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SEA - Yellowstone - SLC in 10 Tagen, und Einiges mehr... *Kurzbericht*

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Wolkenhimmel
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SEA - Yellowstone - SLC in 10 Tagen, und Einiges mehr... *Kurzbericht*
Eckdaten zum Reisebericht
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abgeschlossen

Seattle – Yellowstone – Salt Lake City – Orlando – New York

So, da wären wir wieder… und ich versuche mich an einem Reisebericht, so nach und nach.

Insgesamt fand ich unsere 10 Tage WoMo nicht so stressig wie Ihr es prophezeit hattet, trotz der manches Mal langen Fahrstrecken, ein Glück.

Wir hatten unser Navigon USA auf dem iPad dabei und haben mit Lkw-Daten geplant, das hat eher konservativ gerechnet.

Wettermäßig hatten wir Hitze, große Hitze und sehr große Hitze… und eine Stunde Starkregen in Seattle.

In diesem Sinne... erholte Grüße,

Wolkenhimmel

Wolkenhimmel
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16.06.12 / Tag 1 / Anreise

Wir, das sind unsere Tochter (9), mein Mann (39) und ich (43). Reiselustig und schon ein bisschen was gesehen in der Welt, dieses Mal zum ersten Mal mit einem WoMo unterwegs...

Unser Flug TXL-EWR-SEA war nicht ganz pünktlich, trotzdem hat alles gut geklappt, da auch der Anschlussflug etwas Verspätung hatte. Wie beneide ich Kinder, dass sie sich selbst in einem Economy Sitz zusammenklappen und schlafen können. Bei 1,78 und 1,97m ist da nicht mehr viel zu wollen.

Da wir uns am Sonntag Seattle anschauen wollten hatten wir für einen Tag einen Mietwagen bei Hertz gebucht, der uns dann auch ins Hotel brachte.

Die ersten 2 Übernachtungen hatte ich im Holiday Inn Express SeaTac gebucht, da dieses auf der Liste der Pick-up Hotels von Campingworld / Moturis stand.

Das Zimmer war groß und sauber, das Frühstück war völlig ausreichend, aber wir begnügen uns auch zuhause mit Müsli und einem Becher Tee, insofern kann ich da nicht für die „Eier und Würstchen“ Fraktion sprechen.

Hundemüde fielen wir recht früh in die Betten.

Wolkenhimmel
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17.06.12 / Tag 2 / Seattle

Nach einem kurzen „Vorfrühstück“, natürlich zeitverschiebungsbedingt sehr früh, fuhren wir gegen 8:00 Richtung Seattle City. Die Stadt lag noch im Sonntagmorgenschlaf, sodass wir fast direkt an der Space Needle einen kostenfreien Parkplatz fanden und gleich die erste Monorail von unten bewundern durften.

Da wir um 10:00 einen Tisch zum Brunch in der Space Needle reserviert hatten, vertrieben wir uns die Zeit bis dahin mit einem Spaziergang über das Weltausstellungsgelände von 1962 und einer ersten Fotorunde an der International Fountain. (Zu den Fotos werde ich einen Link einstellen, sobald mein Mann die 2500 Stück ausgemistet hat… wink)

Gut gefallen hat uns das Gebäude des Experience Music Projekt aus dem Jahr 2000, ein interessantes Stück Architektur.

Dann ging es also zum Brunch, wobei man sich darunter als Berliner eher ein Buffet als ein 3-Gänge Menü vorstellt, aber das Essen war ok (wenn auch mit 46$ pro Nase recht teuer), dafür war der Rundumblick wunderschön, da es sehr klar war an diesem Tag.

Anschließend fuhren wir mit der Monorail Richtung Downtown, spazierten zum Pike Place Market, am Wasser entlang und schlossen und zum Schluss noch einer Führung bei Bill Speidel’s Underground Tour an. Die Gruppe war zwar recht groß, die Führung aber sehr interessant und kurzweilig.

Rückweg zur Monorail, kurzes Abendessen an einem „Corn on the Cob“ Stand, Rückfahrt zum Hotel und nix wie ins Bett.

Wolkenhimmel
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18.06.12 / Tag 3 / Seattle - Tumwater CG = 131 Meilen

Leider hat unser Transfer zu Campingworld nicht 100% funktioniert. Ca. 10min nach dem vereinbarten 7:30 Uhr Termin kam eine Taxe vorgefahren, deren Fahrer uns fragte, ob wir ein Shuttle bestellt hätten. Da ich aus einigen Forenbeiträgen entnommen hatte dass auch Taxen als Shuttle eingesetzt werden, fragte ich, ob er denn von Campingworld käme, was dieser verneinte, an uns vorbei an die Rezeption stürmte, sich danach laut schimpfend hinter sein Steuer klemmte und abdampfte, während wir weiter vor der Tür standen…

Nun gut, um 8:00 erreichten wir jemanden bei Campingworld, die Dame pfiff den Taxifahrer zurück und so kamen wir doch noch leidlich früh in Tacoma an.

Die Übergabe ging sehr fix, das E23 war in einem guten Zustand, und so waren wir gegen 10:00 auf der Piste. Schnell bei Walmart eingekauft und dann nix wie los, die 405 nach Norden und dann auf die 2 Richtung Osten.

Nach einer kurzen Kaffeepause im entvölkerten Skykomish führte uns der erste richtige Stopp an die Deception Falls, an denen wir tatsächlich fast 2 Stunden blieben, fotografierten und einen kleinen Rundweg liefen (in beide Richtungen, da er kurz vor dem Ringschluss überflutet war).

Übernachtet haben wir auf dem Tumwater CG, auf dem wir – bis auf die verschiedentlich schon beschriebenen Unmengen an Moskitos – fast alleine waren. Sehr schöner grüner Platz, ruhig. Also genau das, was wir im Normalfall suchen.

Wolkenhimmel
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19.06.12 / Tag 4 / Tumwater CG - Lake Coeur d'Alene CG = 273 mi

Tumwater CG bis Lake Coeur d’Alene CG über Chelan / Coulee Dam = 273 Meilen 

Da bekanntermaßen der frühe Wurm.... Innocent , waren wir schon um 7:00 wieder unterwegs.

Den ersten Stopp legten wir bereits ca. 10 Meilen später in Leavenworth ein, das bayrische Dorf wollten wir doch wenigstens gesehen haben.

Nach einem lecker Chai Latte im stylistisch angepassten Starbucks ging es weiter Richtung Grand Coulee Dam, allerdings über die etwas längere Route über die 97 und Chelan, natürlich nicht, ohne an den beiden anderen Dämmen (Wells Dam und Chief-Joseph-Dam) ebenfalls zu halten.

Am Grand Coulee besuchten wir ausgiebig das Visitor Center, sahen ein paar der recht lehrreichen Filme und übersetzten das Ganze für unsere Tochter.

Der weitere Plan bestand eigentlich aus einer Übernachtung auf dem Wolf Lodge CG hinter Coeur d’Alene, davon nahmen wir aber in dem Moment Abstand, als wir sahen wie verkehrsgünstig dieser Platz liegt… also kurz entschlossen gewendet und auf den gegenüberliegenden Platz gefahren.

Der Lake Coeur d'Alene CG liegt zwar auch an derselben Abfahrt in Sichtweite der I90, aber man schläft nicht direkt auf der Fahrbahn.

Die heisse lange Dusche kam uns nach Tumwater sehr gelegen, da hatten wir uns das Duschen wegen der Moskitos verkniffen... und mein Mann hat sich der WoMo-Dusche so es denn ging verweigert, seine knapp 2m wollte er nicht unter die Lichtkuppel zwängen.

Wolkenhimmel
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20.06.12 / Tag 5 / Coeur d'Alene - Lewis & Clark Caverns = 314mi

LakeCoeur d’AleneGC bis Lewis and Clark Caverns = 314 Meilen

Nach dem Frühstück erkletterten wir den Berg hinter dem CG und wurden mit einem wunderschönen frühmorgendlichen Blick auf den Lake Coeur d’Alene belohnt.

Danach machten wir uns auf die Strümpfe, da geplant eine längere Tour bis ca. Deer Lodge anstand. Leider fanden wir auch in dieser Ecke keinen CG der für unseren Geschmack geeignet gewesen wäre, also beschlossen wir noch eine Weile zu fahren (unsere Tochter hatte ein spannendes Buch, da möchte man ja auch nicht stören…) und auf gut Glück in die Prärie abzubiegen.

Dieses Glück führte uns über eine landschaftlich schöne Passstraße zum Lewis and Clark Caverns State Park mit Campground. Ein schöner, ruhiger Platz, unsere Süße hat sich über ein Klettergerüst gefreut, wir haben geschlafen wie die Babys.

Wolkenhimmel
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21.06.12 / Tag 6 / Lewis & Clark - Madison CG = 126 Meilen

Lewis and Clark Caverns GC bisMadisonCG Yellowstone NP = 126 Meilen

Nach dem Gewaltritt vom Vortag hatten wir am 21. reichlich Zeit für unsere Restmeilen zum Yellowstone, den Platz auf dem Madison GC hatte ich im Vorfeld reserviert.

Diese Zeit nutzten wir dazu, die große Höhle im State Park im Rahmen einer Führung zu besichtigen (geht nur mit Ranger), ein paar Meilen zu laufen und dann gemütlich über die 2 / 287 in Richtung Hebgen Lake zu trödeln um uns dort das Visitor Center und die Nachwehen des großen Erdbebens anzusehen.

Einen kurzen Einkaufsstopp in West Yellowstone, und schon fuhren wir am frühen Nachmittag in den Park ein, nur um direkt hinter dem Parkeingang die erste Bisonherde bestaunen zu dürfen, sehr zum Entzücken unseres Kindes mit Kälbern.

Der Platz auf dem Madison GC war ganz ok, wenn uns auch die Nachbarinnen mit ihrem Monster-WoMo, ihren Katzen im Auslauf und ihren diversen Outdoor-Koch & Grillmöglichkeiten ziemlich auf den Pelz rückten. Wir haben nett gegrillt und unsere erste Flasche Roten geköpft...

Bernhard
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Abholung

Hallo Wolkenhimmel,

wie war das denn nun mit der Abholung ? wer hatte den denn beim ersten Mal bestellt ?

Ihr hattet natürlich Recht, bei der mit "nein " beantworteten Frage nach Moturis erstmal abzulehnen -- manche Taxifahrer hoffen da auf ein schnelles Geschäft.

Ihr hattet ja einen recht langen Fahrtag dabei, aber jetzt seid ihrim Yellowstone angekommen -- mal sehen, was uns erwartet.

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


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Wolkenhimmel
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Abholung

Hallo Bernhard,

das Taxi war natürlich von Moturis bestellt, aber der Fahrer war etwas desorientiert. Ich hatte ihm extra noch meine WoMo-Unterlagen unter die Nase gehalten... war ja dann aber nicht so schlimm, jedenfalls nicht für uns.

In Tacoma haben wir das WoMo von einer sehr netten ausgewanderten Deutschen übernommen, ging alles völlig reibungslos.

Die nächsten Urlaubstage muss ich jetzt nach und nach in der Mittagspause schreiben, kann ein bisschen dauern.

LG Wolkenhimmel

Wolkenhimmel
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22.06.12 / Tag 8 / Madison CG - Mammoth - Canyon CG = 71 Meilen

Madison GC bis Canyon CG, über Grand Loop Rd und Mammoth Hot Springs = 71 Meilen

Unser erster Tag im Yellowstone führte uns ins Norris Geyser Basin, und sowohl Porcelain Basin Trail als auch Back Basin Trail wurden unter die Stiefel genommen.

Anschließend besuchten wir Mammoth Hot Springs und ich holte mir (trotz viel Sonnencreme Faktor 50) an den Upper Terraces einen Sonnenbrand auf den Schultern, die Lower Terraces galt es folglich schwitzend im Langarmshirt zu sehen.

Auf dem Weg zu den Tower Falls hatten wir dann unseren ersten Bear Jam, in der Nähe des Phantom Lake hielt sich ein Schwarzbär direkt an der Straße auf. Das war natürlich ein willkommenes Motiv für meinen Fotografen.

Die Tower Falls ließen sich leider nur von oben sehen, der Trail zum Fuß der Falls war gesperrt. Da wir aber, ob der großen Hitze, sowieso etwas ausgelaugt waren, beschlossen wir den Weg zum nächsten CG anzutreten und uns unterwegs schon mal den Mt. Washburn von unten anzuschauen, der stand für den nächsten Morgen auf dem Plan.

Mir persönlich hat der Canyon CG von den 3 GCs im Yellowstone am besten gefallen, auch wenn uns die Mücken abends schier auffraßen. Abendessen gab es dann auch indoor.

Leider ging an diesem Tag irgendwann unser Water Heating kaputt, Mobiltelefone funktionieren ja nicht überall und auf Telefonzelle suchen hatten wir keine Lust, also beschlossen wir das Ganze auf sich beruhen zu lassen und von da an die Spül- und Duschmöglichkekiten auf den CGs zu nutzen. Ok, Haare waschen ging auch kalt, wir hatten es ja draußen heiß...

Bernhard
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warmes Wasser

Hallo,

für solche Defekte ist natürlich der Yellowstone nicht der geeignete Ort -- aber offensichtlich seid ihr genügsame Menschen und könnt euch anpassen. Mal sehen, ob ihr es den ganzen Urlaub so durchzieht.

Vielleicht überlegt es sich der Heater aber auch nochmals. Ich wüsste auch nicht , wo ich da den Fehler suchen sollte. Gas war noch genug da ? Kühlschrank ok ?

Grüße

Bernhard

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