Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

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Epilele
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Eckdaten zum Reiseabschnitt

Reisebericht Kanada – USA vom 9. Juli bis 16. August 2012

9. Juli

Nachdem wir am Sonntag, den 8. Juli die Koffer gepackt haben, war die Arbeit des Tages für uns erledigt. Alles war geklärt, liebe Geister aus der Nachbarschaft haben die wassersaufenden Pflanzen bekommen, unsere Jüngste die pflegebedürftigen Pflanzen. So konnten wir den Tag ausklingen lassen, indem wir lecken essen gingen und dann zuhause durch einen Schluck Wein die nötige Bettschwere hatten.

Gut ausgeschlafen sind wir am Montag, den 9. Juli zu unserem mitfahrenden Teil der Familie, Tochter, Schwiegersohn und die beiden Mädels im Alter von 7 und 3 1/2 Jahren gefahren, wo schon zwei aufgeregte Blondinen auf uns warteten. Unser Schwiegersohn hatte ein Großraumtaxi organisiert, das uns zum ICE-Bahnhof nach Siegburg brachte. Da es der 1. Ferientag in NRW war, waren wir nicht die Einzigen, die auf den Weg in den Urlaub waren. Und, wie immer, wenn wir mit der Bahn weg wollen, das Chaos der Bahn galt es zu bewältigen. Der Zug, der schon längst weg sein sollte, kam erst noch - mit 40 min. Verspätung! Alle Reisenden mit dem Ziel Frankfurt-Flughafen enterten den Zug, was aber nur zur Folge hatte, dass das Bahn-personal alle Reisenden aufforderten, die keine Platzreservierung hatten, den Zug zu verlassen und mit dem nachfolgenden Zug fahren sollten. Dass diese Reisenden und auch wir, den Zug gutgelaunt verließen, kann man kaum annehmen.

Dazu kam eine Durchsage, dass alle Reisende mit dem Ziel Frankfurt-Flughafen auf ein anderes Gleis sollten. Ich weiß nicht, mit wie vielen Reisenden wir uns dann mit viel Gepäck und kleinen Kindern die Treppen runter und rauf wuchteten, um an das für uns gültige Gleis zu kommen. Aber auch das haben wir erfolgreich bewältigt und da der Zug so hielt, dass ein Türbereich direkt vor uns war, konnten wir uns einiger-maßen gute Stehplätze ergattern. Ich konnte sogar mit der ältesten Blondine auf dem Schoß einen Sitzplatz erobern.

So kamen wir mit vielen anderen am Flughafen an. Da wir am Vorabend von zu Hause aus den Check Inn wahrgenommen hatten, konnten wir ohne Hetze zu unserem Gate laufen, unsere Koffer abgeben und uns einen Sitzplatz suchen. Hier konnten die Erwachsenen erst einmal einen Kaffee trinken, die Kinder eine Limo und jeder seine mitgebrachten Brote verzehren.  So viel Wartezeit war nun nicht mehr und wir konnten in unseren Flieger einsteigen.

Puh, Condor hat wohl sehr enge Sitzreihen! Wir hatten uns drei hintereinander liegende Zweiersitzplätze reservieren lassen. Die Kinder hatten sich im Vorfeld schon überlegt, wer neben wem zu sitzen hatte. Das Essen war ganz anständig, aber dass man für ein Glas Wein 5 € und für eine Dose Bier 3 € bezahlen muss, das finde ich schon sehr happig. Da war British Airways im letzten Jahr doch wesentlich groß-zügiger. Auch war das Platzangebot besser.

Nach 12 Stunden Flug hatten wir Knoten in den Beinen. Ich habe die Kinder bewundert, die sich auf so wenig Platz zusammenrollen konnten um doch etwas zu schlafen. Das konnte ich wohl nicht und so war ich, wie auch die anderen auch, ziemlich erledigt, als wir in Vancouver an-kamen. Aber, jetzt hieß es durch halten. Nach unserer Zeit war es ja mitten in der Nacht und hier später Nachmittag. So sind wir dann vom Flughafen mit der Skytrain bis zum Haltepunkt Waterfront  gefahren, die Fahrt kostete 5 Canad. Dollar. Von dort aus sind wir bis zu unserem Hotel, dem Coast Coal Harbor zu Fuß (ca. 1 km) gelaufen, was die Kinder und auch wir ganz spannend fanden. So konnten wir einen ersten Eindruck von dem Ort gewinnen, an dem wir uns die nächsten 3 Tage aufhalten und nach so vielen Stunden im Flieger war es eine Wohltat, sich zu bewegen. Nach dem kurzen Einchecken im Hotel sind wir auf unsere Zimmer und haben uns etwas frisch gemacht. Natürlich nicht ohne die obligatorische Kaffeemaschine, die bei den Amerikanern auf den Zimmern steht, anzuschmeißen. 

 

Bei herrlichen sommerlichen Temperaturen sind wir durch diesen scheinbar ganz neu erbauten Hafenbezirk gelaufen und haben direkt am Hafen zu Abend gegessen. Ach, was haben wir das genossen! Keine Schwüle, kein Regen, nein es war Sommer hier!!! Die Kinder hielten es natürlich nicht lange auf ihren Stühlen aus und hatten einen sogenannten Kinderbrunnen entdeckt. Ja, es waren eine Art Wasserspiele dort, mit dem Hinweis, dass die für die Kinder sind. Die liefen natürlich unter diesen Wasserfontänen durch, es war ein Wettbewerb, wer bleibt trocken (?), denn das war die Ansage von unserer Tochter an die Kinder.

 Nach so vielen Stunden sitzen im Flieger musste das nun wirklich sein – ordentlich toben war angesagt. Als wir mit unserem Essen (leckere Muscheln, Käseplatte, kleine Hamburger bzw. Cheeseburger, Salaten, Fischsuppe) fertig waren, sind wir noch am Hafen entlang gebummelt, im Rücken die neu erbauten Hochhäuser und vor uns der kleine Hafen mit dem tollen Bergpanorama im Hintergrund. Auf den Bergen konnte man noch den Schnee erkennen. Wir konnten einen tollen Sonnen-untergang erleben. Um 20.00 Uhr sind wir ins Hotel weil wir uns kaum noch auf den Beinen halten konnten. Jetzt hieß es nur noch: ab ins Bett! Ja, und dann liege ich im Bett und muss feststellen, dass mich an meinem Allerwertesten ein Tier gestochen hat; aber wie!!!! Eine dicke Beule, so groß wie ein ehem. 5 DM-Stück! Und auch mächtig dick geschwollen. Also, Pinzette raussuchen und der beste aller Ehemänner muss mir da einen Stachel entfernen. Es juckt wohl ordentlich. Für solche Fälle habe ich immer ein Sälbchen oder Propolis dabei. Mal sehen, ob es hilft?!

10. Juli

Wir haben geschlafen wie die Bären, bis 5.30 h. Aber immerhin, wir sind ausge-schlafen und jetzt ist es 6.30 h und nun werden wir den Tag entdecken. Mein Schatz sagt gerade, dass ich nicht so viel schreiben soll. Aber, im Nachhinein waren wir doch im letzten Jahr froh, dass ich so viel geschrieben hatte. Denn als wir dann vor den Fotos saßen, konnte ich immer sagen, wo was war. Fazit: ich schreibe weiter so viel! (Ich hoffe, Ihr seid damit einverstanden!)

Frühstück war um die Ecke, in einem Bistro, zu dem ein kleiner Supermarkt  gehörte, der von morgens um 5 bis abends um 22.00 Uhr geöffnet hat.

Nach dem Frühstück haben wir einen Gang durch die Straßen unternommen. Van-couver ist eine tolle moderne Stadt. Wir sind durch die Yale Town und dann zu Gran-ville Island, eine kleine Insel, auf der nur handgefertigte Sachen verkauft werden. Rübergefahren sind wir mit einem Wassertaxi, was die Kinder und auch wir total faszinierend fanden. Wir haben einen Bummel durch die Markthallen gemacht, einen tollen Spielplatz, auf dem die Kinder mit Wasser und Sand matschen konnten, entdeckt. 

 

 

 

 

Oh wahnsinn, es scheint zu klappen!!! Dann geht es gleich weiter.

Liebe Grüße

Epilele

 

 

Epilele
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RE: 01: Text noch zu formulieren

Oh ha, schon wieder falsch. Habe gerade gesehen, dass Mails gekommen sind. Da muss ich jetzt mal schauen. Grrrr ärgerlich, dachte, ich habs endlich "geschnallt"