Immer wieder hört man, der White Rim Trail sei mit ca. 100 Meilen eine aussergewöhnlich lange off pavenemnt - Strecke.
Lang ist er, eindrucksvoll auch, aber eben nicht so lang wie man es den Touristen gerne verkaufen möchte. 80-85 Meilen ohne Teer, aber nicht mehr. Reicht für viele, auch wenn man die Runde eigentlich ganz bequem selbst mit vielen Photostops an einem Tag fahren kann.
Gehts noch länger? Ja, deutlich!
The Great Traverse von Green River zur UT 95 südlich von Hanksville weist ca. 130 Meilen Länge auf und im Gegensatz zum doch gut besuchten White Rim, auf dem auch Ranger patroullieren gibt es hier Abschnitte auf denen man kaum einem Menschen begegnen wird. Es wird behauptet, in einem Bereich könne man nur alle paar Wochen mit jemanden rechnen. Einzige Anlaufstelle bei Problemen ist die Ranger Station Hans Flat ungefähr auf halber Distanz.
Hier eine Anzahl Bilder von der Strecke - mehr Details im Link:
Wir starten diese Mal an der UT 95 in der Nähe der Meile 17.

Start in den Poison Spring Canyon
Original und historisch wird der Canyon als "Pissing Spring Canyon" bezeichnet, aber dagegen hatte der USGS etwas.

Der "Black Jump" ist geologisch wichtig.

Annäherung an den Dirty Devil River

Ob die Furt passierbar ist hängt vom Wasserstand ab

Am Beginn des North Hatch Canyons

Sunset Pass mit Gunsight Butte

Eine wichtige Stelle - Waterhole Flat

Den berühmt/berüchtigten Flint Trail hinauf.

Horse Bench Reservoir am Beginn der Dämmerung

Fossil Point - wie der Name schon sagt!
Allen einen guten Rutsch!
Rolf




















Hallo Rolf,
View Points und Overlooks in Utah
Hier: Dirty Devil River - Liebe Grüße Gerd
Meine Reiseberichte, bitte auch auf Seite 2 schauen.
Hallo Rolf
Die Strasse sieht auf den Bildern (mit der Ausnahme der Furt) recht moderat aus. Täuscht der Eindruck oder ist die Strecke mit einem Miet-SUV (Jeep Cherokee, Tahoe, RAV4) zu fahren? Der Spot für den Notfall wäre natürlich dabei.
Edit by Fredy
Habe gerade den Link gelesen. Da die Strecke anspruchsvoller ist als der White Rim, denke ich, dass ein normaler Miet-SUV nicht in Frage kommt. Dort ist der "Murphy-Hogback" - wenigstens für mich und die Miet-Fahrzeuge - anspruchsvoll genug
.
Herzliche Grüsse,
Fredy
Hallo Fredy,
bezüglich der Verhältnisse gibt es grosse Unterschiede von Mal zu Mal. In dem Jahr (2013) waren sie gut. Die Aussagekraft der Photos ist begrenzt, weil - zumindestens bei uns - auf schwierigeren Abschnitten oft nicht photographiert wird. Das Durchkommen steht im Vordergrund.
Kritsche Punkte in der Reihenfolge wie wir gefahren sind, also von Südwest nach Nordost sind
- Die Quellzone im Poison Spring Canyon. Ggf. üble Schlammlöcher.
gelegentlich sind Abschnitte des Trails abgesoffen
Schlamm im Poison Spring Canyon
Ebenfalls Poison Spring - da half auch kein Jeep Grand Cherokee!
Arbeit!
- Die Furt durch den Dirty Devil River. Nicht alleine der Wasserstand ist ausschlaggebend, auch die Steilheit (Lockerheit) der östlichen Böschung kann Probleme bereiten. Steil ist die Böschung, wenn zuvor eine Flut durchgekommen ist. (Der dunkle Explorer im Bild oben hat es damals nicht geschafft, das Fahrzeug wurde beschädigt.)
- Die Strecke im östlichen Hang des Dirty Devil River Canyons bis hinein in den Hatch Canyon verläuft auf Chinle, ist bei Nässe nur bedingt befahrbar. Immer wieder kann man auf metertiefe Querrinnen stossen, die ein Weiterkommen unmöglich machen oder viel Arbeit bedeuten. Wir hatten auch schon zimmergrosse Felsbrocken auf dem Trail, die von oben kamen.
- Der Pass zwischen den beiden Hatch Canyon-Armen. Steil und fast vollständig im Chinle. Hier entstehen aufgrund des Gefälles längs auf dem Trail verlaufende Gräben, ebenfalls oft metertief. Dabei auch zumindestens eine Haarnadel, die nicht einfach umrundet werden kann.
- Je nach Zustand Sunset Pass. Da sich um den aber inzwischen die Glen Canyon National Recreation Area kümmert ist die Situation auf der Ostseite besser geworden, die Westseite wird weniger/nicht gepflegt, ist anspruchsvoll.
- Westlich und oberhalb des Teapot Rocks. Wieder mal Chinle! Wir hatten dort schon sehr tiefe "Potholes" auf der Strasse. Ok, das sind keine sondern Auswaschungen im weichen Clay.
- von den Orange Cliff runter in den Big Water Canyon: Ziemlich heftige Steinstufen - ein Problem für manches SUV (oder soll man besser sagen manchen Fahrer?)
- Der Flint Trail. Steil, lang, eng, mit Steinstufen. Sehr enge Spitzkehren - Zurücksetzen unumgänglich. Kein Vorbeikommen an Gegenverkehr!
Danach wirds besser, aber tiefer Sand kommt abschnittsweise immer mal wieder vor. (Nördlich von HansFlat im Antelope Valley)
Das grösste Problem ist aber die Einsamkeit, wenn denn etwas schiefgehen sollte. Man muss also schon wissen was man tut. Mit dem White Rim hat die Route wenig gemein.
Welches Fahrzeug? Sicher kein Crossover, ein gutes SUV tuts, es muss nicht zwingend ein Wrangler sein, der uns beim letzten Mal die Sache sehr einfach machte. Unsere erste Tour da runter in 1994 haben wir mit dem unternommen:
Der Ford Explorer (1. Baureihe) war gut!
Ebenfalls auf der Strecke, eine Verkleidung unterm Auto hatte es abgerissen. Die Beschädigung wurde unterwegs repariert.
So kommt man einfacher unters Fahrzeug
In der Dämmerung an Hans Flat - vor einem Ritt durch die Nacht. Nach Green River.
Nur so als Abrundung:
Das Photo im 2. Posting dieses Threads stammt nicht von der Great Traverse. Es ist von der Brücke der UT 95 über den Lauf des Dirty Devil Rivers flussauf geschossen. Hier ein Photo, als unter der Brücke noch das Wasser des Powell Reservoirs stand:
Dirty Devil River und UT 95 in 2001
Gruss
Rolf
Desert Drunk and Red Rock Crazy - Reisen im amerikanischen Südwesten (plus, plus, plus)
Hallo Rolf
Danke - das ist dann wohl doch nichts für uns.
Herzliche Grüsse,
Fredy
Hi Fredy, man wächst doch mit den Herausforderungen?
Ansonsten - gerne geschehen!
Gruss
Rolf
Desert Drunk and Red Rock Crazy - Reisen im amerikanischen Südwesten (plus, plus, plus)