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Greenhorn-Family im Wilden Westen SFO-LV-LA

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baba66
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Greenhorn-Family im Wilden Westen SFO-LV-LA
Eckdaten zum Reisebericht
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abgeschlossen

 Greenhorn – Family im Wilden Westen   26.6.10 - 22.7.10

Liebe Leser, Scouts und Camperfreunde

 Ungefähr vor einem Jahr begannen wir uns intensiv mit einer USA-Reise durch den Westen zu beschäftigen. Eine tolle Familienreise sollte es werden, wohl die letzten gemeinsamen Ferien bevor der Älteste „zu“ flügge ist und keinen Bock mehr auf Familienurlaub hat.

Die Planung lief super, unzählige Webpages durchgehen, Tipps sammeln, Karte auswendig lernen, wieder lesen, suchen, wühlen, verzweifeln, anfragen, buchen, stornieren, freuen  und und und…

Dann stiessen wir zufällig auf diese Womo-Abenteuer Seite. Klar, schon wieder eine mehr …..dachten wir erst, aber kaum eingeloggt und mehr gelesen, waren wir begeistert. Also trauten wir uns dann auch eine Anfrage zur geplanten Route einzustellen und um Tipps zu fragen.

Und kaum zu glauben was dann passierte. Nur 1 1/2h später wurden wir von Fredi herzlich begrüsst und gleich mit vielen Tipps versorgt. So ging es weiter im Stundentakt, das war kaum zu glauben.

 

Nach einigen Wochen waren wir sicher die Route stimmt, verfügten über haufenweise wertvoller Tipps zu  Themen wie Ersteinkauf, das leidige dumpen bis hin zu den besten Strecken, CG’s, Verhaltenstipps und vieles mehr. So waren wir wirklich gut vorbereitet und ready to start…..

 

So ging’s dann auch wirklich am 26.Juni früh morgens los…..

 

Die Tour

Größere KartenansichtEdit by Gisela 4/12

Wir reisten ab Zürich via Philadelphia nach San Francisco (Übernahme RV von Moturis), Von dort gings wie folgt weiter: 

Yosemite NP, Mono Lake, Caliente, Bryce Canyon, Lake Powell, Grand Canyon Northrim, Zion NP, Valley of fire, Las Vegas, Los Angeles. Dort Rückgabe RV und Übernahme Family-Van und runter nach San Diego und danach meist entlang der Küste via LA (Santa Monica) zurück nach Frisco.

 

 

Die Anreise

Da wir Geld lieber vor Ort als für den Flug ausgeben, wählten wir eine Frühbuchung bei US-Airways ab Zürich via Philadelphia nach Frisco. Sicher eine lange Reise mit Wechsel in Philadelphia aber gut machbar und für „schlappe“ 4800 schweizer Fränkli ganz günstig (5 Personen).

In Frisco holte uns eine vorgebuchte Limo ab und brachte uns zum Hotel.

Wir nächtigten im Hotel Best Western Americaina an der 7th Street.

Das liegt sehr Nahe bei der Market Street, ist aber sehr ringhörig mit eher kleinen Zimmern und ohne Klima, aber sauber und ok (sogar kleiner Dachpool).

 

 

TIPP: Die Limo kostet kaum mehr als die schmuddeligen Taxis und Sammeltransporter. Es war kein Problem eine Familie mit 5 Personen und Gepäck bequem zu transportieren (Taxi hätte es 2 gebraucht, was teurer gewesen wäre)

Unser Provider:  www.pleasantlimo.com, super freundlich, pünktlich, bequem und mit brandneuem Riesen-SUV (Kosten: 75$ + gratuity 15$)

 

TIPP SSF: Die Market Street ist nicht mehr was sie mal war. Es hat gute Shops und Malls (Nike, Adidas, Lewis, GAP, Abercombie&Fitch, Westfield etc.) aber die Gegend ist runtergekommen. 2 Strassen zu weit, steht man im Ghettoviertel (ab Cablecar Drehscheibe Market/Powellstreet Richtung Westen wird’s ungemütlich)

Besser ein Hotel in der Nähe des Fisherman Wharf’s suchen. Zwar nicht im Zentrum aber die Gegend ist deutlich besser und erstens kann man fast alles „erlaufen“ und zweitens gibt es auch reichlich public transport.

  Cable-Car Turn, San Francisco

 Lombard-Street, San Francisco

An unserem ersten Tag war gleich Gay-Parade, also tausende verrückter, tanzender, aber auch wirrer Leute. Ein beeindruckendes Erlebnis.

  Gay-Parade in San Francisco

Übernahme Camper

Am 2.Morgen holte uns die selbe Limo ab und brachte uns zu Moturis. Die Übernahme verlief recht schnell und wir konnten unser 29-Fuss-Monster in Bewegung setzen. Unterwegs kurz weg von der Autobahn in irgendeinem Kaff einkaufen. Da dann ein erstes Erwachen, der Einkauf kostete schlappe 500$ ! Aber die Vorräte waren somit üppig aufgefüllt, und es fehlte lange Zeit an nichts mehr.

 

TIPP: Bei der Übernahme des RV muss man sich etwas bemerkbar machen, da die Reihenfolge eher
          willkürlich scheint.

 

 

Yosemite NP

Die erste Fahrt verlief problemlos. Es brauchte etwas Angewöhnung an das Riesen-RV (typisch Schweizer) aber dank grosser Motorisierung, Ami-Servolenkung und Automat ist man sehr schnell „zu Hause“.

Kurz vor dem Yosemite obligatorischer Halt beim „El Capitan“  ein eindrücklicher Berg.

Check-in auf dem Uper Pines CG dank Vorreservation kein Problem.

Die Campsites sind schön, gut hatten wir reserviert es war alles voll (trotzdem viel Platz und man fühlt sich nicht zusammengepfercht).

Hier kam auch die Ernüchterung, von wegen grosser Camper, unser RV erschien eher „niedlich“ inmitten der  wirklichen Monster-RV’s der Einheimischen mit 1-2 Anhängern (Boot, Auto, Pferde ….)  Und so sehen die aus:

  Das "Einheimischen-Format" eines RV's

weiss nicht mehr genau ob der McDonald auch eingebaut war oder doch hintendran stand.....

Am Eingang gabs viele Hinweise zu den extrem gefährlichen Bären (halt typisch USA, etwas übertrieben also dachten wir erst es tummeln sich hunderte Bären auf dem Campground)Aber trotzdem ernst nehmen, es gibt Unfälle! Wir haben zwar leider keine gesichtet aber unsere Nachbarn hatten einen Tag zuvor eine sehr nahe Begegnung!

Wir  wanderten den Mist-Trail hoch (der heisst wirklich so) zu den Wasserfällen Vernal und Nevada. Das sind zwar nur ca. 11 km aber ganz schön steil. Erst entlang des schönen Merced-Rivers, dann weiter hoch und immer steiler auf einem schmalen Pfad sehr nahe am Fusse des Vernal Falls vorbei (da wird man klitschnass von der Gischt) und dann noch steiler bis zum oberen Punkt des Wasserfalls. Es lohnt sich aber sehr !

   Yosemite - Park

TIPP:
Obwohl die meisten Touristen natürlich in Badeschlappen da hochgehen (und einige kriechend wieder runter..) empfiehlt sich gutes Schuhwerk und wer Wasserscheu ist, auch einen Regenschutz. Wir hatten tolles Wetter  (>30C) und waren froh über die Abkühlung, aber in kühleren Zeiten kann man da sicher schön frieren.

 Tioga Pass – Ghosttown Bodie – Mono Lake (Lee Vining)

Hoch gings Richtung Tioga Pass. Da hatten wir unseren einzigen Zwischenfall auf der ganzen Reise, ein Spiegelkuss. Resultat Aussenspiegel beider Fahrzeuge zertrümmert. Aber Glück im Unglück, der “Gegner” war freundlich und es gab nur Glasbruch. Auf dem Pass hat es sehr schöne Flüsse, und traumhaft blaue Seen. Wir genossen die Fahrt (auch ohne Spiegel) und machten öfters Rast.

Vom Pass runter war dann nicht so lustig. Ich wusste nicht, dass die Tempomaten in den USA auch bremsen, also stand ich wohl zu oft auf der Bremse….. An einer Baustelle mussten wir halten und es hat fürchterlich gestunken und es QUALMTE an allen vier Rädern ! Das war richtig „brenzlig“ aber zum Glück ohne Folgen.

Unten angekommen fuhren wir noch zur Ghosttown Bodie. Ein Umweg, die letzten Km auf Schotterstrasse waren mühsam aber es hat sich gelohnt. Die Goldgräberstadt Bodie wird nur erhalten und es gibt keine neuen Bauten. Alles sieht aus wie soeben verlassen. Wirklich sehr beeindruckend und spannend.

 Ghosttown Bodie

In Lee Vining nächtigten wir auf dem Mono Lake Park, ein Premium-CG, super gepflegt, nette Leute und ein echt schöner Platz mit full hookup.

TIPP:  Zum Tioga war die einzige eher enge Strasse, man muss wirklich etwas vorsichtig sein, da rechts die Felswand und links der Gegenverkehr sehr Nahe sind. Und….nutzt den Tempomaten der auch Gänge zurückschaltet und mit dem Motor das Fahrzeug bremst…. 

Cathedral Gorge, Caliente

Das war die längste Tagestour mit 350 Meilen. Eine ewige Strecke durch die Einoede aber doch auch wieder spannend. Unterwegs kauften wir in Tonopah ein. Da hatten wir den Schreck des Lebens. Wir traffen im Supermarkt den berühmten CATMAN (wer ihn noch nicht kennt, kann ihn googlen). Schlussendlich kamen wir endlich in Caliente an und gingen direkt zur Cathedral Gorge. Bizarr ausgewaschener Standstein lockt zum klettern und man kann in schmale Canyons reingehen bis der Bauch ansteht (egal wie dick…). Spannend und beeidruckend, also ein Abstecher wert. Gleich gegenüber ist der Cathedral Gorge State Park. Ein super schöner, ruhiger und top gepflegter CG ohne hookup (siehe mehr unter CG’s).

   Cathedral-Gorge State Park

 

Schöne Fahrt bis hoch zum Grand Canyon Plateau. Unterwegs schöne Gegend mit Ferienhäusern, Resorts und tolle Bäche und Seen (da wäre Fischen sicher sehr toll). In Cedar City füllten wir Vorräte auf und dann gings Richtung Bryce. Gleich bei der ersten Abzweigung kommt der Red Canyon, sieht aus wie eine Hollywood-Kulisse, so schön roter Stein und fast kitschig. Später dann der Cedar Break, der kleine Bruder des Bryce. Auf schlappen 3200 Höhenmeter kann man in den Canyon schauen, Ranger geben Erklärungen ab und beantworten gerne Fragen. Ein schöner Haltepunkt für einen Lunch.

Anfang Bryce ist alles extrem touristisch. Riesenhotels, Restaurants Ramschshops, Quad-Vermietung und vieles mehr, nicht unser Geschmack…

Nach dem Eingang zum Park dann eine grosses, schönes Touristoffice. Der North CG liegt super und ist schön angelegt. Die Wanderwege mehrheitlich zu Fuss erreichbar. Kein hookup.

Wir wanderten am Folgetag in den Canyon runter auf dem Navajo-Trail / Queensgarden – Trail. Unglaublich diese Täler und roten bizarren Felsformationen. Diese Wanderung lohnt sich, obwohl es sehr heiss war tagsüber.

         Bryce Canyon

Abends Geburri-Feier unseres Kleinsten (13). Wir buchten den „Country-Abend“ mit Live Musik – lasst es bleiben! In einer Art dekorierten Turnhalle gibt es ein knappes Einmalnehmen-Buffet aus Plastikgeschirr, die Band ist eher eine Komikertruppe und völlig abgerissen der Preis: 130$ für 3 Kids, 2 Erw. Don’t do it! Jeder Büchsensalat ist besser… 

Lake Powell

Die Fahrt war angenehm und nur 150mls. Der Stausee liegt mitten in der Wüste ist beachtlich gross und toll zum baden. Wir genossen bei ca. 39C die Abkühlung sehr. Es war Independence Day, also massig Leute und noch mehr Boote, weiss der Teufel wo die alle hergekommen sind in diese Wüste. Man kann auch mieten, sind aber happige Preise (200-230$ für 3-4 Std).
 Lake Powell

Page ist ein kleinerer Ort nicht sonderlich sehenswert. Wir genossen ein beeindruckendes Feuerwerk an diesem Tag.

Sehenswert sind vorallem der Horseshoe-Bend, da macht der Colorado-River eine Hufeisenkurve. Auch die Antelope-Canyons sollen super sein, wir liessen die aus da für uns 5 lockere 130$ verlangt wurden. Schade!
 Horseshoe-Bend

TIPP: In der Stadt im Dam Bar&Grill assen wir sensationelle frische Hamburgers und erst noch zahlbar. Das Messer war übrigens so geliefert worden.......

Grand Canyon Northrim
Eine „kurze“ Fahrt von 140mls. Kurz vor dem Grand Canyon kommt eine Brücke und dort geht es zum Marble Canyon runter an den Fluss, sehr gut zum baden und verweilen.
 

Unterwegs gibt es Strassenstände von Navajo-Indianern mit echt schönem Schmuck. Angeblich im Ort selber gefertigt (haben zumindest kein „Made in China“ gefunden).

Der Tipp zum North-Rim zu fahren (wo haben wir den wohl gekriegt wo?) war goldrichtig. Der CG liegt direkt am Plateau und hat sehr schöne Sites mit viel Platz und viel Wald. Wanderwege gehen direkt dort weg (Transept-Trail zur Grand Lodge (1932 gebaut und sehenswert) und weiter zum Bright-Angel-Point. Ein gemütlicher Weg entlang dem Plateau mit atemberaubendem Ausblick. Bright Angel ist dann eher für schwindelfreie. Ein schmaler Pfad raus zum äussersten Ende fordert doch etwas Mut (uns kamen auch hier nette US-Ladies auf den KNIEN entgegen..)

Super Aussicht auf den South-Rim und runter in die Canyons.
  Grand Canyon am North-rim

 Zion NP
Nach nur 125mls sind wir im Zion. Die Strasse wurde zur Zeit komplett renoviert, also alles Schotter aber es rumpelte einfach etwas mehr. Durch das Tunnel (Gebühr15$) ging problemlos.

Watchman heisst der CG. Er hat wenig Schatten (wir hatten 40C) aber die AC gab alles. Es gibt nur Strom auf den Sites. Achtung: keine Duschen und kein Foodshop auf dem CG dafür eine überdimensionierte Lodge. Es war zu heiss zum wandern aber es gibt einen tollen kleinen Fluss zum baden.
   Zion National Park

Wir gingen mit dem Shuttle-Bus hoch zur Zion-Lodge (auch die war riesig) und dort machten wir einen Trailritt. Die eher müde Gäule kennen den Weg, kein Milimeter abweichend also für jedermann kein Problem.
 Trail-Ritt durch die Wildnis

Valley of fire

Am Morgen gings los am anderen Parkende raus. Erst da haben wir bemerkt, dass es nur 100m ausserhalb eine halbe Stadt mit Restaurants, Shops und vieles mehr gibt, und wir dachten wir wären wirklich in der Wildnis.

Die Fahrt ist eher langweilig und nicht sonderlich beeindruckend. Zum Valley of fire führt eine einsame Strasse, man glaubt man ist völlig falsch abgebogen. Nach dem Parkeintritt geht es noch etwas weiter runter bis zur Rangerstation. Hier hat es eine interessante Ausstellung über Tiere wie auch über Menschen die da tatsächlich gelebt haben. Bei rund 43C für uns fast unvorstellbar. Wir suchten noch einen markanten Steinbogen (mussten Photos machen da sich vor ein paar Jahren meine Freunde unter dem Bogen das JA-WORT gegeben hatten)

Wegen der unsäglichen Hitze entschlossen wir uns weiter nach LV zu fahren.

 

Las Vegas
Die Stadt ist wohl allen bekannt. Der KOA –Circus-Circus CG liegt gut ist aber einfach ein Betonplatz, dafür gibt es einen kleinen Pool (Wasserqualität war grässlich) aber kühlt herrlich ab! Nachts wird es kaum kühler und es war echt hart dort 2 Tage zu bleiben. Die verrückte Stadt ist sicher sehenswert, aber nur einmal. Nach unserem Geschmack einfach zu kitschig und zu verrückt.
  NEW YORK in Las Vegas

Los Angeles
Die letzte lange Fahrt mit dem RV. Kurz vor LA nächtigten wir auf dem East Shore RV Park in San Dimas. Er liegt über einem kleinen See und bietet herrlichen Ausblick und tolle Sonnenuntergänge. Hier hat es fast ausschliesslich Dauermieter, viele davon wohnen in den Campern. Sehr gepflegt, luxuriöse Duschen und ein kleiner Shop. Wir reinigen den Camper und packen alles zusammen.

 

Am nächsten Morgen ist Rückgabe RV. Sie verlief problemlos, ein toller schweizer Mitarbeiter hat den RV abgenommen und ausser dem Spiegel war alles ok.

Mit einem Gratisshuttle (ausser natürlich die obligate Gratuity) gings zum Flughafen wo wir einen Family-Van übernahmenund dann sofort weiter nach San Diego fuhren.

Die weitere Reise möchte ich hier nur kurz beschreiben, da es ja keine Womo-Ferien mehr waren.

Runter nach San Diego in das Holiday-Inn in La Jolla (das ist eine eher teure Gegend mit vielen super Häusern und direkt am Sandstrand. Hotel ist super, nicht extrem teuer und bietet alles was man wünscht.

Nach dem Besuch des Seaworld (wirklich sehenswert aber halt auch teuer)
 Super Show mit Orcas, Delphinen und mehr..

gings zurück nach LA,  Santa Monica. Wir nächtigten 2x im Sea Shore Motel direkt an der Main Street, ein kleines, älteres aber sauberes und top gelegenes Motel. Der super Italiener gleich am Eck ist ein Muss für Frühstück, genialen Kaffee und wahnsinns Sandwiches!
Wir genossen den unendlichen Beach. Sehenswert ist Venice-Beach mit vielen Shops und noch mehr irren Leuten. Einen riesen Park hat es da mit unglaublichen Skatern, teils noch Kinder bieten die eine gewaltige Show.
  Kids-Show
 Venice Beach

Hollywood und der Walk of fame darf natürlich nicht fehlen, aber zu unserer Überraschung sieht es da ziemlich runtergekommen aus (ausser den Sternen halt).

Weiter gings im Norden von LA zum Magic-Mountain Park mit den grössten Rollercoastern (8er-Bahnen). Für die Kids ein Muss, für mich eine Qual. Auch hier war es extrem heiss.

Der Park liegt bei Valencia. Wenn man das Zentrum mal gefunden hat, lohnt sich ein Bummel mit vielen guten Kleidershops und guten Restaurants.

Die Rückfahrt führte uns über Santa Maria und ein kleines Kaff namens Los Olivos. Winzig klein aber wie aus einem Western-Film mit einem top bestückten Western-Store.

Eine letzte Nacht im Embassy Suites  Burlington nahe dem Flughafen und dann Heimflug………

The End…  Viel Spass beim lesen.....

Nun noch ein Feedback zu den diversen Tipps die wir erhalten haben:

Streckenweite Durchschnitt von 150mls ist gut gewählt. Wir hatten einige längere Strecke  aber das wahr dann echtes Meilenraspeln.

Man sollte immer wieder Pausenhalte einplanen da es so viele tolle Gegenden, Seen, Flüsse, Canyons und vieles mehr gibt für die man Zeit braucht.

@MichaelAC:  Für uns waren die Fahrstrecken ok, die Kids schliefen meist in den Kojen und hatten keine Langeweile, aber Du hast recht, zu viel Fahren ist nicht immer lustig

Vorbuchungen: Wir haben alle CG’s gebucht was sinnvoll war in der Hauptsaison. So hatten wir immer einen sicheren Platz in den Parks. Wir haben einige kennengelernt die abends raus oder täglich umparkieren mussten.

Wildcampen (boondock) ist verpönt und speziell in der Nähe der Parks wird das sehr genau überwacht.

Yosemite     Eine wunderschöne Gegend und toll zum Wandern. Sehr „schweizerisch“ mit Bergen, Flüssen und Wanderwegen, also keine Sensation, aber trotzdem super (Bären gibt es bei uns ja noch kaum)

Cathedral Gorge   War es wert. Der CG ist wirklich schön und die bizarren Formationen toll

Bodie-Geisterstadt  Sehenswert und sehr zu empfehlen

Bryce-Canyon   Das war für uns der schönste NP auf der Reise. Unbedingt machen und auch bewandern, sowas sieht man wirklich nur hier

Lake Powell       Super Abkühlung toll zum baden. Horsehoe-Bend ist ein Muss! Antelope wegen Preis zwar fraglich aber sicher sehr sehenswert

Grand Canyon North Rim    Ein super Tipp, wenig Leute, tolle Gegend und Ausblick und einfach zum geniessen

Zion NP     Das einzige Fragezeichen für uns. Wir waren nicht wirklich beeindruckt, es gibt nichts wirklich tolles zu sehen (ausser die brutalen Tageswanderungen).

Valley of fire     Wieder ein sehr guter Tipp zumindest muss man da durchfahren. Es war für uns zu heiss sonst wären wir gerne geblieben. Einsam aber sicher  auch Nachts sehr beeindruckend.

CG-Tipps    ALLE Tipps waren super. Die CG’s waren immer toll und wir sind sicher wir hätten nicht immer die beste Wahl getroffen!

Las Vegas    Das ist sehr abhängig von der eigenen Vorstellung. Wir wären gerne früher gegangen da dieser Kitsch-Wahnsinn nichts für uns war. Aber die Outlet-Malls sind super gut und wir haben eingekauft wie irr. Yogibear hatte absolut recht, 1 Tag würde völlig ausreichen

Park-Pass   @Groovy  Dein Tipp den gleich in SSF zu kaufen war super. Da waren wir ja sowieso und nachher mussten wir nichts mehr überlegen. Thanks !

Tour generell      Die Tour war ok und so für uns gut machbar. Vielleicht würden wir nachträglich einen dieser Parks weglassen und dafür beim Grand Canyon länger bleiben. Als Ersatz für den Zion ev. eher Capitol Reef oder Arches NP oder so einbauen. Auch Sequoia wäre sicher eine Reise wert (sorry Fredi)

Allgemein   RV Ferien in den USA ist definitiv die beste Art zu reisen.  Alles dabei, immer „zu Hause“ und sehr gemütlich. Hätten wir nicht das Seaworld in SD noch machen wollen, würden wir den Camper für die ganze Zeit buchen und nur so reisen. Die RV’s sind gut (Moturis), recht neu meist nur max. 2 Jahre alt. Generell ist die Ausbauqualität in den USA nicht mit der in Europa zu vergleichen aber es sind bequeme Betten und es ist alles was man braucht mehr als üppig vorhanden. Wir würden nächstes Mal einen Slideout mieten da wir als Familie damit sicher noch besseren Raum gehabt hätten..

 

Es war toll, genial, super und dank den vielen super Tipps von Womo-Abenteuer alles noch besser.

Vielen Dank an alle Tippgeber und Scouts, wir waren ja sowas von froh, dass es Euch gibt und wir Euch gefunden haben

Thanks folks

Bernhard
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Zuletzt online: vor 1 Stunde 15 Minuten
Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
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Danke !!!

Hallo Baba,

danke für das Schreiben und Auflockern deines Berichts mit Bildern !

Aufgefallen ist mir, dass ihr noch den Ephemeral Arch im Valley of Fire bewundern konntet  -- denn er brach ja etwas später in sich zusammen.

Wart ihr mit dem großen Fahrzeug von Moturis ebenso zufrieden wie wir gerade in den letzten Wochen mit dem 25 feet Chateau vom gleichen Vermieter?

Grüße

Bernhard

Scout Womo-Abenteuer.de


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

Peter
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Beigetreten: 25.08.2009 - 20:51
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Hallo baba, vielen Dank für

Hallo baba,

vielen Dank für Deinen Bericht. Cathedral Gorge haben wir noch nicht besucht vielleicht beim nächsten mal. In vielen Punkten muß ich Dir zustimmen, für Las Vegas reicht wirklich 1 Tag aber es ist für viele Ziele ein idealer Ausgangspunkt und auch Deine Bemerkung über das Reisen im WoMo. Wer einmal geschnuppert hat möchte selten was anderes Smile

Liebe Grüße Peter

 

 

Kochi
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Zuletzt online: vor 13 Stunden 34 Minuten
Beigetreten: 21.08.2009 - 11:52
Beiträge: 5656
Danke!!

Hi Baba!

Auch von mir ein "Dankeschön" für Deinen Bericht zu Eurer (Traum-) Reise! Ja, Du hats recht, Urlaub im Womo ist auch in unseren Augen die beste Art der Ferienform in den USA/ Canada Wink!

An unserem ersten Tag war gleich Gay-Parade, also tausende verrückter, tanzender, aber auch wirrer Leute. Ein beeindruckendes Erlebnis.

Das haben wir 2003 auch in SFO erlebt, war schon irgendwie ein witziges Erlebnis, ein bißchen wie Karneval...

 

Nochmals vielen Dank für Dein Feedback!!

Munter bleiben
Gruss
Kochi
Scout WoMo-Abenteuer.de

 

 

 

Fredy
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Zuletzt online: vor 3 Tage 15 Stunden
Beigetreten: 21.08.2009 - 14:53
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Herzlichen Dank

Hallo Baba + Mack

Auch ich danke Euch herzlich für den Reisebericht und das Feedback zu unseren Tipps. Das ist für uns alle ausserordentlich wertvoll. Selbstverständlich ist unsere Planung auch nur ein Gerüst und kann jederzeit abgeändert werden. Das ist ja der Vorteil eines WoMo-Urlaubs und das habt Ihr im kleinen Rahmen auch, also richtig gemacht.

Seid Ihr mit dem defekten Spiegel die ganze restliche Route gefahren? Mir ist das nämlich auch 2 x passiert. Ich fühlte mich dann aber so unsicher, dass ich das bei nächster Gelegenheit bei einem RV-Repair flicken liess. Uebrigens zum abwärts fahren braucht man nicht unbedingt den Tempomat, man kann auch von Hand den 1. oder 2. Gang einlegen, dann braucht man die Bremse fast nichtSmile

Ich musste schmunzeln, als ich Eure Beurteilung des Zion NP gelesen habe. Als wir zum ersten Mal den Zion besuchten, haben wir nach einer Stunde auf dem CG zusammengepackt und sind weiter gefahren. Damals hat uns dieser NP überhaupt nicht überzeugt. Heute ist das einer unserer ganz grossen Favoriten. Gebt ihm also bei Eurem nächsten Besuch nochmals ein ChanceSmile. Auf den Zion muss man sich ein wenig einlassen. Bei Eurer Reisezeit war wohl sowieso die Hitze ein Problem.Bei Eurer Reiseroute wäre es praktisch unmöglich gewesen einen Park wegzulassen und durch einen andern zu ersetzen. Weder Arches, Capitol Reef noch Sequpoia waren sinnvoll einzubauen. Habe ich tatsächlich mal etwas gegen den Sequoia gesagt?Wink mir gefällt der nämlich gut. Für den Ersttäter gibt es dort aber nichts, was man im Yosemite nich auch sehen könnte.

Die kommerziellen Vergügungen in den USA sind meist sehr teuer. (Vergügungsparks, Boote am Lake Powell, Country Night, Shows in Las Vegas etc) Der Antelope Canyon wäre dem Country-Abend wohl vorzuziehen. Aber ein Reinfall auf so einer Reise gehört wohl dazuSmile, Deine Einschätzung von Las Vegas teile ich absolut. Wir haben schon mehrmals am Lake Mead, Valley of Fire oder Virgin River CG übernachtet und haben Las Vegas links bzw. recht liegen lassen. Aber für den Erstbesuch ist eine Nacht schon richtig. Haben Eure Freunde tatsächlich unter dem Ephemeral-Arch geheiratet. Der war eigentlich für das nicht so gut geeignet da doch etwas in der Höhe gelegen.

Wer weiss, vielleicht packt Euch das WoMo-Virus. Im Herbst bzw. Frühjahr sind ja oft auch 3 Wochen Schulferien. Finanziell ist das dann eine ganz andere Schuhnummer und der Südwesten in dieser Jahreszeit sensationell.

Herzliche Grüsse,

Fredy

 

baba66
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Danke für Euer Feedback

Vielen Dank Leute für Euer Feedback ! Der Reisebericht wird in den nächsten Tagen noch mit ein paar Bildern ergänzt.

@ Bernhard + Fredi: Tja da habt Ihr uns wohl erwischt. Bin mir nicht wirklich sicher, ob das der richtige "Arches" war. Wir haben eben nur den gefunden beim Wegweiser......???  Unser hat so ausgesehen....war aber auch schön und definitiv der unter dem meine Kollegen geheiratet haben..... . Vielleicht ist das halt nur der kleine Bruder.....und bei 43C hatten wir keine Lust lange zu suchen.

@ Fredi:  Zion war sicher nicht schlecht. Aber wie erwähnt, die Hitze war zu gross und wir hatten einfach keine Lust für Wanderungen, gestrichen ist er deswegen sicherlich nicht. Übrigens hatten jeden Abend Ranger sehr spannende und interessante Vorträge über die Tierwelt gehalten (z.B. Mountain Lion, Schlangen und anderes Getier...) das war sehr toll. Zudem ist auch der Fluss hervorragend für Badespass. Wir sind sicher im Herbst kann man da tolle Wanderungen machen und auch viel interessantes erleben. Es war zu dieser Hitze-Zeit sehr voll mit unmengen Leuten die da schwitzend und keuchend über die Wege schlichen, vielleicht auch noch ein Grund für unsere Erstbewertung. Wir sind halt noch "Greenhorns". Das T-Shirt auf dem Bild zeigt ja auch, dass mir der Zion doch was wert war....

Zum Spiegel:  Da hatten wir weniger gute Erfahrungen mit der Hilfs-Hotline gehabt. Ich rief mehrmals an um zu fragen, ob ich unterwegs flicken soll und was denn der Spiegel so zurückgebracht kosten würde. Die konnten mir absolut nicht helfen, auch keine geeigneten Adressen hatten die zur Hand. In Cedar City fanden wir eine RV-Garage aber die hatten keine Spiegel vorrätig.

Wir kauften schlussendlich einen Kosmetikspiegel und tapten den in die Halterung, das ging ganz gut. Wir zahlten bei Moturis dann 75$ für den Spiegelersatz (Aussage: das haben wir jeden Tag...), also eine Bagatelle.

@ Bernhard:  Wir waren mit Moturis sehr zufrieden. Das Fhzg war zwar nicht ganz neu aber alles vorhanden, gut im Schuss, keine Probleme mit Auto, bei Übernahme, bei Abgabe und preislich absolut ok ! Jeder Zeit wieder !

Und zum Schluss nochmals @Fredi: Unsere Kinder hatten immer wieder gestaunt, was wir über jede Gegend schon wussten, wo abzweigen, was anschauen etc. etc. Unsere Antwort war stets: das hat uns Fredi gesagt....

Nach einer Weile kam dann bei jeder Unsicherheit stets die selbe Frage von den Kids:

....was hat denn Fredi dazu gesagt ? Oder, was würde jetzt Fredi wohl für einen Tipp geben ? Du hast uns also auf der ganzen Reise stets begleitet...... und wir danken Dir dafür (und natürlich auch klar allen anderen Tipp-Gebern!)

 

So long...

Mack + Baba

Marcus
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Limo in SfO

Wo habt ihr denn die Limo gebucht und was habt ihr bezahlt? Mit der BART ginge es ja auch, aber das ganze Gepäck...

Herzliche Grüße!

Marcus&family

Wenn die Zeit kommt, in der man etwas tun könnte, 

ist die Zeit vorbei in der

baba66
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Limo in SFO

Hallo Marcus

Siehe ganz am Anfang des Reiseberichtes.

TIPP: Die Limo kostet kaum mehr als die schmuddeligen Taxis und Sammeltransporter. Es war kein Problem eine Familie mit 5 Personen und Gepäck bequem zu transportieren (Taxi hätte es 2 gebraucht, was teurer gewesen wäre)
Unser Provider:  www.pleasantlimo.com, super freundlich, pünktlich, bequem und mit brandneuem Riesen-SUV (Kosten: 75$ + gratuity 15$)

Die Buchung habe ich Online vorab gemacht und es klappte alles reibungslos. Sie wartete auf einem Aussenparkplatz und ich rief nach der Gepäckausgabe an, und schon stand sie da.....

Ich bin noch nie mit der BART gefahren (auch nicht auf Business-Trips) aber mit all dem Geschleppe und Bagage habe ich da sicher keine Lust, und das noch nach einer anstrengenden Reise inkl. Jetlag.......

Gruss Mack + Baba