Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Go Southwest 2012 Mit Werner auf Tour durch die Red Rocks

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Werner Krüsmann
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Beigetreten: 19.08.2010 - 07:31
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Wieder daheim!

Hallo Didi,

Danke für den Eintrag!

Sind seit gestern zu Hause-nicht ohne erneute "Abenteuer"

Bis demnächst!

Werner

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)

klusa
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Seligman

hallo Werner,

da sind wir doch nur knapp aneinander vorbeigefahren. Schade, wir hätten uns bei Lilo treffen können.

Aber ich habe noch ein paar Tage bis zum jetlag und verbleibe bis dahin vom Caspar Beach RV Park

Klaus

Didi
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Beigetreten: 25.08.2009 - 23:52
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Hallo Anita & Werner, dann

Hallo Anita & Werner,

dann mal willkommen zurück und häppy Jetlag.

bin schon auf eure Abenteuer gespannt - was kommt denn da noch Surprised

also, welche Fluggesellschaft sollte man meiden?

Liebe Grüße
   Didi
Präsident des Vereins Abenteuer Wohnmobil

Man muss Träume auch mal in die Tat umsetzen, ansonsten bleiben es Träume

Werner Krüsmann
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Beigetreten: 19.08.2010 - 07:31
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Flugesellschaft

Hallo Didi, wir sind seit 2011 immer mit BA geflogen, auch in diesem Jahr. Nach den Erfahrungen, die wir jetzt gemacht haben, überlegen wir ernsthaft, reumütig zur Lufthansa zurückzukehren.

Liebe Grüße

Werner

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)

Lulubär
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Beigetreten: 05.02.2012 - 12:51
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Angelope Canyon vorbuchen?

Sorry, dass ich diesen wunderbaren Bericht als Greenhorn torpediere... Da wir eine ähnliche Strecke im Juli vorhaben, ließ mich der Tagesbericht aufhorchen: Man muss den Canyon Besuch vorbuchen? Wenn es im April voll war, wie ist es im Sommer!? Jetzt lese ich schon ne ganze Zeit "heimlich" im Forum mit, aber das hat noch keiner geschrieben, oder? Kann man auch online reservieren? Wir wollen den Canyon UNBEDINGT sehen... Hilfe!

Viele Grüße von Ulli

alias Lulubär

 

Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
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Antelope Canyon

Hallo Ulli,

ich habe mir den Bericht von Werner gerade nochmal bzgl. deiner Frage durchgelesen: sie haben eine Tour zum Upper Antelope Canyon  aus der Stadt heraus mit einem Tour Operator gemacht, vielleicht mit diesem hier, deswegen konnten sie sich am Vortag anmelden.

Normalerweise kann man jedoch auch direkt an den Abfahrtsplatz der Shuttle an der südlichen Seite #98 (Richtung Powerplant) fahren und dort die Fahrzeuge besteigen, die einen dann zum Upper AC bringen.

Auf der nördlichen Seite der #98 ist der Parkplatz für den (schmaleren) Lower Antelope Canyon. Hier steht ein Kassenhäuschen, wo man seinen Obulus bezahlen muss. Je nach Andrang kann es sein, dass man etwas warten muss.

 

Grüße Bernhard

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Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

Gerlinde
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Beigetreten: 07.09.2010 - 20:12
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zum Antelope in Eigenregie

Hallo, wenn man selbst hinfährt, wie Bernhard oben beschreibt, hat man auch die Möglichkeit, grade über die Straße zum jeweils Upper oder Lower zu wechseln, wenn an einem der Andrang vielleicht zu groß sein sollte. Außerdem kann man für den Upper auch dort direkt einen bestimmten Termin reservieren, beim Lower haben sie keine Reservierungen angenommen, das schien dort sowie  nicht so eng gesehen zu werden. Wir waren Anfang April in beiden - quasi direkt hintereinander (11 Uhr, 13 Uhr) und möchten eigentlich keinen von beiden missen. Ich glaube, so was kann man eher machen, wenn man selbst hinfährt und nicht an einer organisierten Tour aus Page heraus teilnimmt.

Wir hatten direkt am Canyon vorher eine Reservierung für einen Samstag und für 11 Uhr (gefragte Zeit wegen der Sonnenstrahlen im Canyon) gemacht. Dort angekommen, war die Schlange dann zwar erheblich, dennoch konnten alle ohne Reservierung bereits an der 12 Uhr Tour mitfahren.

Grüße - Gerlinde

Werner Krüsmann
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Beigetreten: 19.08.2010 - 07:31
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Rückflug nach London 1. Versuch

Rückflug nach London: 1.  Versuch

 

Zunächst einmal verlassen alle Passagiere die Maschine. Wir beobachten mit Interesse das Geschehen aus dem Warteraum Dann folgt die Crew mit dem Kapitän und dem Copiloten. Sie bleiben jedoch kurz nach dem Verlassen der Fluggastbrücke versammeln sich jedoch alle und wir sehen. eine intensive Diskussion.

 Ca. 20 Minuten verschwindet die neue Besatzung im Gang zur Maschine. Auf der Tafel in der Wartehalle erscheint als Boarding Time: 20.05 Uhr.

Immer wieder sehen wir Techniker in der Fahrgastbrücke verschwinden, denken uns aber nichts dabei. Um 20.30 Uhr erfolgt eine Durchsage, die uns aufhorchen lässt: Man bittet die Wartenden um Geduld, es sei ein technisches Problem aufgetreten, die Boarding Time müsse verschoben werden. Nach weiteren 20 Minuten erfolgt eine neue Verschiebung mit dem Nachsatz, dass man an einer Lösung arbeite. Um 21.40 Uhr schließlich kommt Bewegung ins Personal von BA, eine Stimme erklärt aus dem Lautsprecher, dass die Maschine heute nicht fliegen werde, und dass sich alle Passagiere vor den Abfertigungsschaltern einfinden sollten. Hektik und Unruhe bricht aus, die ersten zuücken ihre Handys und informieren Angehörige etc. Dann drängen sich alle ca. 220 Reisenden in die Abfertigungshalle. Alle, die den Internationalen Teil des Mc Carren Airport kennen wissen, wie wenig Platz dort zur Verfügung steht!

Die Bodencrew von BA zieht sich zunächst hinter die Schalter zurück-Informationen zunächst Fehlanzeige. Dann die Order, sich zum Baggage Claim zu begeben, die Koffer abzuholen und wieder in die Abfertigungshalle zurückzukehren.

Mittlerweile ist es nun 22.40 Uhr geworden und das Sicherheitspersonal des Flughafens taucht auf und moniert, dass alle Fluchtwege versperrt seien. Mit Gebrüll versucht man diese frei zu bekommen, weil jetzt auch noch die ersten Fluggäste eines Fluges nach Hawai auftauchen, die an ihre Schalter wollen.

Wir sind mittlerweile an den Gepäck Karussells angekommen, da wir aber sehr früh eingecheckt hatten, kommen unsere Koffer ziemlich spät.

Als wir in die Schalterhalle zurückkehren hat das Personal mit den bekannten Absperrbändern Schlangen gebildet und ein junger BA Bediensteter versucht die ungeduldigen Fluggäste zu kanalisieren und zu beruhigen. Informationen immer noch Fehlanzeige! Von anderen Mitreisenden erfahren wir, dass draußen 1!!! Shuttlebus stehe, mit dem wir in ein Hotel gebracht werden sollten. Mittlerweile ist es 23.30 Uhr, an den 5 Schaltern finden lebhafte Diskussionen statt, wir stehen immer noch ziemlich weit hinten, es gibt keine offiziellen Informationen und auch von einer Betreuung in Form von Getränken keine Spur. Wir sind immerhin seit 5.00 Uhr auf den Beinen! Dann geht es auf einmal schneller voran und wir stehen endlich kurz vor Mitternacht vor einem Schalter. Wir erhalten dort aber nur drei Gutscheine für Hotelübernachtung im „South Point Hotel und Casino“ (8 Meilen außerhalb) einen Voucher für ein Abendessen (Wert 19$) und einen Gutschein (9$) für ein Frühstück. Auf unsere Frage, wie es denn weitergehen solle antwortet man uns, dass wir telefonisch auf dem Zimmer informiert würden. Wie man dann aber essen und frühstücken sollte, wurde nicht mitgeteilt. Das Personal von BA war natürlich auch am Rande der Kräfte, was die Kompetenz der Leute anbetraf, so kann man diese kaum als „hoch“ einstufen.

Draußen vor dem Flughafen wieder ein Schlange und tatsächlich der angekündigte Shuttlebus. Bei unserem Eintreffen ist der jedoch schon fast voll. Der Fahrer versucht mit letzter Kraft das Gepäck in den Laderaum zu wuchten und fährt schließlich los. Dann taucht auf einmal eine Dame von BA auf und verteilt warmes Wasser in Flaschen-bei Temperaturen um 30° Celsius wenig erfrischend-aber immerhin flüssig. Der Bus taucht nach ca. 20 Minuten wieder auf und wir helfen beim Beladen-gegen 24.35 Uhr treffen wir endlich im Hotel ein. Dort stehen wir erneut in der Warteschlange- Um kurz vor 1.00 Uhr erhalten wir endlich die Keycards und machen uns auf in den 19 Stock, wo wir das Zimmer 1967 beziehen. Hier erleben wir eine positive Überraschung, das sehr geräumige Zimmer mit 2 Queensizebetten macht einen sehr gepflegten Eindruck, ebenso das Bett. Wir machen uns frisch und fahren schließlich um 1.15 Uhr hinunter um noch zu essen, denn die Nuggets von Burger King halten bekanntlich  nicht lange vor.

Man schickt uns in das eine Restaurant, das noch geöffnet war und dort stehen wir wieder einmal in der Schlange, denn die anderen Fluggäste wollen ja auch essen. Eine ermüdete Bedienung führt uns zu einem freien Tisch und wir bestellen je ein Gericht. Jetzt wäre ein kühles Bier schön, jedoch alkoholische Getränke-Fehlanzeige. Wir wählen Eiswasser! Unser Hunger ist mittlerweile verflogen und so essen wir nur wenige Happen und kehren um 1.55 Uhr aufs Zimmer zurück. Dort blinkt unser Zimmertelefon-ich drücke die Taste und eine freundliche Stimmer erklärt mir, dass an der Rezeption eine Nachricht auf uns warte. Zunächst müssen wir uns wieder durch diverse Spielhallen quälen, wo ein schon ziemlich betagtes Publikum vor den Geräten sitzt und unermüdlich Dollarscheine in die Automaten schiebt! Dann heißt es erneut Schlange stehen, Wir erhalten ein kopiertes Blatt, auf dem sich BA für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und uns mitteilt, dass ein Ersatzteil aus LA besorgt werden müsse, die Maschine in der Nacht repariert würde und der Flug am Mittwoch den 25. 4. (heute) um 13 Uhr Las Vegas verlassen solle. Endlich eine aussagekräftige Information!

Beim Rückweg durch das Labyrinth der Spielautomaten entdecken wir einen Liquor Store und kaufen dort eine gekühlte Flasche Chardonnay, (die in einer braunen Tüte verstaut wird) lassen uns in der Bar 2 Weingläser geben und wollen diese gute Nachricht auf dem Zimmer begießen!

Mittlerweile ist es 2.20 Uhr und nach dem Schlummertrunk fallen wir todmüde in die riesigen, bequemen Betten. Eine Sorge plagt uns noch: Wann wird der Shuttlebus zum Flughafen fahren!? Vorsichtshalber stellen wir unseren Handywecker auf 8.00 Uhr, damit wir auch noch in Ruhe frühstücken können.


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Liebe Grüße Werner

 

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)

Werner Krüsmann
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Reservierung

Hallo Gerlinde,

an den beiden Tagen gab es großen Andrang, weil ein Wetterwechsel (Gewitter) drohte und dann der Canyon gesperrt werden sollte. Auch vor den Kassen direkt war viel Verkehr, daher haben wir die Tour über den Veranstalter gebucht. Wir mussten nicht warten, während andere noch auf dem Parkplatz standen, fuhren wir bereits wieder zurück. Wie gesagt, aus den genannten Gründen war starker Andrang!

Liebe Grüße Werner

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)

Werner Krüsmann
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Are you still waiting or already flying? Heimflug 2. Versuch

Mittwoch: 25.4. 2012 (Heimflug 2. Versuch)

 

Ich bin bereits um 7.30 Uhr wach und schaue aus den Fenstern, die bis zum Boden reichen. Das Wetter hat sich geändert, dunkle Wolken hängen über den Bergen. Wir fahren zum Frühstück, wo wie gewohnt wieder Schlange stehen angesagt ist. (Wie bequem hatten wir es doch in unserem Wohnmobil, dem wir immer mehr nachtrauern!)

Ich bestelle ein South Point Special, meine Frau ein Cowboyfrühstück! Nach den gestrigen Erfahrungen hielten wir es für ratsam, mit einer ordentlichen Grundlage vorzusorgen. Einige Mitreisende sehen wir schon mit Koffern an den Tischen sitzen.

Zunächst einmal wird der obligatorische Kaffee mit einem riesigen Glas Eiswasser gebracht. Etwas später folgen die Frühstücksteller mit Portionen, die für den ganzen Tag gereicht hätten. Wir geben unser Bestes und spülen die Bratkartoffeln, mit Eiern und Speck, sowie roten Bohnen mit immer neuem Kaffee hinunter, der reichlich nachgeschenkt wird. Um uns herum arbeiten schon wieder oder immer noch die Spielautomaten. Wir schaffen das Frühstück aber dennoch nicht und machen uns gegen 9.00 Uhr auf den Weg zur Rezeption um nach dem Shuttlebus zu fragen. Die Damen sind aber nicht informiert und wir beschließen die gepackten Koffer zu holen und vor dem Hotel zu warten.

Als wir das Kasino verlassen, stehen tatsächlich 2!!! Shuttlebusse vor dem Hotel und wir werden beim ersten Mal mitgenommen.

In der Schalterhalle hat das Personal bereits wieder mit den Bändern Schlangen gebildet: Schlange 1 für alle die, die in London bleiben, dort stehen 5 BA Angestellte, Schlange 2 für alle, die von London aus weiterfliegen, dort arbeiten 2 Mitarbeiter, (die Gesichter sind uns von der letzten Nacht her bekannt und sehen noch ermüdeter aus als unsere), diese Schlange ist natürlich die längste, und wir stehen wieder ganz hinten.

Einige uninformierte Passagiere, die mit den nächsten Bussen kommen, stellen sich in die erste Schlange und werden vom Personal in unsere Reihe geschickt. Sie versuchen aber nun statt sich hinten an zu stellen, von der Seite an die Spitze zu schieben.

Nun lernen wir aber die kühlen Briten, die bis jetzt einen sehr ruhigen, disziplinierten Eindruck machten von einer anderen Seite kennen. Lautstark und mit heftigen Ausdrücken werden diese „Seiteneinsteiger“ gebrandmarkt, bis sie sich schließlich ans Ende unserer Schlange begeben.

Schlange 1 hat sich mittlerweile fast ganz aufgelöst und die 5 BA Leute unterhalten sich fröhlich, während unsere Schlange weiter anwächst. Wir sprechen daraufhin den „Aufseher“ der Gruppe an und fragen ihn, ob es nicht möglich sei, unsere Reihe auf  diese Unbeschäftigten umzuleiten, Er erklärte uns aber, das sei nicht möglich, weil diese nicht in der Lage seien, die Weiterflüge mit anderen Airlines zu bearbeiten. Immerhin telefoniert er, mit wem auch immer, und eröffnet eine weitere Reihe, für die, die mit BA von London aus weiterfliegen. Wir haben Glück und sind nun die ersten, die bedient werden.

Die Dame fertigt unsere Koffer ab, gibt  uns die Bordkarten (Es waren die gleichen wie am Vortag) und bucht uns auf einen Flug von London nach Düsseldorf Abflug 7.20 Uhr um. Der Flug sei locker zu schaffen erklärt sie uns. Wir schicken unserer Tochter eine SMS, damit sie ein Taxi aus Hattingen zur bekannten Ankunftszeit nach Düsseldorf bestellen konnte. Von der Last der großen Koffer befreit, machen wir uns sofort auf den Weg durch die Sicherheitskontrolle, wo die Passagiere bereits wieder in mehreren Warteschlangen stehen. Nach ca. 40 Minuten haben wir auch diese Hürde erneut genommen und können uns am Gate 4, wo der Jumbo bereits angedockt hat, bequem niederlassen.

Auf der Tafel steht als Abflugzeit 13.00 Uhr und wir sind guter Hoffnung, dass dieses Mal alles klappen wird. Jedoch auch dieses Mal wird der Abflug erneut verschoben, die Crew sitzt mit uns im Wartebereich und ist zur Untätigkeit verurteilt. Es staut sich der Strom der Reisenden an den Sicherheitskontrollen, denn an diesem Tag gibt es noch weitere 4 Flüge!

Endlich geht es los und mit ca. 45 Minuten Verspätung hebt die 747 ab.

 

Wir haben schon kurz nach dem Einstieg bemerkt, dass in der Reihe vor uns 2 Plätze frei waren und so bitten wir die Dame neben uns doch einen dieser Plätze zu besetzen, so bleibt in jeder Reihe der Mittelsitz leer! Endlich haben wir viel Raum, können sogar unsere Beine ausstrecken und nach dem Essen ein wenig schlafen.

Der Flug verläuft  sehr ruhig, von einigen Turbulenzen abgesehen, aber statt die Verspätung aufzuholen, können wir schon während des Fluges erkennen, dass unser Connection Flight nach Düsseldorf nicht mehr zu erreichen sein würde. Die Crew verspricht jedoch allen Weiterreisenden, dass sie vom BA Personal schnell an ihre Gates gebracht würden, das stellt sich aber später als reine Beruhigungsmaßnahme heraus, da natürlich alle sehr gereizt sind. Nach der Landung in Heathrow geben wir unser Bestes, erfahren aber bereits vor der Sicherheitskontrolle, dass wir unseren Flug nicht mehr erreichen werden. Man verweist uns an die Ticketschalter von BA, wo wir auf einen anderen Flug nach Düsseldorf gebucht werden sollen. Immerhin sind 7 Schalter geöffnet und in den langen Schlangen davor, treffen wir die alt bekannten Gesichter unserer Mitreisenden aus Las Vegas die uns „Good Luck“ wünschen.

Nach über einer Stunde Wartezeit gibt es endlich neue Bordkarten. Der Flug soll um 9.40 Uhr abfliegen, für unser Taxi in Düsseldorf natürlich unzumutbar. Unsere Tochter wird informiert, es zu canceln!

Nun geht es wieder in die Warteschlange vor den Sicherheitsschleusen, die wir nach ca. 45 Minuten passieren. Ich habe mittlerweile überschlagen, dass wir länger in Warteschlangen gestanden, als im Flugzeug gesessen hatten. Mir fällt ein abgewandelter Spruch von IKEA für BA ein: Are you still waiting or already flying! Das traf die Situation wohl sehr gut!

Da unser Flug noch kein Gate zugewiesen bekommen hat, beschließen wir in der „Giraffe“ zu frühstücken – noch einmal zum Abgewöhnen mit Eiern, Speck, Bohnen und Toast.

Dann setzen wir uns vor eine Departure Tafel und warten, dieses Mal aber sitzend!

Um 9.30 Uhr immer noch keine Gate, dafür die Mitteilung: Expect Delay! Wir regen uns nicht mehr auf, denn es lässt sich nichts daran ändern.

Um 9.55 Uhr endlich: Gate A 21, wir machen uns auf den Weg in die äußerste Ecke dieses Flughafengebäudes und treffen auf einige Mitreisende, die auch auf den Flug gebucht worden sind. Es gibt natürlich keine Plätze mehr nebeneinander, da mit uns die letzten Lücken im Flugzeug gestopft wurden.

Um 10.40 rollen wir endlich Richtung Startbahn, wo auch wieder gewartet werden muss, denn hier stehen die Maschinen in langer Reihe.

Dann endlich heben wir ab. Der Flug verläuft zunächst ruhig, dann plötzlich Turbulenzen, die Anschnallzeichen leuchten auf und wir fliegen sehr unruhig. Beim Landeanflug schwanken die Flügelspitzen hin und her, doch der Pilot setzt den Airbus gekonnt zum richtigen Zeitpunkt auf. Willkommen in der Heimat!

Ob wir nach diesen Erfahrungen noch einmal BA wählen, erscheint uns sehr unwahrscheinlich. Vielleicht sollten wir doch zur soliden deutschen Lufthansa zurückkehren.

 

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Liebe Grüße Werner

 

Fazit: Es war eine Reise in die eigene Vergangenheit, denn viele Highlights hatten wir bereits 1977 gesehen. Die Veränderungen waren enorm! Der Massentourismus hat überall seine Spuren hinterlassen. Allerdings gibt es abseits der befahrenen Route noch genügend Entdeckungspotential. Daher kann ich die Strecke allen nur ans Herz legen!

Ende August werden wir wieder eine Gruppe von Wohnmobilen durch USA und Kanada begleiten.

Liebe Grüße

Werner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“ (Goethe)