RE: Neuigkeiten von Graners im April 2025 : Pickup als Zugpferd
So, endlich habe ich mir heute mal ein wenig Zeit nehmen können, um wenigstens ein paar Ergänzungen zum Thema Dodge RAM der Graners zu erstellen
Mittlerweile sollte es ja bereits die ein oder andere Erfahrung mit "Strolch" geben, die evtl. unsere Erfahrungen ergänzen und vervollständigen können.
Als "Erstnutzer" des Dodge RAM der Graners kann ich sagen, dass das Fahrzeug echt ein WUMMS ist. Kraftvoll, groß, leistungsstark und dennoch wendig, agil und gut zu handeln. 8 Zylinder bei 5,7 L Hubraum und annähernd 400 PS ziehen natürlich am Spritschlauch, dennoch war der durchschnittliche Gesamtverbrauch mit 17,5 l/100 km (7,5 Gal/100 mi). Gesamtstrecke waren ca. 8000 km/5000 mi, davon ca. 3500km/2200 mi als Gespann und 4500 km/2800 mi RAM-solo. Bei Bergfahrten mit Trailer stieg der Verbrauch natürlich an, teilweise standen 28 l/100 km auf der Anzeige, aber ich denke für ein Fahrzeug dieser Klasse und mit einem Gewicht von teilweise fast 3 Tonnen im Schlepptau ist das ein sehr zufriedenstellender Wert.
Der RAM musste auf Bergfahrten zwar auch feste arbeiten, aber im Großen und Ganzen meistert er alle Fahrten mühelos. Ein TOP-Gefährte der Strolch
Was die Geländegängigkeit angeht habe ich zwar keine Vergleichsmöglichkeit mit den Grand Cherokees, wir waren dennoch begeistert.
Ich könnte vermuten, dass der RAM aufgrund eines längeren Radstandes und einer fehlenden Fahrwerksverstellbarkeit möglicherweise den Jeeps unterlegen ist, was er denke ich durch sein wohl höheres Gewicht und den kraftvollen Durchzug im "4WD slow"-Gang mit gesperrten Achsdifferentialen wettmachen könnte. Vielleicht gibt es irgendwann jemanden, der beide gefahren hat und hier die Bewertung komplettieren kann.
Wir sind ein einziges Mal umgedreht, da uns die Strecke dann doch zu extrem war, das war der Weg zum Devils Bridge Trailhead in Sedona (die Verlängerung der Dry Creek Road, ab da wo die Teerstraße am eigentlichen Parkplatz endet). Schon die Einfahrt war mit einer extra montierten Sandstein-Schwelle versehen und die dann folgende Strecke war in unseren Augen -und weil's die erste richtige Offroadstrecke der Tour war- zu extrem. Nach dem Wenden sind wir dann auch erst nach drei Versuchen über die vorgenannte Schwelle gekommen. Hier hat vermutlich auch der längere Radstand sein Übriges getan. Ich bin extrem langsam, cm für cm da drüber, hatte es echt im Blut, dass die Bodenfreiheit nicht ausreicht und habe dann bei der ersten Bodenberührung des Rahmens sofort gestoppt und bin wieder zurück. Nachdem wir dann Steine so geschichtet hatten, dass es gerade so ausgereicht hat, bin ich dann -etwas nervös und nassgeschwitzt- aus der Strecke herausgekommen.... Mit dem Jeep hätte es wohl einfacher geklappt. Im Gedanken daran, an dem tollen Gefährt keine Schrammen zu hinterlassen und die Technik trotz der letztlich doch recht hohen Ansprüche pfleglich zu behandeln, waren wir froh, dass wir erst einmal nur den Versuch gestartet hatten....
Aber, nicht entmutigen lassen Es gibt noch viele weitere Strecken, die uns erwartet haben. Das obige Bild ist auf der Rückfahrt vom Alstrom Point, den wir über die Smoky Mountain Road gefahren sind. Übrigens eine ultraschöne, aber auch anspruchsvolle und recht weite Strecke mit unglaublich schönen Ausblicken. Ich denke ich versuche in der Map ein Highlight zu setzen. Ich wollte ein Panoramabild hochladen, das ist jedoch mit 15,5 MB etwas zu groß
Ein echtes Problem beim RAM war, dass die Ladefläche definitiv nicht staubdicht war, so wie anfangs angenommen. Tobias hatte zwar eine Abdeckung montieren lassen, wie man auf den Bildern früherer Beiträge erkennen kann, aber die Ladeklappe war an den oberen Enden/Ecken quasi offen, so dass nach der ersten echten Offroad-Fahrt die Ladefläche so ausgesehen hatte:
Das war natürlich semi-optimal und das Bild zeigt lediglich den Anfang...es wurde noch schlimmer. Tobias hatte die Erfahrung ja noch nicht und war ebenso überrascht wie wir.... Wir haben dann vor jeder -geplanten- Fahrt wenigstens die Tische und die Stühle von der Ladefläche entfernt. Der Generator hat's aber eben leider abbekommen. Tobias wollte sich des Problems annehmen und ich schätze er hat sicherlich auch schon eine Idee gehabt, wie er das abstellen kann. Vielleicht berichten meine Nachfolger
Alles in allem, als Fazit unserer Tour:
Ein mega tolles Fahrzeug (!!), an dem nur die beiden Punkte (Fahrwerkverstellung und Staubdichtigkeit der Ladefläche) als "Kritikpunkte" anzumerken sind. Wir haben "unseren "Strolch zum Februar 2026 für unsere nächste Tour schon reserviert
So, endlich habe ich mir heute mal ein wenig Zeit nehmen können, um wenigstens ein paar Ergänzungen zum Thema Dodge RAM der Graners zu erstellen
Mittlerweile sollte es ja bereits die ein oder andere Erfahrung mit "Strolch" geben, die evtl. unsere Erfahrungen ergänzen und vervollständigen können.
Als "Erstnutzer" des Dodge RAM der Graners kann ich sagen, dass das Fahrzeug echt ein WUMMS ist. Kraftvoll, groß, leistungsstark und dennoch wendig, agil und gut zu handeln. 8 Zylinder bei 5,7 L Hubraum und annähernd 400 PS ziehen natürlich am Spritschlauch, dennoch war der durchschnittliche Gesamtverbrauch mit 17,5 l/100 km (7,5 Gal/100 mi). Gesamtstrecke waren ca. 8000 km/5000 mi, davon ca. 3500km/2200 mi als Gespann und 4500 km/2800 mi RAM-solo. Bei Bergfahrten mit Trailer stieg der Verbrauch natürlich an, teilweise standen 28 l/100 km auf der Anzeige, aber ich denke für ein Fahrzeug dieser Klasse und mit einem Gewicht von teilweise fast 3 Tonnen im Schlepptau ist das ein sehr zufriedenstellender Wert.
Der RAM musste auf Bergfahrten zwar auch feste arbeiten, aber im Großen und Ganzen meistert er alle Fahrten mühelos. Ein TOP-Gefährte der Strolch
Was die Geländegängigkeit angeht habe ich zwar keine Vergleichsmöglichkeit mit den Grand Cherokees, wir waren dennoch begeistert.
Ich könnte vermuten, dass der RAM aufgrund eines längeren Radstandes und einer fehlenden Fahrwerksverstellbarkeit möglicherweise den Jeeps unterlegen ist, was er denke ich durch sein wohl höheres Gewicht und den kraftvollen Durchzug im "4WD slow"-Gang mit gesperrten Achsdifferentialen wettmachen könnte. Vielleicht gibt es irgendwann jemanden, der beide gefahren hat und hier die Bewertung komplettieren kann.
Wir sind ein einziges Mal umgedreht, da uns die Strecke dann doch zu extrem war, das war der Weg zum Devils Bridge Trailhead in Sedona (die Verlängerung der Dry Creek Road, ab da wo die Teerstraße am eigentlichen Parkplatz endet). Schon die Einfahrt war mit einer extra montierten Sandstein-Schwelle versehen und die dann folgende Strecke war in unseren Augen -und weil's die erste richtige Offroadstrecke der Tour war- zu extrem. Nach dem Wenden sind wir dann auch erst nach drei Versuchen über die vorgenannte Schwelle gekommen. Hier hat vermutlich auch der längere Radstand sein Übriges getan. Ich bin extrem langsam, cm für cm da drüber, hatte es echt im Blut, dass die Bodenfreiheit nicht ausreicht und habe dann bei der ersten Bodenberührung des Rahmens sofort gestoppt und bin wieder zurück. Nachdem wir dann Steine so geschichtet hatten, dass es gerade so ausgereicht hat, bin ich dann -etwas nervös und nassgeschwitzt- aus der Strecke herausgekommen.... Mit dem Jeep hätte es wohl einfacher geklappt. Im Gedanken daran, an dem tollen Gefährt keine Schrammen zu hinterlassen und die Technik trotz der letztlich doch recht hohen Ansprüche pfleglich zu behandeln, waren wir froh, dass wir erst einmal nur den Versuch gestartet hatten....
Aber, nicht entmutigen lassen
Es gibt noch viele weitere Strecken, die uns erwartet haben. Das obige Bild ist auf der Rückfahrt vom Alstrom Point, den wir über die Smoky Mountain Road gefahren sind. Übrigens eine ultraschöne, aber auch anspruchsvolle und recht weite Strecke mit unglaublich schönen Ausblicken. Ich denke ich versuche in der Map ein Highlight zu setzen. Ich wollte ein Panoramabild hochladen, das ist jedoch mit 15,5 MB etwas zu groß 
Ein echtes Problem beim RAM war, dass die Ladefläche definitiv nicht staubdicht war, so wie anfangs angenommen. Tobias hatte zwar eine Abdeckung montieren lassen, wie man auf den Bildern früherer Beiträge erkennen kann, aber die Ladeklappe war an den oberen Enden/Ecken quasi offen, so dass nach der ersten echten Offroad-Fahrt die Ladefläche so ausgesehen hatte:
Das war natürlich semi-optimal und das Bild zeigt lediglich den Anfang...es wurde noch schlimmer. Tobias hatte die Erfahrung ja noch nicht und war ebenso überrascht wie wir.... Wir haben dann vor jeder -geplanten- Fahrt wenigstens die Tische und die Stühle von der Ladefläche entfernt. Der Generator hat's aber eben leider abbekommen. Tobias wollte sich des Problems annehmen und ich schätze er hat sicherlich auch schon eine Idee gehabt, wie er das abstellen kann. Vielleicht berichten meine Nachfolger
Alles in allem, als Fazit unserer Tour:
Ein mega tolles Fahrzeug (!!), an dem nur die beiden Punkte (Fahrwerkverstellung und Staubdichtigkeit der Ladefläche) als "Kritikpunkte" anzumerken sind. Wir haben "unseren "Strolch zum Februar 2026 für unsere nächste Tour schon reserviert
Liebe Grüße
Harry
Hallo Harry, vielen Dank für Deine Eindrücke! Die Vorfreude auf Oktober steigt stetig 🤗
Grüße Jens
When preparing to travel,
lay out all your clothes and all your money.
Then take half the clothes and twice the money."
Susan Heller
Hallo Jens,
werden ihr nun den Strolch bekommen? Du hattest ja damals erstmal nur "gehofft".
Grüße
Harry
Hallo Harry,
ich hatte dazu bei Jessica angefragt.
Wir sind (stand jetzt) auf dem Pick up eingeplant🤞🏻
Grüße Jens
When preparing to travel,
lay out all your clothes and all your money.
Then take half the clothes and twice the money."
Susan Heller