Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Weiterer Erfahrungsbericht: 6 Wochen Elternzeit! Komplette Westküste. Was hat sich bewährt?

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BroncoBuster
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Weiterer Erfahrungsbericht: 6 Wochen Elternzeit! Komplette Westküste. Was hat sich bewährt?

Hallo zusammen,

wir sind ja nun schon eine Weile wieder zurück von unserer grossen Reise. Zeit, endlich mal unsere Erfahrungen über das Reisen mit Baby weiter zu geben.

Unsere Kleine war zu Beginn der Reise 9,5 Monate alt und als wir wieder zurück waren ca. 11 Monate.

Wir waren von 05. September bis 21. Oktober 2018 genau 6 Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs, sind in Seattle gestartet und von Las Vegas wieder zurück geflogen. Unsere Planung/Route seht ihr hier. Die Reise stand unter dem Motto, die komplette Westküste der USA zu erkunden, wobei wir den Abschnitt zwischen San Francisco und Los Angeles bereits 2015 bereist haben. Daher haben wir uns dieses mal in Kalifornien eher aufs Landesinnere konzentriert (Lake Tahoe, Yosemite NP, Sequoia/Kings Canyon NP, Joshua Tree NP und bis hinunter zum Anza Borrego Desert SP). In Washington haben wir ebenfalls an der Küste mit dem Olympic NP begonnen und sind dann ins Landesinnere gefahren zum Mount Rainier NP und Mt. St. Helens NVM, um anschließend die komplette Oregonküste bis zu den Küstenmammutbäumen in Nordkalifornien abzufahren. Ab dort ging es dann endgültig ins Landesinnere über Crater Lake NP und Lassen Volcanic NP zum Lake Tahoe.

Unser Wohnmobil war ein 27 ft Coachmen Leprechaun 260QB von Road Bear mit Kitchen Slideout. Ursprünglich wollten wir ein kleineres RV mieten, das allerdings in dem anvisierten Zeitraum nicht mehr verfügbar war, worüber wir im Nachhinein jedoch sehr froh waren, da sich das Leprechaun 260QB als absolut ideal für eine Reise mit Kind herausgestellt hat.

Flug

Wir hatten unsere Direktflüge bei Condor in der Premium Economy Class gebucht. Nur dort gibt es in der vordersten mittleren Reihe die Möglichkeit, ein Babybett einzuhängen. Obwohl unsere Kleine laut den Vorgaben von Condor eigentlich schon zu alt und schwer dafür war, haben wir auf beiden Flügen von den Stewardessen problemlos besagtes Babybett bekommen! Unsere Maus hat darin sehr gut geschlafen und wir hatten auch mal die Hände bzw. den Schoss frei und konnten in Ruhe was essen oder ein paar Minuten die Augen zu machen.

Vor Start und Landung haben wir ihr Nasentropfen gegeben und währenddessen etwas zu trinken. Hat super gut funktioniert. Überhaupt sind die Flüge besser gelaufen als erwartet. Trotzdem ist man als Eltern einfach immer etwas angespannt und froh, wenn man gelandet ist!

Für gut befunden haben wir auch den Gehörschutz (Banz Baby Gehörschutz) den wir Annika extra für die Flüge gekauft haben. Wir selbst sind auch stolze Besitzer von zwei Bose QuietComfort, die wir auf Flügen nicht mehr missen wollen. Und da Babys Gehör ja bekannterweise noch empfindlicher als das von Erwachsenen ist, wollten wir ihr keine 11 Stunden lang dröhnende Fluggeräusche zumuten. Später hat sich noch herausgestellt, dass der Gehörschutz während der Fahrt im Wohnmobil auch von grossem Nutzen ist (das dröhnt mindestens genauso laut wie im Flugzeug) und in Las Vegas haben wir Annika die Kopfhörer auch aufgesetzt. Erst wenn man mal mit Kind dort unterwegs ist, merkt man, dass man dort wirklich überall dauerbeschallt wird!

Die Sicherheitskontrolle war sowohl in Frankfurt als auch in Las Vegas kein Problem. In Frankfurt wurden wir aus der Warteschlange rausgewunken und zum FirstClass Schalter vorgelassen. Die Kontrolle war genau aber schnell, das Sicherheitspersonal sehr freundlich und zuvorkommend.

In Las Vegas hatten wir etwas Pech. Denn da wurden wir zu einem extra Schalter für Personal, Familien und Behinderte geschickt. Leider war diese Schlange viel länger als bei der „normalen“ Sicherheitskontrolle und wir mussten eine Ewigkeit warten. Das Sicherheitspersonal war auch hier SEHR genau aber trotzdem freundlich.

Gepäck

An Gepäck hatten wir 4 Koffer (2x 32kg, 1x 10 kg inkludiert und 1x 23kg gegen Aufpreis), eine Sperrgepäcktasche von Deuter für die Kraxe, einen US-Kindersitz und unseren Reisebuggy dabei. Inkludiert in unseren Premium Economy Flügen waren die beiden 32kg-Koffer sowie für Annika ein 10kg-Koffer und 2 Sperrgepäckstücke (z.B. Kinderwagen, Kindersitz, Babytrage, Babybett). Offiziell hatten wir nur die Transporttasche für die Deuter-Kraxe als Sperrgepäck, der Kinderwagen hatte zusammengeklappt eigentlich Handgepäckmaße, weshalb wir ihn bis in die Kabine mitgenommen haben. Dort angekommen, passte der Wagen allerdings leider doch nicht in die Handgepäckfächer, sodass wir ihn doch noch aufgeben mussten. War aber auch kein Problem, die Stewardessen haben ihn einfach mit einem Anhänger versehen und wieder abholen lassen. Den Kindersitz wollten wir eigentlich auf gut Glück auch mit in die Kabine nehmen, da er explizit auch für Flugzeuge zugelassen ist. Wir hofften, dass der Flug nicht ausgebucht ist und wir einen freien Sitz damit belegen dürfen. War aber leider ausgebucht, so mussten wir auch den Kindersitz aufgeben und hatten schlussendlich 3 Sperrgepäckstücke. War aber trotzdem alles kein Problem, auch zurück nicht, es wurden keine Fragen gestellt bezüglich des Sperrgepäcks. Wir waren angenehm überrascht!

In der Sperrgepäcktasche hatte Dank einer Erweiterungsmöglichkeit nicht nur die Kraxe Platz sondern auch noch der Hochstuhl Antilop von IKEA, das Deryan Popup Zelt, reichlich Windeln und Feuchttücher etc. zum Ausstopfen. Gerade auf dem Rückflug war die Tasche wirklich bis zum Bersten vollgestopft und unheimlich schwer, sodass wir echt Bammel hatten, dass die Tasche so nicht akzeptiert werden würde. War aber zum Glück unbegründet, den Inhalt hat echt überhaupt niemand interessiert. Da hat man mit Kind echt einen großen Bonus.

Das Handgepäck bestand aus 2 Rucksäcken und einer Wickeltasche für Annika. Hier haben wir auch lange überlegt was sinnvoll wäre. Durch Zufall sind wir auf den Reisenthel Allrounder in der Grösse M gestossen, der sich als sehr praktisch herausgestellt hat. Dadurch dass die Tasche wie eine „Doktortasche“ aufgemacht ist, hat man immer sofort den Überblick und sieht gleich das, was man braucht. Im Flugzeug echt Gold wert. Mit einem Set Kinderwagenhaken aus dem Drogeriemarkt konnte man die Tasche sehr gut am Buggy befestigen. Deshalb hatten wir sie auch in Seattle und Las Vegas dabei. Wenn man von morgens bis abends mit Kind unterwegs ist, packt man ja immer den halben Hausrat ein.

Apropos Einpacken, auf beiden Flügen haben wir einfach ganz frech alles für die Kleine eingepackt, was wir dachten, das wir brauchen. Egal ob warmes Wasser, Gläschen, Milchpulver... und es war überhaupt kein Problem! Wir mussten zwar alles aus der Tasche herausnehmen aber es wurde nichts einbehalten oder beanstandet. Auch hier lohnt es sich, einfach mal etwas „dreist“ zu sein angel .

Kindersitz

Als Kindersitz hatten wir uns gemeinsam mit einer anderen jungen Familie hier aus dem Forum einen Evenflo - Tribute 5 DLX bei Walmart gekauft. Bzw. gekauft haben den netterweise bereits die anderen WoMo-Abenteurer im Juni und ihn dann auch einfach kostenlos mit nach Deutschland genommen. Hier wurde er uns dann zugeschickt und ebenfalls wieder kostenlos von Condor in die USA und wieder zurück geflogen. So hätten wir ihn direkt bei der Fahrt ins Hotel verwenden können, da wir uns allerdings für ein Flughafenhotel (Crowne Plaza Seattle - seeeehr empfehlenswert!!!) entschieden hatten, war der Sitz für die kurze Strecke gar nicht notwendig.

Für das Wohnmobil war der Sitz echt wie geschaffen! Wenn man in der Dinette das Rückenpolster der Sitzbank in Richtung Fahrerkabine entfernte, passte der Sitz perfekt zwischen die Holzrückenlehne und den aufgebauten Tisch, sodass es völlig ausreichte, den Kindersitz lediglich mit dem Beckengurt festzuzurren. Der war damit echt Bombenfest und Annika konnte so wunderbar und sicher gegen Fahrtrichtung sitzen, aus dem Fenster schauen und trotz Lärm während der Fahrt auch gut schlafen. Wir haben ihr vor der Fahrt immer ihren Lärmschutz-Kopfhörer aufgesetzt, den sie dann auch die meiste Zeit auf behalten hat.

Den Kindersitz haben wir auch während der ganzen Reise nicht wieder abmontiert, das fehlende Rückenpolster hat nämlich gar nicht gestört, da direkt vor dem freien Platz auf der vorderen Sitzbank ja die Lehne des Beifahrersitz war, an der man sich dann stattdessen hat anlehnen können. Also alles bestens und trotzdem komfortabel. Das Rückenpolster an sich haben wir dann auch einfach noch im Alkoven untergebracht, da dort wie gesagt jede Menge Platz ist. Standen wir mal etwas länger mit dem Wohnmobil (v.a. über Nacht), haben wir das Polster als Abtrennung auch immer aufrecht in die Lücke zur Fahrerkabine geklemmt. Dafür hatte das genau die richtigen Maße, sodass Annika und nicht in den kalten und dreckigeren Fahrerraum krabbeln konnte.

Transportmittel

Wir hatten für die Reise einen (gebrauchten, bei ebay erstandenen) Reisebuggy von Recaro Modell Easylife (sehr zu empfehlen!), unsere Ergobaby-Trage und eine Kraxe von Deuter dabei. Alles kam gleichermassen zum Einsatz.

Der Buggy natürlich am Flughafen und in den Städten, aber auch einige Wanderwege waren mit dem Buggy gut befahrbar! Die Trage bei leichten Wanderwegen, Strandspaziergängen etc. und die Kraxe bei schwierigeren Wanderwegen. Wir hätten auf nichts verzichten wollen und waren froh dass wir alles dabei hatten.

Schlafen im WoMo

Wir haben uns, wie so viele hier im Forum, für das Deryan Pop Up Reisezelt entschieden und waren damit sehr zufrieden. Das Zelt wurde oben im Alkoven aufgebaut. Trotzdem war noch jede Menge Platz für andere Dinge wie den Hochstuhl (Antilop von IKEA), Spielzeug etc.. In der Nacht und beim Fahren wurde das Sicherheitsnetz angebracht, das jetzt wohl zumindest bei jedem Coachmen zum Standard gehört.

Ausserdem haben wir den Vorhang beim Schlafen zugezogen, so konnte unsere Kleine dort ungestört dösen und wir trotzdem noch im Wohnmobil rumwurschteln. Da es nachts oft sehr kalt war, haben wir noch eine Decke über die hintere Seite des Zeltes gehängt damit die Wärme sich aus dem Zelt nicht ganz so schnell verflüchtigen kann. Trotzdem haben wir Annika natürlich immer gut eingepackt (Body, langer Schlafanzug, Socken und zwei Schlafsäcke übereinander) und nachts auch meistens die Heizung etwas laufen lassen, damit das Wohnmobil nicht ganz auskühlt. Den Vorhang haben wir dazu, wenn wir ins Bett gegangen sind und die Lichter ausgemacht haben, wieder ein Stück auf gemacht, damit die warme Luft auch in den Alkoven strömen konnte.

Was wir außerdem gemacht haben, damit Annika noch ungestörter schlafen konnte: wir haben mit Alufolie und Duct-Tape das Dachfenster im Alkoven abgeklebt. Das Frontfenster war eh immer mit der Gardine verdunkelt und die zusätzliche Decke über Annikas Zelt hat noch mehr Licht von ihr abgehalten. So hat sie meistens bis 7 Uhr morgens durchgeschlafen, auch wenn es da draußen schon relativ hell war.

Alles in allem hat das wunderbar funktioniert, Annika hat in Summe wirklich gut geschlafen und war morgens, als wir sie aus ihren Schichten ausgepackt haben, auch immer schön warmgebrütet blush .

Alltag im WoMo

Wir haben uns vorab überlegt wie man den Tagesablauf mit Kind im Wohnmobil einfacher und schneller gestalten kann. Deshalb wurde z.B. ein Fach in der Küche für Babys Dinge wie Milchpulver, Breipulver, Thermoskanne mit Warmwasser usw. reserviert damit alles an einem Platz ist und die Zubereitung schneller geht.

Ausserdem haben wir einen kleinen Reisewasserkocher von daheim mitgenommen, den man sowohl mit 230V, als auch 110V betreiben kann. Einen Steckdosenadapter für USA natürlich vorausgesetzt, aber den hat man ja ohnehin dabei.

Da wir ja schon zwei Wohnmobilreisen unternommen haben, wussten wir ja um die Gegebenheiten im WoMo. Damit Baby’s Klamotten in den oberen Staufächern nicht „herumfahren“ hatten wir von IKEA die Skubb Aufbewahrungsboxen dabei. Da hinein kamen dann ihre Kleidung (zusammengerollt), Windeln, Feuchttücher, Pflegeprodukte, Reiseapotheke etc.. So hatten man immer alles mit einem Handgriff parat.

Zum Baden hatten wir ein aufblasbares Mini-Schwimmbecken dabei, das wir bei Bedarf in die Duschkabine gestellt haben. Bei Nichtbedarf hatte es noch Platz im Alkoven. Auch hier konnte speziell das Leprechaun Modell 260QB seine Stärken ausspielen, da dieses im hinteren Schlafzimmer eine verhältnismäßig große separate Dusche besitzt, in der wir Annika sehr gut (wenn auch unter lautem Gebrüll) baden konnten.

Auf dem Bett direkt daneben konnten wir sie auch wunderbar umziehen, wickeln und nach dem Baden direkt trocken rubbeln und eincremen. Auch hier waren wir froh, nicht erst noch das Slideout ausfahren zu müssen, um das Bett richtig nutzen zu können. Stattdessen konnten wir dank Kitchen Slideout den Wohnbereich um Einiges erweitern, was uns viel mehr gebracht hat, als ein Slideout im Schlafbereich. So hat z.B. der Hochstuhl 1A an den Tisch gepasst und man konnte trotzdem noch drum herum laufen. Auch zum Spielen und Krabbeln war so viiiel mehr Platz. Auch die Küchenaufteilung mit dem kleinen Tresen in der Mitte hat uns sehr gut gefallen, der zusätzliche Gasbackofen war dann noch das i-Tüpfelchen, denn auch den hat das Model mit Bett-Slideout nicht. Darin haben wir uns ab und zu eine frische Walmart-Pizza aus dem Kühlregal als schnelles Abendessen aufgebacken, die wirklich immer sehr lecker waren.

Windeln

Zuerst landeten die Windeln von der Walmart Eigenmarke „Parent‘s Choice“ in unserem Einkaufswagen. Diese stehen den deutschen Windeln in nichts nach, sind unparfümiert und von den Grössen fallen sie ebenfalls so wie die deutschen aus. Wir würden uns durchaus wieder dafür entscheiden.

Als wir dann an der Oregon-Küste angekommen mal in einem „Fred Meyer“-Supermarkt einkaufen waren, haben wir dort ebenfalls von der Eigenmarke „Kroger“ eine Packung Windeln mitgenommen. Und siehe da, diese waren sogar noch besser und saugfähiger! Also haben wir uns beim nächsten Einkauf damit eingedeckt, damit es für die gesamte Reise reicht. Denn „Fred Meyer“ gibt es leider nur in Washington, Oregon, Idaho und Alaska.

Essen

Wir hatten Milchpulver und Breipulver in rauen Mengen von daheim dabei, da wollten wir nicht experimentieren. Ansonsten hat unsere Maus schon viel bei uns mitgegessen. Gekauft wurde Früchtebrei und Gläschen-Menüs von BeechNut, Parent‘s Choice und Gerber.

Wir hatten vorab im Internet schon viel recherchiert was es bei Walmart und Co. alles zu kaufen gibt. Aber die Auswahl war von Supermarkt zu Supermarkt recht unterschiedlich und leider meist recht bescheiden... wir waren froh, uns vorab schon informiert zu haben, so hatten wir immer eine Alternative parat und mussten uns nicht lange umschauen und in Zutatenlisten einlesen o.ä.. Ein Einkauf (besonders der erste) dauert auch so schon lange genug.

Für die Zubereitung von Milchfläschchen und zum Trinken haben wir auf Babywasser zurückgegriffen das es auch in jedem Supermarkt galonenweise zu kaufen gibt. Für uns selbst haben wir normales Quellwasser in Galonen gekauft, das wir Annika vermutlich genauso guten Gewissens hätten geben können. Das Babywasser war preislich jedoch auch nicht teurer.

 

Fazit

Wir haben die Reise definitiv nicht bereut, im Gegenteil, wir können es nur empfehlen und würden es immer wieder genau so machen. Man kann die Elternzeit als Familie nicht intensiver nutzen. Unserer Meinung nach „lohnt“ sich der ganze Planungsaufwand aber nur, wenn man wirklich 6 Wochen (oder mehr!?) unterwegs ist. Das Gefühl eines USA-Wohnmobilurlaubs hat sich mit Kind (bei uns) erst nach ca. 2 Wochen eingestellt. Wie froh waren wir da, noch 4 Wochen vor uns zu haben! Auch der Zeitpunkt war genau der richtige, da Annika mit ihren 10 Monaten noch nicht so einen ausgeprägten Bewegungsdrang hatte, als dass ihr der Platz im Wohnmobil nicht ausgereicht hätte. Jetzt, da sie schon fleissig läuft, wäre das vermutlich etwas anders.

Wir hoffen, wir konnten als eine der vielen „Elternzeitlern“ hier euch noch ein kleines bisschen Neues berichten und dass euch das Lesen unseres Erfahrungsberichts gefallen hat. Über Rückmeldungen freuen wir uns natürlich und beantworten euch auch gern etwaige Fragen. Bis dahin, allzeit gute Fahrt und immer dran denken: Click it or Ticket! wink

kaffee_kanne
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RE: Weiterer Erfahrungsbericht: 6 Wochen Elternzeit! Komplette W

Hallo ihr 3,

vielen lieben Dank für euren Reisebericht zu euren Erfahrungen mit Kleinkind.

Bei uns geht es in gut 3 Wochen mit 2 Kleinkindern los, daher habe ich mich sehr über eure Ideen und Anregungen gefreut. Super das ihr so viele Bilder dazu gepostet habt.

Viele Grüße
Claudia

niggl
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RE: Weiterer Erfahrungsbericht: 6 Wochen Elternzeit! Komplette W

Hallo,

 

ja, eine ähnliche Reise steht uns auch bald bevor (2 x 11 monatige Kids, Abflug Anfang April, 7 Wochen Südwesten).

Danke für eure Tipps und Tricks wink

 

Grüße,

Niggl

BroncoBuster
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Zuletzt online: vor 1 Monat 2 Tage
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RE: Weiterer Erfahrungsbericht: 6 Wochen Elternzeit! Komplette W

Hallo zusammen!

Freut uns, wenn wir euch ein wenig neuen Input liefern konnten. Dann wünschen wir euch allen eine gute Reise und genießt die Zeit! Auch wenn sich 6 oder 7 Wochen lang anhören, sie gehen wahnsinnig schnell rum! sad

Viele Grüße,

die BroncoBuster.

Leamon
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RE: Weiterer Erfahrungsbericht: 6 Wochen Elternzeit! Komplette W

Hallo Nadine und Matthias, 

vielen herzlichen Dank euch beiden für die super Zusammenfassung über eure WoMo Tour mit eurer Tochter in der Elternzeit. Wir fahren mit unserer Tochte in diesem Herbst 5 Wochen durch den tiefen Süden und die kleine wird dann ähnlich alt sein wie eure Annika. Ganze 6 Wochen sind es für uns leider nicht geworden, aber dann bleiben nach 2 Wochen ja immer noch 3 übrigwink  Wir werden ganz sicher von euren Erfahrungen profitieren können! 2015 waren wir übrigens ebenfalls im Südwesten und 2016 von Denver in den Rockys und im Yellowstone smileylaugh

Wir haben für den Herbst auch bei Road Bear ein 25 f Modell gebucht und werden nach eurem positiven Bericht anfragen, ob wir ein Modell mit Slide Out im Wohnbereich bekommen können. Bei den kinderfreundlichen Amerikanern müsste der vergrößerte Krabbelplatz als Argument doch bestimmt ziehen...Vielen Dank auch für den Hinweis bzgl. des Sicherheitsnetzes.

Für welches Modell vom Deryan-Zelt (Größe?) habt ihr euch entschieden?

Wir sind für unserer Reise auch noch auf der Suche nach einem Kindersitz und würden diesen ebenfalls gerne schon von Deutschland aus mitnehmen. Verkauft (oder verleiht) ihr euren Kindersitz zufällig? :)

viele Grüße, 

Lea und Simon

 

BroncoBuster
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Zuletzt online: vor 1 Monat 2 Tage
Beigetreten: 27.09.2017 - 20:46
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RE: Weiterer Erfahrungsbericht: 6 Wochen Elternzeit! Komplette W

Hallo Lea und Simon!

Schön, dass ihr euch auch ein Herz gefasst habt und mit Emmi die große weite Welt bereisen wollt. Das werdet auch ihr sicher nicht bereuen. smiley

Und lustig, dass auch ihr in 2015/2016 in genau den gleichen Gegenden unterwegs wart wie wir. Eure Rocky Mountain-Tour habt ihr nur eine Woche vor uns gestartet und seid bis auf wenige Ausnahmen auch die exakt gleiche Route gefahren wie wir. Wir waren lediglich noch im Monument Valley und Mesa Verde, ansonsten quasi deckungsgleich laugh . Da wären wir uns ja fast begegnet. Nadine hat damals auch euren Reisebericht ausführlich studiert, sie sagte gestern gleich „das sind doch die, bei denen im City Markt in Moab eingebrochen wurde!“ blush . Euretwegen haben wir letztes Jahr immer all unsere Wertsachen bei Einkäufen mitgenommen angel . Also Danke fürs Opfern wink .

Nun zu euren Fragen: Da ihr ja die Road Bear Kategorie C25-27 gebucht habt, wäre unser Modell mit Kitchen-Slideout prinzipiell möglich. Wir haben letztes Jahr beim Vorab-Checkin auf der Road Bear-Seite als Anmerkung reingeschrieben, dass wir gern ein solches Modell hätten und auch möglichst schon eine frühe Übernahme und 8 Uhr durchführen würden. Letzteres geht ja nur, wenn das Fahrzeug, das für euch vorgesehen ist, am Vortag schon auf dem Hof steht. Man muss außerdem ein paar Tage vor Übernahme bei der Vermietstation anrufen und das auch nochmal bestätigen. Wir haben bereits ne Woche vorher angerufen und zur Sicherheit auch nochmal 3-4 Tage vor Übernahme. Wir hatten den Eindruck, dass die immer von beiden WoMo-Ausprägungen genügend „auf Lager“ haben, dass es möglich sein sollte, auch euch eines mit Kitchen-Slideout zuzuweisen. Ihr müsst halt unbedingt rechtzeitig vorher anrufen.

Das Deryan-Travel Cot gibt es in verschiedenen Größen? Habe gerade nochmal bei amazon geschaut und konnte nichts dazu finden. Wir haben die Standardgröße, nehmen wir mal an. Braucht ihr genaue Maße?

Bzgl. Kindersitz müssen wir euch leider enttäuschen, den haben wir längst weiterverkauft, da wir sooo schnell nicht wieder in die USA fliegen werden. Wir haben vor, das noch einmal zu machen, bevor Annika in die Schule kommt, aber bis dahin wäre sie eh viel zu groß für den Sitz. Aber ihr könntet euch doch mal in der Kindersitzbörse hier umschauen und fragen, ob nicht jemand bereit wäre, den Sitz einfach mit nach Deutschland zurück zu nehmen. Kostet ja keinen Aufpreis, da sind die Fluglinien wie gesagt sehr kulant (Lufthansa und Condor auf jeden Fall). Der Sitz an sich kostet ja nicht die Welt und wir können ihn wirklich sehr empfehlen. Passte perfekt und könnte später sogar per Tether Anker front facing verwendet werden.

Viele Grüße auch,

Nadine und Matthias.

SouLySoRc
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RE: Weiterer Erfahrungsbericht: 6 Wochen Elternzeit! Komplette W

Hallo Nadine und Matthias,

 

wir werden im September bis Oktober auch einen Monat ELternzeit in den USA verbringen. Da wir den südlichen Teil und Binnenland (San Diego, LAX, Anza Borrego) bereits gut kennen durch unsere Tour letztes Jahr, steht noch der Hwy1/Yosemite und wir wollen was östlicher bis Arches NP gelangen. Vielen Dank für Eure zahlreichen Informationen, da werden wir sicherlich einiges rausnehmen. Unsere kleine Maus ist von Dezember, wird also 9 Monate alt sein. Wir haben ein WoMo von El Monte gebucht, 22". Meint ihr, ein SlideOut kann man zubuchen oder höflich anfragen? Habt ihr es von Anfang an mitgebucht? Ich kann mich nicht erinnern, dass es eine solche Option gab bei der Buchung daher meine Frage.

Habt ihr den Hochstuhl von Ikea mitgenommen oder euch schicken lassen?

Hattet ihr beim im Alkoven liegen lassen keine Bedenken? Mir stellt sich die Frage, ob sie nicht loskrabbelt und eine Sturzgefahr besteht. Wir haben das gleiche Bett, d.h. mir ist klar, dass man es schließen kann, und sie gewissermaßen "gefangen" ist, aber je nach Krabbellaune besteht doch eine gewisse Gefahr? der ist das Bett tatsächlich so konstruiert, dass da nichts passieren kann?

 


Danke für Euern Bericht nochmal,

 

liebe Grüße


Marco, Janina und Maja

BroncoBuster
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RE: Weiterer Erfahrungsbericht: 6 Wochen Elternzeit! Komplette W

Hallo ihr drei!

Da wartet dieses Jahr natürlich der Klassiker aller Routen mit einigen Highlights auf euch! Yosemite müsst ihr unbedingt vorbuchen, je nachdem, wann ihr geht, bereits am 15. April um Punkt 16 Uhr. Aber ich denke, das wisst ihr bereits...

Zu euren Fragen: wie genau es bei El Monte aussieht, wissen wir leider nicht, da wir bisher immer ein Road Bear RV hatten. Dort gibt es Slide-Outs allerdings erst ab 25 Fuß, dann jedoch mit Sicherheit. Wobei wie gesagt nicht sicher ist, ob Bed oder Kitchen Slide-Out. Man kann wie wir natürlich vorher anrufen und sein Glück versuchen, aber Anspruch auf einen bestimmten Typ hat man natürlich nicht. Road Bear versucht jedenfalls sein möglichstes.

Ich glaube aber kaum, dass ein 22 Fuß von El Monte wirklich mit Slide-Out ausgestattet ist. In der Größe haben das die allerwenigsten Fahrzeuge. Haben wir aber auch schon gesehen, allerdings waren das glaube ich private RVs. Ich würde eure Frage diesbezüglich mal im El Monte-Unterforum stellen, vielleicht können euch dort erfahrere El Monte-Bucher weiterhelfen. Evtl. ist ja auch umbuchen auf eine größere Kategorie möglich, wobei das aus unserer Sicht nur Sinn ergibt, wenn es dann wirklich eines mit Kitchen Slide-Out wäre. Eines mit Bed Slide-Out bietet aus unserer Sicht eher wieder Nachteile...

Den Ikea Antilop-Hochstuhl haben wir wie gesagt in unsere riesengroße Sperrgepäcktasche zur Deuter-Kraxe dazu gestopft. Das hat wunderbar gepasst, neben allerlei anderem Kleinkram und reichlich Windeln.

Mit dem Deryan-Zelt im Alkoven hatten wir überhaupt keine Bedenken. Wie soll sie denn trotz größter Krabbellaune da raus kommen? Wir haben halt die beiden Reißverschluss-Zipper immer ganz oben in ein Eck gemacht und nicht etwa unten in der Mitte gelassen. So hätte Annika wirklich bewusst einen davon greifen und nach unten ziehen müssen, um aus dem Zelt zu gelangen. Selbst bei Helligkeit hätte sie das damals (und auch heute) noch nicht hingekriegt, im Dunkeln ganz zu Schweigen. Das neue „Fangnetz“ bei Coachmen Leprechauns verhindert nur, dass Annika samt Zelt aus dem Alkoven fallen würde. Seitlich ist da allerdings links und rechts ne größere Lücke, sodass man immer ein Auge auf sie haben musste, wenn sie mal ohne Zelt im Alkoven saß. Das kam daher auch so gut wie nie vor, das war uns dann doch zu gefährlich. Auf dem Boden war ja auch jede Menge Platz...

Hoffentlich konnten wir eich damit weiterhelfen.

Viele Grüße,

Nadine, Matthias und Annika.