vorab: ich habe überhaupt keine Erfahrungen zu Überführungsfahrten. Aber ein paar zu Wohnmobilreisen mit Kindern.
Ein paar Überlegungen von mir:
Findet für euch erst mal heraus, warum ihr ausgerechnet einer solchen Überführungsfahrt (abgesehen vom Preis) etwas abgewinnen könnt. Was erwartet ihr euch von "der schönsten Zeit des Jahres"? Wollt ihr zwar ausgiebig das "on-the-road-Feeling" auskosten, aber unter Umständen viele Stunden des Tages wegen Kälte im Womo verbringen? Schnell in den Süden und in etwas milderes Klima ausweichen bringt wieder viel zu viele Meilen mit sich...
Vielleicht unterschätze ich die tollen Highlights, die es auf einer solchen (direkten) Strecke gibt. Für uns als Familie würde ich mich aber ganz sicher eher für ein Winterspecial ab LAX oder LAS entscheiden und eine Tour durch die blühende Wüste machen.
--> evtl. teurere Miete, aber deutlich weniger Meilen (= geringere Spritkosten), was die höheren Mietkosten des RVs schon wieder etwas relativiert. Absolut unschlagbar wäre für uns aber die gewonnene Urlaubszeit (= unbezahlbar), mildere Temperaturen und die Sicherheit, das Womo uneingeschränkt (=nichtwinterized) nutzen zu können.
wir haben insgesamt 3 Überführungsfahrten gemacht, einmal nach SFO, einmal Las Vegas und einmal Orlando. Zeitrahmen 4-5 Wochen und ohne Kinder.
Direkt nur auf der I-40 Nachfolger der alten Route 66 (nicht Route 66) ist die Strecke selber sicher kein Thema, allerdings bedarf es zur Erkundung der echten Reste der Route 66 vieler Abstecher um die Teilabschnitte zu finden und zu erkunden, ja und auch Zeit. 120 mls in 2 Std. wirst Du auch auf der Autobahn mit einem Wohnmobil kaum schaffen. Schau dir dazu mal in den FAQ's den Bereich Routenplanung an.
Letztlich solltet Ihr Euch wirkllich überlegen was Ihr sehen wollt und der Faktor Wetter ist nicht zu unterschätzen. Wenn Ihr wirklich die Route 66 erforschen wollt, keine großen Highlights erwartet und auch auf Wintereinbrüche gefaßt seit dann werdet Ihr viel Spaß haben. Solltet Ihr mehr erwarten und Euer eigentliches Ziel der Südwesten sein, dann rate ich Dir zu einem der Winterspezials mit Start ab Los Angeles oder Las Vegas. Das kommt Euch evtl. etwas teurer aber Ihr wärt direkt am Wunschziel hättet nicht erst eine lange Anfahrt die Zeit und Bezingeld kostet.
Liebe Grüße Gabi
Scout Womo-Abenteuer.de
Genieße jeden Tag, denn es könnte auch dein letzter sein
die Argumente waren anscheinend überzeugend. An anderer Stelle schrieb Kat:
Nachdem wir uns gegen unsere ursprüngliche Idee (Neuwagenüberführung Chicago - LA) entschieden haben, wird es nun eine 3-wöchige Floridarundreise im April 2018. Unsere Tochter wird dann knapp 4 Jahre alt sein.
@Kat: kurze Rückmeldung hier an dieser Stelle wäre auch kein Fehler gewesen .
Hier nun meine Rückmeldung, die für Anfang nächster Woche geplant war, wenn dann alles unter Dach und Fach ist: Wir haben uns wie bereits oben erwähnt nun doch gegen die Überführungsfahrt entschieden (ausschlaggebend waren allem voran das Wetter und der knapp berechnete Reisezeitraum). Es geht nun für 3 Wochen nach Florida! ;)
Nochmal danke für alle eure Tipps und Bedenken (insb. an Brian für deine ausführlichen Emails zu euren positiven Erfahrungen)!
Lg Kat
"Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben." Kurt Tucholsky (angeblich)
Hallo Kat,
vorab: ich habe überhaupt keine Erfahrungen zu Überführungsfahrten. Aber ein paar zu Wohnmobilreisen mit Kindern.
Ein paar Überlegungen von mir:
Findet für euch erst mal heraus, warum ihr ausgerechnet einer solchen Überführungsfahrt (abgesehen vom Preis) etwas abgewinnen könnt. Was erwartet ihr euch von "der schönsten Zeit des Jahres"? Wollt ihr zwar ausgiebig das "on-the-road-Feeling" auskosten, aber unter Umständen viele Stunden des Tages wegen Kälte im Womo verbringen? Schnell in den Süden und in etwas milderes Klima ausweichen bringt wieder viel zu viele Meilen mit sich...
Vielleicht unterschätze ich die tollen Highlights, die es auf einer solchen (direkten) Strecke gibt. Für uns als Familie würde ich mich aber ganz sicher eher für ein Winterspecial ab LAX oder LAS entscheiden und eine Tour durch die blühende Wüste machen.
--> evtl. teurere Miete, aber deutlich weniger Meilen (= geringere Spritkosten), was die höheren Mietkosten des RVs schon wieder etwas relativiert. Absolut unschlagbar wäre für uns aber die gewonnene Urlaubszeit (= unbezahlbar
), mildere Temperaturen und die Sicherheit, das Womo uneingeschränkt (= nicht winterized) nutzen zu können.
Liebe Grüße
Elli
Scout Womo-Abenteuer.de
Hi Kat,
mit welchen Meilenschnitt rechnet ihr denn eure "2h pro Tag"?
Viele Grüße, Michael
Scout Womo-Abenteuer.de
Unsere Reisen USA und Afrika: familie-becker-feldmann
Hi Kat,
wir haben insgesamt 3 Überführungsfahrten gemacht, einmal nach SFO, einmal Las Vegas und einmal Orlando. Zeitrahmen 4-5 Wochen und ohne Kinder.
Direkt nur auf der I-40 Nachfolger der alten Route 66 (nicht Route 66) ist die Strecke selber sicher kein Thema, allerdings bedarf es zur Erkundung der echten Reste der Route 66 vieler Abstecher um die Teilabschnitte zu finden und zu erkunden, ja und auch Zeit. 120 mls in 2 Std. wirst Du auch auf der Autobahn mit einem Wohnmobil kaum schaffen. Schau dir dazu mal in den FAQ's den Bereich Routenplanung an.
Letztlich solltet Ihr Euch wirkllich überlegen was Ihr sehen wollt und der Faktor Wetter ist nicht zu unterschätzen. Wenn Ihr wirklich die Route 66 erforschen wollt, keine großen Highlights erwartet und auch auf Wintereinbrüche gefaßt seit dann werdet Ihr viel Spaß haben. Solltet Ihr mehr erwarten und Euer eigentliches Ziel der Südwesten sein, dann rate ich Dir zu einem der Winterspezials mit Start ab Los Angeles oder Las Vegas. Das kommt Euch evtl. etwas teurer aber Ihr wärt direkt am Wunschziel hättet nicht erst eine lange Anfahrt die Zeit und Bezingeld kostet.
Liebe Grüße
Gabi
Scout Womo-Abenteuer.de
Genieße jeden Tag, denn es könnte auch dein letzter sein
Hallo zusammen,
die Argumente waren anscheinend überzeugend. An anderer Stelle schrieb Kat:
@Kat: kurze Rückmeldung hier an dieser Stelle wäre auch kein Fehler gewesen
.
Liebe Grüße,
Ulli
Scout Womo-Abenteuer.de
www.dezembercamper.de
Liebe alle!
Hier nun meine Rückmeldung, die für Anfang nächster Woche geplant war, wenn dann alles unter Dach und Fach ist: Wir haben uns wie bereits oben erwähnt nun doch gegen die Überführungsfahrt entschieden (ausschlaggebend waren allem voran das Wetter und der knapp berechnete Reisezeitraum). Es geht nun für 3 Wochen nach Florida! ;)
Nochmal danke für alle eure Tipps und Bedenken (insb. an Brian für deine ausführlichen Emails zu euren positiven Erfahrungen)!
Lg Kat
"Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben." Kurt Tucholsky (angeblich)
Südwesten (Juni 1999) --- Miami - NYC (Juni 2013) --- Nordflorida (April 2018) ---
Südwesten (Mai 2020)Hi Kat,
Liebe Grüße,
Ulli
Scout Womo-Abenteuer.de
www.dezembercamper.de