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02. Tag (22.08.2014): Mit dem Fahrrad auf die Golden Gate und nach Sausalito und mit der Fähre zum Pier 39

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tidstein
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02. Tag (22.08.2014): Mit dem Fahrrad auf die Golden Gate und nach Sausalito und mit der Fähre zum Pier 39
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Gefahrene Meilen: 
0 Meilen
Fazit: 
Fahrrad fahren macht Spaß, aber auf der Brücke wirds manchmal eng

Die Nacht schliefen wir tief und fest, aber wir waren recht früh wach. Das stellte sich aber gerade in San francisco überhaupt nicht als Fehler heraus, sondern war eher noch hilfreich.

Auf Empfehlung des Hotel-Concierge, der uns zuerst zur Weltmeisterschaft gratulierte, sind wir mit richtig viel Hunger zum Beach-Street-Grill in die Beach Street gelaufen. War direkt um die Ecke. Sehr gute Emfehlung!!! Lecker pancake, eggs, bacon, fruit bowls usw. im stilechten amrikanischen Diner.

By the way - unsere Fußballnationalmannschaft hat scheinbar sehr viel Eindruck hinterlassen. Wir wurden oft zum Titelgewinn beglückwünscht und es wurde uns gesagt, dass die deutschen Spieler so sympathisch rüberkamen. Hat wohl auch einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmung deutscher Touristen, die ja eigentlich gar nix für den Erfolg der Fußballer können.

Wir haben uns danach 4 Fahrräder ausgeliehen und sind immer noch recht früh am morgen (es war ca. 9:00 Uhr) mit den Rädern Richtung Golden Gate Bridge und Sausalito aufgebrochen.

Das war eine spitzen Idee so einen Ausflug zu machen. Man bekommt viele Eindrücke von der Stadt mit und bewegt sich gleich noch ein bisschen. Vormttags war es auch noch nicht so voll auf den Radlwegen.

Die Brücke:

ist schon ein echtes Highlight. Es gibt so ein paar Dinge in Amerika, die man einfach kennt und mal sehen möchte, wenn man schonmal da ist. smiley Beeindruckend. Mit dem Fahrrad allerdings gar nicht so einfach zu befahren. Denn der Streifen an der Seite ist recht schmal, wenn Gegenverkehr und Fußgänger sich begegnen wir es eng und mit Kids ist man noch mehr angespannt. Zumal unsere Jüngste mit dem großen Rad noch nicht ganz so eng vertraut war. Aber es hat alles unfallfrei geklappt und wir sind heil in Sausalito angekommen.

In Sausalito selbst haben wir uns gar nicht so lange aufgehalten, obwohl es dort wirklich ganz nett ist, aber sich in Ruhe hinsetzen und einen Cappuccino oder Cocktail trinken war gerade nicht angesagt. Vielleicht waren wir am 1. Tag noch alle so aufgeregt.

Die nächste Fähre in Richtung Pier 39 war uns und es ging auf dem Wasserweg zurück nach SF. Dort angekommen machten wir einen ersten Rundgang im Pier 39 und bei den Robben. Da geht es ja zu wie auf dem Jahrmarkt. Also in Pier 39 und bei den Robben wink Ziemlich viele Menschenmassen unterwegs, aber es hat auch was Besonderes.

Nachdem wir die Fahrräder zurückgegeben hatten machten wir einen kurzen Boxenstopp im Hotel und starteten auf zum Abendessen. Das "House of prime rib" war unser Ziel, da uns das von mehreren Kollegen empfohlen wurde. 

Wir gingen zu Fuß, da der Weg an der Lombard Street vorbeiging. Sehr lustig was dort abgeht, aber die Anwohner sind sicherlich von dem ganzen Rummel etwas genervt. am oberen Ende der Kurvenstraße fiel uns auf, dass die cable cars hier vorbeifuhren. Wir stellten uns also an die Haltestelle (mit sehr vielen anderen Menschen) und merkten aber beim vorbeifahren der ersten Bahn wie unnütz unser Versuch war hier mitzufahren. Die Bahn war "rammelfull". Also unternahmen wir einen Spaziergang zurück zum Meer, wo die Starthaltestelle der Bahn war. Was für ein alberner Versuch! Dort war eine Schlange an Menschen, sodass wir mind. 2 Stunden Wartezeit gehabt hätten, bis wir dran wären.

Also Taxi zum Restaurant. Und wieder ein Dämpfer. Ohne Reservierung ca. 2 Stunden Wartezeit auf einen Tisch. Wir hatten aber mittlerweile so einen Kohldampf, dass das keine Option war. Zurück zum Ghirardelli Square und letztendlich sind wir im "Capurro" Restaurant gelandet. Das war okay, aber bestimmt nicht mit dem entgangenen Prime Rib vergleichbar.

Danach: Gute Nacht!

 

robbelli
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Beigetreten: 07.09.2012 - 07:53
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Bike the Bridge

Hi Markus,

Mit dem Fahrrad allerdings gar nicht so einfach zu befahren. Denn der Streifen an der Seite ist recht schmal, wenn Gegenverkehr und Fußgänger sich begegnen wir es eng und mit Kids ist man noch mehr angespannt. 

Das haben uns Freunde übrigens auch erzählt. Als wir aber am Sonntag, zwei Tage nach euch, dort gefahren sind, war die rechte seitliche Spur nur für Fußgänger und die linke seitliche Spur nur für Radfahrer gedacht. Mit Fußgängern hatten wir auf der Brücke überhaupt keine Berührungspunkte. War das Zufall, oder weiß jemand, was dahinter steckt? Sinn machen würde es ja schon, Fußgänger und Radfahrer zu trennen.

Liebe Grüße

Elli
Scout Womo-Abenteuer.de