Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 16 - Der Abreisetag

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Loewe1409
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Beigetreten: 08.07.2019 - 21:27
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Tag 16 - Der Abreisetag
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
28.10.2019
Gefahrene Meilen: 
35 Meilen
Fazit: 
Der Campground war von der Lage und Ausstattung optimal für den Tag vor der Rückgabe.

Kurz vor 7 aufgestanden und mit dem Wunsch um 8Uhr abzufahren standen wir auf. Kleines Frühstück und Kaffee und dann räumten wir die letzten Sachen ein. Koffergewicht gecheckt (14,8 und 21,8kg alles im grünen Bereich), Betten abgezogen und alles entsorgt was man niemanden mehr anbieten brauchte. Ein Bier hatte ich noch über, ich stellte es dem netten Nachbar auf seinen Tisch und hoffe das er es noch getrunken hat J. Dumpen ging schnell und den Full Hook Up am letzten Platz würde ich immer wieder so planen. Letztendlich war es dann schon 8.20Uhr und die Nachbarn winkten uns aus dem Camper noch zu als wir abfuhren. Gleich um die Ecke habe ich an der Tankstelle noch Propan auffüllen lassen. 14,85$ für die 2 Wochen mussten wir bezahlen, ob das viel oder wenig ist könnt ihr sicher besser beurteilen, soviel gekocht und geheizt haben wir nicht, also hauptsächlich wohl der Kühlschrank.

Das Navi hatte ich schon verstaut und wir fuhren nach google. Nach 10 min sollten wir dann rechts abbiegen und ich sah, Fahrverbot für Vehicle über 4t. Toll also die Strecke wieder zurück und die andere Variante gefahren. In Agoura Hills habe ich dann noch Benzin aufgetankt und wir gaben das Fahrzeug gegen 9.15Uhr und immernoch pünktlich zurück.

Bei der Begleichung der Restrechnung war ich dann gespannt ob wir für das Dachfenster noch etwas bezahlen sollten… Und tatsächlich, jedoch mit gut 20$ war das zu verkraft zumal wir das ausgewiesen bekamen und das bei CANUSA wohl von der Versicherung wiederbekommen sollten.

Halb 11 war dann Abfahrt zum LAX. Nach einer guten Stunde waren wir dann dort, gaben die Koffer ab und warteten auf den A 380 der Air France mit dem wir nach Paris flogen. Pünktlich ging es los und die Flugzeit betrug 10h 20min. Wir saßen im Oberdeck in der Viererreihe auf Notausgangplätzen welche wir uns je 67€ hatten kosten lassen. Das Essen war nicht so doll für unsere Begriffe, ist halt so französisch und Flugzeug aber darum geht es ja nicht. Die Boardunterhaltung war gut und die Beinfreiheit hatte seine Vorzüge. Trotz das es ein Nachtflug war und wir geschafft waren konnten wir nicht richtig schlafen, die Zeit verging trotzdem einiger maßen gut und der Flug war sonst sehr angenehm.

In Paris ging die Migration auch recht schnell und trotz Handgepäckkontrolle kamen wir zügig durch und diesmal haben wir auch gleich den richtigen Bus genommen. Wir mussten nur knapp eine Stunde warten und dann ging es auch schon in dem HOP! Flieger. Dort saßen wir dann leider noch 50min bis es losging, der Grund wurde nicht wirklich bekannt gegeben. Dieser Flug war recht holprig, wohl aufgrund des schlechten Wetters aber das gehoppel waren wir ja von den Amerikanischen Straßen gewohnt. In Hannover ging alles super schnell, auf die Koffer warteten wir keine 5 min und das Shutlle zum Parkplatz war keine 2 min nach Anruf vor Ort. Noch eine Stunde mit dem Auto und wir waren wieder daheim. Das schönste war natürlich die Freude unseres kleinen Dackels, dieser hätte am liebsten die Bude abgerissen als er uns gesehen hat und so war auch die Freude groß wieder daheim zu sein. Der Rest folgt noch in einem Fazit.

 

Gruß Alex

Einmal USA und infiziert!