Gestern abend haben wir beschlossen, unser Tagesprogramm umzustellen. Ursprünglich wollten wir zeitig aufstehen und einen Trip zum Great Salt Lake machen, um evtl. zu baden. Unsere Freunde haben ihre Shoppingbedürfnisse aber noch nicht ganz befriedigt und wir wollen gern mal ausschlafen. Also beschließen wir, uns um 11 Uhr am Hotel zur Abfahrt zu treffen. Die Männer wollen uns zu Moturis bringen, das Gepäck abladen und dann die Mietwagen am Flughafen abgeben. Mit dem Taxi soll es dann zurück zu Moturis gehen, wo um 13 Uhr die beiden Wohnmobile übernommen werden sollen. Wir freuen uns darauf schon mächtig.
Es klappt auch alles problemlos und wir 4 Damen der Reisetruppe erwarten die Rückkehr unserer Männer mit einem kleinem Gepäckwagen.
-> gesponsortes Foto
Tja und was dann kommt, werden wir so schnell nicht vergessen. Wir werden schon vor 13 Uhr von unserem Betreuer Paul in Empfang genommen und erledigen mit ihm den Papierkram. Gegen 13:15 Uhr kommen dann unsere Männer dazu und die Verträge werden ausführlich durchgesprochen. Zwischendurch müssen wir uns gedulden, da ein Franzose sein Wohnmobil eher zurückgeben will und Paul die Abnahme erledigen will. Danach teilt er uns mit, das leider ein Wohnmobil noch nicht fertig sei – Verzögerung ca. 1 Stunde. Für uns zwar unverständlich, denn wir waren die einzigen Übernehmer an diesem Nachmittag. Aber da waren wir noch frohen Mutes. Paul schlägt vor, uns das Wohnmobil für alle zusammen anhand des bereits fertigen WoMo's unserer Freunde zu erläutern. Ausführlich erläutert er uns zuerst alle wichtigen Anschlüsse und Klappen außerhalb. Um die fehlende Leiter am Heck will er sich später kümmern. Dann geht es innen weiter – zuerst mit den verschiedenen Lampen/Anzeigen und dann zum Fahrerhaus. Wir wundern uns über das Modell, denn hinter dem Beifahrersitz befindet sich noch ein Sessel – ich hatte das E23 irgendwie anders in Erinnerung. Während der Einweisung entdecken wir einen ca. 15-20 cm langen Riss in der Frontscheibe und wiesen Paul darauf hin. Er versprach, sich um eine Reparatur zu kümmern.
Das Wohnmobil war ziemlich verdreckt, aber den Vogel schoß der Freezer ab – beim Öffnen begegnete uns ein beißender Geruch nach vergammelten Fisch. Unsere Freunde waren entsetzt … und wir pflichteten ihnen bei, das das mehr als unakzeptabel ist. Da Paul das nicht allein entscheiden konnte, hieß es also warten, bis er mit seinem Chef telefoniert hat. Inzwischen war es bereits weit nach 15 Uhr. Endlich kam er wieder – unsere Freunde können ein anderes WoMo haben (das von dem Franzosen), dieses müßte aber erst noch gereinigt und gewartet werden, was ca. 2 Stunden dauert. Gut – also weiter warten. Inzwischen war auch unser eigenes Wohnmobil fertig. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde machten wir den Vorschlag, den 10 min. entfernten Walmart für unseren Ersteinkauf aufzusuchen, um somit etwas Zeit zu gewinnen. Das wurde akzeptiert und die weitere Einweisung verschoben. Also alle rein ins WoMo und im Walmart mit Aufgabenteilung all das besorgt, was in einer Stunde gefunden wurde – wir wollten rechtzeitig zurück sein, weil ja vielleicht das WoMo etwas eher fertig sein könnte. Gegen 17: 15 Uhr waren wir wieder da und suchten leider Paul vergeblich. Moturis war verwaist – alle Mitarbeiter in den Feierabend gegangen. Nur die Kasse vom Campingworld-Shop war noch besetzt und dort lag der Schlüssen vom anderen WoMo plus zwei Übergabeprotokolle, die wir unterschreiben sollten. Ich kann wirklich nicht mehr beschreiben, wie enttäuscht – wütend – gefrustet wir waren. Wir kreuzten also soweit erkennbar die Mängel an und unterschrieben. Die beiden WoMos waren in einem sauberen Zustand. Dabei stellten wir fest, das an unserer Matratze so ein komischer Aufkleber war und ich erinnerte mich an die Forumsbeiträge zu den aufblasbaren Matratzen. So ein Modell hatten wir wohl – aber keine Ahnung, wie das zu bedienen ging. Nach langen gut Zureden war der Campingworld Mitarbeiter bereit, uns die Bedienung zu erklären, so gut er es konnte. Dabei fiel ihm ein, das er noch einen Karton mit Bettwäsche für uns stehen hat (ja, wir hatten einmal das ConAid gebucht). Geschirr und Töpfe waren teilweise vorhanden – wie sich später herausstellte, nicht vollständig, aber wir kamen zurecht. Auf dem Tacho waren ca. 39.000 Meilen (bei unseren Freunden um die 10.000 Meilen, wenn ich mich recht erinnere).
Es war bereits 18:30 Uhr, als wir den Hof von Moturis verließen. Gottseidank hatten wir als erstes Ziel nur 20 min. zu fahren bis nach Provo in den Utah Lake State Park. Dort hatten wir unsere erste Nacht im B-Loop gebucht. Die Sites waren hintereinander und sehr großzügig. Ausgestattet mit einer überdachten Sitzgruppe und einem Grill + Feuerstelle, den wir auch gleich fürs Abendessen anwarfen, denn inzwischen wurde es dunkel.
Der Campplatz liegt direkt am Utah Lake, wo man auch baden kann.
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Es gab Würstchen und die ersten Steaks mit einem griechischem Salat…. hm, lecker. Im Wohnmobil wurde noch etwas Ordnung gemacht und notiert, was noch alles eingekauft werden mußte (vorallen Bettzeug/Reinigungsutensilien fehlten). Vorsichtshalber bekam die Toilette auch noch eine Tablette, da wir nicht wußten, ob dies bereits eingefüllt wurde. Und dann ging es zum ersten Schlaf im WoMo.
Gefahrene Meilen: 34
Liebe Grüße
Margit
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain
...ich war gerade etwas erschrocken, wo ich den Bericht von der Übernahme gelesen habe. Das mit dem Fisch geht ja gar nicht!!!
Auch das die Einweisung nicht komplett war, finde ich nicht gerade "glücklich"! Aber das die Protokolle von Euch dann noch ergänzt werden durften, ohne Gegenkontrolle ist doch sehr unprofessionell!
Dafür seit Ihr nun aber auf dem CG angekommen und die Lage hat sich wahrscheinlich dann auch schnall beruhigt, oder?!
nach meinen guten bisherigen Erfahrungen mit Moturis muss ich mich doch sehr wundern über das, was da bei euch ablief. Wer dieses Fahrzeug zur Übergabe freigab, sollte wohl erst noch eine Schulung machen !
Habt ihr denn überhaupt die gebuchten Modelle erhalten ? Immer hin steht ihr am Abend auf eurem gebuchten CG und könnt die ersten Steaks grillen --zum Glück hattet ihr keine größere Sttecke geplant.
Habt ihr diese Schilderung auch mal direkt an die Moturis-Verwaltung geschickt ? Das sollten sie schon wissen; ich nehme an, Fredy liest es auch mal.
Grüße
Bernhard
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
wir haben uns wirklich schnell 'normalisiert' - es hätte auch nichts gebracht, sich hier weiter aufzuregen. Später im Arches fanden wir noch das Handbuch und die Einführungs-CD, die wir dann angeschaut haben. Und bei den offenen Punkten hatten wir ja euch :)) Auch unsere nächsten Kontakte mit Moturis in Vegas und SFO haben zumindest eines ausgelöst: Nie wieder Moturis, wenn es zu umgehen geht! Wir hatten einfach einen professionelleren Service erwartet, der gerade für uns Anfänger wichtig war ... evtl. hatten wir die Erwartungen auch zu hoch geschraubt und hatten durch die vielen positiven Forumsbeiträge eine andere Vorstellung.
Aber - der Urlaub war super, traumhaft und wundervoll - das kann ich euch versichern.
@ Bernhard, unsere Freunde hatten dann als Ersatz ein E23 aus 2011, mit dem sie auch keinerlei Probleme hatten. Das 'verdreckte' Modell kannte ich nicht, vielleicht wißt ihr da mehr ... die Größe entsprach dem E23, aber es befand sich z.B. nach Betreten der WoMo-Tür rechts ein großer drehbarer Sessel hinter dem Beifahrersitz. Die Sitzgruppe war nicht in U-Form, sondern es waren gegenüberliegende Bänke.
Wir hatten wahrscheinlich das Vorjahresmodell, ein Rxxx stand am Heck. Eben mit dieser aufblasbaren Matratze. Wir haben ein paar kleinere Reparaturen gemacht (Sitzbänke, Rollos), ein Fenster ging nicht mehr auf bzw. die anderen schloßen nicht und der Fernseher funktionierte auch nicht mehr. Die Badtür fiel bei jeder Fahrt aus ihrer Verankerung, wir haben sie dann garnichtmehr benutzt. Das größte Problem war die Klima, die nach innen kondensierte, deswegen wir dann auch die Werkstatt in Vegas aufgesucht haben. Bis dahin haben wir mit vielen Handtüchern gelebt, die ausgelegt wurden.
Und nein, wir haben hier keinen Bericht an Moturis geschrieben. Wenn Fredy retour ist, werd ich ihn mal fragen, ob das sinnvoll ist. Ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die gerne Beschwerdebriefe schreiben.
Liebe Grüße
Margit
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain
vielen Dank für die Cabin Photos und die Beschreibung. Ich finde so etwas immer sehr interessant. Ich habe von meine Schwester Simara einen Bericht über eine Cabin auf Hawaii, die wesentlich spartanischer war, das geht. Deshalb war ich bei Dir sogar angenehm überrascht. Die Lage erklärt da wohl den Preis.
Ich werde Simara erzählen, dass ihr Tipp mit dem Sizzler gut war. Sie ist im Moment ewas im "Stress" und kann nicht ins Forum.
Die Übernahme bei Moturis erinnerte mich auch während des Lesens an Groovys Erlebnisse. Tut mir leid für Euch.
Trotzdem ist die Reise einfach großartig, vielen Dank.
schöne Bilder, aber ein nicht so guter Start mit dem WoMo. Wenn schließlich alles gut ist könnte man das schnell vergessen, aber dem Renommee des Vermieters Moturis tut das nicht gut. Eine Klärung mit dem "Mutterhaus" ist sicher von Vorteil. Das Verhalten der Mitarbeiter ist auch nicht zu akzeptieren.
Nun folge ich Euch und bin gespannt was uns alle erwartet.
Die erste WoMo Nacht verlief ruhig und ausgeschlafen waren alle um 8 Uhr auf den Beinen. Ich drehte noch eine Runde auf dem Campground, um Fotos zu machen. Gefrühstückt wurde bei strahlendem Sonnenschein Toasts und Müsli mit Blaubeeren und gegen 10:30 Uhr starteten wir zum nächsten Walmart, um die restlichen Einkäufe zu erledigen. Danach ging es dann in Richtung Moab. Die Landschaft veränderte sich zunehmend und bei Green River legten wir eine Mittagspause ein, wo der restliche Salat verputzt wurde – mit einem traumhaften Blick auf die Berge. Danach tauchten wir vollends in die rote Wunderwelt ein.
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Um 16:40 Uhr passierten wir das Tor zum Arches Nationalpark. Hier wurde erstmal das Visitorcenter aufgesucht, um uns mit Informationen einzudecken. Da ein Gewitter aufzog, beschlossen wir ohne größere Stopps direkt bis zum Campground Devils Garden durchzufahren, wo wir zwei Sites im hinteren Loop reserviert hatten. Die Landschaft war gigantisch und wir waren nur mit 'OOOOH' und 'AAAH' beschäftigt.
An unseren Sites 51 und 52 angekommen, mußte sich das erste Mal mit 'leveln' beschäftigt werden – aber das haben wir gut hinbekommen. Dann haben wir die Männer erstmal eine sehr wichtige Erledigung machen lassen – das Feuerholz besorgen beim Camphost. Juhuuu, das abendliche erste Lagerfeuer war gesichert und die Vorfreude war vorallen mir anzusehen.
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Wir beschlossen, die Zeit bis zum Sonnenuntergang mit einem ersten kleinen Trail zu nutzen. Direkt neben unserer Campsite startete der Weg zum Broken Arch, der mit einer Stunde ausgeschrieben war.
Und dann tauchten wir ein in diese Traumwelt. Die Steine waren etwas ganz besonderes – weich, griffig und warm. Sie erinnerten mich an meine Kindheit/Jugend, wo wir viel im sächsischen Elbsandsteingebirge wandern waren. Los ging also die Kletterein und Große wie Kleine erfreuten sich daran, die Steine zu erklimmen. Kennengelernt haben wir auch die besonderen Wegmarkierungn - die Steinhaufen. Ja, wir waren Happy und der Ärger des Vortages weg und vergessen – der Urlaub hatte uns wieder. Nach der Kletterei schlossen wir erste Bekanntschaft mit der Wüste. Sand über Sand und kaum Vegetation. Mein Mann mußte vorausgehen, da er die schwersten Wanderstiefel anhatte und angewiesen, ja kräftig aufzutreten – wollten wir doch keine Überraschungen mit Schlangen, Skorpionen oder anderem Getier erleben.
Nach einer halben Stunde erreichten wir den Broken Arch – tja, was soll ich sagen. Der erste Arch ist wohl immer etwas besonderes und wir waren alle überwältigt, was die Natur so hervorbringt.
Es wurden Fotos von allen Seiten gemacht und da die Sonne langsam unterging, ging es dann doch zurück zum Campground. Heute gab es Spaghetti Bolognaise und dann endlich das heiß ersehnte Lagerfeuer. Es war wirklich etwas gaaaaaaanz besonderes, dem Prasseln des Feuers zuzuschaun und dabei nen Corona zu schlürfen (und das, obwohl wir keine Biertrinker sind). Aber am Beeindruckensten war der Sternenhimmel – soviele Sterne hatte ich noch nie gesehen, obwohl man auch in einer klaren Nacht in den Bergen gut verwöhnt wird. Und zum ersten Mal im Leben durfte ich mich auch an Sternschnuppen erfreuen. Ich glaube, ich hätte noch die ganze Nacht sitzen können. Aber morgen wollten wir nicht so spät los zu unserer kleinen Wanderung, um die kühleren Morgenstunden zu nutzen.
Gefahrene Meilen: 207
Liebe Grüße
Margit
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain
Mittwoch, den 17. August 2011
Gestern abend haben wir beschlossen, unser Tagesprogramm umzustellen. Ursprünglich wollten wir zeitig aufstehen und einen Trip zum Great Salt Lake machen, um evtl. zu baden. Unsere Freunde haben ihre Shoppingbedürfnisse aber noch nicht ganz befriedigt und wir wollen gern mal ausschlafen. Also beschließen wir, uns um 11 Uhr am Hotel zur Abfahrt zu treffen. Die Männer wollen uns zu Moturis bringen, das Gepäck abladen und dann die Mietwagen am Flughafen abgeben. Mit dem Taxi soll es dann zurück zu Moturis gehen, wo um 13 Uhr die beiden Wohnmobile übernommen werden sollen. Wir freuen uns darauf schon mächtig.
Es klappt auch alles problemlos und wir 4 Damen der Reisetruppe erwarten die Rückkehr unserer Männer mit einem kleinem Gepäckwagen.
-> gesponsortes Foto
Tja und was dann kommt, werden wir so schnell nicht vergessen. Wir werden schon vor 13 Uhr von unserem Betreuer Paul in Empfang genommen und erledigen mit ihm den Papierkram. Gegen 13:15 Uhr kommen dann unsere Männer dazu und die Verträge werden ausführlich durchgesprochen. Zwischendurch müssen wir uns gedulden, da ein Franzose sein Wohnmobil eher zurückgeben will und Paul die Abnahme erledigen will. Danach teilt er uns mit, das leider ein Wohnmobil noch nicht fertig sei – Verzögerung ca. 1 Stunde. Für uns zwar unverständlich, denn wir waren die einzigen Übernehmer an diesem Nachmittag. Aber da waren wir noch frohen Mutes. Paul schlägt vor, uns das Wohnmobil für alle zusammen anhand des bereits fertigen WoMo's unserer Freunde zu erläutern. Ausführlich erläutert er uns zuerst alle wichtigen Anschlüsse und Klappen außerhalb. Um die fehlende Leiter am Heck will er sich später kümmern. Dann geht es innen weiter – zuerst mit den verschiedenen Lampen/Anzeigen und dann zum Fahrerhaus. Wir wundern uns über das Modell, denn hinter dem Beifahrersitz befindet sich noch ein Sessel – ich hatte das E23 irgendwie anders in Erinnerung. Während der Einweisung entdecken wir einen ca. 15-20 cm langen Riss in der Frontscheibe und wiesen Paul darauf hin. Er versprach, sich um eine Reparatur zu kümmern.
Das Wohnmobil war ziemlich verdreckt, aber den Vogel schoß der Freezer ab – beim Öffnen begegnete uns ein beißender Geruch nach vergammelten Fisch. Unsere Freunde waren entsetzt … und wir pflichteten ihnen bei, das das mehr als unakzeptabel ist. Da Paul das nicht allein entscheiden konnte, hieß es also warten, bis er mit seinem Chef telefoniert hat. Inzwischen war es bereits weit nach 15 Uhr. Endlich kam er wieder – unsere Freunde können ein anderes WoMo haben (das von dem Franzosen), dieses müßte aber erst noch gereinigt und gewartet werden, was ca. 2 Stunden dauert. Gut – also weiter warten. Inzwischen war auch unser eigenes Wohnmobil fertig. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde machten wir den Vorschlag, den 10 min. entfernten Walmart für unseren Ersteinkauf aufzusuchen, um somit etwas Zeit zu gewinnen. Das wurde akzeptiert und die weitere Einweisung verschoben. Also alle rein ins WoMo und im Walmart mit Aufgabenteilung all das besorgt, was in einer Stunde gefunden wurde – wir wollten rechtzeitig zurück sein, weil ja vielleicht das WoMo etwas eher fertig sein könnte. Gegen 17: 15 Uhr waren wir wieder da und suchten leider Paul vergeblich. Moturis war verwaist – alle Mitarbeiter in den Feierabend gegangen. Nur die Kasse vom Campingworld-Shop war noch besetzt und dort lag der Schlüssen vom anderen WoMo plus zwei Übergabeprotokolle, die wir unterschreiben sollten. Ich kann wirklich nicht mehr beschreiben, wie enttäuscht – wütend – gefrustet wir waren. Wir kreuzten also soweit erkennbar die Mängel an und unterschrieben. Die beiden WoMos waren in einem sauberen Zustand. Dabei stellten wir fest, das an unserer Matratze so ein komischer Aufkleber war und ich erinnerte mich an die Forumsbeiträge zu den aufblasbaren Matratzen. So ein Modell hatten wir wohl – aber keine Ahnung, wie das zu bedienen ging. Nach langen gut Zureden war der Campingworld Mitarbeiter bereit, uns die Bedienung zu erklären, so gut er es konnte. Dabei fiel ihm ein, das er noch einen Karton mit Bettwäsche für uns stehen hat (ja, wir hatten einmal das ConAid gebucht). Geschirr und Töpfe waren teilweise vorhanden – wie sich später herausstellte, nicht vollständig, aber wir kamen zurecht. Auf dem Tacho waren ca. 39.000 Meilen (bei unseren Freunden um die 10.000 Meilen, wenn ich mich recht erinnere).
Es war bereits 18:30 Uhr, als wir den Hof von Moturis verließen. Gottseidank hatten wir als erstes Ziel nur 20 min. zu fahren bis nach Provo in den Utah Lake State Park. Dort hatten wir unsere erste Nacht im B-Loop gebucht. Die Sites waren hintereinander und sehr großzügig. Ausgestattet mit einer überdachten Sitzgruppe und einem Grill + Feuerstelle, den wir auch gleich fürs Abendessen anwarfen, denn inzwischen wurde es dunkel.
Der Campplatz liegt direkt am Utah Lake, wo man auch baden kann.
-> gesponsortes Foto
Es gab Würstchen und die ersten Steaks mit einem griechischem Salat…. hm, lecker. Im Wohnmobil wurde noch etwas Ordnung gemacht und notiert, was noch alles eingekauft werden mußte (vorallen Bettzeug/Reinigungsutensilien fehlten). Vorsichtshalber bekam die Toilette auch noch eine Tablette, da wir nicht wußten, ob dies bereits eingefüllt wurde. Und dann ging es zum ersten Schlaf im WoMo.
Gefahrene Meilen: 34
Liebe Grüße
Margit
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain
Hallo Margit,
auch wenn die meisten Mieter mit Moturis (sehr) zufrieden sind:Ich habe vor drei Jahren ein ähnliches Chaos erlebt.
Die Übernahme in Chicago, die Rückgabe in San Francisco und das RV selber waren unzumutbar.
Ich hoffe das Ihr, wie wir zumindestens, trotzdem noch einen tollen Urlaub hattet
Gruss Volker
Hi Margit!
...ich war gerade etwas erschrocken, wo ich den Bericht von der Übernahme gelesen habe
. Das mit dem Fisch geht ja gar nicht!!!
Auch das die Einweisung nicht komplett war, finde ich nicht gerade "glücklich"! Aber das die Protokolle von Euch dann noch ergänzt werden durften, ohne Gegenkontrolle ist doch sehr unprofessionell!
Dafür seit Ihr nun aber auf dem CG angekommen und die Lage hat sich wahrscheinlich dann auch schnall beruhigt, oder?!
Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de
Hallo Margit,
nach meinen guten bisherigen Erfahrungen mit Moturis muss ich mich doch sehr wundern über das, was da bei euch ablief. Wer dieses Fahrzeug zur Übergabe freigab, sollte wohl erst noch eine Schulung machen !
Habt ihr denn überhaupt die gebuchten Modelle erhalten ? Immer hin steht ihr am Abend auf eurem gebuchten CG und könnt die ersten Steaks grillen --zum Glück hattet ihr keine größere Sttecke geplant.
Habt ihr diese Schilderung auch mal direkt an die Moturis-Verwaltung geschickt ? Das sollten sie schon wissen; ich nehme an, Fredy liest es auch mal.
Grüße
Bernhard
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
Hallo,
wir haben uns wirklich schnell 'normalisiert' - es hätte auch nichts gebracht, sich hier weiter aufzuregen. Später im Arches fanden wir noch das Handbuch und die Einführungs-CD, die wir dann angeschaut haben. Und bei den offenen Punkten hatten wir ja euch :)) Auch unsere nächsten Kontakte mit Moturis in Vegas und SFO haben zumindest eines ausgelöst: Nie wieder Moturis, wenn es zu umgehen geht! Wir hatten einfach einen professionelleren Service erwartet, der gerade für uns Anfänger wichtig war ... evtl. hatten wir die Erwartungen auch zu hoch geschraubt und hatten durch die vielen positiven Forumsbeiträge eine andere Vorstellung.
Aber - der Urlaub war super, traumhaft und wundervoll - das kann ich euch versichern.
@ Bernhard, unsere Freunde hatten dann als Ersatz ein E23 aus 2011, mit dem sie auch keinerlei Probleme hatten. Das 'verdreckte' Modell kannte ich nicht, vielleicht wißt ihr da mehr ... die Größe entsprach dem E23, aber es befand sich z.B. nach Betreten der WoMo-Tür rechts ein großer drehbarer Sessel hinter dem Beifahrersitz. Die Sitzgruppe war nicht in U-Form, sondern es waren gegenüberliegende Bänke.
Wir hatten wahrscheinlich das Vorjahresmodell, ein Rxxx stand am Heck. Eben mit dieser aufblasbaren Matratze. Wir haben ein paar kleinere Reparaturen gemacht (Sitzbänke, Rollos), ein Fenster ging nicht mehr auf bzw. die anderen schloßen nicht und der Fernseher funktionierte auch nicht mehr. Die Badtür fiel bei jeder Fahrt aus ihrer Verankerung, wir haben sie dann garnichtmehr benutzt. Das größte Problem war die Klima, die nach innen kondensierte, deswegen wir dann auch die Werkstatt in Vegas aufgesucht haben. Bis dahin haben wir mit vielen Handtüchern gelebt, die ausgelegt wurden.
Und nein, wir haben hier keinen Bericht an Moturis geschrieben. Wenn Fredy retour ist, werd ich ihn mal fragen, ob das sinnvoll ist. Ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die gerne Beschwerdebriefe schreiben.
Liebe Grüße
Margit
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain
Hi Margit,
vielen Dank für die Cabin Photos und die Beschreibung. Ich finde so etwas immer sehr interessant. Ich habe von meine Schwester Simara einen Bericht über eine Cabin auf Hawaii, die wesentlich spartanischer war, das geht.
Deshalb war ich bei Dir sogar angenehm überrascht.
Die Lage erklärt da wohl den Preis.
Ich werde Simara erzählen, dass ihr Tipp mit dem Sizzler gut war. Sie ist im Moment ewas im "Stress" und kann nicht ins Forum.
Die Übernahme bei Moturis erinnerte mich auch während des Lesens an Groovys Erlebnisse. Tut mir leid für Euch.
Trotzdem ist die Reise einfach großartig, vielen Dank.
Tschüß
Karin
Karin & Rolf Kanadas Osten 2021
Hallo Margit,
ich habe mich 2008 bei M.Thoss beschwert und der hat die Beschwerde weitergeleitet.
Neben einem Entschuldigungsschreiben erhielt ich eine Gutschrift von 100$.
Gruss Volker
Hallo Margit,
schöne Bilder, aber ein nicht so guter Start mit dem WoMo. Wenn schließlich alles gut ist könnte man das schnell vergessen, aber dem Renommee des Vermieters Moturis tut das nicht gut. Eine Klärung mit dem "Mutterhaus" ist sicher von Vorteil. Das Verhalten der Mitarbeiter ist auch nicht zu akzeptieren.
Nun folge ich Euch und bin gespannt was uns alle erwartet.
Liebe Grüße Peter
Donnerstag, 18. August 2011
Die erste WoMo Nacht verlief ruhig und ausgeschlafen waren alle um 8 Uhr auf den Beinen. Ich drehte noch eine Runde auf dem Campground, um Fotos zu machen. Gefrühstückt wurde bei strahlendem Sonnenschein Toasts und Müsli mit Blaubeeren und gegen 10:30 Uhr starteten wir zum nächsten Walmart, um die restlichen Einkäufe zu erledigen. Danach ging es dann in Richtung Moab. Die Landschaft veränderte sich zunehmend und bei Green River legten wir eine Mittagspause ein, wo der restliche Salat verputzt wurde – mit einem traumhaften Blick auf die Berge. Danach tauchten wir vollends in die rote Wunderwelt ein.
-> gesponsortes Foto
Um 16:40 Uhr passierten wir das Tor zum Arches Nationalpark. Hier wurde erstmal das Visitorcenter aufgesucht, um uns mit Informationen einzudecken. Da ein Gewitter aufzog, beschlossen wir ohne größere Stopps direkt bis zum Campground Devils Garden durchzufahren, wo wir zwei Sites im hinteren Loop reserviert hatten. Die Landschaft war gigantisch und wir waren nur mit 'OOOOH' und 'AAAH' beschäftigt.
An unseren Sites 51 und 52 angekommen, mußte sich das erste Mal mit 'leveln' beschäftigt werden – aber das haben wir gut hinbekommen. Dann haben wir die Männer erstmal eine sehr wichtige Erledigung machen lassen – das Feuerholz besorgen beim Camphost. Juhuuu, das abendliche erste Lagerfeuer war gesichert und die Vorfreude war vorallen mir anzusehen.
-> gesponsortes Foto
Wir beschlossen, die Zeit bis zum Sonnenuntergang mit einem ersten kleinen Trail zu nutzen. Direkt neben unserer Campsite startete der Weg zum Broken Arch, der mit einer Stunde ausgeschrieben war.
Und dann tauchten wir ein in diese Traumwelt. Die Steine waren etwas ganz besonderes – weich, griffig und warm. Sie erinnerten mich an meine Kindheit/Jugend, wo wir viel im sächsischen Elbsandsteingebirge wandern waren. Los ging also die Kletterein und Große wie Kleine erfreuten sich daran, die Steine zu erklimmen. Kennengelernt haben wir auch die besonderen Wegmarkierungn - die Steinhaufen. Ja, wir waren Happy und der Ärger des Vortages weg und vergessen – der Urlaub hatte uns wieder. Nach der Kletterei schlossen wir erste Bekanntschaft mit der Wüste. Sand über Sand und kaum Vegetation. Mein Mann mußte vorausgehen, da er die schwersten Wanderstiefel anhatte und angewiesen, ja kräftig aufzutreten – wollten wir doch keine Überraschungen mit Schlangen, Skorpionen oder anderem Getier erleben.
Nach einer halben Stunde erreichten wir den Broken Arch – tja, was soll ich sagen. Der erste Arch ist wohl immer etwas besonderes und wir waren alle überwältigt, was die Natur so hervorbringt.
Es wurden Fotos von allen Seiten gemacht und da die Sonne langsam unterging, ging es dann doch zurück zum Campground. Heute gab es Spaghetti Bolognaise und dann endlich das heiß ersehnte Lagerfeuer. Es war wirklich etwas gaaaaaaanz besonderes, dem Prasseln des Feuers zuzuschaun und dabei nen Corona zu schlürfen (und das, obwohl wir keine Biertrinker sind). Aber am Beeindruckensten war der Sternenhimmel – soviele Sterne hatte ich noch nie gesehen, obwohl man auch in einer klaren Nacht in den Bergen gut verwöhnt wird. Und zum ersten Mal im Leben durfte ich mich auch an Sternschnuppen erfreuen. Ich glaube, ich hätte noch die ganze Nacht sitzen können. Aber morgen wollten wir nicht so spät los zu unserer kleinen Wanderung, um die kühleren Morgenstunden zu nutzen.
Gefahrene Meilen: 207
Liebe Grüße
Margit
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain
Hallo Margit,
nach dem Ärger bei der WoMo-Übernahme seid ihr jetzt an einem der schönsten CGs im Südwesten angekommen. Bin gespannt auf eure weiteren Erlebnisse.
Viele Grüße
Sepp