Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Familientrip Westküste - Fazit

4 Beiträge / 0 neu
Letzter Beitrag
Tom71
Offline
Beigetreten: 27.09.2013 - 11:18
Beiträge: 9
Familientrip Westküste - Fazit
Eckdaten zum Reisebericht
Reiseregion: 
Start/Ziel: 
Reisedauer: 
Reisegruppe: 
Reisezeit: 
Status: 
abgeschlossen

Hallo Zusammen,

leider ist der Urlaub schon wieder vorbei. Nachdem ich aber sehr viele Tipps aus diesem Forum bekommen habe, möchte ich mich a) bedanken und b) unsere Erfahrungen ebenfalls mit euch teilen.

Route:

1) München - San Francisco 15.8.-18.8.

2) San Francisco - Yosemite 18.8.-20.8.

3) Yosemite -  Bakersfield  20.8.-21.8.

4) Bakersfield - Las Vegas 21.8.-23.8.

5) Las Vegas - Grand Canyon 23.8.-25.8.

6) Grand Canyon - Kingman 25.8.-26.8.

7) Kingman - Barstow 26.8.-27.8.

8) Barstow - San Diego 27.8.-29.8.

9) San Diego - Anaheim 29.8.-30.8.

10) Anaheim - LA Marina del Rey 30.8.-31.8.

11) LA - Cayucos 31.8.-1.9.

12) Cayucos - San Francisco 1.9.-2.9.

13) San Francisco - New York 2.9.-5.9.

14) New York - München 5.9.-6.9.

 

München - San Francisco:

11,5 Stunden Direktflug von München (16 Uhr) nach San Francisco (19 Uhr Ortszeit) mit Lufthansa verlief sehr unspektakulär. Das Unterhaltungsprogramm der Lufthansa bot genügend Filme, so dass auch unsere beiden Mädls (13 und 15) völlig zufrieden waren und keine Minute geschlafen haben. Immigrationprozess hat nichtmal eine Stunde gedauert und unser Officer war sehr nett. War, wie ich, ein Harley-Davidson Fan, sodass wir mehr über Motorräder geplaudert haben, als die üblichen Fragen.  

Von München aus hatte ich schon einen Shuttle (über Viator.com) gebucht, der uns ins Omni-Hotel gefahren hat. Den Shuttle-Service kann ich nur empfehlen, da 4 Personen mit viel Gepäck für die meisten Taxis schon eine Herausforderung darstellen und wir wenig Lust hatten, ewig auf ein Grossraum-Taxi zu warten. Der Shuttle hat für 4 Personen € 52 gekostet.

Im Hotel kamen wir gegen 22 Uhr an und waren unbeschreiblich kaputt. Aber wir wollten unbedingt noch zu Taco Bell. Also, Koffer ins Zimmer gestellt und gleich losmarschiert. Nach einer guten halben Stunde waren wir in der Drum Street und haben uns erstmal ein paar Burrito Supreme gegönnt. Die Mädls waren total begeistert. Auf dem Rückweg zum Hotel konnten wir unsere Umgebung gar nicht richtig wahrnehmen, da wir einfach zu müde waren. Schnell ins Hotel, geduscht und ab ins Bett.

Dank Jetlag waren wir am nächsten tag schon um 6 Uhr in der Früh wach und entschieden uns, gleich zur Wisherman´s Wharf zu gehen. Von unserem Hotel aus, sind das 1,5 Meilen und gut zu bewältigen. Auf dem Weg haben wir uns mit Kaffee und Donuts eingedeckt und waren eigentlich fast alleine unterwegs. Sollte sich aber bald ändern. An der Fisherman´s Wharf war nichts los, so dass wir erstmal die Seelöwen besucht haben, die ja glücklicherweise wieder zum Pier zurückgefunden hatten. Waren ja kurzzeitig verschwunden.

Um 9 Uhr konnten wir dann unsere Bustickets für die Hop on Hop off Tour inkl. Alcatratz Tickets abholen. Diese hatte ich ebenfalls über viator.com vorher schon bestellt. War eine gute Entscheidung, denn Alcatratz war vor Ort schon ausgebucht. Um 10 Uhr gings dann mit der Fähre nach Alcatraz. Ich war vor 20 Jahren bereits auf Alcatraz, aber diesmal fand ich es nicht so spannend. Alle Gebäude waren schon sehr verkommen und die Audio-Tour war etwas langwierig. Ist aber Geschmackssache und fehlen sollte der Besuch bei keinem SF-Besuch. Nach Alcatrac haben wir uns in den Tour-Bus gesetzt und sind einmal durch die ganze Stadt gefahren. Hier kam mir der Spruch von Mark Twain wieder ins Bewusstsein: "Mein kältester Winter, war der Sommer in San Francisco". Man, war das frisch. Haben uns Nähe der Fisherman´s Wharf erstmal Pullis gekauft. Nachdem meine 3 Mädls dann ausgiebig geshoppt haben, sind wir zurück ins Hotel und einfach aufs Bett gefallen. Für den nächsten Tag haben wir uns den örtlichen Harley-Davidson Dealer und den Golden Gate Park vorgenommen. Neu war mir, dass der Japanese Garden Eintritt kostet. Ist ein netter Besuch, aber meiner Meinung nach das Geld nicht wert. Nachdem Besuch im Japanese Garden sind wir wieder in den Tour Bus gestiegen und haben uns zur Nacht Tour bringen lassen. Sehr zu empfehlen. Über die Bay Bridge, die bei Nacht ein sehr schönes Lichtspiel bietet.

Am nächsten Morgen gings um 7.30 Uhr schon zu Moturis um den Camper zu übernehmen. Hier haben wir die Bart genutzt. Ging ohne Probleme und die 1,5 Kilometer vom Bahnhof zur RV Station sind wir zu Fuss gegangen. Mit Rollkoffern ging das ohne Probleme. 

Camper Übernahme war nach 30 Minuten vorrüber. Achtet auf jeden Fall darauf, das Fahrzeug genau zu inspizieren. Dellen, Kratzer oder Sprünge in der Windschutzscheibe. Ihr bekommt ja ein vollgetankes Fahrzeug, also schaut genau auf die Tankanzeige. Ich war da nicht so genau und habe dann nach 90 Meilen gleich mal 15 getankt. Da habe ich gleich mal geschaut, ob irgendwo ein Loch im Tank istsmiley. Nach der Übernahme haben wir bei Safeway, ist gleich ums Eck, für schlappe 480 Dollar eingekauft. Zum Glück hatten wir gleich eine Kundenkarte beantragt und 80 Dollar Rabatt bekommen. Wobei Safeway nicht wirklich der günstigste Supermarkt ist. Wir haben danach bei Food4less eingekauft,w eild er deutlich günstiger war.

Der Weg nach Yosemite ist knapp 200 Meilen und wir haben das mit einer kurzen Tankpause geschafft. Autofahren in USA ist ziemlich entspannend. Den Yosemite CG (North Pines) haben wir rechtzeitig von Deutschland aus reserviert, was zu dieser zeit absolut notwendig ist, denn alles war ausgebucht. Im Forum gibt es eine genaue Beschreibung, wie man das am Besten macht. Vielen Dank hierfür an dieser Stelle!! Yosemite war mit das schönste auf unserer Reise. Der Merced River hatte zwar wenig Wasser, war aber dennoch sehr erfrischend. Brrrrr. Wir sind am Tag nach der Ankunft zum Emerald Pool gewandert, was ich gar nicht mehr so anstrengend in Erinnerung hatte. Wie gesagt, vor 20 Jahren hatte ich eine ähnliche Tour mit meinen Eltern gemacht, aber das habe ich wohl verdrängt. naja, nach 3 Stunden waren wir dann oben und ich konnte nicht anders, als da oben doch ins Wasser zugehen. Schwimmen ist offiziell verboten, aber gegen Untertauchen und Erfrischen hat keiner was. Der Weg nach unten war mindestens genauso anstrengend, wie der nach oben. Meine Oberschenkel haben ziemlich gezittert und gebrannt, aber wir haben uns dann doch entschlossen, noch zum Mirror Lake zu gehen. War nochmal ca. 1,5 Stunden wandern. Tja, leider war der See ausgetrocknet. Große Enttäuschung. Also zurück zum Camper, Lagerfeuer angezündet, Steaks auf den Grill, kühles Bier und den restlichen Tag einfach genossen. Irgendwie waren wir 4 doch alle ziemlich kaputt. Der Muskelkater am nächsten Tag hat uns bewiesen, wie fleissig wir am Vortag waren.

Und schon gings weiter nach Bakersfield zum River Run RV Park. Dies war nur eine Überbrückungsstation auf dem Weg nach Las Vegas. Der CG war mit einer der saubersten unserer gesamten Reise. Riesige Duschen, neue Laundry Geräte und der Pool war ebenfalls sehr sauber. Leider war der Fluss ausgetrocknet. Naja, nicht so schlimm.

Der Weg nach Las Vegas war geprägt von sintflutartigen Regenfällen. Da fährt man durch die Wüste und wird fast von der Strasse gespült. In Las Vegas angekommen sind wir gleich ins South Premium Outlet, bevor wir zum Circus Circus CG sind. Hat sich gelohnt. Für meine 3 Mädls war dass das Paradies. Können wir sehr empfehlen. Levis Jeans für $19, Chucks $16 und für mich gabs sogar super günstige Harley Klamotten.

Der CG ist, wie schon mehrfach beschrieben, ein großer Parkplatz. Aber es war sehr wenig los, sodass ich gefragt habe, ob wir nicht eine Site an einem Baum mit etwas Grünfläche haben können. Alles kein Problem, man muss nur mit den Leuten reden.

in Vegas haben wir am Abend die übliche Tour am Strip entlang gemacht. Wasserspiele am Bellagio und Feuershow am Mirage. Aber irgendwie hat uns die Stadt nicht gefallen. Auch unseren Kindern hat die Stadt nicht zugesagt. alles total überlaufen und hektisch. Also waren wir froh, dass wir uns Richtung Grand Canyon gemacht.

Die Fahrt war mit knapp 280 Meilen mit das längste Stück unserer Reise. Nachdem ich aber gerne Autofahre war es kein Problem. Ich habe mich immer in den Windschatten eines großen Trucks gehängt und mit Cruise Control war das ziemlich entspannt. Dadurch habe ich auch umgerechnet einen Verbrauch von 21 L/100Km gehabt.

Am Grand Canyon waren wir im Trailervillage CG, den wir auch schon vorher gebucht hatten. Uns war Full-Hock Up wichtig, also gaben wir dem Trailervillage den Vorzug vor dem Mather CG. Der Mather CG ist noch etwas naturbelassener. Beide CGs haben direkt eine Shuttle-Station am Eingang, sodass wir nachdem Einrichten gleich ans Rim gefahren sind. Gigantischer Ausblick und mit Sonnenuntergang schwer zu beschreiben, was wir in dem Moment gefühlt hatten. Auch unsere Teenager haben den Mund kaum zubekommen. Auf dem Rückweg zum CG haben wir noch im General Store die üblichen Souveniers (T-Shirt, Penny Maker) und frisches Budweiser gekauft. Das Village ist schon ein nettes Örtchen, das irgendwie einen besonderen Flair hat.

Am CG haben wir eine amerikanische Familie kennengelernt, mit den wir dann den Abend am Grill mit netten Gesprächen und viel Spaß verbracht haben. Insgesamt muss ich sagen, dass uns die Freundlichkeit der Amerikaner sehr überrascht hat. 

Am nächsten Tag sind wir dann die 12 Km bis zum Hopi Point gelaufen, was bei der Hitze doch relativ anstrengend war. Aber der Ausblick am Rim hat für vieles entschädigt und wir wussten ja, dass die nächsten Stationen (Kingman und Barstow) zur Erholung da sind.

Die KOA CG in Kingman und Barstow hatten wir ebenfalls vorab reserviert. Waren sehr gepflegte CG. In Kingman war auch noch eine Mini-Golf Anlage dabei, was aber leider bei den Regenfällen, mal wieder, nicht möglich war. In Barstow war es dafür umso trockener und heisser. Der Pool allerdings war erstaunlich kühl. Wir können beide CGs sehr empfehlen, sofern diese nur als Zwischenstationen für längere Distanzen dienen. Liegen beide ziemlich in der Prärie.

Unser nächstes großes Ziel war ja San Diego. Hier hatten wir für unserer Kinder als Überraschung Schwimmen mit Delfinen in Sea World gebucht. Zudem hatten wir den CG Campland on the Bay gebucht, in der Hoffnung, dass dieser CG etwas Besonderes ist. Mit meinen Eltern war ich damals im KOA und der war zwar schön, aber nicht am Meer. Ich war sehr gespannt auf den CG, denn er war mit $ 80/Nacht der teuerste. Er war jeden Dollar wert. Wir hatten eine sehr schöne Site mit Blick aufs Meer. Die Duschen waren sehr sauber und mit 4 Pools genau das richtige für unsere 2 Wasserratten. Der Strand war top gepflegt und das Merr wunderbar warm und sauber. Wir haben uns den Spaß gegönnt und 1 Stunde einen JetSki gemietet, der für 3 Personen geeignet war. Meine Frau wollte eh lieber am Strand liegen, also bin ich mit den 2 Kindern aufs Meer raus. Was soll ich sagen. Die $100 waren bestens investiert. Die Kinder durften dieses Geschoss ebenfalls fahren, was dazu führte, dass ich mehrmals unfreiwillig baden ging. Aber wir hatten richtig Spaß und für die Kinder war es einfach ein Erlebnis.

Der CG hatte einen Shuttle zu Sea World und nachdem wir am nächsten Morgen die einzigsten waren, die zu Sea World wollten, hat uns der Shuttle Fahrer eine private Sightseeing Tour gegeben und uns zum Pacific gefahren. Weltklasse!  

Sea World und das Delfin Schwimmen hatten wir auch von Deutschland aus gebucht und dadurch mussten wir am Eingang auch nicht anstehen. Wir waren mit die Ersten, die durch den Eingang sind und die letzten, die rausgegangen sind.  Da Schwimmen mit den Delfinen hat unsere Kinder zu tränen gerührt, was den horrenden Preis von $215 pro Kind für ca. 30 Minuten auf jeden Fall wett gemacht hat. Das werden sie niemals vergessen. Ansonsten ist Sea World auch schon etwas in die Jahre gekommen und die Orca-Show war vor 20 Jahren viel spektakulärer. nach den Vorkommnissen in der Vergangenheit ist inzwischen kein Trainer mehr mit den Orcas im Wasser. Die Show besteht eigentlich nur aus ein paar Sprüngen und Zuschauer nass machen. Unsere Kinder sind ganz mutig in die Soak Zone und waren nach der Show triefnass. Hehe, ich hatte sie gewarnt.

Nachdem der Park schon um 19 Uhr zugemacht hat, sind wir dann noch zum Seaport Village. Sehr nettes Fleckchen, aber eigentlich nur für Touristen und dementsprechend auch die Preise (4 Kugeln Eis von Ben&Jerrys für stolze $22).

Bevor wir uns am nächsten Tag Richtug Anaheim aufgemacht haben sind wir noch nach Coronado. Die Brücke ist inzwischen abbezahlt und kostet keine Gebühr mehr. War ein kleine Herausforderung am Hotel del Coronado einen Parkplatz zu finden, aber mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke. Kurzer Fussmarsch zum berühmten Hotel. Immer wieder schön, vorallem, wenn man kurz vorher den Film "Manche mögens heiss" gesehen hat.

Der Weg nach Anaheim war relativ eintönig und auch nicht allzu lang. Wir hatten den Anaheim RV Park bereits von Deutschland gebucht gehabt, weil er nur 10 Meilen von Moturis entfernt liegt. Der CG ist nichts besonderes und war auch nicht sondelrich gepflegt. Da wir aber mit Wäsche waschen und Camper reinigen beschäftigt waren, hat es uns auch nichts ausgemacht. Am nächsten Morgen haben wir den Camper abgegeben. Leider waren wir viel zu früh dran, denn um 8.30 waren wir mit der Übergabe fertig und der Shuttle zum Airport kam erst um 11 Uhr. Moturis hat uns ein Taxi gerufen, was uns schon um 9.15 zum Airport gebracht hatte und dies auch für uns bezahlt. Da waren wir baff. Am Flughafen haben wir bei Alamo unseren SUV übernommen. Wir wollten den No1 nicht mit dem Camper fahren. Also mit unserem nagelneuen Dodge zu unserem Hotel an der Marina. Super Hotel mit offener Dachterrasse und Pool und nur 2 Meilen vom venice Beach entfernt. Koffer aufs Zimmer, Badesachen eingepackt uns zu Fuss zum Venice Beach. Leider war Wochenende und ganz LA anscheinend am Strand. Da war die Hölle los, so dass uns gleich wieder die Lust verlassen hat. Also, wieder zum Hotel und ins Auto gesetzt. die Kinder wollten das Hollywood-Schild und den Walk of Fame sehen. Welch Überraschung, auch dort war die Hölle los. Kein Parkplatz bekommen und ewig im Stau gestanden. So sind wir also mit dem Auto durch LA und haben unser eigenes Sightseeing gemacht. Wir sind alle 4 zum dem Schluss gekommen, dass uns LA nicht gefällt und wir gleich am nächsten Tag in der Früh nach Cayucos fahren.

Die Fahrt nach Cayucos war richtig schön. Sobald wir aus dem Einzugsgebiet von LA draussen waren, wurde es ruhiger und die Stecke am Pacific entlang hat einiges zu bieten. Am frühen Nachmittag sind wir in Cayucos im Hotel angekommen. Das Hotel (The Beach Inn) mit Blick aufs Meer ist top gepflegt und nicht ausgebucht. Wir haben ide Besitzer gefragt, wo man denn hier lecker Seafood essen kann und bekamen den Tipp, direkt am Pier ins örtliche Seafood Lokal zu gehen. Und wir haben selten so gut gegessen. Das Ambiente ist zwar eher das eines Fastfood Lokals, aber das Essen war einfach nur lecker. Dann war der tag auch schon wieder vorbei und wir sind bald ins Bett. Am nächsten morgen sind wir gleich Richtung San Francisco gefahren. Kurz nach Cayucos hat unsere Jüngste geschrien, da bläst irgendetwas im Wasser. Also am Strassenrand angehalten und aufs Meer geschaut. Da war eine Schule von Grauwalen mit ihren Jungen und hat in der Bucht gejagt. Wir konnten auf eine langen Steg gehen und unser kostenloses Wale Watching verfolgen. Das war für uns 4 wieder ein unbeschreibliches Ereignis.

Der weitere Weg nach San Francisco war dann doch länger als erwartet und so kamen wir erst am Abend in San Francisco in unserem Airport Hotel an. Ich habe den Wagen noch am gleichen Abend abgegeben, da unser Flug nach New York schon um 8.45 in der Früh ging. Gute Entscheidung. Aufgrund des verlängerten Wochenendes hatten viele Leute ein Auto ausgeliehen und dementsprechend lang war die Schlange am Return Counter.

Am morgen sind wir dann nach New York geflogen, um meine Eltern zu treffen, damit wir meinen Geburtstag feiern können. Was soll ich sagen. Geburtstag in New York zu feiern ist schon ein Erlebnis. Im Hard Rock Cafe am Times Square haben wir meinen 43. gebührend gefeiert. NY ist einfach überwältigend. Aber nach so einer schönen Reise mit soviel Natur war es uns dann nach 3 Tagen doch zuviel und wir wollten eigentlich wieder die Tour zurückfahren.

Wir 4 haben entschieden, eine ähnliche Tour auf jeden Fall wieder zu machen, allerdings würden wir LA auslassen und San Francisco kürzer gestalten. Auch wenn wir durch die Reservierungen im Vorfeld stark an unseren Terminplan gebunden waren, werden wir es wieder so machen. Soviel wie möglich haben wir in Deutschland schon gebucht uns reserviert. Gerade die CG sind zur Hauptreisezeit ausgebucht. Die Etappen von bis zu 280 Meilen waren durchaus machbar und eigentlich nicht sonderlich anstrengend. Mir wurde davon abgeraten, aber da ich sehr gerne Autofahre und dabei entspannen kann, war es kein Problem.

An alle die ihren Urlauib gerade planen, ich wünsche euch viel Spaß und gutes Gelingen. Die Planung und Vorfreude war fast genauso schön, wie der Urlaub selber. Und diese Forum hilft euch bei nahezu allen Fragestellungen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die uns Tipps gegeben haben.

 

Viele Grüße

Thomas und Famile

 

 

Tom

Bernhard
Bild von Bernhard
Offline
Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
Beiträge: 14057
RE: Familientrip Westküste

Hallo Thomas,

für euere 2 Wochen war ein straffes Termin-Management wirlklich notwendig - und ihr habt es ja durch die Vorbuchungen ja auch so festgeklopft.

Wie es aussieht, gab es auch für den Nachwuchs einige Highlights und für den Vater frische Bäder.

Wie war es mit dem Camper-Feeling - noch Zeit dafür gehabt ?

Die (nur) 2 Tage von Los Angeles nach San Francisco waren ja doch wohl etwas anstrengend trotz Van - oder ?

Auf jeden Fall sieht es ja wohl so aus, dass es nicht euer letzter Urlaub in dieser Region gewesen ist.

Danke für deine Rüclmeldung.

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

Tom71
Offline
Beigetreten: 27.09.2013 - 11:18
Beiträge: 9
RE: RE: Familientrip Westküste

Hallo Bernhard,

für uns waren die Aufenthalte an den jeweiligen Orten völlig ausreichend und das Camper-Feeling haben wir in vollen Zügen genossen. Alleinig in Yosemite hätten wir noch 1-2 Tage dranhängen können, weils einfach unbeschreiblich schön ist. Die 2 Tage von LA nach San Francisco waren schon sportlich, da wir ja ausschließlich den No1 gefahren sind. Würden wir im Nachhinein auch anders machen.

Dem nächste USA-Trip hat der Familienrat schon zugestimmt smiley und es wird wohl in naher Zukunft mit der Planung losgehen. Mehr Natur und weniger Städte. 

Viele Grüße

Thomas

Tom

Bernhard
Bild von Bernhard
Offline
Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
Beiträge: 14057
RE: Familientrip Westküste

Hi Tom,

recht so ! yes

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)