Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Mit 3 Jungs durch den Nordwesten

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ANDU
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Mit 3 Jungs durch den Nordwesten
Eckdaten zum Reisebericht
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Hallo zusammen,

wie versprochen möchte ich noch einen kurzen Bericht zu unserer Tour durch den Nordwesten im Sommer 2018 geben.

Wir waren mit unseren 3 Jungs (5, 7 und 11 Jahre alt) für 4 Wochen unterwegs. Gefahren sind wir von Seattle bis Denver, insgesamt kamen wir auf knapp 3300 Meilen.

Die Reisezeit von 4 Wochen empfanden wir für diese Strecke gerade so ausreichend – länger ging aber beruflich nicht. Also haben wir an einigen Stellen auf Doppelübernachtungen verzichten müssen auch wenn wir gerne länger geblieben wären.

Wir hatten eine wunderbare Zeit und haben landschaftlich unglaublich viel Schönes und Abwechslungsreiches gesehen und jede Menge erlebt.

Gerade der Wechsel von Küste, Regenwald, und Bergen und Wüste hat uns begeistert!

Route

Wir hatten uns entschieden aufgrund der Hochsaison alles was möglich ist zu reservieren. Daher war unsere Route auch relativ fix (hier unsere Routenplanung).

Wir sind nur an 2 Tagen von der Route abgewichen.

An Tag 18 sind wir vom Bruneau Dunes SP doch bis zum Lava Flow Campground durchgefahren. Im Vorfeld hatte ich mir Sorgen gemacht ob wir am späteren Nachmittag  und auch noch an einem Samstag dort noch einen Platz bekommen würden.

Wir sind das Risiko eingegangen und nachmittags waren auch noch genügend Sites frei, abends war der Platz dann aber voll.

Tag 25 sollte uns eigentlich vom Grand Teton NP zum Sinks Cayon führen. Leider hat dieser Tag nicht so wie geplant funktioniert. Im Sinks Canyon war der Popo Agie Campground bereits mittags voll und ehrlich gesagt ist für unser „Schiff“ auch keine wirklich gute Wahl gewesen. Das war mir so nicht bewusst.

Da es recht kalt war und geregnet/gestürmt hat, haben wir dann entschieden bis zum Deer Haven RV Park in Saratoga durchzufahren. Das waren dann etwa 300 Meilen. Die Kinder haben gut mitgemacht und es war auch der einzige Tag, wo wir quasi nur im Womo saßen.

 

Flug

Wir sind von Frankfurt mit Lufthansa nach Seattle geflogen und am Ende dann von Denver wieder zurück.

Der Flüge waren völlig in Ordnung und mehr oder weniger pünktlich. Der Rückflug war aber sehr turbulent – das brauche ich so nicht noch einmal.....

Die Kinder machen das Fliegen gut mit, lediglich der Große verträgt es nicht so gut. Das ist aber mit dem Verzicht aufs Flugzeugessen unter Kontrolle zu bringen.

 

Wohnmobil

Gebucht hatten wir ein 28-30 Fuß bei Roadbear. Bekommen haben wir ein Leprechaun ich glaube ein 31 Fuß Modell. Mit der Aufteilung waren wir zufrieden, Stauraum gab es auch reichlich. Also alles gut.

Das Fahrzeug hatte 6000 Meilen runter und war in einem super Zustand (ok – das dachten wir zumindest) und blitzsauber.

Die Übergabe verlief schnell, wobei der neue Mitarbeiter sich mit dem Fahrzeug nicht wirklich auskannte. Aber er war sehr freundlich und motiviert.

Absolut großartig war die Möglichkeit bereits morgens um 8 Uhr zur Übernahme zu kommen. Damit entfiel der Shuttle und wir mussten mit dem Taxi kommen, aber das war es mehr als wert! 

Leider traten während der Fahrt ein paar Probleme mit dem Womo auf, so dass ein zweimaliger Aufenthalt in der Werkstatt erforderlich war.

Der erste erfolgte noch direkt in unserer ersten Woche. Bei einer Pause auf dem Rastplatz stellten wir fest, dass wir Wasser verlieren. Leider kein Frisch- oder Greywater. Der Blackwatertank war undicht bzw. das Rohr welches in den Tank hineinführt rutschte aus dem Tank heraus. Ziemlich unerfreulich. Wir haben versucht das Problem zu lösen. Wir mussten jedoch feststellen, dass ein wieder in den Tank schieben und die Schelle wieder richtig anbringen das Problem nicht löste. Das Rohr war einfach nicht fest, und hing herunter. Da wir nicht riskieren wollten, dass Rohr oder Tank abreißen haben wir Roadbear kontaktiert und sind in die nächste Werkstatt.  Dort wurde deutlich, dass wohl bereits häufiger an dieser Stelle „gebastelt“ wurde, es kam allerlei Befestigungsmaterial wie z.B. ein Spanngurt zum Vorschein.

Das konnte auf Dauer nicht halten. In der Werkstatt hat man sich wirklich sehr bemüht, eine dauerhafte und schnelle Lösung zu finden. Das hat am Ende gut geklappt und auch sicher bis zum Ende der Reise gehalten..

Etwa eine Woche später kam es immer wieder zu einem Stromausfall im Wohnmobil. Wir haben eine neue Sicherung gekauft und diese getauscht, das löste das Problem nicht.

Die Sicherung war für das Control Panel, die Dunstabzugshaube und integrierte Licht und den Water Heater. Auf den Water Heater wollten wir nicht bis zum Ende der Reise verzichten, alle genannten Geräte einzeln abklemmen um den Verursacher zu finden – das war uns dann doch zu heikel.

Roadbear hat uns aufgrund  einer möglichen Brandgefahr in die Werkstatt geschickt – dort wurden die einzelnen Geräte abgeklemmt und die Lampe an der Dunstabzugshaube als Übeltäter identifiziert. Diese wurde einfach stillgelegt, dann bleib auch die Sicherung drin. Auf das Licht über dem Herd konnten wir verzichten.

Danach lief es zum Glück. Die Abgabe in Denver verlief schnell und unproblematisch. Uns wurden aufgrund der Probleme mit dem Fahrzeug einige Zusatzmeilen erlassen. Das fanden wir nett! Auch wenn nicht alles rund lief waren wir dennoch zufrieden.

 

 

Kindersitze

Wir mussten 2 unserer Jungs mit einem Kindersitz sichern. Die Sitze haben wir online bei Walmart bestellt und direkt zu Roadbear liefern lassen. Das hat wunderbar geklappt.

Anders als unser Four Winds 2017 hatte der Leprechaun leider nur einen Tether zur Befestigung eines Kindersitzes. Unser Plan war, den zweiten Sitz mit dem Beckengurt und zusätzlich mit einem Spanngurt zu sichern. Das hat leider gar nicht funktioniert. Der Beckengurt hatte unglaublich viel Spiel und der Sitz rutschte trotz der Spanngurte immer hin und her oder kippte. Das erschien uns keine vernünftige Lösung zu sein. Also wurde unser 7Jähriger ohne Sitz, entgegen der Fahrtrichtung mit dem Beckengurt gesichert. 

 

Unsere Highlights:

Olympic NP: Unsere Wanderung zum Shi Shi Beach mit Lagerfeuer und Marshmallows

Wir waren früh unterwegs, da wir die Parkplatzsituation nicht gut einschätzen konnten. Wir fanden aber ohne Probleme am Trailhead einen Parkplatz. Die Wanderung durch den Wald war super und die Jungs hatten viel Spaß.

Etwas enttäuscht waren sie als es runter zum Strand ging. Die von mir angekündigten Seile gibt es nicht mehr, dort sind nun Treppen.  

Am Strand war die Enttäuschung aber bereits wieder vergessen. Waren fast alleine und sind einfach den Strand entlang gewandert, haben Tidepools bewundert und irgendwann ein Picknick mit Lagerfeuer und natürlich Marshmallows gemacht. Für uns war dieser Tag ein absolutes Highlight! 

 

 

Mount Rainier NP: Unsere Wanderung über den Golden Gate Trail/Skyline Trail 

Bei wunderschönem Sommerwetter sind wir am Visitor Center gestartet und die Jungs hatten heute Lust zum Wandern. Wir haben uns entschieden, den Golden Gate Trail hinaufzugehen und dann zum Panorama Point zu laufen und über den Skyline Trail wieder zurück zum Visitor Center zu laufen.

Der Golden Gate Trail ist recht steil (zumindest für unsere Verhältnisse waren 1700’ eine Menge), aber sehr schön.

Leider schlug das Wetter um je höher wir kamen. Es wurde immer nebliger und am Panorama Point angekommen betrug die Sicht 0. Von Panorama war wirklich nichts zu erkennen. Das war schade, aber auch nicht wirklich tragisch. Denn die Jungs waren im „Abenteuermodus“ und fanden insbesondere die Schneereste großartig.

Wieder am Womo angekommen hatten wir auch die Sonne und die Wärme wieder gefunden.   

Es wäre wohl etwas weniger anstrengend gewesen, die Tour anders herum zu laufen, aber es war ein ziemlich spontaner Entschluss den Golden Gate Trail zu laufen. Wir haben es aber nicht bereiu. Auch unser 5Jähriger hat die Tour gut gemeistert.

 

Yellowstone (wenn man den Massen entkommen ist)

Natürlich haben wir hier das „Standardprogramm“ absolviert, aber auch immer wieder versucht etwas Ruhe zu finden. Am Old Faithful waren wir sehr früh, da war der Andrang noch überschaubar und auch an den einzelnen Basins haben wir die Erfahrung gemacht, dass es merklich ruhiger wurde je weiter man sich vom Parkplatz entfernte. Der Yellowstone ist einfach einzigartig und wir hatten dort tolle Tage.

Ich habe den Kindern die Woodwalker Bücher von Katja Brandis vorgelesen. Diese spielen im Yellowstone/Grand Teton NP. Das war insbesondere für die Kleineren sehr spannen plötzlich „am Ort des Geschehens“ zu sein.

Grand Teton NP

Das Wetter hat uns zumindest teilweise etwas im Stich gelassen, aber dennoch war die Zeit dort toll. Der Jenny Lake natürlich unglaublich überlaufen, aber auch hier galt je weiter man sich bewegt desto weniger Menschen gibt es.

Ums Kanu ausleihen kamen wir dort allerdings nicht drum herum. Es gibt sicherlich idyllischere Möglichkeiten, aber es dennoch viel Spaß gemacht.

 

Painted Hills

Die Painted Hills sind wunderschön. Wir hatten allerdings abends gegen 18 Uhr immer noch über 40 Grad, da ist die Wanderung doch etwas kürzer ausgefallen als geplant. 

Craters of the Moon

Die Landschaft ist einfach etwas Besonderes! Wir sind viele kleinere Trails gegangen, das war schon ein Erlebnis!

 

Unsere Lowlights: Eigentlich gibt es keine!

  • Regen im Rocky Mountain NP: hier hätten wir gerne mehr gesehen. Bei Regen und Gewitter war das schwierig.
  • Mücken – die haben uns manchmal ganz schön geärgert

 

Campgrounds:

Wir hatten ja alles was möglich war reserviert, sind aber auch auch bei den fcfs Plätzen problemlos unter gekommen (außer im Sinks Canyon).

Unsere Favoriten:

  • Ohanapecosh  Campground
  • East Lake Campground 
  • Lava Flow Campground

Nicht so gut gefallen haben uns der Deer Haven RV Park, und der Trillium Lake Campground. Der Dear Haven ist für einen Zwischenstopp völlig ok, aber auch nichts Besonderes. Unsere Site am Trillium Lake war völlig in Ordnung. Der See war gnadenlos überfüllt. Wir waren allerdings nicht drin, überall am Ufer lagen tote Fische.

 

Fazit:

Es war eine wunderbare Reise und wir würden sie wieder so machen. Ein paar Tage mehr hätten wir sicherlich noch gut füllen können. Dennoch fühlten wir uns nicht gehetzt. 

Im Vorfeld hatten wir uns Sorgen gemacht, ob wir im Yellowstone mit unserem „Schiff“ Parkplätze bekommen würden. Ganz unbegründet war die Sorge nicht. An der einen oder anderen Stelle gingen wir leer aus.

Aber am Ende haben wir doch alles gesehen was wir sehen wollten. Sehr geholfen hat, direkt morgens loszufahren, sich am jeweiligen Highlight einen Parkplatz zu sichern und dann zu frühstücken. 

Vielen Dank an alle mit deren Hilfe diese Reise für uns unvergesslich wurde!

Im nächsten Sommer verschlägt es und noch einmal in den Südwesten.....Routenplanung folgt......

 

Viele Grüße

Anja

Sturmpfeil
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RE: Mit 3 Jungs durch den Nordwesten

Hallo Anja

Danke für den schönen Bericht, ihr habt Vieles erlebt! Wie ist es temperaturmässig im Sommer in diesen Gegenden?

Viele Grüsse

Claudia

Lindis
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Zuletzt online: vor 1 Tag 18 Stunden
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RE: Mit 3 Jungs durch den Nordwesten

Hallo Anja,

vielen Dank für deinen schönen Bericht!

Da werden Erinnerungen wach,die Painted Hills waren ein Highlight unserer Reise im vergangenen Jahr.Aber zum Glück hatten wir keine 40°C! surprise

Dein Foto mit dem Mount Rainier im Hintergrung finde ich besonders toll! laugh

 

Liebe Grüße

Lindi


Lindi's Reiseberichte 

 

Sabine79
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Zuletzt online: vor 1 Minute 20 Sekunden
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RE: Mit 3 Jungs durch den Nordwesten

Hallo Anja,

vielen Dank für Deinen Bericht! Da wir kommendes Jahr einen Teil Eurer Reise (ab etwa Yellowstone) im Programm haben, habe ich Deinen Text gerne gelesen. Du schreibst, Deine Kinder fanden die Bücher von Katja Brandis super; ich habe mir die Woodwalkers-Reihe gerade online angeschaut, ist das auch schon was für Euren Jüngsten gewesen? Das wäre für unsere (dann 9,9,6) dann bestimmt auch interessant (...und eine Idee für den Nikolausstiefel...)!

 

Viele Grüße,

Sabine

 

 

ANDU
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Zuletzt online: vor 14 Stunden 19 Minuten
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RE: Mit 3 Jungs durch den Nordwesten

Hallo Claudia,

vielen Dank! Wettermässig hatten wir so ziemlich alles im Angebot. Im Olympic NP war es Küste war es sehr frisch, aber bis auf etwas Nieselregen in Kalaloch trocken. Morgens/abends gab es schon mal Nebel, aber wir hatten auch Sonne. Wir hatten uns darauf eingestellt, kein Hochsommerfeeling am Strand zu haben und daher war es vollkommen ok. Weg von der Küste, z.B. im Hoh Rain Forrest war es sommerlich warm und es war schon etwas seltsam bei über 25 Grad und Sonne durch den Regenwald zu laufen.

Mount Rainier NP war tagsüber angenehm warm, abends und nachts kühl. Am Mount St. Helens hatten wir etwas Pech: windig, kalt und nebelig.

Columbia River Gorge und Newberry National Monument: tagsüber sommerlich, abends kühlte es ab.

Painted Hills/John Day Fossil Bed. Hier war es ziemlcih heiß, da unser Camingplatz aber recht hoch lag gab, es abends keine Probleme.

Craters of the Moon: Tagsüber heiß, abends windig und kühler.

Yellowstone: Tagsüber sommerlich, mal ein Gewitter mit Schauern, abends kühlte es schnell ab.

Grand Teton/Rocky Montain NP: Insgesamt kühler und unbeständiger, hier hat uns das Wetterglück etwas verlassen. Wenn wir Sonne hatte, war es tagsüber angenehm warm. Wir hatten aber auch Sturm und Regen.

Insgesamt war also nicht nur die Landschaft abwechslungsreich sondern auch das Wetter. Ich gebe zu, dass ich es eher warm mag und manchmal habe ich die lauen Abende am Lagerfeuer, wie wir sie im Südwesten hatten, etwas vermisst. Aber die Abwechslung macht das allemal wett und 2019 schwitzen wir wieder im Südwesten und ich wünsche mir wahrscheinlich die Temperaturen von der Küste  wink.

Viele Grüße

Anja

ANDU
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Beigetreten: 03.04.2016 - 10:01
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RE: Mit 3 Jungs durch den Nordwesten

Hallo Lindi,

schön, dass Dir mein Kurzbereicht gefallen hat! Den Mount Rainier fand ich schon bei der Anfahrt total beeindruckend.

Die Painted Hills sehen beinahe unwirklich aus, irgendwie "samtig". Gerne wären wir dort noch mehr gewandert, aber es war wirklich zu heiß. Vielleicht hätten wir einfach noch später dort sein müssen, aber wir wollten ungern im Dunkeln fahren. Die Beleuchtung unseres Wohnmobils war eher ein Witz und Zusammenstösse mit Wild wollten wir auch nicht riskieren. Am nächsten Tag sind wir dann direkt zum Blue Basin, temperaturmässig war das ähnlich. Man sagte uns, der bisher heißeste Tag des Jahres...also auch hier keine perfekten Wanderbedingungen. Aebr wir haben das Beste daraus gemacht.

Viele Grüße

Anja

ANDU
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Beigetreten: 03.04.2016 - 10:01
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RE: Mit 3 Jungs durch den Nordwesten

Hallo Sabine,

die Woodwalker Reihe richtet sich natürlich eher an Deine 9Jährigen. Es ist für uns immer ein Spagat etwas zu finden womit der Kleine nicht überfordert ist und der Große sich nicht langweilt. Denn grundsätzlich mag er es schon auch noch wenn vorgelesen wird. Für uns war Woodwalker ein guter Kompromiss. Die Großen fanden es toll und der Kleine war auch begeistert. Vielleicht hat er nicht immer alles verstanden und ich habe den ein oder anderen Ausdruck beim Vorlesen etwas "entschärft", aber er hatte zu keiner Zeit Angst. Es fiel ihm eher schwer zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. Im letzten Band (den wir in diesem Urlaub gelesen haben) gibt es einen Sabotageakt im Yellowstone und die Holz-Wanderwege werden beschädigt, um Menschen in Gefahr zu bringen.

Bei jedem Loch im Holz war er in heller Aufregung: ob das jetzt Andrew Milling war? Wir konnten ihn in Jackson Hole nur schwer davon abbringen die Clearwater High zu suchen.

Ich habe die Bücher gerne vorgelesen, wobei mir die ersten Bände am besten gefallen haben. Aber das ist ja irgendwie meist so.

Während der Fahrt hören unsere Jungs meist Hörbücher. Hier sind wir aber tatsächlich zu Kopfhörern übergegangen, da es nicht gelungen ist etwas zu finden was allen gefällt. Woodwalker gibt es übrigens auch als Hörbuch, das mögen sie interessanter Weise nicht so gern.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Planen Eurer Tour! 

Viele Grüße

Anja

Sabine79
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Zuletzt online: vor 1 Minute 20 Sekunden
Beigetreten: 24.08.2017 - 16:52
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RE: Mit 3 Jungs durch den Nordwesten

Hi Anja,

herzlichen Dank für Deine Einschätzung / Rezension ... das hört sich sehr interessant und gut geschrieben an und wird bestellt!

lieben Gruß, sabine