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Familienreise SFO-LAS im Hochsommer

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Sandy
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Beigetreten: 07.09.2016 - 20:28
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Familienreise SFO-LAS im Hochsommer
Eckdaten zum Reisebericht
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Hallo alle miteinander!

Ein herzliches DANKESCHÖN für eure großartige Unterstützung bei unserer Routenplanung und die vielen Tipps, die wir hier fanden. Alles klappte hervorragend und wir hatten eine richtig tolle Zeit; gerne lassen wir hier alles revue passieren: eher kurz, da wir die üblichen Punkte abgefahren sind, manchmal im Detail, wenn uns etwas (besonders für größere Familien) interessant erscheint.

Vorbereitung: Es sollte eine Familienreise (Eltern mit 3 Kindern mit 16,13 und 10 Jahren) mit vielen Highlights werden, die auch den unterschiedlichen Interessen gerecht werden sollte. Schnell war klar, dass wir in SFO starten und in LAS enden wollten. Das Angebot von ADAC/Dertour für Flüge und Womo (27-30 ft von Roadbear) mit Frühbucherrabatt bis Ende Oktober überzeugte uns schließlich. Dann wurden 9 Monate lang geplant und gebucht, was richtig zum Hobby wurde.

11.8.17: Anreise nach Frankfurt mit der Bahn (im Flugpreis inkl.), Direktflug mit United nach SFO. Am Flughafen folgten wir den Schildern „ride shared vans“ bis hinter den Taxi-Stand und wurden problemlos einem Shuttle zugewiesen, das uns direkt zu unserer Unterkunft „HI Hostel Fisherman’s Wharf“ brachte (mehr dazu hier). Wir zahlten pro Erwachsener 15 USD und pro Kind 10 USD.

12.8.17: Erkundung zu Fuß, am Nachmittag holten wir am Union Square einen Dodge-Van bei Alamo ab (über ADAC gebucht)

13.8.17: Fahrt zu Muir Woods und Marin Headlands über die Golden Gate Bridge. Die Maut für den Rückweg konnten wir problemlos über Alamo abbuchen lassen.

14.8.17: Abholung unseres Thor Four Winds 28Z bei Roadbear (frühe Übernahme klappte, da wir selbst anreisten); Abgabe des Mietwagens am Flughafen in Oakland; Ersteinkauf unterwegs in San Jose im Safeway; Sunset Beach CG (87 mls)

15.8.17: Fahrt auf der 101 nach Süden, da der Highway 1 größtenteils gesperrt war. Einkauf im Walmart in Paso Robles und SIM-Karte bei AT&T. San Simeon CG (165 mls)

16.8.17: Elephant Seal; Pismo Beach; Fahrt in den Dünen bei Oceano mit ATV’s – ein Mordsspaß (Arnie’s), North CG, (86 mls)

17.8.17: Shoppen in den Premium Outlets, relaxen, North CG

18.8.17: Santa Barbara, Carpinteria, Valencia Travel CG in Castaic(163 mls)

19.8.17: über Victorville zum Joshua Tree NP, Jumbo Rocks CG, (194 mls)

20.8.17: Twentynine Palms Oasis of Murals, über Amboy nach Needles, Needles Marina RV CG (150 mls)

21.8.17: über Oatman, Kingman nach Seligman, Seligman KOA (158 mls)

22.8.17: Grand Canyon, Mather CG (102 mls)

23.8.17: Horseshoe Bend, Glen Canyon Dam, Wahweap CG (185 mls)

24.8.17: Lower Antelope Canyon (einen Tag vorher online bei Ken Tours gebucht, bei Dixie Ellis war bereits alles ausgebucht!), Lake Powell CG Page

25.8.17: Monument Valley, sunset-Reittour (gebucht vor Ort bei Sacred Tours, Gouldings CG (133 mls)

26.8.17: Mule Canyon, Natural Bridges, Boondocking am Hite-Overlook (167 mls)

27.8.17: Capitol Reef NP, Fruita CG (167 mls)

28.8.17: Capitol Reef NP, Thousand Lakes CG in Torrey

29.8.17: über Utah-12 nach Escalante, Petrified Forrest CG (68 mls)

30.8.17: Bryce Canyon, Red Canyon CG (66 mls)

31.8.17: S.George – MC Arthur’s Temple View CG (126 mls)

1.9.17: Las Vegas, Premium Outlets North, Kings Row CG (Nähe Roadbear)

2.9.17: Abgabe WoMo, Transfer zum Desert Rose Resort, Strip-Besuch

3.9.17: Relaxen am Pool, leider klappte die über den Guest Service des Resorts gebuchte Fahrt mit der Stretch-Limo nicht und wir mussten kurzfristig ein Taxi nehmen, abends Rückflug mit Swiss Air über Zürich nach Frankfurt

 

GESAMT: 2083 mls, geplant: 1930 mls

 

Fazit: Wir würden die Route genauso wieder machen, nur statt Seligman hätten wir noch ein Stück weiter Richtung Grand Canyon fahren sollen, da uns der CG dort nicht gefallen hat. Es war gut, in der Mitte der Reise längere Strecken zu fahren, und am Anfang und Ende weniger. Die Länge der Strecken war optimal, die längsten lagen bei 3-4 Std Fahrzeit. Das tägliche Weiterfahren war kein Problem, das Einchecken an den CG’s ging oft vom WOMO-Fenster aus (nur Nachnamen sagen, das war alles).

Wir hatten die meisten campgrounds vorgebucht und waren sehr froh, vor Ort nicht noch suchen zu müssen.

 

Hier hat es uns am besten gefallen:

Joshua Tree NP, Pismo Beach (Sandstrand), Monument Valley (Reittour), Bryce Canyon, Capitol Reef NP

 

Unsere schönsten Übernachtungsorte:

Hite-Overlook, Fruita CG im Capitol Reef NP, North Beach CG in Pismo Beach, Sunset Beach CG, Needles Marina RV CG

 

Diese Tipps haben uns sehr geholfen:

  • Campingtoaster für Gasbetrieb besorgen (rettete uns vor dem Verhungern wink)
  • Draht, Schnur, Spanngummis, kleine Zange, Einweg-Handschuhe fürs Dumpen, Saughaken mitnehmen
  • Einkaufen im Dollar Tree, Family Dollar, 99 Cent-Shop, oder bei Safeway die club card ausstellen lassen (einfach die Adresse der 1. Unterkunft angeben)
  • Unbedingt die Junior Ranger Programme mitmachen, auch wenn man nur wenige Stunden in den Parks verbringen sollte. Bei der Einfahrt um ein Booklett bitten; dieses beinhaltet Aufgaben je nach Alter und war für uns teilweise schwierig wegen der Sprache (wer kann schon ein Gedicht nach bestimmten Reimschema auf englisch entwerfen?) oder weil wir die Namen der Tiere/Pflanzen nicht kannten. Aber es machte Spaß, mitzuknobeln und bei der Ausfahrt hielten wir kurz am Visitor Center und die Kinder erhielten ihren Anstecker (batch oder pin). Besonders gut gefiel uns das Programm in Pismo Beach SP und im Natural Bridges SP.
  • Visitor Center besuchen! Oft gibt es ein Relief oder anderes Anschauungsmaterial, besonders auch für Kinder mit wenig englisch-Kenntnissen toll

 

Das hat uns erstaunt:

Die Amerikaner sind äußerst freundlich und sehr rücksichtsvoll – besonders im Straßenverkehr und bei Warteschlangen. Überall gibt es barrierefreie Zugänge. In sämtlichen Parks und staatlichen CG’s waren die Sanitäranlagen immer sauber.

 

Das hat uns weniger gefallen:

Das Essen! Wir haben meistens mittags Fastfood (möglichst In-N-Out-Burger) oder „kalt“ gegessen und abends gegrillt oder gekocht, uns viel selbst verpflegt; leider dabei einige Male bei den Lebensmitteln daneben gelangt – entweder viel zu süß oder viel zu salzig, und einiges weggeworfen, was wir zu Hause nie tun.

Außerdem waren selbst die Grundnahrungsmittel teurer als das was wir von Reisen in Europa kennen. Safeway in Kalifornien ist dann auch nochmals teurer als Safeway in Arizona; wir fanden schließlich noch Food4Less, haben Family Dollar angesteuert (billige Nudeln, Reis, Soßen, Tiefkühlsachen z.B. Eis, Snacks, Haushaltsdinge), besonders vielfältiges und qualitatives Angebot hatte die Grocery „Harmons“ in S.George, AZ.

 

Hitze im August:

Wir rechneten ja damit und buchten an diesen Orten jeweils CG’s mit w/el und Pool. Leider mussten wir die geplanten Wanderungen teilweise bei der Hälfte abbrechen oder unterwegs eingeplante Wanderungen ganz auslassen, da es einfach zu heiß war, das war wirklich schade. Trotzdem haben wir vieles gesehen und auch von den Parks wirklich gute Eindrücke gewonnen auch ohne große hikes gegangen zu sein.

Viele Grüße - Sandy

Matze
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Zuletzt online: vor 4 Tage 23 Stunden
Beigetreten: 13.05.2014 - 18:58
Beiträge: 1342
RE: Familienreise SFO-LAS im Hochsommer

Hallo Sandy,

sehr nett geschrieben.  Danke fürs Fazit.  Interessant der link zu den Murals in Twentynine Palms.  War mir nicht bekannt und sieht toll aus.  Zeigst Du uns noch ein paar Fotos?

Liebe Grüße

Matthias

 

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."   Henry Ford