Nach einer ruhigen Nacht im Dosewallips State Park wurde morgens erstmals ausgiebig die Dusche im Wohnmobil getestet. Funktionierte hervorragend – und war auch dringend zu empfehlen, denn die Sanitäranlagen des Campingplatzes waren alles andere als einladend.
Vor der Abfahrt wurden noch schnell die Abwassertanks geleert und Frischwasser aufgefüllt. Am nächsten Campingplatz würde es nur Strom geben, anschließend standen wieder mehrere Nächte komplett ohne Hookups an.
Zum Abschied überraschte uns noch ein Hirschpaar direkt gegenüber unserem Stellplatz. Ein schöner Abschluss unseres ungeplanten Zwischenstopps!
Anschließend ging es rund 2,5 Stunden Richtung Pacific Beach State Park an der Pazifikküste. Die Strecke war mit unserem 28-ft-Wohnmobil problemlos zu fahren, kleinere Verzögerungen gab es lediglich durch Straßenarbeiten.
Bei unserer Ankunft gegen 15:40 Uhr war die Rezeption bereits geschlossen. Die Anmeldung funktionierte aber unkompliziert über ein gelbes Retro-Telefon, das direkt mit der Parkverwaltung verbunden war.
Der Campingplatz liegt unmittelbar am Pazifik. Trotz kräftigem Wind ging es natürlich direkt an den Strand – wunderschön, aber ziemlich stürmisch!
Abends wurde es richtig ungemütlich. Der Wind war so stark, dass wir unseren Grillversuch abbrechen mussten. Später prasselte der Regen aufs Dach und das Wohnmobil wurde ordentlich durchgeschüttelt.
Leider fiel uns an diesem Tag auch ein erstes technisches Problem an unserem Wohnmobil auf: Der Abfluss der Küchenspüle war undicht. Nicht gerade erfreulich, so kurz nach der Fahrzeugübernahme! Tatsächlich sag die Dichtung beider Spülbecken sehr hemdsärmelig aus, der Dichtstoff war kein Silikon sondern ein anderes schmieriges Zeug, das sich bei warmen Wasser löste. Wir meldeten den Defekt beim Road-Bear-Service und mussten uns um eine Reparatur kümmern. Diese konnte schließlich erst zwei Tage später in einer Werkstatt durchgeführt werden.
Unser Fazit: Tolle Lage direkt am Meer, allerdings sehr wetterexponiert. Bei starkem Wind sollte man besser nicht mit einem gemütlichen Grillabend rechnen. Der Stromanschluss war für uns nach den Tagen ohne Hookups besonders willkommen. Ärgerlich ist die undichte und offensichtlich nicht fachgerecht gedichtete Spüle.