Heut war es endlich soweit: der Grinnell Glacier Hike stand an, eine Wanderung hoch auf den Gletscher in der Many Glacier Region des Nationalparks. Man muss 510 Höhenmeter überwinden - dass auf 12 km Strecke immer berghoch… wir fuhren mit zwei kleinen Booten zum Startpunkt der Wanderung. Dank dieser Bootreservierung konnten wir überhaupt nur in diesen Teil des Parks, da dort gebaut wird und sie die Besucherzahlen stark limitieren müssen. Um 7 Uhr standen wir am Gate - damit wir einen der vier jedenfalls offiziell so ausgewisenen RV Parkplätze ergattern konnten.
Dann ging es los - die Ausblicke wurden Meter für Meter schöner. Man musste durch kleine Wasserfälle und vorbei an Murmeltieren. Am Ende wird man belohnt mit noch schöneren Ausblicken, eiskaltem Wasser (für die Füße, rein gesprungen in den Gletschersee sind wir nicht). Auf dem Weg haben wir einen netten Amerikaner mit seiner Tochter kennengelernt, die uns dann dann Weg runter begleitet haben.



Trotz aller Warnungen vor Bären haben wir keinen gesehen - so aus sicherer Entfernung wäre das schon beeindruckend. Wenn man allerdings bedenkt, wie groß der Park ist und dass wir beim Wandern - so wie man es machen soll - alles tun, um keinen Bären zu begegnen, ist es nur "richtig", keinen Bären zu treffen.





Der Weg hinunter geht schneller als hoch, es wird immer wärmer. Da ist der Wasserfall eine herrliche Abkühlung. Und die Mädels springen am Ende noch in den See, während wir aufs Boot warten.
Hallo Regina,
wunderschöne Wanderung.
Bei diesen beiden Fotos hier musste ich übrigens kurz schmunzeln. Ich lief bei unseren Wanderungen dieses Jahr nämlich auch fast immer als Letzter unserer Gruppe, um Schnappschüsse während unserer Wanderstrecken machen zu können. Für Landschaftsaufnahmen vom Stativ bleibt bei solchen längeren Wanderungen mit der Familie einfach keine Zeit mehr, wenn man der Einzige mit so einem Teil ist und die anderen nicht ausbremsen will.
Viele Grüße
Alex
I love not man the less, but nature more
Reisebericht "The Big Circle" (LAX-LAX)
Hey Alex,
so ging es mir nun in Südtirol auch wieder - dafür haben allerdings die Wanderungen aus den USA uns so beflügelt, dass wir richtig tolle Gipfeltouren geschafft haben. Nun komme ich langsam wieder dazu, mich mit meiner Routenplanung für die Oregon Coast zu befassen, wobei die Buchungsfenster für die Campgrounds ja noch eine Weile auf sich warten lassen.
Viuele Grüße
Regina
Hallo Regina,
Ja, habe deine Planung gesehen.
Wir haben ja bereits seit längerem eine Planung für genau diese Strecke in der Schublade, wenn auch in entgegengesetzter Fahrtrichtung, also von Nord nach Süd. Ein wenig schade finde ich es bei deiner Planung, dass von den insgesamt zur Verfügung stehenden 26 Übernachtungen eurer Reise nur die Hälfte auf staatlichen Campgrounds geplant sind. Gerade entlang dieser Route gibt es nämlich so viele schöne staatliche Campgrounds.
Oder gehst du das Thema gerade an?
Viele Grüße
Alex
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Reisebericht "The Big Circle" (LAX-LAX)
Hey Alex,
genau, die staatlichen Campgrounds sind alle noch nicht buchbar, nur den am Crater Lake NP konnte ich schon reservieren. Ich feile gerade noch ein wenig an der Planung und dann würde ich diese inkl. der Campingplätze, die ich gern reservieren würde, einstellen. Seit unserer Nacht auf dem Brooklyn Lake Campground bin ich ein noch größerer Fan der naturbelassenen staatlichen Plätze - aber vorsorglich habe ich schon ein paar Private gebucht, die ich aber noch gut stornieren kann.
Liebe Gruß
Regina
Wisst Ihr schon, wann Ihr Eure Reise machen werdet?
Hallo Regina,
Geplant war sie für 2028, es gibt aber schon wieder erste Gegenstimmen. Unsere Jüngste will nicht noch mal in die USA. Ich muss da wohl noch etwas Überzeugungsarbeit leisten. Was aktuell gar nicht ginge, wäre der Südwesten der USA. Ausgerechnet die Ecke, wo ich beruflich unterwegs bin. Ich persönlich könnte da jedes Jahr Urlaub machen.
Viele Grüße
Alex
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Reisebericht "The Big Circle" (LAX-LAX)