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Fazit: 2014 Nördlich des 60. Breitengrades mit Start-Ziel Calgary BC.

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Josef
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Fazit: 2014 Nördlich des 60. Breitengrades mit Start-Ziel Calgary BC.

Hallo WoMo-Freunde, hallo Yukon+Alaska Kenner.

wir planen vom 15. Mai bis 02. Juli 2014 eine WoMo-Reise mit dem Ziel „nördlich des 60. Breitengrades“. Start und Ziel ist jeweils Calgary BC.  Nach reichlicher Überlegung haben wir uns für ein C-Small 19“ RV von Four Seasons mit echtem All incl. entschieden.

Zum Schluss einige Fragen:

1 – Reservekanister. Das Tankvolumen des C-Small 19“ RV beträgt 150l. Ist es sinnvoll einen Reservekanister zu kaufen?

2 - Satellitentelefon. Um für den Notfall gerüstet zu sein, haben wir an die Miete eines Satellitentelefons gedacht. Mietkosten für ca. 55Tage: IsatPhone Pro, Inmarsat, mit 15,--€ Guthaben, incl. Hin-Rückversandt 300,--€. Ist das sinnvoll / notwendig?

3 – Moskitoschutz. Moskitos gehören wohl zu Alaska, wie das Amen zu einer Predigt. Wir möchten uns soweit es geht dagegen schützen. Gegen die Moskitos natürlich. Für den Außenbereich kostet ein Moskito Zelte / Pavillons je nach Größe und Qualität ab 80,--$ aufwärts. Ist so eine Anschaffung (in Calgary) sinnvoll?

4 – Externe Stromversorgung. Wir möchten gerne eine externe Stromversorgung / tragbarer Generator haben. Mieten kostet bei FS 10,50 Can$ pro Tag incl. loc. Tax. Das macht 500,--Can$ für die ganze Mietzeit. Recht happig. Eine gebrauchsabhängige Miete (Stundenbasis) wird nicht angeboten.

 

Mit freundlichem Gruß

Josef

Josef
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RE: Ida-Marie und Josef. Nördlich des 60. Breitengrades mit Star

Mit freundlichem Gruß

Josef

Richard
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Dickes Brett

Hallo Josef,

ich kann mit einzelnen Teilrouten immer wenig anfangen und daher habe ich jetzt mal eine große Route daraus gemacht.

Größere Kartenansicht

Damit sieht man auch besser welche Teilabschnitte man ggf. doppelt fährt.

Mir ist im letzten Teil nicht klar, warum du von Vancouver aus nach Prince Rupert möchtest. Da wäre eine Weiterfahrt über Kamloops nach Jasper doch deutlich kürzer.

Edit by Richard: Route über Kamloops geändert

Viele Grüße

Richard
Scout Womo-Abenteuer.de

Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Von dem was wir für unmöglich halten.

Josef
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Das dicke Brett wird noch abgehobelt.

Hallo Richard,

es ist immer gut, wenn jemand über die Schulter schaut. Die Steckenführung über Prince Georg ist falsch.  Macht etwa - 300km und gibt 1,5 Tage Luft.

Mit freundlichem Gruß

Josef

Jonni
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RE: RE: Ida-Marie und Josef. Nördlich des 60. Breitengrades mit

Hallo Josef,

ich beneide euch, so lange Urlaub! Da habt ihr so richtig Zeit alles in Ruhe angehen zu lassen. Obwohl 250 Tages-km fuer meinen Geschmack schon hart an der Grenze dessen sind, was ich als Erholung betrachte.

Warum habt ihr euch gegen einen Truck Camper entschieden? Der ist das ideale Fahrzeug fuer den Norden. Kraeftige und sparsame Dieselmaschinen, viel Fahrkomfort und mehr Stauraum als ein C19. Denn ihr koennt die Rueckbank mitnutzen, da passt eine Menge hin. Ein weiterer Vorteil ist die groessere Bodenfreiheit, da kann man auch mal abseits der ueblichen Route unterwegs sein. Ihr habt die South Canol Road geplant, die war im vergangenen Jahr nach den Ueberschwemmungen im Fruehjahr gesperrt. Ob sie wieder offen ist, weiss ich nicht. Auch davor war sie stellenweise in keinem guten Zustand, was wiederum fuer einen TC sprechen wuerde, denn der hat 4x4.

Ueberlegt es euch noch mal, vielleicht koennt ihr umbuchen. Ich empfinden auch das grosse Bett im TC als sehr angenehm. Wenn ihr ein bisschen mehr Platz braucht, nehmt einen mit Slide. Die Fahrzeuge sind sehr handlich und fahren sich wie ein PKW. Das Beste an den TC ist, dass man das Geschepper von hinten waehrend der Fahrt nicht hoert.

Zu eueren Fragen:

Einen Reservekanister braucht man nicht, das Tankstellennetzt ist ausreichend. Einfach immer Tanken wenn es moeglich ist. Wir sind ohne Reservekanister bis nach Inuvik gefahren.

Ein Satelietentelefon erachte ich auch nicht fuer notwendig. Im Norden hilft man sich gegenseitig. So abgelegen seit ihr ja nicht unterwegs.

Ein Moskitonetz haben wir noch nie benoetigt. Kauft euch vor Ort Off Deep Woods und sprueht euch damit ein, das genuegt.

Wofuer benoetigt ihr einen Generator? Die Batterien im Camper reichen auch ohne Fahren locker zwei Tage. Die Dinger machen einfach nur Krach.

Dass Geld das, ihr fuer das Telefon und den Generator einsparen koennt, solltet ihr in das Fahrzeug investieren, es lohnt sich.

Falls du noch Fragen hast, her damit.

 

Jonni

 

Viele Grüße

Jonni

Josef
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RE: Ida-Marie und Josef nördlich des 60. Breitengrades mit Start

Hallo Jonni,

danke für Deine Kommentare und Antworten. Es wird beim C19 bleiben. Das Angebot von Four Seasons, für ein C19 RV ab Calgary, ist unschlagbar.

Einen Res. Kanister und ein Moskitopavillion werden wir wohl nicht kaufen.

Der Kauf eines tragbaren Generator hängt von der Ein- Wiederverkaufmöglichkeit ab. Aber eher nicht.

Die Idee ein Sat. Handy mitzunehmen, hat mit einer sehr unangenehmen Erfahrung während eines Urlaub zu tun.

 

Mit freundlichem Gruß

Josef

Jonni
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RE: RE: Ida-Marie und Josef nördlich des 60. Breitengrades mit S

Hallo Josef,

dann hattest du in Down Under wirklich einen Notfall, so was hatten wir zum Glueck noch nicht. Aus der Sicht kann ich deine Vorsicht verstehen.

Whitehorse ist eigentlich das ganze Jahr ueber gut zuerreichen, entweder ueber Vancouver oder Calgary. Das ist sogar meine bevorzgte Variante. Condor meide ich wenn es geht. 

150 km pro Tag sind realistischer, die Durchschittsgeschwindigkeit auf dem Alaska Highway ist teilweise recht niedrig, besonders im Fruehjahr wirst du im Yukon viele Baustellen haben, die Frostschaeden vom Winter muessen ja beseitigt werden. Dieses Jahr waren manche Schlagloecher eher wie Krater, besonders der Abschnitt vor Beaver Creek war in den letzten Jahren ganz schlecht.. Der Klondike Hwy ist meist etwas besser in Schuss. Der Zustand vom ToW ist jedes Jahr anders, der Abzweig nach Eagle hat es aber in sich. Den Denali Hwy bin ich 2x gefahren, war eigentlich ganz OK.

Infos ueber den Strassenzustand finden du hier: http://www.511yukon.ca/  und hier: http://511.alaska.gov

Dafuer wirst du aber das Glueck haben besonders viele Tiere zu sehen. Wir haben dieses Jahr im Mai eine Ueberfuehrung nach Whitehorse gemacht und in den 3 Wochen mehr Tiere gesehen als in fuenf Urlauben davor zusammen genommen.

Fairbanks lohnt sich aus eigentlich nur als Einkaufsstop bei Fred Meyr, ansonsten gibt die Stadt nicht viel her. Wenn du an einer Dredge interessiert bist, schau dir lieber die am Bonanza Creek bei Dawson City an. Dort kann man an einer wirklich interssanten Fuehrung durch das Riesenteil teilnehmen und man erfaerhrt eine Menge ueber das Goldwaschen. Und Abends darf der Besuch bei Diamond Tooth Gerties nicht fehlen.

Ft. Selkirk musst du leider von deiner Liste streichem, das ist seit ein paar Jahren nicht mehr zu erreichen, die Bootsverbindung wurde eingestellt.

Eine lohnenswerte Anschaffung ist die Milepost, dort findest sehr viele hilfreiche Informationen.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

Jonni

 

Viele Grüße

Jonni

Josef
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RE: Ida-Marie und Josef nördlich des 60. Breitengrades mit Start

Hallo Jonni,

entschuldige bitte, dass ich nicht sofort gesehen habe, dass Du gleich mit Deinem ersten Beitrag auf meine Fragen geantwortet hast. Daher von mir zunächst ein herzliches Willkommen hier im Forum. Wenn Du Lust und Laune hast, dann stelle Dich kurz vor (mit Schwerpunkt - bisherige WoMo Erfahrungen). Danke für die hilfreichen Links. Habe ich schon abgespeichert.

Was gibt es zu der Strecke "South Canol Road" zu sagen? Lohnt die Anstrengung diese lange Schotterstraße zu fahren?

 

 

 

Mit freundlichem Gruß

Josef

Jonni
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RE: Ida-Marie und Josef nördlich des 60. Breitengrades mit Start

Hallo Josef,

danke fuer das nette Willkommen. Ein bisschen mehr zu mir erzaehle ich irgendwann spaeter, stecke gerade mitten im Umzug und die Zeit ist knapp. Soviel aber vorweg, seit 2008 verbringe ich jedes Jahr mind. 4 Wochen im Yukon und Alaska, meiner "gefuehlten Heimat".

Die South Canol Road lohnt sich bei gutem Wetter auf alle Faelle, Ich bin sie 2008 gefahren, auf der ganzen Strecke haben wir hoechstens 4 andere Autos gesehen. Erkundige dich aber vor Ort, ob sie befahrbar ist. Letzten Jahr untersagte Fraserway das Befahren.  

In McCarthy war ich noch nicht, nur bis Chittna. Es wurde ja immer vor dem Befahren gewarnt aufgrund der vielen Naegel. Bekannte sind sie aber im vergangenen Jahr gefahren und hatten keine Probleme. Sie haben aber auch einen eigenen Camper, von daher solltest du es dir wegen des fehlenden Versicherungsschutzes ueberlegen.

Ab Dawson City faehrt ein Boot nach Eagle, soweit ich mich erinnere ist das aber recht teuer, ich glaube es kostet so an die $ 200 p.P. Auf dem Weg zur Dredge No. 4 kommst du an einem Kramsladen vorbei, die haben alles was mit Goldsuchen und Bergbau zu tun hat. Als Bergmann ist das fuer dich bestimmt interessant. Kannst du gar nicht verfehlen. Wenn ihr mal Appetit auf was aussergwoehliches habt, geht in Dawson bei Klondike Kate essen. Dort gibt es Bisonwurst, Elch und superleckeren Lachs.

Gruss

Jonni

 

 

 

Viele Grüße

Jonni

Josef
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RE: Ida-Marie und Josef nördlich des 60. Breitengrades mit Start

Hallo Jonni,

schön das Du Dir die Zeit genommen hast, uns bei der Routenplanung unter die Arme zu greifen. Wir sind ja nicht in Eile. Erledige zuerst einmal Deinen Umzug.

Mit freundlichem Gruß

Josef

Shelby
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RE: Ida-Marie und Josef nördlich des 60. Breitengrades mit Start

Hallo Josef

 

Zuerst eine Frage: Ist das euerer 1 Camper Urlaub ?

Möchte doch auch noch ein paar Ergänzungen/Anregungen hier anbringen:

 

Camper/WoMo:

Im 19 ft. müsst ihr oben im Alkoven schlafen; ausser ihr wollt jeden Tag die Essecke ummodeln. Daher wäre sicher ein 22 ft, wenn ihr bei einem MH Modell bleiben möchtet idealer; da habt ihr das Bett fix im hinteren Teil.

Wir bauen seit über 15 Jahren im Yukon auf den TC 10, obwohl er unterdessen ein gefragtes Objekt ist und daher auch bedeutend teurer geworden ist. Die Vorteile des TC 10 überwiegen bei uns und nehmen halt den Preis halt in Kauf.!

Nun, da ihr ja das WoMo schon gebucht habt, ist ja nichts mehr zu machen.

Du willst 3 Fähren nutzen:

Du hast aber sicher auch die Preise schon angeschaut!!

Inside Passage: 19 ft mit 2 Personen ca. $1200.--

Whitier-Valdez: Ca. $300.--

Haines-Skagway ca. $150.--

 

Reservation:

Ist bei deinem Zeitguthaben sicher nicht zwingend notwendig. Ist sicher so, dass vorallem die Inside Passage und Skagway-Haines oft ausgebucht ist. Da kann es natürlich vorkommen, dass du ein Tag warten musst.

Mc Carthy Road:

Diese wird schon immer von den Vermietern verboten; fahren tun die Touris diese Strecke doch oft! Mann muss einfach dann die finanziellen Konsequenzen im Auge behalten.

Nur ein kleiner Hinweis: Wir haben schon miz u/ TC 10 schon mitten auf der Strecke die Fahrt unterbrochen uns sind umgekehrt; das soll was heissen.

Zu den Gravel Roads, Denali Hwy/Campbell Hwy/Dempster/Dalton/ South Canol/Top of the World ist einfach zu sagen, dass sich diesen Strecken nur lohnen, wenn die Pisten trocken sind und das Wetter einigermassen passt! Sonst wird das ganze ein sehr rutschige Angelgenheit.

Dalton ist nur erlaubt bis Coldfoot. Die South Canol war diese Jahr im oberen Teil (Lapie Canyon) durch Ueberschwemmungen gesperrt.

Generell zu den Hwy ist zu sagen, dass diese in unterschiedlichem Zusatnd sein können. (strenge des Winter/ Perma-Frost Schäden werden immer schlimmer)

Ueber Mosktos/Generator hat ja Jonni schon berichtet.

Noch zu deiner Route:

Muss den Edmonton sein? Den Jcefield willst du demnach auslassen? Die Strecke Edmonton Richtung Fort Nelson ist wirklich sehr eintönig!

Was ist mit dem ToW/Dempster, sind diese nicht eingeplant. Wenn Kenai, käme für uns eher Seward in Frage, mit einer lohnenden Fjords Tour in den Kenai NP.

 

Das sind einfach mal meine kurzen Gedanken zu deinem Vorhaben. Falls du mehr wissen willst, (Detail) melde dich wieder.

 

MfG

Shelby