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Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit :-)

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MichaelAC
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Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit :-)

Update: Day-by-Day Bericht im Namibia-Forum (in progress)


Hi liebe Afrikafreunde,

seit 1,5 Wochen sind wir zurück, die Familie (und die Arbeit) hat uns wieder, 3.469 Bilder gesichtet, auf 1.232 eingedampft, bearbeitet ...
... und der Urlaub war noch viel schöner, abenteuerlicher, traumhafter als gedacht.

Zum ersten Mal seit 20 Jahren ein großer Sommerurlaub außerhalb der Schulferien, ohne Kinder, nur Karin und ich. Seit 20 Jahren verheiratet - und so fühlten wir uns 😍.

    

Den ausführlichen Reisebericht, diesmal Tag für Tag, werde ich im Namibia-Forum machen (den Dank bin ich für die vielen Tips schuldig, siehe hier ... aber Work in Progress), hier aber wie immer eine Zusammenfassung, Highlights und ein paar schöne Bilder.

Fangen wir mit den Elefanten an ... "elephants everywhere" war unser Spruch ☺️.

    

     

Wie man sieht, everywhere. Im Kayak-Camp, an der Campsite, in der Campsite, Besuch beim Picknick, Roadblocks ... und auch in freier Wildbahn.
Wir haben den Rat der Kayak-Guides strikt befolgt: Das Tier bestimmt den Abstand, wenn es unruhig wird, zurück! Nie hatten wir eine bedrohliche Situation 👍.

Natürlich jede Menge anderer Tiere, aber dazu später mehr.


Wie immer: Klick auf ein Bild öffnet das Bild in der Galerie, in groß.

Und hier die Abkürzung zu den einzelnen Beiträgen:

Botswana und Namibia 2019 - unsere Route

Botswana und Namibia 2019 - die Kayaktour

Botswana und Namibia 2019 - Tiere auf der Kayaktour 

 

Viele Grüße, Michael

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MichaelAC
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Botswana und Namibia 2019 - unsere Route

Eine geruhsame Route, 1.600 Google-km in 18 Tagen, geworden sind es 2.003 km, 5 Doppelübernachtungen.

Aufgeteilt in 3 Teile:
- Auftakt mit 5 Tagen Kayaktour im Okavangodelta. Nur wir 2 ... plus ein Guide, ein Koch und Mr.Three
- 8 Tage mit Dachzelt in Moremi und Chobe - wild, einsam, Selbstversorgung
- 8 Tage mit dem Dachzelt, aber "zivilisiert": Camping an Lodges, 2x 2 Tage auch in der Lodge ein Bett
Die restlichen Tage waren Füll-Tage: 3x im Old Bridge in Maun (cool, super Atmosphäre) vor und nach der Kayaktour und vor dem Abflug. Dazu noch eine Campingnacht direkt nach der Wagenübernahme, vor Moremi, damit wir uns in Ruhe sortieren können und Reserve bei Wagenproblemen haben.

Bereits am 2. Tag der Kayaktour wurden wir unrettbar zu "Birders", vor allem Karin. Das "Rohr" (die Fuji-XT-3 mit dem 100-400) und sie waren ab da nicht mehr zu trennen.
Anhand der Tinker's Map (Moremi, Chobe) mit ihrem 11 Seiten mit ca. 400 Vögeln und der Sasol eBirds App auf dem iPad haben wir insgesamt 126 Vogelarten identifiziert (und bis auf 2 oder 3 auch fotografiert ;).

Keine Sorge, hier folgen jetzt keine 123 Vogelbilder (311 haben wir aufgehoben), aber durch ein paar müsst ihr durch:

Fish Eagle beim Balztanz --- Black-winged Pratincole --- 2x Little Bee-eater
   

Bennet's Woodpecker --- Greater Blue-eared Starling --- 2x Carmine Bee-eaters
   

Lilac-breasted Roller --- Yellow-bellied Greenbul --- White-fronted Bee-eaters --- Black-collared Barbet
   

Hamerkop --- White-backed Night Heron --- African Skimmer --- Dark-capped Bulbul
   

 

Eigentlich ist das Identifizieren recht einfach ...

... man muss den Nachnamen erkennen,
... natürlich gibt es neben Greenbul und Bulbul auch Brownbul ☺️
... und so tolle Familien wie Boubou, Hoopoe, Waxbill, Crombec, Bustard, Brubru 😂
... und die trivialen wie Dove, Duck, Eagle, Egret, Heron, Harrier, Owl, Weaver ... u.v.m. 😳

... und dann den Vornamen,
... trivial wie African, Black, White, Yellow, Brown ...
... oder so treffende wie Dark-capped, Red-eyed, Yellow-billed, White-throated ... stellt euch hunderte Kombinationen vor 😱
... und ganz beliebt, nach berühmten Vogelforschern zu benennen: Bennet, Burchell, Hartlaub ... 😊
... oder so präzise wie lesser-striped und greater-striped, Little oder Great oder die Steigerung Goliath ... 😎

Also alles ganz easy und wir haben dann Michael's White-winged Swallow gesehen oder Too-fast-flying Something-Bird 😂

Und am Ende anhand von Foto oder eindeutig vom Guide bestätigt: 126 auf unserer Liste.

Viele Grüße, Michael

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Didi
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RE: Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit

Hi Michael,

traumhaft schöne Fotos 👍👍👍

dann brauchen wir im nächsten Jahr ja nicht mehr dorthin, ich geb dir mal ne Speicherkarte, wird günstiger für uns 😂

neeee, wir freuen uns riesig 🤞

Liebe Grüße
   Didi
Scout & Webmaster Womo-Abenteuer.de

Man muss Träume auch mal in die Tat umsetzen, ansonsten bleiben es Träume

Wolfsspur
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RE: Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit

Hallo Michael,

ganz tolle Eindrücke von eurer Afrikareise! 👍 Das steigert auch bei uns die Vorfreude auf unseren Urlaub nächstes Jahr. Bin sehr auf euren ausführlicheren Reisebericht gespannt.

Liebe Grüße,
Ulli

Scout Womo-Abenteuer.de


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Trakki
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RE: Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit

Hallo Karin und Michael,

wow, eine tolle Reise und nur ihr beide, wie schön. Die Bilder sind der Hammer und steigern unsere Vorfreude. In gut zwei Wochen geht es los, nach Namibia laugh. Und von den bunten Vögeln konnte ich auch nicht genug bekommen 🥰

Ich freue mich schon auf euren Bericht!!!

Herzliche Grüße

Sonja
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Ef_von_Iks
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RE: Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit

Wir haben auch tolle Erfahrungen da unten gemacht und werden sicher auch mal wieder zurück kehren. Allerdings wären wir nur in Namibia ohne Caprivi Streifen unterwegs. 

Reisebericht zu 3 Wochen Namibia

Gruß 

Felix 

__________________________________________________________________________________

Jedes große Abenteuer beginnt mit den Worten: Ich glaube ich kenn da 'ne Abkürzung.

 

Trakki
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RE: Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit

@ Felix -  in deinen Bericht werde ich gleich mal hinein schauen 🤗

Herzliche Grüße

Sonja
Scout Womo-Abenteuer.de

Trakki.Reisen

MichaelAC
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Zuletzt online: vor 22 Stunden 35 Minuten
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Botswana und Namibia 2019 - die Kayaktour

rot: Anfahrt mit dem Auto.
blau (hin) und pink (zurück): Paddeln
gelb: Game Walks

Klick auf die Icons öffnet jeweils einen kurzen Text dazu.


Karin meinte Anfang 2018 (als die Planung begann - gebucht haben wir Camps und Kayaktour im Mai 2018, die Flüge im Sep. 2018), dass ihr 3 Wochen nur im Auto sitzen zu langweilig und zu wenig Action wäre. Wir sind ja Outdoor-Fans (Kayak, Wandern, Grand Canyon Rim2Rim, Rafting, aber wenn, dann mehrere Tage ;) und bei unserem Namibia-Urlaub 2015 war ja schon auffallend, dass man kaum Wanderungen unternehmen kann. 

Also googelten wir "Activities Okavango Delta" ... einer der ersten Treffer war das Abu Camp, mit Bootsausflügen und Elefantenreiten ... dann sahen wir den Preis von 2.980 USD pro Person und Tag (😂 oder 😱 ?) ... und fragten uns, ob man zur Abreise den Elefanten eingepackt bekommt?

Okay, also kein Elefantenreiten. Die Lodges oder Camps bieten alle Mokoro-Touren an (Einbaum), aber da sitzt man drin, wird durch's Wasser kutschiert ... nee, das ist auch nicht wirklich "Activity". Außerdem stellen wir uns das für 1-2 Stunden (ent)spannend vor, aber dann langweilig und da man sich nicht bewegen darf, würde ich bestimmt Krämpfe kriegen. (Wie wir später erfahren, ist man mit dem Mokoro meist nur bis zu einer Stunde unterwegs, dann ist man fertig, oder es gibt Pause.) 

Dann fanden wir Kayaktive, die bieten Kayaktouren von 1-5 Tagen an. Gruppen von 2-5 Teilnehmern, selber paddeln, Guide der mitpaddelt, Gepäckboot mit Koch, Equipment und Vollpension, Übernachten auf Inseln im Delta ... das ganze für 1.500€ für beide für 5 Tage. (Okay, man zahlt noch 20% Aufpreis, um auch für 2 Personen den Termin garantiert zu bekommen.)
Und wenn schon, denn schon ... 5 Tage ist genau das richtige für uns. Abenteuer muss halt sein 😎.

Wegen der Jahrhundertdürre 2019 im südlichen Afrika war der Start dann nicht im Old Bridge in Maun, weil der Thamalakane River komplett trocken ist, sondern nach 1,5 std Autotransfer ca. 30 km weiter nördlich. Und es gab kein Gepäckboot, sondern 2 Mokoros, auf denen alles transportiert wurde.
Im Nachhinein ist beides eigentlich besser: Wenn man in Maun startet, paddelt man den 1. und letzten Tag i.W. durch besiedelte Gegend und Farmland. Und Mokoros haben kein Motorgeräusch - und überhaupt, sehen irgendwie cool aus, mit dem ganzen Gepäck. Die Dinger sind ca. 7m lang und wir haben geschätzt, mit Gepäck ca. 1t schwer.

    

Details:
- Wir hatten 3 wunderbare Guides: im Kayak der Chefguide vorneweg, hinter uns die beiden Mokoro-Fahrer, einer der Koch, der andere war Helfer für alles.
- Erfahren, gute Kumpel, sorgfältig und vorsichtig
- Das Equipment (Boote, Zelte) war top.
- Das Essen exzellent, jeden morgen Full English Breakfast, mittags Salat&Brote, abends 3 Gänge
- Täglich 3-6 std Paddeln. Hierzu ist es gut, wenn man paddeln kann ☺️. (Okay, an Tag 4 nur 2 std, wir waren k.o.)
- Dazu morgens und abends ein Game Walk, ca. 1.5-2.5 std.
- Aufstehen gegen 6 Uhr, und abends waren wir um 9, halb 10 erschossen und verzogen uns ins Zelt.

Unser Fazit:
- Natur pur. 30 min nach Start bis ca. 1 std vor Ankunft 4.5 Tage später haben wir keine anderen Menschen gesehen.
- (okay - einmal durch's Fernglas zwei Touristen mit Guide, die von irgendeiner Lodge eine Game Drive machten)
- Man ist im Delta, mit den Tieren, in der Natur. Was ganz anderes als das Delta im Auto oder in der Lodge.
- Und Game Walks fanden wir einen Traum! Die Tiere sind zwar weiter weg als bei Auto oder Kayak, aber unmittelbarer.
- Jederzeit wieder 😃

PS: Man fragte uns immer wieder (unterwegs, aber auch hier zuhause) dieselben zwei Fragen:
Oh, ist das nicht viel gefährlicher als im Mokoro?
--> Verstehe ich nicht, wieso, wo ist der Unterschied? Mokoro oder Kayak, man ist im Wasser, der Abstand zu Elefanten, Hippos, Büffeln ist derselbe.
Hattet ihr keine Angst umzukippen?
--> Fährst du Fahrrad? Und - hast du Angst umzukippen?


Hier eine kleine Sammlung von Eindrücken, Erlebnissen, Landschaft&Tieren ...

Unser Camping-Leben: Camp --- Schlafzimmer mit Kleiderschrank --- Essen kochen auf dem Feuer --- Dinner-Büffet --- Badezimmer hinter dem Zelt --- Toilette
     

Das zweitletzte Bild ist von der Wildkamera, die nachts per Bewegungssensor und Infrarot aufzeichnen sollte, welche wilden Tiere durch's Camp stromern.
Aber die Wildkamera hat nicht funktioniert, ich werde sie reklamieren! Nur ein Bushbuck, ein Äffchen, eine Hyäne.
Ansonsten Karin beim Gang zum Waschen, Michael beim Umziehen und je 1 Foto vom Auf- und Abbau der Kamera. 
Aber dadurch ist auch festgehalten, wie unser Bad aussieht: Ein Camping-Waschbecken.
Und die Toilette wurde dezent hinter dem nächsten Ameisenhügel aufgebaut. Mit Sandspülung.

Im Kayak unterwegs:
    

Das Okavangodelta ist ein sehr langsam fließender "Fluss" - er besteht aber aus Unmengen von Lagunen (man sieht kaum, dass es fließt), verbunden mit Kanälen (wo es deutlich schneller fließt). Das sind die sogenannten "Hippo Channels", die durch die nächtlichen Wanderungen der Hippos von Lagune zu Lagune entstehen. Man kann in Forschungsartikeln lesen, dass es ohne Hippos (und diese Kanäle) das Delta so nicht gäbe. Die Guides meinten, dass tagsüber nur sehr selten ein Hippo sich im Channel aufhält. Stimmt wohl ... aber am letzten Tag blockierte ein Hippo den Channel, so dass wir alles über Land tragen mussten.

Paddeln in den Lagunen ist easy, in den Kanälen mühsam bis sehr mühsam, vor allem kraftraubend. Eng, viel Widerstand, Gegenströmung, viele 90°-Kehren, oft Wasserpflanzen.

 

Viele Grüße, Michael

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Wolfsspur
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RE: Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit

Hallo Michsel,

sehr interessant und wirklich ein richtiges Abenteuer! 👍 Ich hätte auch gedacht, dass solch eine Privattour teurer ist... 

was gab es denn für Tiere, die ich im Waaser begegnet sind? 😉

Liebe Grüße,
Ulli

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MichaelAC
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RE: Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit

HI Ulli,

ja, verglichen mit den Lodgepreisen und auch den Campsiites (140 USD pro Nacht für 2) in Botswana fanden wir es richtiggehend günstig.
Und die Guides sagten, dass sie von diesen 5 Tagen ihre ganze Familie einen Monat versorgen.

Im Wasser sind wir neben vielen Vögel begegnet:

Immer wieder Hippos. Das war das kritischste, weil Hippos leicht sehr aggressiv werden. (Mit großem Abstand sind Hippos die gefährlichsten Wildtiere, weit vor Löwen, Krokodilen, Haien.) In der Gruppe sind sie tagsüber friedlich, man muss nur einen genügend großen Bogen um sie fahren. Wie groß, wissen die Guides ... wir haben drauf vertraut 😊. Einzelne Hippos sind mit großer Vorsicht zu genießen - in der Regel alte Männchen, die von ihrem Nebenbuhler den Harem abgejagt bekommen haben - schlechte Laune eingebaut, also. Das waren auch die zwei Male, weswegen wir aus dem Wasser mussten.
--> Siehe die 2 Dino-Icons (Hippo gibt es nicht als Icon) in der Map in #8. Draufklicken, dann kommt ein Text.
Aber auch ein paar Einzelgänger hatten wir, wo der Abstand groß genug war und die ruhig blieben. Aber meistens Gruppen, eigentlich in jeder Lagune.
Aber es war für uns immer ein kleiner Nervenkitzel, um die Hippos drum rum zu paddeln. Die Guides haben auch sehr eindringlich darauf geachtet, dass wir eng zusammen sind (eine Gruppe wird als weniger bedrohlich angesehen als mehrere), dass wir schnell paddeln, dass wir nicht reden.

Elefanten, jede Menge im Wasser, nahe am Wasser, im Schilf. Manchmal 100'e. Das heißt warten, bis sie weg sind. Meist fühlen die sich durch uns gestört und entscheiden sich nach ein paar Minuten zu gehen. Wenn nicht, haben die Guides auch schon einmal Schilf angezündet ... Elefanten haben Angst vor Feuer und rennen dann weg.
Aber die Elefanten waren bei uns immer friedlich, kein einziges Mal war Aggressivität zu spüren.

Büffel waren auch 2x im Schilf. Der Guide meinte, wenn sie weiter fressen, können wir vorbei, sonst strikt warten. Bei uns fraßen sie weiter.

Ansonsten jede Menge Antilopen (Impala, Lechwe, Reetbuck, ab und zu Gnus. Am und manchmal im Wasser.

Zebras, Giraffen, Paviane, Warzenschweine waren am Ufer, nicht im Wasser.

Und auf den Bäumen jede Menge Adler, meist Fischadler, ein paar Tawny Eagle.

Krokodile gibt es im eigentlichen Delta nicht. Nur an den Rändern und am Zufluss (Panhandle), es braucht nämlich Sandbänke. Im Delta gibt's die nicht, nur Schilf, Rietgras, Wasserpflanzen, Schlamm/Schlick. Krokodile sahen wir jede Menge in Maun (also am Ende des Deltas), im Panhandle und in den Flüssen (Kavango, Sambesi, Chobe).

Bilder folgen in #8.

Viele Grüße, Michael

Scout Womo-Abenteuer.de
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Wolfsspur
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RE: Botswana und Namibia 2019 - 3,5 Wochen Natur pur - zu zweit

Hi,

sehr interessant. Oh Nilpferde, ich glaub da wäre ich auch etwas nervös geworden. 😉

und so viele Elefanten? Das ist wirklich beeindruckend!

edit: das mit den kleinen Symbolen und den Infos auf der Karte hab ich jetzt erst kapiert - cool gemacht. 👍

Liebe Grüße,
Ulli

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