Tag 6:
Schon mal vom Seven Keyholes Canyon gehört?
- Nein, noch nicht? Na, dann habt ihr aber was verpasst !!!
Einer der absoluten Lieblingsspots unserer diesjährigen Reise – ein kleines, abwechslungsreiches Abenteuer in einer wunderbaren Landschaft, mit interessanten Petroglyphen, spannenden Kraxeleien und einem Schuss Slot-Canyon-Feeling!
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Wir sagen den Yant Flats good bye und fahren erstmal wieder zurück Richtung Las Vegas. Hinter Bunkerville verlassen wir aber dann den Highway und biegen ab in Richtung Gold Butte National Monument.
Wir passieren die farbenprächtigen Felsformationen der Whitney Pocket (übrigens sehr schöne boondocking-Plätze hier, müssen wir uns merken ...)
und folgen weiterhin der Gold Butte Road, die ab hier zur Gravel Road wird. Den Abzweig nach Little Finnland lassen wir aber erst einmal liegen und fahren noch ein Stück weiter, weil hier draussen gibt es ja noch mehr zu entdecken ...
Wir passieren die farbenprächtigen Felsformationen der Whitney Pocket (übrigens sehr schöne boondocking-Plätze hier, müssen wir uns merken ...)
und folgen weiterhin der Gold Butte Road, die ab hier zur Gravel Road wird. Den Abzweig nach Little Finnland lassen wir aber erst einmal liegen und fahren noch ein Stück weiter, weil hier draussen gibt es ja noch mehr zu entdecken ...
Aber, oh no, hier gibt es keinen Empfang, Google Maps hat schon seit geraumer Zeit die Hufe hoch gemacht, und wir haben nur eine Handskizze mit ungefähren Meilenangaben. Also vertraue ich einfach mal meinem Bauchgefühl – und tatsächlich landen wir beim Trailhead des Seven Keyholes Canyon.
Der Seven Keyholes Canyon ist ein relativ kurzer, aber landschaftlich ausgesprochen reizvoller Slot Canyon.
Seinen Namen verdankt er den insgesamt sieben markanten Felsöffnungen bzw. „Keyholes“, die man auf der Wanderung durchschreitet.
Vom Trailhead steigt man zuerst ein kurzes Stück in ein tiefer liegendes Becken ab, wendet sich nach rechts und folgt einem schmalen Canyon. Über Felsstufen geht es weiter, manchmal müssen wir uns zwischen den glatt geschliffenen Wänden hindurchzwängen. Und immer wieder tauchen die namensgebenden „Keyholes“ auf – natürliche Öffnungen und Durchgänge, die tatsächlich wie von der Natur geschaffene Schlüssellöcher wirken.
Die Mischung aus Klettern, engen Passagen und bizarren Felsformen macht den Seven Keyholes Canyon zu einem lohnenden kleinen Abenteuer abseits der großen Touristenströme.
Im Inneren des Canyons befinden sich zahlreiche schöne Petroglyph-Panels, die im indirekten Licht golden leuchten und dadurch besonders gut zur Geltung kommen.
... und draussen wacht seit Millionen von Jahren der Keyhole-Drache über sein steinernes Reich
Hat man noch nicht genug, kann man noch den Canyon auf der gegenüberliegenden Talseite erkunden. Dieser ist zwar etwas schwieriger zu erreichen – ein wenig Scrambling und ein gewagter Sprung zwischen zwei großen Boulder – aber er lohnt sich definitiv!
Im Inneren erwartet einen eine idyllische Landschaft aus roten Felswänden, gepaart mit üppigem, sattgrünem Bewuchs – fast wie aus einem Bilderbuch.
Im Inneren erwartet einen eine idyllische Landschaft aus roten Felswänden, gepaart mit üppigem, sattgrünem Bewuchs – fast wie aus einem Bilderbuch.
Andere Menschen haben wir seit der Whitney Pocket übrigens nicht getroffen.
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Anschließend gehts weiter nach Little Finland
(im Prinzip nur 2 km Luftlinie vom Seven Keyholes Canyon entfernt, mit dem Jeep dennoch ca. 30 Minuten Fahrt)
Wir erklimmen an geeigneter Stelle das Plateau und erkunden diese faszinierende Felslandschaft mit ihren bizarr geformten, rot-orangefarbenen Sandsteinfelsen.
Die filigranen Felsgebilde wirken wie Skulpturen und erinnern mit etwas Fantasie an seltsame Tiere und fantastische Fabelwesen. Hinter jedem Stein lauert ein anderes Monster – all das verleiht der ohnehin surrealen Landschaft eine fast märchenhafte Atmosphäre.
Die filigranen Felsgebilde wirken wie Skulpturen und erinnern mit etwas Fantasie an seltsame Tiere und fantastische Fabelwesen. Hinter jedem Stein lauert ein anderes Monster – all das verleiht der ohnehin surrealen Landschaft eine fast märchenhafte Atmosphäre.
Einziger Wermutstropfen: Es weht ein kühler böiger Wind.
Auch hier ist weit und breit keine Menschenseele zu sehen – Little Finland gehört heute ganz uns!
In der Zwischenzeit ist der Wind jedoch noch deutlich stärker geworden und drückt unser billiges Walmart-Zelt platt wie einen Pfannkuchen auf den Boden. Alle Versuche dem entgegenzuwirken verpuffen in Nutzlosigkeit
– also wieder alles abgebaut und ins Auto geschmissen.
Wir fahren zurück zur Whitney Pocket. Dort ist es deutlich weniger windig und wir finden einen prima Zeltplatz mit einem schönen Blick auf die Felsen.
Die Nacht ist wiederum ziemlich kalt, Zeit dass wir in wärmere Gefilde weiterreisen ...
to be continued....















Servus Christian,
super starke Bilder von Little Finland und die 7 Schlüssellöcher sind wirklich der Hammer.👍
Liebe Grüße
Micha
Scout Womo-Abenteuer.de
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