich mich recht erinnere, ein geplanter und vereitelter Anschlag in Deutschland genannt.

Um 20 Uhr startet dann die Maschine schon nach Sonnenuntergang. Leider sitzen wir auf der falschen Seite und können das beleuchtete Las Vegas nicht mehr bewundern.

 Bei ruhigem Flug stand einem Schlaf trotz recht engem Sitzabstand in der Condor-Maschine nichts entgegen.

Landung in Frankfurt gegen 15:30 Ortszeit, langes Warten auf das Gepäck an den Förderbändern.

Unser vorgebuchter Wagen, diesmal ein Toyota Corolla, steht bereit und nach einer Fahrt von ca 3 Stunden auf vollen deutschen Autobahnen sind wir gegen 20 Uhr wieder in der Heimat.

Nach der Abgabe des Leihwagens geht es direkt aus Las Vegas zur Geburtstagsfeier eines Freundes – der Alltag hat uns wieder.

 

Sodele, jetzt habe ich es doch noch geschafft, diesen ollen Reisebericht aus 2007 kurz vor dem Aufbruch zur diesjährigen Reise hier noch fertig einzustellen. Ich wollte ja keinen Mitfahrer einfach so auf der Strecke sitzen lassen. Danke an alle, die uns beim Lesen begleitet haben !

Von 2010 gibt es auch wieder einen Reisebericht -- dann aber sicher früher -- aber nicht sofort !! Cool

 

Freundliche Grüße

Bernhard

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