RE: 3 Wochen im Sommer 2027 ab Vancouver grundsätzliche Empfehlu
Hallo Wolle,
eine "Benchmark-Route" als Oneway-Route von Vancouver nach Calgary gibt es nicht.
Das ist eigentlich ganz ähnlich wie bei der "Banane", wo du dich ja bei einer Oneway-Route von San Francisco nach Las Vegas auch entscheiden musst, ob und inwieweit du entlang der Küste oder der Sierra Nevada fahren willst und ob du dann westlich oder östlich der Sierra Nevada weiterfahren willst.
In Kanada hast du auf dem Weg von Vancouver nach Calgary drei mögliche Querungen der Rocky Mountains: Highway 16, Highway 1 und Highway 93. Für eine der drei Querungen wirst du dich entscheiden müssen. Damit steht und fällt auch, was du an möglichen Highlights in British Columbia und Alberta überhaupt mitnehmen kannst bzw. was du weglassen musst. Alles wird auch bei einer Oneway-Route nicht in drei Wochen zu schaffen sein. Deshalb auch von mir der Vorschlag: Sieh dir erst einmal die in Frage kommenden Campgrounds und Highlights in der Womo-Abenteuer-Map an und stelle einen ersten groben Routenentwurf vor. Am besten wieder in einer Routenplanung, wie bei eurer letzten Reise.
Zum Fahrzeug: Wir haben letzten Sommer zu viert einen Truck Camper Slide Bunk von Fraserway gemietet statt der üblichen C-Klasse. Zu dritt reisend wäre uns die Entscheidung noch leichter gefallen.
Viele Grüße
Alex I love not man the less, but nature more
RE: 3 Wochen im Sommer 2027 ab Vancouver grundsätzliche Empfehlu
Hallo Wolle,
der Truck-Camper hat Vor- und Nachteile
Vorteile: leichter zu fahren, niedrigerer Verbrauch, geländergängiger
Nachteile: Weniger Platz (Ausnahme ist der von Alex verlinkte große mit Slideouts, welche aber auch gerne mal Probleme machen), deutlich teurere Miete, kein Durchgang von der Fahrerkabine
Es ist wie überall - kommt auf deine Präferenzen an.
RE: 3 Wochen im Sommer 2027 ab Vancouver grundsätzliche Empfehlu
Hallo Wolle,
der von Alex verlinkte große mit Slideouts ...
Der von uns im letzten Sommer gemietete Truck Camper Slide Bunk hatte nur einen einzigen großen Slide-out, nicht mehrere. Der Slide-out befand sich auf der linken Seite des Wohnbereichs, vergrößerte den gesamten hinteren Teil des Fahrzeugs, welcher bis ans große Kingsize-Bett im Alkoven heranreichte, und war direkt neben dem Einstieg am Heck des Fahrzeugs bedienbar. Er hatte einen sehr stabilen Eindruck gemacht, wurde von uns während der Reise mehrere Male am Tag aus- und wieder eingefahren und hatte dabei kein einziges Mal gemuckt. Es gibt bei Fraserway noch einen weiteren, nicht ganz so großen Truck Camper mit Slide-out. Dieser wäre uns allerdings schon zu klein gewesen. Und der normale Truck Camper, welcher oft für den einzig existierenden Truck Camper gehalten wird, wäre für uns ohnehin nicht in Frage gekommen, weil er nur für maximal zwei erwachsene Personen wirklich geeignet ist.
Stauraum hatten wir übrigens auch zu viert ohne Ende. Trotz sehr umfangreichen Gepäcks und den entsprechenden großen rollbaren Reisetaschen, Gasgrill, Propanflaschen für diesen Gasgrill, Wanderschuhen, vier Campingstühlen, Feuerholz sowie Essens- und Getränkevorräten für bis zu sechs Tage ohne zwischendurch einkaufen zu müssen.
Der um Welten bessere Fahrkomfort und geringere Verbrauch im Vergleich zu einer C-Klasse war also nicht der einzige Grund für unsere Wahl gewesen. Der Allradantrieb hatte bei unserer Entscheidung allerdings zu keiner Zeit eine Rolle gespielt.
Viele Grüße
Alex I love not man the less, but nature more
Hallo Wolle,
eine "Benchmark-Route" als Oneway-Route von Vancouver nach Calgary gibt es nicht.
Das ist eigentlich ganz ähnlich wie bei der "Banane", wo du dich ja bei einer Oneway-Route von San Francisco nach Las Vegas auch entscheiden musst, ob und inwieweit du entlang der Küste oder der Sierra Nevada fahren willst und ob du dann westlich oder östlich der Sierra Nevada weiterfahren willst.
In Kanada hast du auf dem Weg von Vancouver nach Calgary drei mögliche Querungen der Rocky Mountains: Highway 16, Highway 1 und Highway 93. Für eine der drei Querungen wirst du dich entscheiden müssen. Damit steht und fällt auch, was du an möglichen Highlights in British Columbia und Alberta überhaupt mitnehmen kannst bzw. was du weglassen musst. Alles wird auch bei einer Oneway-Route nicht in drei Wochen zu schaffen sein. Deshalb auch von mir der Vorschlag: Sieh dir erst einmal die in Frage kommenden Campgrounds und Highlights in der Womo-Abenteuer-Map an und stelle einen ersten groben Routenentwurf vor. Am besten wieder in einer Routenplanung, wie bei eurer letzten Reise.
Zum Fahrzeug: Wir haben letzten Sommer zu viert einen Truck Camper Slide Bunk von Fraserway gemietet statt der üblichen C-Klasse. Zu dritt reisend wäre uns die Entscheidung noch leichter gefallen.
Viele Grüße
Alex
I love not man the less, but nature more
Reisebericht "The Big Circle" (LAX-LAX)
Hallo Wolle,
der Truck-Camper hat Vor- und Nachteile
Vorteile: leichter zu fahren, niedrigerer Verbrauch, geländergängiger
Nachteile: Weniger Platz (Ausnahme ist der von Alex verlinkte große mit Slideouts, welche aber auch gerne mal Probleme machen), deutlich teurere Miete, kein Durchgang von der Fahrerkabine
Es ist wie überall - kommt auf deine Präferenzen an.
Gruß
Christian
Hallo Wolle,
Der von uns im letzten Sommer gemietete Truck Camper Slide Bunk hatte nur einen einzigen großen Slide-out, nicht mehrere. Der Slide-out befand sich auf der linken Seite des Wohnbereichs, vergrößerte den gesamten hinteren Teil des Fahrzeugs, welcher bis ans große Kingsize-Bett im Alkoven heranreichte, und war direkt neben dem Einstieg am Heck des Fahrzeugs bedienbar. Er hatte einen sehr stabilen Eindruck gemacht, wurde von uns während der Reise mehrere Male am Tag aus- und wieder eingefahren und hatte dabei kein einziges Mal gemuckt. Es gibt bei Fraserway noch einen weiteren, nicht ganz so großen Truck Camper mit Slide-out. Dieser wäre uns allerdings schon zu klein gewesen. Und der normale Truck Camper, welcher oft für den einzig existierenden Truck Camper gehalten wird, wäre für uns ohnehin nicht in Frage gekommen, weil er nur für maximal zwei erwachsene Personen wirklich geeignet ist.
Stauraum hatten wir übrigens auch zu viert ohne Ende. Trotz sehr umfangreichen Gepäcks und den entsprechenden großen rollbaren Reisetaschen, Gasgrill, Propanflaschen für diesen Gasgrill, Wanderschuhen, vier Campingstühlen, Feuerholz sowie Essens- und Getränkevorräten für bis zu sechs Tage ohne zwischendurch einkaufen zu müssen.
Der um Welten bessere Fahrkomfort und geringere Verbrauch im Vergleich zu einer C-Klasse war also nicht der einzige Grund für unsere Wahl gewesen. Der Allradantrieb hatte bei unserer Entscheidung allerdings zu keiner Zeit eine Rolle gespielt.
Viele Grüße
Alex
I love not man the less, but nature more
Reisebericht "The Big Circle" (LAX-LAX)