Danke der Nachfrage - der Spargel war wunderbar umnd der nachfolgende "Tatort" spannend. Nun geht es aber in Las Vegas weiter.
Wir beziehen unsere Zimmer im South Point und studieren gleich das Coupon-Book das auch hier zusätzlich beim Einchecken abgegeben wird. Wir stellen fest, dass wir uns zuerst eine "Players Card besorgen müssen, um von den Angeboten profitieren zu können. Dies ist aber wie bei den Einkaufskarten in den Supermärkten kein Problem. Dann aber gibt es zum Abendessen gratis eine Flasche Wein und anderntags ein 2 für 1 Brunch Frühstück /(neben andern Vergünstigungen die uns nicht so interessieren).
Zuerst aber cruisen wir mit dem Jeep beim Eindunkeln auf dem Strip hoch bis zum Circus-Circus und wieder zurück. Kurzer Halt beim Bellagio um die Fontänen zu bewundern, beim Venetian um über die Seufzerbrücke zu gehen und im Paris um den Eiffelturm zu bestaunen. Ihr kennt das alle ja zur Genüge. Es blinkt und glitzert wie jedes Jahr.
Das Büffet später ist sehr gut. Vreni hat Glück, am Freitag ist Seafood Büffet und wir schlemmen uns durch die Auswahl. Zur (gratis) Flasche Wein gibt es sogar richtige Weingläser. Schliesslich wird noch eine Runde gezockt - und verloren. Gegen Mitternacht sind wir wieder einmal in so richtig breiten Betten und geniessen auch ausgiebig das grosse Badezimmer.
Nach der ruhigen Nacht ist der Saturday-Brunch angesagt. Die Auswahl ist gigantisch und die Amerikaner füllen sich die Teller, dass es fast schon ein wenig eklig ist. Ich verstehe jeweils nicht, warum man sich Eier, Speck, Würstchen, Lachs, Süssigkeiten, Obst alles auf den gleichen Teller laden muss. Nun, wir nehmen es locker und checken nach dem Frühstück aus dem Hotel aus. Gegen 10.00 Uhr besuchen wir noch kurz (2 Stunden wurden es aber schon) die Outlet Mall South. Selbstverständlich finden wir auch dort noch einige Sachen.
Gegen Mittag machen wir uns wieder auf den Weg nach Norden. Der Wetterbericht verspricht Aufhellungen für den Zion am Nachmittag und ab Sonntag soll es für 3 Tage wieder strahlend sein. Wir erreichen Mesquite wo unser WoMo friedlich auf uns wartet. Im Konvoui geht es wieder die Virgin River Schlucht rauf und via St. George - Hurricane - Springdale in den Ziion. Hier wollte ich mich eigentlich mit dem Jeep "hineinschleichen". Beim kurzen Stop in Springdale mussten wir Beide über diese "Schnapsidee" lachen. Man kann doch nicht Urlaub in den USA machen und sich dann über 25$ Eintritt aufregen. Also zahlen wir brav den Eintritt für den Jeep.
Der Watchman-CG ist erwartungsgemäss "full" was uns nicht stört, da uns der South-CG ebenso gut gefällt. Dies umso mehr als auf dem Watchman tagsüber gebaut wird. Den E-Anschluss brauchen wir in dieser Jahreszeit nicht. Wir sind rfroh, dass wir wieder in der Natur angekommen sind. Bald steht unser WoMo auf einer schönen Site und das Lagerfeuer brennt. Rundum sieht man die mit Schnee bezuckerten Felsen. Ein toller Anblick.
Danke Fredy für den Hinweis ... dann weiß ich nun, wo ich in Vegas meine Planschdüfte herbekomme ^^ wenn wir dann schon ne Badewanne haben, dann soll die auch genutzt werden.
LG Margit
Liebe Grüße
Margit
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain
Mensch Micha, Du bist ja ein "junger Schnaufer" mit Deinen "üvi" , was soll denn ich sagen mit meinen "wüs" (weit über sechzig). Aber das Leben ist wunderbar und Du und ich (ja eigentlich wir alle) haben es klasse!
@Karin
Ja, genau wir haben in Mesquite "boondocking" gemacht ohne im WoMo zu schlafen. Wir hatten da ein gutes Gefühl. Als Alternative hätten wir das WoMo natürlich auch auf dem Virgin River-CG lassen können. Einfach die Site für 2 Tage bezahlen, was ja auch nicht teuer gewesen wäre. Ueberigens das Oasis-Hotel/Casino ist noch in Betrieb.
Wir erwachen früh und es ist ziemlich frisch. Der Zion liegt etwa auf 1300m aber der Kälteeinbruch macht sich bemerkbar. Das Wetter scheint aber schön zu werden und in einer so umwerfenden Gegend will Vreni draussen frühstücken. Mit Fleece, Kappe und Frühstücks-Lagerfeuer wird das Vorhaben in die Tat umgesetzt. Nur die Handschuhe fehlen. Ich möchte gar nicht wissen, was die Zeltler in unserer Nachbarschaft denken
Nach dem Frühstück laufen wir ins Visitor-Center welches nur 2-300m vom South-CG entfernt ist. Dort wollen wir uns über die Wandermöglichkeiten beraten lassen. Wie befürchtet sind die Trails im Hinterland (East Rim Trail) aber auch die "Subway" und "Angels Landing" gesperrt. Der Observation Point ist zwar offen, man emphielt uns aber dringend diesen erst in 1-2 Tagen zu laufen, wenn wir so lange Zeit hätten. Das ist ja für uns kein Problem, aber wir suchen für heute eine Alternative. Die Rangerin freut sich sichtlich uns zu beraten. Sie schlägt uns den "Chinle-Trail" vor, da dieser nicht in die Felsen und damit in die Höhe führt, sondern um die Felsen herum. Nach diesen 4 Meilen one way könnten wir dann nach Gutdünken den "Huber Wash" erkunden. Ihr habt noch nie von dieser Wanderung gehört? Nun, ich auch nicht, aber wir freuen uns darauf Neues zu entdecken.
Wir bereiten alles vor und starten mit dem Jeep Richtung Springdale, fahren fast bis Rockville, drehen rechts in den Anasazi Way und parken am Chinle Trailhead. Der Trail steigt bergan und nach ca. 1 Meile haben wir wieder die Grenze zum Nationalpark erreicht. In der Ferne sehen wir das Felsmassiv, das wir umrunden werden.
der daneben liegende "Felsklumpen" scheint geologisch eine ganz andere Struktur zu haben - schon interessant
Wir laufen auf den rötlichen Klotz zu und sind wieder einmal ganz allein unterwegs. Ein wenig abseits der üblichen Touristenpfade und schon trifft man keine Menschenseele, aber wie man sieht, der Weg zieht sich.
In dieser Felslandschaft und auch auf dieser Meereshöhe bemerken wir ganz erstaunt, dass wir uns in einer Wüstengegend befinden. Wir sehen am Weg blühende Kakteen - ein nicht erwarteter Anblick
Wir kommen unserem Zeil dem "Huber Wash" näher
und erreichen diesen schliesslich. Wir wandern noch ca. 1 Meile in diese Felslandschaft hinein, bevor wir umkehren.
Die Mittagsrast darf natürlich nicht fehlen und mangels weiterer Leute versuche ich ein Foto mit dem Selbstauslöser. (Habe ich noch nie gemacht) Tatsächlich gelingt mir nach einige Fehlversuchen ein Bild. Da bin ich recht stolz
Am späteren Nachmittag sind wir wieder zurück auf dem South-CG. Im Campingstuhl relaxen wir gemütlich am Feuer, lesen ein paar Seiten und geniessen das wohlverdiente Bier. Der Tag klingt wie gewohnt am Grill und Feuer aus. Morgen hoffen wir, dass die Bedingungen am Observation Point besser sind.
wenn ich auch ein Freund der Wärme bin, finde ich eure Reisezeit doch auch sehr empfehlenswert, besonders wenn man ab und an auch etwas warten oder die Route ändern kann. Schnee auf den roten Felsen sieht auch sehr schön aus. Wie war die Temperatur unterwegs ?
Die Temperaturen zum Wandern waren richtig ideal. Nicht kurze Hosen-Wetter, aber die Trecking-Hosen sind ja ganz leicht.
Die Wettervorhersage hat recht gehabt. Das Wetter ist klasse und die Kaltfront hat sich verzogen. Heute wollen wir auf den Observation Point. Zuerst laufen wir aber nach dem Frühstück zum Visitor-Center um die neusten Informationen einzuholen. Der Ranger schockt uns ein wenig. Die Serpentinen ab dem Trailhead "Weeping Rock" sind noch schneebedeckt und teilweise vereist. Zusätzlich macht er uns darauf aufmerksam, dass im "Echo Canyon" ein ca. 70m langes Wegstück wadentief überflutet ist. Ausweichen könne man nicht und barfuss sei nicht empfehlenswert wegen der Steine. Er könne nur das mitnehmen von zusätzlichen Sandalen/Turnschuhen empfehlen. Vreni wird gleich ein wenig bleich und wir laufen etwas belämmert zurück zum WoMo um die Sache zu besprechen.
Wir besprechen die Situation und Vreni ist von der Aussicht, die Tour trotz der Schwierigkeiten zu starten nicht so begeistert. Andererseits möchten wir in den nächsten beiden Tagen noch etwas Golf spielen, sonst hätte sich das mitnehmen des ganzen Equipements nicht gelohnt. Ich verspreche ihr, ihren Entscheid vor Ort - wenn es ihr fürchten würde - zu akzeptieren und umzukehren.
Wir packen also unseren Rucksack und begeben uns zum Shuttle-Start. Es sind bereits einige Wanderer mit ihren Rucksäcken im Bus und der Fahrer erzählt auf dem Weg in den Canyon allerlei Wissenswertes. An der Haltestelle "Weeping Rock" steigen wir aus und sehen hoch über uns den "weinenden Felsen".
Wir wollen aber nicht an den Fuss dieses Wasserfalls sondern halten uns rechts wo der Trail zum Observation Point/Hidden Canyon beginnt. Es geht gleich in Serpentinen steil hoch. Tatsächlich sind die Kurven, die im Schatten liegen noch schneebedeckt und ziemlich eisig. Mit unseren Stöcken lassen sich diese Stellen aber einigermassen passieren. Es ist ja auch kein ausgesetzer Weg sondern man kann sich vom Abgrund fernhalten. Es geht immer höher und bald haben wir die Höhe des Wasserfalls erreicht.
Weiter geht es hoch im beständigen Tritt. Wenn man den mal gefunden hat, läuft es sich fast wie von selbst. Bald haben wir die erste grosse Fels-Stufe überwunden und man hat schon einen schöner Ausblick ins Tal.
Hier kommen wir in den Echo Canyon und laufen etwas nach Osten. Im Canyon liegt noch ziemlich Schnee auf dem Wanderweg und man muss etwas aufpassen, da gleich daneben der Bach ins Tal rauscht. Hier kommt uns eine Wandergruppe entgegen, die umgekehrt ist und uns vor dem überfluteten Teilstück warnt. Da wir zusätzliche Sandalen und Turnschuhe eingepackt haben, laufen wir weiter. Kurze Zeit später sehen wir, warum die Wanderer umgekehrt sind
Der Bach rauscht durch den Canyon und hat den Trail völlig überflutet. Links und rechts sind glatte Felsen, ein Ausweichen daher nicht möglich. Das Wasser ist natürlich eiskalt aber für ein kurzes Stück sollte es schon gehen. Die Wanderschuhe und Socken werden ausgezogen uns mit Sandalen, Turnschuhen und hochgekrempelten Hosenbeinen machen wir uns auf den Weg.
Tatsächlich sind es etwa 100 m die wir waten müssen und am Ende sind wir froh, dass wir das eisige Wsser verlassen können. Wieder in trockenen Socken und den Wanderschuhen ist ein gutes Gefühl. Wir steigen aus dem Echo Canyon und rundherum sieht man die Spuren der vorbeigezogenen Kaltfront.
Wie biegen nach Westen ab und beginnen den Aufstieg über die zweite grosse Felsstufe. Immer wieder bieten sich nun tolle Ausblicke
Nochmals eine rechte Anstrengung und ein paar Serpentinen später sehen wir zum ersten Mal "Angels Landing"
Nochmals steigen wir etwa eine halbe Stunde bergauf bis wir die Höhe erreicht haben. Nun geht es über die Hochebene welche schneebedeckt ist. Der Wanderweg wird zum Morast und ist alles andere als angenehm
Dafür sind es nun auch nur noch ein paar hundert Meter bis wir am Observation Point stehen. Die Aussicht ist grandios, wir stehen hoch über Angels Landing und sehen weit ins Tal
Mit dem Feldstecher sehen wir die Leute auf Angels Landing und auch die Hiker in den Ketten. Sebstverständlich darf dann auch das "Gipfel-Foto" von uns nicht fehlen.
Wie man sieht, freut sich auch Vreni, dass wir diesen schönen Trail, trotz schwieriger Verhältnisse, geschafft haben.
Noch einige Worte zu diesem Trail. Die Länge des Trails ist ca. 13 Km round trip und die Höhendifferenz ca. 500m. Der Weg ist nicht ausgesetzt und daher auch für Leute geeignet, die sich z.B. auf dem Angels LandingTrail nicht wohlfühlen. Leute mit einer durchschnittlichen Kondition die auch in Europa zu Fuss unterwegs sind, laufen diesen Trail ohne Probleme in ca. 6 Stunden.
Wir geniessen die Zeit dort oben, finden ein einigermassen trockenes Plätzchen für unsere Brotzeit und freuen uns über den Abschluss unserer Wanderungen. Noch wartet zwar das Valley of Fire auf uns, aber dort sind die Wanderungen doch kürzer und nicht so menschenleer.
Der Abstieg ist dann easy und mit einem richtig guten Gefühl steigen wir unten am Trailhead wieder in den Shuttle der uns zurück zum Campground bringt. Wie gewohnt klingt der Tag beim Grill-Schmaus und später am Lagerfeuer gemütlich aus.
herrlich, dass ihr diesen Trail trotz der anfänglichen (Wasser) und späteren (Matsch) Widrigkeiten gemeistert habt. Und mit Schnee läuft den ja nun wirklich nicht jeder !
Ich finde es schon bemerkenswert, dass der Ranger euch so detailliert Auskunft geben konnte. Die Ranger marschieren ja wohl auch nicht jeden Tag jeden Trail ab. Habt ihr anschließend Rapport erstattet ?
Grüße
Bernhard
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
Eine ganz tolle Wanderung habt Ihr da gemacht. Die Bilder mit dem Schnee sind faszinierend. Eine Frage bleibt aber: Fredy, hättest Du nicht als Gentleman Vreni durch den Bach tragen müssen ?
@ Kochi
Danke der Nachfrage - der Spargel war wunderbar umnd der nachfolgende "Tatort" spannend. Nun geht es aber in Las Vegas weiter.
Wir beziehen unsere Zimmer im South Point und studieren gleich das Coupon-Book das auch hier zusätzlich beim Einchecken abgegeben wird. Wir stellen fest, dass wir uns zuerst eine "Players Card besorgen müssen, um von den Angeboten profitieren zu können. Dies ist aber wie bei den Einkaufskarten in den Supermärkten kein Problem. Dann aber gibt es zum Abendessen gratis eine Flasche Wein und anderntags ein 2 für 1 Brunch Frühstück /(neben andern Vergünstigungen die uns nicht so interessieren).
Zuerst aber cruisen wir mit dem Jeep beim Eindunkeln auf dem Strip hoch bis zum Circus-Circus und wieder zurück. Kurzer Halt beim Bellagio um die Fontänen zu bewundern, beim Venetian um über die Seufzerbrücke zu gehen und im Paris um den Eiffelturm zu bestaunen. Ihr kennt das alle ja zur Genüge. Es blinkt und glitzert wie jedes Jahr.
Das Büffet später ist sehr gut. Vreni hat Glück, am Freitag ist Seafood Büffet und wir schlemmen uns durch die Auswahl. Zur (gratis) Flasche Wein gibt es sogar richtige Weingläser. Schliesslich wird noch eine Runde gezockt - und verloren. Gegen Mitternacht sind wir wieder einmal in so richtig breiten Betten und geniessen auch ausgiebig das grosse Badezimmer.
Nach der ruhigen Nacht ist der Saturday-Brunch angesagt. Die Auswahl ist gigantisch und die Amerikaner füllen sich die Teller, dass es fast schon ein wenig eklig ist. Ich verstehe jeweils nicht, warum man sich Eier, Speck, Würstchen, Lachs, Süssigkeiten, Obst alles auf den gleichen Teller laden muss. Nun, wir nehmen es locker und checken nach dem Frühstück aus dem Hotel aus. Gegen 10.00 Uhr besuchen wir noch kurz (2 Stunden wurden es aber schon) die Outlet Mall South. Selbstverständlich finden wir auch dort noch einige Sachen.
Gegen Mittag machen wir uns wieder auf den Weg nach Norden. Der Wetterbericht verspricht Aufhellungen für den Zion am Nachmittag und ab Sonntag soll es für 3 Tage wieder strahlend sein. Wir erreichen Mesquite wo unser WoMo friedlich auf uns wartet. Im Konvoui geht es wieder die Virgin River Schlucht rauf und via St. George - Hurricane - Springdale in den Ziion. Hier wollte ich mich eigentlich mit dem Jeep "hineinschleichen". Beim kurzen Stop in Springdale mussten wir Beide über diese "Schnapsidee" lachen. Man kann doch nicht Urlaub in den USA machen und sich dann über 25$ Eintritt aufregen. Also zahlen wir brav den Eintritt für den Jeep.
Der Watchman-CG ist erwartungsgemäss "full" was uns nicht stört, da uns der South-CG ebenso gut gefällt. Dies umso mehr als auf dem Watchman tagsüber gebaut wird. Den E-Anschluss brauchen wir in dieser Jahreszeit nicht. Wir sind rfroh, dass wir wieder in der Natur angekommen sind. Bald steht unser WoMo auf einer schönen Site und das Lagerfeuer brennt. Rundum sieht man die mit Schnee bezuckerten Felsen. Ein toller Anblick.
Herzliche Grüsse,
Fredy
Hi Fredy!
...ist doch schön, wieder in der Natur zu sein, oder
?!
Ja, da werden zur Zeit einige (ich glaube zwei?) Sanitärhäuschen neu gebaut, dadurch ist tagsüber natürlich nicht so ruhig...
Was will man mehr? Der Zion mit ein wenig Schnee sieht übrigens auch klasse aus!
Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de
Danke Fredy für den Hinweis ... dann weiß ich nun, wo ich in Vegas meine Planschdüfte herbekomme ^^ wenn wir dann schon ne Badewanne haben, dann soll die auch genutzt werden.
LG Margit
Liebe Grüße
Margit
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.” - Mark Twain
@Micha
Mensch Micha, Du bist ja ein "junger Schnaufer" mit Deinen "üvi" , was soll denn ich sagen mit meinen "wüs" (weit über sechzig). Aber das Leben ist wunderbar und Du und ich (ja eigentlich wir alle) haben es klasse!
@Karin
Ja, genau wir haben in Mesquite "boondocking" gemacht ohne im WoMo zu schlafen. Wir hatten da ein gutes Gefühl. Als Alternative hätten wir das WoMo natürlich auch auf dem Virgin River-CG lassen können. Einfach die Site für 2 Tage bezahlen, was ja auch nicht teuer gewesen wäre. Ueberigens das Oasis-Hotel/Casino ist noch in Betrieb
.
Herzliche Grüsse,
Fredy
Wir erwachen früh und es ist ziemlich frisch. Der Zion liegt etwa auf 1300m aber der Kälteeinbruch macht sich bemerkbar. Das Wetter scheint aber schön zu werden und in einer so umwerfenden Gegend will Vreni draussen frühstücken. Mit Fleece, Kappe und Frühstücks-Lagerfeuer wird das Vorhaben in die Tat umgesetzt. Nur die Handschuhe fehlen. Ich möchte gar nicht wissen, was die Zeltler in unserer Nachbarschaft denken
Nach dem Frühstück laufen wir ins Visitor-Center welches nur 2-300m vom South-CG entfernt ist. Dort wollen wir uns über die Wandermöglichkeiten beraten lassen. Wie befürchtet sind die Trails im Hinterland (East Rim Trail) aber auch die "Subway" und "Angels Landing" gesperrt. Der Observation Point ist zwar offen, man emphielt uns aber dringend diesen erst in 1-2 Tagen zu laufen, wenn wir so lange Zeit hätten. Das ist ja für uns kein Problem, aber wir suchen für heute eine Alternative. Die Rangerin freut sich sichtlich uns zu beraten. Sie schlägt uns den "Chinle-Trail" vor, da dieser nicht in die Felsen und damit in die Höhe führt, sondern um die Felsen herum. Nach diesen 4 Meilen one way könnten wir dann nach Gutdünken den "Huber Wash" erkunden. Ihr habt noch nie von dieser Wanderung gehört? Nun, ich auch nicht, aber wir freuen uns darauf Neues zu entdecken.
Wir bereiten alles vor und starten mit dem Jeep Richtung Springdale, fahren fast bis Rockville, drehen rechts in den Anasazi Way und parken am Chinle Trailhead. Der Trail steigt bergan und nach ca. 1 Meile haben wir wieder die Grenze zum Nationalpark erreicht. In der Ferne sehen wir das Felsmassiv, das wir umrunden werden.
der daneben liegende "Felsklumpen" scheint geologisch eine ganz andere Struktur zu haben - schon interessant
Wir laufen auf den rötlichen Klotz zu und sind wieder einmal ganz allein unterwegs. Ein wenig abseits der üblichen Touristenpfade und schon trifft man keine Menschenseele, aber wie man sieht, der Weg zieht sich.
In dieser Felslandschaft und auch auf dieser Meereshöhe bemerken wir ganz erstaunt, dass wir uns in einer Wüstengegend befinden. Wir sehen am Weg blühende Kakteen - ein nicht erwarteter Anblick
Wir kommen unserem Zeil dem "Huber Wash" näher
und erreichen diesen schliesslich. Wir wandern noch ca. 1 Meile in diese Felslandschaft hinein, bevor wir umkehren.
Die Mittagsrast darf natürlich nicht fehlen und mangels weiterer Leute versuche ich ein Foto mit dem Selbstauslöser. (Habe ich noch nie gemacht) Tatsächlich gelingt mir nach einige Fehlversuchen ein Bild. Da bin ich recht stolz
Am späteren Nachmittag sind wir wieder zurück auf dem South-CG. Im Campingstuhl relaxen wir gemütlich am Feuer, lesen ein paar Seiten und geniessen das wohlverdiente Bier. Der Tag klingt wie gewohnt am Grill und Feuer aus. Morgen hoffen wir, dass die Bedingungen am Observation Point besser sind.
Herzliche Grüsse,
Fredy
Hallo Fredy und Vreni,
eine schöne Tour, abseits der Touripfade! Der gepuderte Zion ist wunderschön anzusehen.
Vielen Dank für die schönen Bilder.
Herzliche Grüsse Gisela
Hallo Fredy,
wenn ich auch ein Freund der Wärme bin, finde ich eure Reisezeit doch auch sehr empfehlenswert, besonders wenn man ab und an auch etwas warten oder die Route ändern kann. Schnee auf den roten Felsen sieht auch sehr schön aus. Wie war die Temperatur unterwegs ?
Schön, dass ihr als Scouts unterwegs seid -- Stichworte bringen Infos: http://www.citrusmilo.com/zionguide/lowlands.cfm -- es gibt hier noch mehr Wanderungen !
Grüße
Bernhard
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
@Bernhard
Die Temperaturen zum Wandern waren richtig ideal. Nicht kurze Hosen-Wetter, aber die Trecking-Hosen sind ja ganz leicht.
Die Wettervorhersage hat recht gehabt. Das Wetter ist klasse und die Kaltfront hat sich verzogen. Heute wollen wir auf den Observation Point. Zuerst laufen wir aber nach dem Frühstück zum Visitor-Center um die neusten Informationen einzuholen. Der Ranger schockt uns ein wenig. Die Serpentinen ab dem Trailhead "Weeping Rock" sind noch schneebedeckt und teilweise vereist. Zusätzlich macht er uns darauf aufmerksam, dass im "Echo Canyon" ein ca. 70m langes Wegstück wadentief überflutet ist. Ausweichen könne man nicht und barfuss sei nicht empfehlenswert wegen der Steine. Er könne nur das mitnehmen von zusätzlichen Sandalen/Turnschuhen empfehlen. Vreni wird gleich ein wenig bleich und wir laufen etwas belämmert zurück zum WoMo um die Sache zu besprechen.
Wir besprechen die Situation und Vreni ist von der Aussicht, die Tour trotz der Schwierigkeiten zu starten nicht so begeistert. Andererseits möchten wir in den nächsten beiden Tagen noch etwas Golf spielen, sonst hätte sich das mitnehmen des ganzen Equipements nicht gelohnt. Ich verspreche ihr, ihren Entscheid vor Ort - wenn es ihr fürchten würde - zu akzeptieren und umzukehren.
Wir packen also unseren Rucksack und begeben uns zum Shuttle-Start. Es sind bereits einige Wanderer mit ihren Rucksäcken im Bus und der Fahrer erzählt auf dem Weg in den Canyon allerlei Wissenswertes. An der Haltestelle "Weeping Rock" steigen wir aus und sehen hoch über uns den "weinenden Felsen".
Wir wollen aber nicht an den Fuss dieses Wasserfalls sondern halten uns rechts wo der Trail zum Observation Point/Hidden Canyon beginnt. Es geht gleich in Serpentinen steil hoch. Tatsächlich sind die Kurven, die im Schatten liegen noch schneebedeckt und ziemlich eisig. Mit unseren Stöcken lassen sich diese Stellen aber einigermassen passieren. Es ist ja auch kein ausgesetzer Weg sondern man kann sich vom Abgrund fernhalten. Es geht immer höher und bald haben wir die Höhe des Wasserfalls erreicht.
Weiter geht es hoch im beständigen Tritt. Wenn man den mal gefunden hat, läuft es sich fast wie von selbst. Bald haben wir die erste grosse Fels-Stufe überwunden und man hat schon einen schöner Ausblick ins Tal.
Hier kommen wir in den Echo Canyon und laufen etwas nach Osten. Im Canyon liegt noch ziemlich Schnee auf dem Wanderweg und man muss etwas aufpassen, da gleich daneben der Bach ins Tal rauscht. Hier kommt uns eine Wandergruppe entgegen, die umgekehrt ist und uns vor dem überfluteten Teilstück warnt. Da wir zusätzliche Sandalen und Turnschuhe eingepackt haben, laufen wir weiter. Kurze Zeit später sehen wir, warum die Wanderer umgekehrt sind
Der Bach rauscht durch den Canyon und hat den Trail völlig überflutet. Links und rechts sind glatte Felsen, ein Ausweichen daher nicht möglich. Das Wasser ist natürlich eiskalt aber für ein kurzes Stück sollte es schon gehen. Die Wanderschuhe und Socken werden ausgezogen uns mit Sandalen, Turnschuhen und hochgekrempelten Hosenbeinen machen wir uns auf den Weg.
Tatsächlich sind es etwa 100 m die wir waten müssen und am Ende sind wir froh, dass wir das eisige Wsser verlassen können. Wieder in trockenen Socken und den Wanderschuhen ist ein gutes Gefühl. Wir steigen aus dem Echo Canyon und rundherum sieht man die Spuren der vorbeigezogenen Kaltfront.
Wie biegen nach Westen ab und beginnen den Aufstieg über die zweite grosse Felsstufe. Immer wieder bieten sich nun tolle Ausblicke
Nochmals eine rechte Anstrengung und ein paar Serpentinen später sehen wir zum ersten Mal "Angels Landing"
Nochmals steigen wir etwa eine halbe Stunde bergauf bis wir die Höhe erreicht haben. Nun geht es über die Hochebene welche schneebedeckt ist. Der Wanderweg wird zum Morast und ist alles andere als angenehm
Dafür sind es nun auch nur noch ein paar hundert Meter bis wir am Observation Point stehen. Die Aussicht ist grandios, wir stehen hoch über Angels Landing und sehen weit ins Tal
Mit dem Feldstecher sehen wir die Leute auf Angels Landing und auch die Hiker in den Ketten
. Sebstverständlich darf dann auch das "Gipfel-Foto" von uns nicht fehlen.
Wie man sieht, freut sich auch Vreni, dass wir diesen schönen Trail, trotz schwieriger Verhältnisse, geschafft haben.
Noch einige Worte zu diesem Trail. Die Länge des Trails ist ca. 13 Km round trip und die Höhendifferenz ca. 500m. Der Weg ist nicht ausgesetzt und daher auch für Leute geeignet, die sich z.B. auf dem Angels LandingTrail nicht wohlfühlen. Leute mit einer durchschnittlichen Kondition die auch in Europa zu Fuss unterwegs sind, laufen diesen Trail ohne Probleme in ca. 6 Stunden.
Wir geniessen die Zeit dort oben, finden ein einigermassen trockenes Plätzchen für unsere Brotzeit und freuen uns über den Abschluss unserer Wanderungen. Noch wartet zwar das Valley of Fire auf uns, aber dort sind die Wanderungen doch kürzer und nicht so menschenleer.
Der Abstieg ist dann easy und mit einem richtig guten Gefühl steigen wir unten am Trailhead wieder in den Shuttle der uns zurück zum Campground bringt. Wie gewohnt klingt der Tag beim Grill-Schmaus und später am Lagerfeuer gemütlich aus.
Herzliche Grüsse,
Fredy
Hallo FRedy und Vreni,
herrlich, dass ihr diesen Trail trotz der anfänglichen (Wasser) und späteren (Matsch) Widrigkeiten gemeistert habt. Und mit Schnee läuft den ja nun wirklich nicht jeder !
Ich finde es schon bemerkenswert, dass der Ranger euch so detailliert Auskunft geben konnte. Die Ranger marschieren ja wohl auch nicht jeden Tag jeden Trail ab. Habt ihr anschließend Rapport erstattet ?
Grüße
Bernhard
Bernhard
Scout Womo-Abenteuer.de
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)
Eine ganz tolle Wanderung habt Ihr da gemacht. Die Bilder mit dem Schnee sind faszinierend. Eine Frage bleibt aber: Fredy, hättest Du nicht als Gentleman Vreni durch den Bach tragen müssen ?
Okay, war nur Spass.
LG Andreas