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Tag 10: Custer State Park

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KatJenBen
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Beigetreten: 04.07.2018 - 14:43
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Tag 10: Custer State Park
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
Donnerstag, 14. August 2025
Gefahrene Meilen: 
22 Meilen
Fazit: 

Der Wecker klingelt heute um 7 Uhr, wegen der geplanten Wanderung wollen wir früh los. Der Wetterbericht ist heute gut, es soll tagsüber keine Gewitter geben. Zum Frühstück gibts Oatmeal und Cornflakes, bevor wir zum Sylvan Lake Parking starten. Heute morgen ist der Parkplatz noch fast leer. Schnell noch eincremen, Wanderschuhe schnüren und los gehts Richtung Black Elk Peak.

Zunächst schlängelt sich der recht breite Weg leicht bergauf durch Blumenwiesen und lichten Wald. Schon nach kurzer Zeit benötigt der Junior eine kleine Stärkung, die zum Glück die Laune gleich bessert. Recht bald erhaschen wir eine ersten Blick auf den Black Elk Peak mit dem Fire Watch Tower oben drauf. Das Ziel erscheint noch recht weit weg.

  

Es wird schnell warm. Der Weg wird schmaler, verläuft über Steine, Wurzeln und kleine Brücken. Zunächst wieder bergab, dann kontinuierlich bergauf, mal im Wald, mal durch Wiesen in der Sonne. Es sind andere Wanderer unterwegs, aber es ist nicht überfüllt, weite Strecken laufen wir alleine. Nach ca. zwei Stunden Wanderung erreichen wir den Fire Watch Tower. Die letzten Meter geht es über Treppen hinauf. Wir genießen die Aussicht, machen viele Fotos und picknicken Bagels mit Beef Jerky.

 

 

Im ersten Stück des Abstiegs treffen wir Leute, die den Trail mit Pferden hochreiten, echte Cowboys. An der ersten Kreuzung biegen wir zu den Cathedral Spires und Little Devils Tower ab. Der Trail und die Landschaft sind herrlich! Immer wieder hat man tolle Ausblicke, geht durch intensiv duftenden Wald oder direkt an Felsen entlang.

  

Wir nehmen unter Protest den Abzweig zu den Cathedral Spires. Es geht recht steil bergab, aber es lohnt sich. Großartig, wie die Felsnadeln hier aufragen. Im Schatten einiger Felsen gönnen wir uns Kekse und Äpfel, bevor es zurück hoch auf den Hauptweg geht.

 

 

Nach kurzer Überlegung biegen wir auch zum Little Devils Tower ab. Da es inzwischen leicht bewölkt ist, ist es nicht mehr so heiß. Das letzte Stückchen zum Gipfel führt direkt über den rauen Fels, an manchen Stellen muss man die Hände zu Hilfe nehmen. Es ist aber nicht gefährlich. Jens geht dieses Stück nicht mehr mit, er ist nicht schwindelfrei. Für den Junior ist es ein kleines Abenteuer, wir haben großen Spaß. Nach ein paar Fotos auf dem Gipfel klettern wir runter und wandern weiter.

 

 

Zufrieden und beschwingt von der tollen Wanderung machen wir uns an die letzten Kilometer. Es geht zunächst meist bergab, dann aber auch nochmal hoch. Es wird im Tal deutlich wärmer, so zieht sich das letzte Stück doch ein wenig. Kurz vor dem Parkplatz entdeckt der Junior noch eine Schlange quer über dem Weg. Sie hat keine Klapper am Ende und  verschwindet schnell im Gebüsch.

Zurück am WoMo zeigt die Uhr 15 Kilometer an Es gibt für alle ein kaltes Getränk, bevor es zum CG am Bismarck Lake geht. Hier loggen wir noch die dortigen Geocaches. Dann gibt es die verdienten Würstchen mit Couscous und natürlich ein schönes Lagerfeuer mit Marshmallows. Mit den ersten Regentropfen räumen wir alles ins WoMo. Als wir gegen 22 Uhr ins Bett fallen, gewittert es draußen ordentlich.

Heute sind es ein paar Fotos mehr geworden, hoffentlich sind es nicht zu viele.
Viele Grüße,

Katja


Katja & Jens Reiseblog (USA 2009, USA 2010, Namibia 2011, USA 2012)

eagle eye
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Beigetreten: 05.02.2013 - 15:06
Beiträge: 3532
RE: Tag 10: Custer State Park

Hi Katja,

das ist ja ein toller Hike in einer wunderbaren Gegendyes Wie lange hat es gedauert, bis ihr euch getraut habt an dem Gebüsch vorbei zu laufen, in dem die Klapperschlange verschwunden ist?  

Liebe Grüße, Mike

 

Experience!

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KatJenBen
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Beigetreten: 04.07.2018 - 14:43
Beiträge: 147
RE: Tag 10: Custer State Park

Hallo Mike,

wir glauben nicht, dass es eine Klapperschlange war. Sie war dunkler und am Ende war keine Klapper zu erkennen. Wir haben schon einige Minuten gewartet und das Gebüsch beobachtet, bevor wir mit einigem Abstand zu dieser Wegseite vorbeigehuscht sind.

Mein Mann und ich haben vor vielen Jahren im Joshua Tree mal eine Klapperschlange gesehen. Die lag quer über dem Trail zur Lost Horse Mine. Zum Glück habe ich sie einige Meter vorher erspäht. Als wir dann vorsichtig zurückgewichen sind, fing sie an zu klappern. Das Geräusch war echt laut in der ansonsten leisen Umgebung und hat uns damals ziemlich erschreckt. Ein eindrückliches Erlebnis.

Viele Grüße,
Katja


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