Das Schaukeln und Klappern durch den Wind hat uns nicht davon abgehalten, gut schlafen zu können. Im warmen Bett ist es schön kuschelig, draußen liegen die Temperaturen wieder um den Gefrierpunkt. Warm eingepackt und mit Kaffee in der Hand drehen wir eine Runde am Lake und schauen der Sonne beim Aufgehen zu. So ein Sonnenaufgang ist immer wieder magisch.



Der Plan für heute war eigentlich, dass wir mit den Öffis nach Chicago reinfahren und den Feierlichkeiten und dem Färben des Flusses zum St. Patricks Day zuschauen wollten. Da der Wind aber eisig kalt ist und man im Internet schon seit Wochen lesen kann, dass man befürchtet, dass es bei den Feierlichkeiten Ausschreitungen in Zusammenhang mit den ICE Aktivitäten geben könnte, entschieden wir uns doch schweren Herzens dagegen. Zum Glück blieb es nachblickend betrachtet an diesem Tag scheinbar ruhig in Chicago, aber wir fühlten uns mit dieser Entscheidung in diesem Moment einfach wohler. Der Vorteil dieser Planänderung war dann, dass wir die eigentlich für morgen geplante sehr lange Fahrstrecke aufteilen konnten und so die vielen Roadside Attraktionen entlang der Route 66 besuchen und genießen konnten.
Den Morgen verbringen wir im Camper noch mit weiterem Einrichten, Frühstücken und laufen dann im Hellen eine weitere Runde über den Campground, bevor wir aufbrechen.

Am Straßenrand liegen heute und auch die kommenden Tage leider zahlreiche überfahrene Waschbären und ein paar Skunks, dafür, dass hier so wenig Autos unterwegs sind, ist das schwer verständlich.
Wir klappern also ganz viele Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke ab und sind fast überall alleine.





Beim Polk a Dot Drive in Braidwood essen wir leckere Burger, Hot Dogs und Pommes zu Mittag.

Die Route 66 versprüht hier oben noch einen ganz anderen Charme als auf dem nostalgischsten Teil der historischen Strecke, von der Wüste Arizonas bis nach Kalifornien. Uns persönlich gefällt es hier total gut. Da die Route 66 dieses Jahr ihr 100jährigen Jubiläum feiert, wurde teilweise viel Geld investiert, nicht nur um Feierlichkeiten zu organisieren, sondern auch bestehende Statuen, Wahrzeichen und Neonreklamen zu renovieren oder gar an andere Stellen zu versetzen und sogar ganz neue Fotospots und Kunstobjekte zu schaffen. Wir erhalten auch ein kleines Roadbook, in dem alle Attraktionen aufgelistet sind um man kann diese dann an den jeweiligen Orten abstempeln.
Nach dem Mittagsstopp geht die Fahrt entlang diverser weiterer Highlights bis nach Lincoln.









Dort verbringen wir das erste Mal eine kostenfreie Nacht auf dem Parkplatz eines Cracker Barrel. Das Abendessen dort schmeckt uns richtig gut und in der Nacht bleiben wir die einzigen Übernachtungsgäste auf dem Parkplatz. Bei den Temperaturen und dem immer noch vorhandenen Wind hätten wir eh auch auf einem wunderschönen Campground nicht draußen sitzen können, so dass wir über den Übernachtungsstopp gar nichts Negatives berichten können. Würden wir jederzeit wieder machen!


Hi Stephie,
...das sind ja mal coole Bilder und Eindrücke von der Route 66
!
Eine Frage: Ist das erste Bild ober ein Gefängnis?
Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de
Hi Kochi,
die Route 66 ist auf diesem ersten Teil wirklich ziemlich cool und eine Andernanderreihung von Kitsch & Kunst.
Das Foto was du meinst ist tatsächlich ein altes Gefängnis, und zwar das Old Prison ist Joliet, das von 1858 bis 2002 in Betrieb war. Wir, die zur eher älteren Generation gehören, haben es schon mal im Film Blues Brothers gesehen, unsere Söhne kennen es aus der Serie Prison Break.
Liebe Grüße von der Ostsee
Stephie Scout Womo-Abenteuer.deHi,
…ein absolut MustSeeFilm 🤩👍👍
Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de
Hallo Stephi,
schöne Bilder und Beiträge.
Wie ist das bei Cracker Barrel, kann man da einfach auf dem Parkplatz stehen bleiben zum Übernachten wenn man dort gespeist hat oder muss man das vorab klären?
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße
Petra
Hi Petra,
willkommen an Bord! Grundsätzlich ist das Übernachten bei Cracker Barrel regelmäßig gestattet, wobei die Entscheidung immer dem Filialleiter vor Ort obliegt. Man sollte es also auf jeden Fall vorher erfragen.Lokale Gesetze, Platzmangel oder das Vorhandensein von Sicherheitspersonal kann dazu führen, dass es nicht gestattet ist. Es wird natürlich zu Recht erwartet, dass man dafür vor Ort im Store einkauft oder isst. Es gibt auch sehr reichliches Frühstück bei dieser Kette.
Liebe Grüße von der Ostsee
Stephie Scout Womo-Abenteuer.deHi Stephie,
auch uns hat, als wir vor zwei Jahren die Route 66 gefahren sind, die erste Hälfte bis nach Oklahoma sehr gut gefallen. Wir sind von einer zur nächsten Attraktion gefahren und haben diese, in der Regel ehrenamtlich erhaltenen, Orte intensiv erkundet, natürlich waren einige zu der Jahreszeit noch geschlossen, aber es gibt auf dieser Strecke so viel, das wir darüber gar nicht enttäuscht gewesen sind.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich über die Fotos😍, eine tolle Erinnerung auch an unsere Tour!
Liebe Grüße, Annett
Servus Stephie,
Da steht er also jetzt, der Gemini Giant. Und sonst, vieles wiedererkannt.
Die ersten Tage auf der R66 sind trotz der kalten Witterung begeisternd, so ging es uns auch.
Liebe Grüße
Micha
Scout Womo-Abenteuer.de
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Servus,
Die Sequenz am Gefängnis habe ich hier verlinkt. 😉
Liebe Grüße
Micha
Scout Womo-Abenteuer.de
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Hallo zusammen,
wir haben bisher sicherlich schon 3-4 Mal auf Cracker Barrel Parkplätzen übernachtet in unterschiedlichsten Staaten - tatsächlich haben wir nie in einer Filiale vorher gefragt, was aber auch oft daran lag dass diese schon geschlossen waren als wir ankamen.
Eine konkrete Erwartungshaltung dass man dort was kaufen/essen muss habe ich nie wahrgenommen - aber auch wir nutzen das natürlich gerne wenn man ausm Camper direkt in wenigen Schritten beim Frühstück ist :) Auch wenn es mal nur ein Kaffee to go war gab es trotzdem die unfassbaren lecken Biscuits dazu.
Wenn man eh nur was "für die Nacht" braucht sind die Filialen echt ne gute Sache
Grüße
Rebecca