Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Erfahrungswerte erwünscht: WoMo-Reise in die nördl. USA ohne Vorbuchung problemlos machbar?

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Dagmar
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Erfahrungswerte erwünscht: WoMo-Reise in die nördl. USA ohne Vorbuchung problemlos machbar?

Liebe Forumsmitglieder,

darf ich mich kurz vorstellen? Mein Partner und ich sind 67 alt und ziemlich reiseerfahren, auch RV-Reisen in den USA haben wir schon des öfteren gemacht, die letzte liegt allerdings ein knappes Jahrzehnt zurück. 

Nun tragen wir uns mit dem Gedanken, wieder einmal mit dem Camper zu verreisen. Geplant sind ca. 7 Wochen, etwa Mitte August bis Anfang Oktober, in Idaho, Montana und Wyoming. Idaho kennen wir ganz gut, es ist ein absoluter Lieblingsstaat von mir, den Yellowstone haben auch wir schon bereist, aber beide Regionen bisher nur mit einem Wagen (SUV). Der Wunsch ist groß bei uns, endlich wieder einmal ganz ungebunden und spontan unterwegs zu sein, also möglichst ohne Vorbuchungen (mit Ausnahme des Yellowstone, da geht das wohl nicht). 

Ich habe aber gehört, daß sich die Situation im Westen der USA in den letzten 10 Jahren sehr verändert hat  und daß es nicht mehr ratsam bzw. teilweise sogar unmöglich ist, ohne Vorbuchungen zu reisen, selbst nicht mit einem Camper. Zumal unsere Reisezeit, die wir gewählt haben, weil sie wettermäßig ideal ist, noch an der Grenze zur Hochsaison liegen dürfte...

Wir würden in Idaho viele National Forest Campgrounds ansteuern, die sind ja häufig first come first serve. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir das eine oder andere Forumsmitglied, das in den letzten Jahren zu einer ähnlichen Jahreszeit in Idaho, Montana, Oregon oder Wyoming unterwegs war, von seinen Erfahrungen bezüglich der Campgroundbelegung berichten könnte. War es schwierig, auf schönen First come-first serve-Plätzen noch etwas zu bekommen? etwa in der Region Stanley (Idaho)? Insbesondere, wenn man einen Stellplatz direkt am rauschenden Bergbach haben wollte? Und wie schaut es bei so begehrten Zielen wie dem Yellowstone aus? 

Freundliche Grüße

Dagmar

Beate 'road runner'
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RE: Erfahrungswerte erwünscht: WoMo-Reise in die nördl. USA ohne

Hallo Dagmar,

Herzlich willkommen bei uns Abenteurern, schön dass du uns gefunden hast!

mit deinen erwähnten Zielen hast du auch unsere Sehnsuchtstaaten ziemlich getroffen. Wir sind vor wenigen Wochen erst von unserer 11 monatigen Tour mit dem eigenen WoMo durch Ostkanada und den USA zurück gekehrt. Wir waren ab Mitte Juli bis Ende September vornehmlich in Oregon, Idaho, Wyoming und Montana unterwegs. Lediglich die CG im Yellowstone NP haben wir rechtzeitig vorab reserviert. Ich gebe zu, dass wir entlang der gesamten Pazifikküste Probleme hatten küstennah unterzukommen. Manchmal klappte es, manchmal nicht. Wir gehören nicht zu der Fraktion, die auf ganz bestimmte Plätze müssen, meist gefallen uns die absolut ruhigen, naturnahen NF Plätze sowieso am besten und davon gibt es im Nordwesten mehr als genug. Oftmals standen wir direkt an herrlich wilden Flüssen, mit Bäumen für die Hängematten ohne Blick zum Nachbarn. Natürlich gab es auch in Idaho an den Wochenenden durchaus mal Engpässe, da ihr aber nicht mit Kleinkindern reist, darf eine gewisse Beharrlichkeit in der Suche vorausgesetzt werden. Frühes Eintreffen auf dem CG hilft zudem. Ein Blick in unsere Womo-Abenteuer-Map wird euch helfen geeignete CG und Highlights auf der Strecke zu finden.

Ich denke du wirst auch noch andere Meinungen erhalten, ich jedenfalls würde an eurer Stelle im September/Oktober nicht vorab reservieren, Yellowstone mal ausgenommen. 

Wenn du magst kannst du gerne mal in unseren Berichten stöbern. https://5jahreszeiten.wordpress.com/2017/08/12/oregon-idaho-hochwueste-und-payette-river/

 

Liebe Grüße,
Beate

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Dagmar
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RE: Neuen Kommentar schreiben

Hallo Beate,

vielen Dank für die freundliche Begrüßung und die rasche Antwort! Bei der hat mich natürlich ganz besonders gefreut, daß sie perfekt auf meine Anfrage paßt smiley Ich bin wahnsinnig gespannt auf deine Berichte, da du ja offenbar ganz ähnliche Landschaften liebst wie wir, und werde mir heute abend viel Zeit nehmen, um in ihnen zu lesen. Ich wollte aber vorab schon mal diesen kurzen Kommentar loswerden. Du hast mir eine große Last vom Herzen gewälzt - dann kann ich ja Idaho offenbar doch noch ohne Vorbuchungen bereisen - ich freue mich wirklich sehr! smiley

Liebe Grüße 

Dagmar

Beate 'road runner'
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RE: Erfahrungswerte erwünscht: WoMo-Reise in die nördl. USA ohne

Hallo Dagmar,

freut mich, dass ich etwas Mut machen konnte. Damit du die passenden Wochenberichte in unserem Blog schneller findest, klicke bitte in der linken Leiste, direkt unter KATEGORIEN "Reiseberichte chronolgisch" an, die jeweiligen Überschriften geben Aufschluß.

Noch Fragen? Nur her damit. 😁

Liebe Grüße,
Beate

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MichaelAC
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RE: Erfahrungswerte erwünscht: WoMo-Reise in die nördl. USA ohne

Hi Dagmar,

um die Zeit und in dieser Gegend würde ich nur Yellowstone reservieren. Das Problem dort ist, dass man dich - wenn alles voll ist - in der Entrance Station nicht rein lässt, wenn du keine Reservierung vorweisen kannst. So erlebt Mitte Juli 2014 am North Entrance, wir mussten tatsächlich wenden und haben uns dann einen NF-Campground 10 mls vorher genommen. War kein Problem, jede Menge frei. Anschließend sind wir wieder reingefahren, um den Nachmittag im Lamar Valley zu verbringen.
Meine Nachfrage später am Visitor Center ergab, dass dies "jetzt immer so gemacht wird".

Ich würde die Reservierungssituation online verfolgen und - wenn es für euren Zeitraum eng wird - reservieren.

Im Nordwesten ist eine gute Möglichkeit, den privaten Rocky Mountain RV Park in Gardiner zu nehmen. Dort ist meist noch was frei - allerdings muss man für den Tag dann statt mit Natur mit Enge, Duschen, Wäsche und Restaurant planen. 

Viele Grüße, Michael

Scout Womo-Abenteuer.de
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BeateR
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RE: Erfahrungswerte erwünscht: WoMo-Reise in die nördl. USA ohne

Hallo Dagmar,

auch von mit herzlich Willkommen im Forum.

Hast Du schon mal oben in der Abenteuer-Map nachgeschaut? Da sind so viele Campingplätze beschrieben, mit Fotos, mit Preisen etc. Das ist eine sehr gute Planungs-Vorlage.

Beate

 

 

 

Dagmar
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RE: Neuen Kommentar schreiben

Hallo Beate,

dein blog ist ja eine wahre Schatzkiste! Schon bei flüchtigem Reinschauen sehe ich, daß ihr unendlich viele locations angefahren habt, die auch auf meiner Wunschliste stehen. So z.B. die Painted Hills in Oregon (ich erwähne sie, weil dein blog sich rein zufällig an dieser Stelle öffnete). Danke übrigens für den Hinweis, wie ich die einzelnen Reiseberichte leichter finden kann. 

 

Hi Michael,

auch dir vielen Dank für deine ermutigenden Worte! Die Reservierungssituation online zu verfolgen und erst dann zu buchen, wenn es eng wird, ist eine gute Idee, so werde ich es machen. 

Gardiner kennen wir; klar würde man lieber im Park übernachten, aber als Notfalllösung wäre es okay. Wir sind ja ohnehin meist nur zum Schlafen auf dem Platz, ansonsten immer unterwegs, um zu wandern oder etwas anzuschauen. 

 

Hallo BeateR,

ich setze mal das R dazu, damit du weißt, daß du gemeint bist wink Vielen Dank für die Willkommensgrüße smiley 

Die Map habe ich mir zwar noch nicht angeschaut,  werde sie aber spätestens in ein paar Tagen gründlich durchstudieren, das versteht sich von selbst. 

Jetzt brauche ich nur etwas Zeit, um mich intensiv mit Beates blog (gemeint ist jetzt die andere Beate) sowie weiteren Reiseberichten und natürlich dieser nützlichen Abenteuer-map beschäftigen zu können. 

 

 

Super, wie nett man in diesem Forum aufgenommen wird und was das Forum alles an Hilfe bietet. Ich bin sehr froh, daß ich euch entdeckt habe smiley

Liebe Grüße

Dagmar

Dagmar
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RE: Neuen Kommentar schreiben

Kaum habe ich dieses schöne Forum entdeckt und begonnen, eine tolle Womo-Reiseroute zu entwerfen, als mich der wahnwitzige Wunsch überkam, die gesamte Reise mit SUV zu machen und an einigen wenigen Orten, wo es nicht anders geht, sogar zu zelten! Angesichts unseres Alters wirklich verrückt, wie komme ich überhaupt auf so etwas...

Zum Beispiel würde ich gerne das Dinosaur National Monument einbauen, da waren wir nämlich noch nicht und ich stelle es mir besonders schön vor und auch besonders einsam. Außerdem soll es dort einen der schönsten Campgrounds des ganzen Southwest geben. den Echo Park Campground, ABER - den kann man nur mit einem SUV erreichen, nicht mit Camper!

Auch in Idaho gibt es den einen oder anderen äußerst reizvollen Platz, den man nur mit einem SUV anfahren kann. Ich stehe jetzt wieder vor demselben Problem wie schon bei unseren früheren USA-Ferien: Einen Teil der Strecke würden wir gern mit dem Camper zurücklegen, andere Teile jedoch mit SUV. Wir hatten deswegen sogar schon mal die Gesamtreisezeit gesplittet, aber das ist letztlich auch keine Lösung, man ist dann sehr festgelegt und muß mitten in der Reise an einen Ausgangspunkt zurück und das Fahrzeug wechseln.

Kennt ihr diese Problematik, und falls ja, wie entscheidet ihr euch? (Dumme Frage, in diesem Forum fahren ja vermutlich alle mit einem RV herum.) Naja, das nur als kurze Erklärung, warum es bei mir erst mal nicht weitergeht mit der Planung. Ich kämpfe mit mir und kann mich einfach nicht entscheiden, ob Camper oder SUV...

 

Hallo Beate,

ich habe deinen blog verschlungen, eine wundervolle Reise mit vielen Anregungen! Manche eurer Campgrounds kannte ich sogar schon, die meisten aber noch nicht.

 

LG

Dagmar

Beate 'road runner'
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RE: Erfahrungswerte erwünscht: WoMo-Reise in die nördl. USA ohne

Hallo Dagmar,

oh, ich kann dein Dilemma schon gut nachvollziehen. Auch mir wird immer klarer, dass es für ein nicht geländegängiges WoMo Grenzen gibt, nicht aber für deren Insassen.

Es gibt doch mittlereile auch diese oder ähnliche Fahrzeuge in der Vermietung, was haltet ihr denn davon:

https://www.trans-canada-touristik.de/kanada_wohnmobil/fraserway/kanada_wohnmobil_fraserway_10_fuss_truck_camper_v1.php

Da werdet ihr sicher noch den ein oder anderen Tipp hier erhalten. Selbst Gespanne, wie Jeep Wrangler mit kleinen Wohnwagen befinden sich mittlerweile in der Vermietung für den US Markt.

Im Oktober kommt ihr natürlich durch die Höhenlagen mit dem Zelt schnell an gewisse Kältegrenzen, vor allem in Montana/Wyoming. Würde allerdings immer ein WoMo einer Motel Übernachtung vorziehen.

Ansonsten gibt es einige hier im Forum, die zwischen Zelturlaub und Wohnmobil immer wieder hin und her balancieren. 

Dennoch, würde ich für den langen Reisezeitraum nicht auf Motels und gelegentliche Zeltübernachtungen ausweichen wollen.

Liebe Grüße,
Beate

Der Weg ist das Ziel

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Dagmar
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RE: Neuen Kommentar schreiben

Hallo Beate,

es tut gut zu wissen, daß auch andere vor dem gleichen Dilemma stehen smiley

Vielen Dank für deinen link. Das kleinste Modell mit 19 ft. Länge würde uns gefallen, aber wenn wir bei El Monte deren kleinstes Modell buchten -das war, glaube ich, der C22-, bekamen wir jedesmal das nächstgrößere Modell, also den C25. Ich glaube, den C22 hatten sie gar nicht, er war jedenfalls nie verfügbar. Hoffentlich ist das bei Fraserway nicht auch der Fall.

Im übrigen hast du recht: die Vernunft spricht bei unserem langen Reisezeitraum eher für einen Camper.

Ich wünsche dir eine gute Nacht!

Dagmar

baesch
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RE: Erfahrungswerte erwünscht: WoMo-Reise in die nördl. USA ohne

Hallo Dagmar

Den TruckCamper V1 kann ich sehr empfehlen. Wir waren 5 Wochen damit durch Alaska unterwegs. Wir - zu viert - mit dem TruckCamper V2 und die Schwiegereltern zu zweit mit dem TruckCamper V1. Der 19' ist - soviel ich weiss - keine 4WD Fahrzeug mehr.

Wir waren der Meinung, dass der Platz völlig ausreichend ist und du eine super Kombination zw. 4WD Fahrzeug und WOMO hast.

Lieber Gruss

Lukas