Am 23. September startete unser USA-Abenteuer mit einem rund 10,5-stündigen Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Seattle. Mit dabei: unser einjähriges Kind und eine gewisse Anspannung, wie so ein langer Flug wohl funktionieren würde.
Dank Business Class (Meilen- und Paybackpunkte sei Dank) hatten wir ausreichend Platz und sogar ein kleines Babybett. Zwei Schlafphasen und reichlich Beschäftigung mit Büchern, Stickern und Erkundungstouren durchs Flugzeug machten den Flug deutlich entspannter als erwartet. Auch die Crew und Mitreisenden waren ausgesprochen kinderfreundlich.
Nach der Landung erwarteten uns ein gefühlt endloser Fußmarsch durch den Flughafen und ein erheblich beschädigter Koffer. Die Schadensmeldung kostete zusätzliche Zeit und Nerven. Immerhin verlief die Einreise unkompliziert. Unser Tipp: Den Reisebuggy direkt nach dem Aussteigen nutzen! Auch der Weg zum Uber-Abholbereich ist ziemlich lang.
Nach rund 20 Stunden auf den Beinen erreichten wir schließlich das Hampton Inn Seattle-Airport, etwa zehn Fahrminuten vom Flughafen entfernt. Glücklicherweise konnten wir frühzeitig einchecken.
Nach einer kurzen Schlafpause ging es trotz Jetlag noch in den gegenüberliegenden Angle Lake Park mit See und Spielplatz.
Zum Hotel: Für eine Nacht absolut ausreichend. Die Klimaanlage war extrem laut, der Pool geschlossen. Dafür gab es guten kostenlosen Kaffee in der Lobby und ein ordentliches amerikanisches Frühstück mit Bagels, Cream Cheese und Würstchen – natürlich stilecht auf Plastikgeschirr.
Fazit: Ein Flughafenhotel für die erste Nacht war genau die richtige Entscheidung. Nach einem solchen Reisetag würden wir nicht direkt noch ein Wohnmobil übernehmen wollen. Am nächsten Tag sollte unser eigentliches Roadtrip-Abenteuer beginnen!