Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Hawaii 2010

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Janina
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Beigetreten: 25.08.2009 - 23:01
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Klar!

Hoi Karin,

natürlich hab ich auch den MichaH-Reisebericht geschickt. Ihr habt ja beide sooo tolle Fotos!

Danke auch an Micha!

Grüßle, Janina

marga
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dress for less

Hallo Karin,

ja da muss ich wohl noch mal hin! In Denver haben wir die Kleiderstangen durchgeschaut und es gab in kleinen Größen wirklich nur no name Ware. In Las Vegas haben wir schnell wieder auf dem Absatz kehrt gemacht als wir das gleiche Durcheinander gesehen haben, aber da gab es wesentlich mehr Sachen. Da hätte ich wohl noch mal genau hinschauen sollen!

Bei uns stöbern alle vier gerne, aber dabei geht immer soviel Zeit drauf!

In San Francisco hat unser Bekannter uns in verschiedene Second Hand und Wohltätigkeitsshop gebracht. Da gibts Sachen, die sind echt klasse und super ausgefallen, aber 70er Jahre Lampen und co kann man nun wirklich nicht mehr mitnehmen. Und im Japan Town waren wir auch und haben im gutsortierten Warenhaus Zehensocken, Kimonos und Bambuskochbesteck gekauft!

War echt lustig!

Lg

marga

P.S.: Du hast recht, das Handgepäckkontingent von 18 kg kann man ruhig auch noch ausnutzen auf dem Rückweg!

Karin
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Beigetreten: 21.08.2009 - 19:06
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Dienstag, 20.7.10

Hi liebe Mitfahrer,

heute werde ich die Fahrt etwas aufteilen, also eine kleine Mittaggspause einlegen:

 

Dienstag, 20.7.10

Wir wachen gegen 5 (Chris) und gegen 6 (Rolf und ich) auf und bereiten alles für die Fahrt über den Pi’ilani Highway nach Hana vor.

(Schon wieder sind wir entgegen dem Wunsch der Autovermieter unterwegs, nur zur Information für potentielle Nachahmertäter…)

 

Die normale Route heißt „Hana Highway“ und geht andersherum um den Berg.

Sie ist wunderschön grün mit unzähligen Onelane Bridges, Haarnadelkurven am Abgrund entlang, Wasserfällen, schwarzen (und sogar einem roten Strand), ich komme schon wieder ins Schwärmen.

 

Und trotzdem: Nein, hier fahren wir heute nicht entlang, das haben wir früher getan, und wollen heute ganz bewusst schneller auf der kargen anderen Bergseite entlangfahren.

 

Die „grüne“ Route ist so schön, dass es unmöglich ist, alles, was wir planen, an einem Tag zu sehen. Oder auch mit Campen mit zwei Übernachtungen wie vor 20 Jahren… Also blieben wir früher am Anfang hängen, und um das zu vermeiden, fahren wir andersherum zum „Ende der erlaubten Route“.

 

Das Kuriose: wir wohnen am Pi’ilani Highway und könnten in ganz wenigen Meilen am anderen Ende des Pi’ilani Highways kurz über uns am Berg sein, man kann fast hinspucken, aber das Verbindungsstück ist wohl eine Dirtroad auf Privatgrund. Deshalb geht es mit großem Umweg über Kahului:

 

Ein Abstecher in das kleine Ranchnest Makawao muss sein, die Hauptstraße wie in einem Western entlang schlendern

und dann „weiter zur Route“ über Kula auf dem Pi’ilani Highway.

Die Straße führt durch einen Eukalyptuswald und plötzlich duftet es im ganzen Auto.

Erst ist die Straße ganz neu geteert und sehr glatt, aber die Straße schlängelt sich dauernd und teilweise höchst undurchsichtig, man hat wohl alte Wege einfach überteert. Außerdem geht es ständig hoch und runter und drei Männer im Auto sind ganz begeisterte Rallye Fahrer. Papas Fahrstil kommt an, sehr sogar. Glücklicherweise ist kaum Verkehr auf der Straße und der Ford Explorer liegt gut in den Kurven.

Erst braun und trocken, dann grün:

 

Ab und zu müssen Photostopps einfach sein: Die Pokowai Sea Arch ist wunderschön.

 

Dann wird die Straße einspurig und es kommt die von Autovermietern verbotende Strecke: Fast immer geteert, Flickenteppich war Vorbild, hoppelig und oft an Haarnadelkurven am Abgrund endlang, man soll vor Kurven hupen: „Blow horn“.

Hier ist das erste und einzige Mal beim Überholen rechts neben den Trucks ein Geländewagen ganz nützlich:

An manchen Stellen ist der gesamte Berg über einem mit schweren Drahtnetzen doppelt abgehängt, ein Erdrutsch hatte nach einem Erdbeben 2006  die Straße bis Anfang 2008 komplett gesperrt. Wenn man drunter her fährt, kann man sich gut vorstellen, wie schnell die dünne Fahrspur zu blockieren ist. Überall an der Straße liegen kleinere Brocken Gestein auf der Straße.

 

Bei Kaupo muss dann ein Stopp her: Mangobäume mit reifen und meist fast reifen Früchten am Wegesrand sind der Grund. Die Ausbeute wird sofort angetestet und (Oma und Opa werden sich, erinnern und freuen) in der Kühltasche im Wagen verstaut. Meist müssen die „armen“ Söhne mit gezielten Stock- oder Steinwürfen in den Baum hinein einen Ast treffen und dann regnet es Früchte.

Übt schon mal, mit den Stöcken nach oben zu werfen, gleich geht es weiter.

Karin

Karin
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Beigetreten: 21.08.2009 - 19:06
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Nach der Pause

Hi, genug Mangos gefuttert:

Schließlich erreichen wir aber doch den Kipahulu District des Haleakala National Parks.

Der Ohe’o Gulch, besser bekannt als Seven Sacred Pools:


Die Pools sind sehr gute Swimming Pools, aber das Hauptinteresse unserer Söhne gilt den diversen Sprungmöglichkeiten von den Klippen!


Es gibt etliche Pools und die sind alle von Klippen umgeben, man kann sogar durch einen Wasserfall hindurch springen, alles wird ausgiebig erprobt. Die Wasserschuhe geben guten Halt beim Klettern.

 

Wir Eltern genießen die Pools lieber von unten aus (Feiglinge…).

 

Dann gehen wir den Pipiwai Trail durch den Bambuswald zu den Makahiku Falls.

Zwei Meilen pro Strecke führen erst bergauf

an einem Banyan Tree vorbei, auf dem geklettert werden darf. Wir sprühen ausgiebig Mückenspray, man kann nie wissen…

 

Dann geht es durch den berühmten Bambuswald. Die Geräusche, wenn der Wind den riesigen Bambus aneinanderklacken lässt, sind unglaublich, gut dass die Videokamera Ton aufnimmt. National Park Arbeiter hauen mit Macheten Bambusstangen am Weg ab, wir bekommen ein Stück davon.

Dann stehen wir vor dem Wasserfall, 400 Fuß hoch, ich bin überwältigt. Ich habe noch nie unter einen annähernd hohen Wasserfall gestanden. Rolf und ich stellen uns unter die erfrischende Gischt, obwohl wir wissen, dass jetzt gerade lieber kein Stein herunterfallen sollte, Schilder warnen davor.

Die Jungen fühlen sich aber etwas betrogen: Sie hatten mit einem großen Pool zum Schwimmen gerechnet, Rolf und ich hatten es vermutet: Auf einer früheren Wanderung mit einem Ranger waren wir an einem großen schwimmbaren Pool unter einem Wasserfall gelandet, das war aber ein anderer. Damals gab es den Trail noch nicht und wir liefen im Wasser und ab und zu daneben die Fälle hoch.

 

Schon wieder Pause, Ihr könnt ein wenig baden.

Tschüß

Karin

 

Karin
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Beigetreten: 21.08.2009 - 19:06
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Part 3

Hi, genug gebadet,

zum Ausgleich für "kein Bad unter Wasserfall" eilen die Söhne die Strecke bis zu den „Seven Sacred Pools“ uns voran.  Jetzt am Nachmittag sind dort viele Springer (männlich, Teen oder Young Adult) auf den Felsen und tauschen Erfahrungen aus. Es gibt viele Ecken und Felsklippen, die noch erkundet werden müssen. Die Jungen hören, wie Deutsche sagen: „Die Amis springen natürlich von ganz oben“ und etwas von „Einheimische“, als einer von ihnen springt und dann auf Deutsch dem anderen etwas zuruft: „Äh, das sind ja auch Deutsche“.  

 

So allmählich werden die Schatten länger und unser Plan ist es, vor dem Dunkelwerden die „hubbelige“ Strecke passiert zu haben.

„Invisible Cows“ der „Open Range“, also Kühe auf der Straße und besonders gerne hinter den vielen Hügeln, sind im Hellen besser zu orten…. Sogar eine Ziege steht direkt am Straßenrand, Kühe auch immer wieder, glücklicherweise für uns neben und nicht auf der Fahrbahn.

 

Papas Fahrstil erntet wieder großen Respekt bei der Jugend. Mein Angebot, Rolf abzulösen, wird dankend und vehement von allen Dreien abgelehnt.  Der Vergleich mit dem Fahrtest einer laut singend um die Kurven trudelnden Auszubildenden bei „Police Acadamie“ kommt auf… Auch bei mir…

 

Auf dem Weg nach Kahului geraten wir in den farbenträchtigsten Sonnenuntergang, den wir je gesehen haben. Man wird Rolf verdächtigen, mit Photoshop die Farben bearbeitet zu haben! Es sieht aus wie auf den colorierten alten Postkarten.

Ganz schlimm: man kann nicht überall halten, es muss während der Fahrt fotografiert werden.

 

Im Costco müssen noch einige Vorräte aufgetankt werden, während ich suche, dürfen die Männer Pizza essen, dann geht es auf schnellstem Weg nach Hause.

Und ohne Umwege vom Auto ins Bett. (Um 9 Uhr schon wieder) Hätten wir in Deutschland angedroht, um 9 Uhr sei Schlafenszeit, ich mag nicht an die Reaktion denken….

Gute Nacht

Karin

 

Karin
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Beigetreten: 21.08.2009 - 19:06
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Mittwoch, 21.7.2010

 

 Hi,

 

Mittwoch, 21.7.2010

 

Vor Sonnenaufgang werde ich wach und schreibe in aller Ruhe Tagebuch.

 

Heute wird zur Abwechslung ein ruhiger Tag, ich werde waschen, wir wollen zum Big Beach und das Iao Valley wartet auf uns.

Gestern waren wir 12 Stunden unterwegs.

Wir haben meist Temperaturen von etwas über 80 Grad Fahrenheit, das fühlt sich für uns immer gut an und deutlich besser als bei der Hitzewelle in Deutschland vor dem Abflug. Wir haben kein einziges Mal das Bedürfnis, die Klimaanlage anzuschalten, die Fans reichen wirklich gut aus.

Jetzt testen wir erstmalig unsere vier Cellionhandy-Karten.

Ich möchte als Sicherheitsfreak sicher gehen, dass die Jugend beim Shoppen in Kahului nicht verloren gehen kann. Typisch Mama eben, da müssen die Männer leider durch…. Außerdem sollten wir zumindest einen Anruf pro Handy ausprobieren, wir wollen nicht, dass sie desaktiviert werden.

Für Deutschlandanrufe benutzen wir mittlerweile Rolfs Skype Account, da kann man auch auf Festnetztelefone in Deutschland anrufen, für ein paar Cent Gebühr.

Jetzt planen wir, wie die verschiedenen Interessen der Familie unter verschiedene Hüte zu packen sind, ohne dass die anderen jeweils gelangweilt im für sie langweiligen Laden ausharren müssen:

Pac Sun und andere Shops in der Ka’ahumanu Mall für die Söhne, Librarie daneben in der School Street für Rolf oder in Wailuku, Ross ausgiebig für mich in der Kamehameha Road.

 

Auf dem Weg sehen wir, dass das Iao Valley ohne die übliche Wolkenhaube im strahlenden Sonnenschein liegt, der angeblich zweitregenreichste Punkt.

Die Söhne finden allerdings, dass sie dort lieber bei Regen wären, sonst wäre das irgendwie nicht richtig. Wir schießen trotzdem Sonnenphotos, die nicht „richtig“ sind. Eigentlich müssen wir also wiederkommen.

 

Boxenstop beim Panda Express. Die Akkus müssen aufgeladen werden…

 

Danach werde ich glücklich bei Ross abgeliefert und shoppe (viel zu kurz) allein, Rolf fährt die Jungen zu Pac Sun und Rolf sucht in der Librarie in Wailuku nach unbekannten Country CDs, die in Kahului hatte leider geschlossen.

Im Walmart wird ein kurzer Stopp eingelegt, die haben, obwohl sie kein Superstore sind, erstaunlich viele Lebensmittel. Auf Hawaii kosten Lebensmittel oft locker mal eben das Doppelte wie auf dem Festland, es muss ja fast alles eingeschifft werden.

Da es für den Big Beach mittlerweile viel zu spät geworden ist, fahren wir durch das malerische Pa’ia zum Ho’okipa Beach und beobachten dort die Surfer.

Es kommt, wie es kommen muss, zwei aus unserer Familie überkommt jetzt endgültig das unglaublich dringende Bedürfnis, Sufboards auszuleihen.

Einhellig steht der Entschluss, uns jetzt in unser Condo zurückzuziehen, mein Angebot zu Spaghetti wird angenommen.

So neigt sich ein weiterer Tag dem Ende entgegen.

Der geplante Big Beach läuft uns nicht weg...

Tschüß

Karin

Kochi
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Beigetreten: 21.08.2009 - 11:52
Beiträge: 7725
Herrlich!!

Hi Karin!

...also die Bilder sind einfach toll, das könnte uns auch reizen...

Es kommt, wie es kommen muss, zwei aus unserer Familie überkommt jetzt endgültig das unglaublich dringende Bedürfnis, Surfboards auszuleihen.

...kann ich gut nachvollziehen Wink!!! Immer wenn ich große Wellen sehe, will ich sofort ins Wasser, zwar nur mit Bodyboard, macht aber auch einen unglaublichen Spass!!

...tja, das Kind im Manne...

Aber nur weiter mit Eurer herrlichen ReiseCool!!

Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de

 

 

 

Gast (nicht überprüft)
Ich bin begeistert

Hallo Karin,

Deine Fotos haben mich heute durch den langen Arbeitstag begleitet, so konnte ich mich von der Arbeit weg träumen, das war schön.

Eure Boxenstopps beim Panda Express mache ich immer gerne mit. Laughing

Gruß

Efty Wink

Karin
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Beigetreten: 21.08.2009 - 19:06
Beiträge: 1352
Donnerstag, 22. 7.2010, letzter ganzer Tag auf Maui

Hi,

nach dem Trödeltag geht es gleich weiter - mit einem Trödeltag.

Donnerstag, 22. 7.2010, letzter ganzer Tag auf Maui

(Das Datum haben wir sicherheitshalber auf den Quittungen überprüft)

 

Bei Tee mit selbstgepflückten Limonen startet Rolfs und mein Tag.

Ich mache eine Tour durch die Anlage "Grand Champions", natürlich mit Kamera, um mich jetzt am letzten Tag doch einmal umzusehen.

Unser Condo, unten:

Das "Gate", das nur einmal bemannt war:

Ich nehme Samen mit, aber ich denke, unser Garten wird keine optimale Heimat werden:

Die Blüten sind einfach wunderschön.

Der Oleander ist riesig, Plumeriabäume duften und ich klaue eine Blüte und stecke sie hinter das Ohr.

 

Heute wollen wir versuchen, Surfboards auszuleihen.

„Boss Frogs“ in Kihei vermietet welche tageweise, aber die Strände Kamaole 1, 2 und 3 in Kihei zeigen nur Miniwellen, viel zu klein zum Surfen. So bleibt es bei der Erkundungstour – auf Kauai sind die Wellen größer, da kommen wir ja morgen hin.

 

Am Big Beach verbringen wir den Nachmittag.

Das Wasser ist unglaublich warm, die Wellen machen großen Spaß mit den Boogie-Borden und ich erkunde den Strand in beide Richtungen.

Stunden vergehen, bis wir uns wieder lösen können.

 

Die Jungen haben Hunger und Panda Express ist (mal wieder) die einzige Option…

Nachdem wir die Vorräte im Condo vertilgt haben…

Wir wollen eh nach Kahului, um bei Hawaiian Airlines die Bordkarten abzuholen, online gab es eine Fehlermeldung, und die gute Fensterplätze auf der richtigen Seite wollte ich gerne sichern.

Vorbei an Zuckerrohrfeldern und der Zuckerfabrik:

 

Letzte Packaktionen, noch passt alles in vier Taschen, ich bin diesen Urlaub ziemlich gut im minimieren, das gute Wetter hilft natürlich auch ein wenig….

Bis Morgen

Karin

Karin
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Beigetreten: 21.08.2009 - 19:06
Beiträge: 1352
Panda Express

Hi Efty,

gut, dass wir bei Panda Express reichlich ordern. Du bist herzlich eingeladen, mitzunaschen!

wir testen aus, wie lange man Chow Mein Nudeln nicht überbekommt - und Orange Chicken... Aber die anderen Gerichte sind auch sehr lecker!!

Man darf an der Theke auch immer probieren, was sollen wir denn für Dich bestellen?

Möchtest Du auch einen Glückskeks?

 

Die Bilder begleiten mich auch beim Tagebucheinstellen und bei der Auswahl die ganzen Tage, ich will sofort zurück! Cool

@ Fredy und Vreni:

das Grand Champions liegt direkt am Golfplatz, sollen wir noch schnell was reservieren für Euch?

Tschüß

Karin