
In diesem recht neuen Museum am Hwy-89 in Kanab erhält man einen sehr vielfältigen Einblick auf Amerika, von Film über Musik, Western, amerikanische Geschichte bis hin zu Oldtimern: Geschichten und Unterschriften von Buffalo Bill, bis Lincoln und den Stars aus Film , Musik und Fernsehen. Alles sind Originale und mit viel Liebe vom Besitzerpaar gesammelt, ausgestellt und präsentiert.
Kurz nachdem man Kanab verlassen hat, befindet sich direkt am Hwy-89 das Museum Once Upon a Time in America. Der von außen etwas bieder wirkende Gebäudekomplex, beim Vorbeifahren eher als Lagerhalle abgetan, birgt aber einige Schätze im Inneren, die zum Anhalten fast schon verpflichten.
Das Museum bietet zahlreiche Parkmöglichkeiten (für Autos und Wohnmobile) und neben dem Museum auch einen Gift-Shop und ein Restaurant. Auf knapp 40.000 m2 werden hier u.a. Exponate der amerikanische Geschichte, Hollywoods und der Musikgeschichte sowie eine große Sammlung seltener Autos präsentiert. Auf der Webseite heißt es, dass die meisten Besucher zwischen 60-90 Minuten im Museum verbringen und am Ende sagen: "Wir wären fast vorbeigefahren... Das wäre ein Fehler gewesen!"
Ticketpreise:
- 12$ (Erwachsene)
- 8$ (Kinder zw. 4-12 Jahren)
- 10$ (Senioren, ab 62 Jahren)
- Freier Eintritt für Kinder unter 4 Jahren
Öffnungszeiten:
- Mo.-Di.: 10am - 6pm
- Di.-Sa.: 10am - 9pm
- So.: geschlossen
Website: https://www.onceuponatimeinamericamuseum.com
Wir waren hier am 01. Juni 2026 - ein unerwartetes Highlight auf der Fahrt zwischen dem Zion/Bryce und Page. Die Strecke bietet ja zahlreiche Highlights, aber dieses ist eine gelungene Abwechslung zum wahnsinnigen Naturschauspiel auf dieser Strecke.
Mehrere verschiedenen Themen-Räume führten uns durch Hollywood und musikalische Exponate, amerikanische Geschichte und Politik, ausgestopften Tieren aller Art und als Highlight, einen Raum voller seltener Autos. Irgendwas zwischen wow (ein originaler DeLorean aus der Filmreihe "Zurück in die Zukunft), faszinierend (scheinbar originale Schriftstücke u.a. von George Washington, Abraham Lincoln, usw.), cool (signierter Hut und Handschuh von Michael Jackson) und skurril (Röntgenbild von Adolf Hitler). Hier ist alles dabei und in der Gesamtschau schon ziemlich beeindruckend. Im Nachgang, auf der Webseite, habe ich noch gesehen, was wir thematisch und inhaltlich auf die Schnelle gar nicht so realisiert hatten (Abraham Lincolns Stovepipe Hat, usw.) - man könnte und sollte sich vllt. sogar länger als 60-90 Min. Zeit nehmen.
Interessante Nebeninfo: Die Owner/Founder des Museums sind Jason and Nicol Grossman. Jason Grossman ist der Sohn von Mrs. Grossman, der gleichnamigen Firma der Ende der 70er/Anfang der 80er gegründeten Sticker-Firma (https://mrsgrossmans.com). Diese ist in den USA wohl sehr bekannt und die Geschichte dazu hier gut beschrieben (https://mrsgrossmans.com/pages/meet-mrs-grossman). Jedenfalls muss es Mrs. Grossman und ihren Nachfahren so gut ergangen sein, diese Sammlung von Ausstellungsstücken anzuhäufen und nun mit der Welt teilen zu wollen.
Hier noch ein lokaler Artikel über das Ehepaar Grossman (Sohn John und Frau Nicol): https://www.betweentheredrocks.com/post/s1-e3-jason-and-nicol-grossman
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