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Nordamerika im Wohnmobil erleben!

USA - Südwesten 24. März bis 22. April 2012 - unsere erste Reise in die USA

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Chris
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USA - Südwesten 24. März bis 22. April 2012 - unsere erste Reise in die USA
Eckdaten zum Reisebericht
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abgeschlossen

Nun sind wir zurück von unserer ersten Reise in die USA. Das Land, die Menschen und die Landschaften haben uns sehr gut gefallen. Es war bestimmt nicht die letzte Reise, denn wir haben uns wieder einen Virus (Reise) eingefangen. Nun möchte ich mein Versprechen einlösen und über unsere Erlebnisse berichten. Noch einmal ein großes Dankeschön an dieses Forum, denn ohne die vielen Tipps und Hinweise wäre manches sicher nicht so gut gelaufen. Es hat alles von Anfang bis Ende sehr gut geklappt.

Viele Grüße Christine und Norbert 

Routenübersicht:  

Datum Strecke
 24.03.2012  Flug Berlin - Zürich - San Francisco
 25.03.2012 Übernahme Wohnmobil in Dublin - San Francisco RV Resort 
 26.03.2012 San Francisco - Big Sur
 27.03.2012 Big Sur - Pismo Beach
 28.03.2012 Pismo Beach - Malibu
 29.03.2012 Malibu - Hollywood
 30.03.2012 Malibu - Borrego Springs
 31.03.2012 Borrego Springs - Joshua Tree - Yucca Valley
 01.04.2012 Yucca Valley - Lake Havasu - Kingman
 02.04.2012 Kingman - Route 66 - Seligman - Grand Canyon
 03.04.2012 Grand Canyon - Horseshoe Bend - Page - Lake Powell
 04.04.2012 Page - Monument Valley
 05.04.2012 Monument Valley - Gooseneck State Park -Moab
 06.04.2012 Moab - Arches NP - Delicate Arch - Devils Garden
 07.04.2012 Devils Garden - Canyonlands - Green River
 08.04.2012 Green River - Goblin Valley - Capitol Reef - Torrey
 09.04.2012 Torrey - Highway 12 - Escalante
 10.04.2012 Escalante - Bryce Canyon
 11.04.2012 Bryce Canyon - Zion Nationalpark
 12.04.2012 Zion Nationalpark
 13.04.2012 Zion NP - Valley of Fire
 14.04.2012 Valley of Fire - Las Vegas
 15.04.2012 Las Vegas - Death Valley - Olancha
 16.04.202 Olancha - Lake Isabella - Paso Robles
 17.04.2012 Paso Robles - San Jose (über Hwy. 101)
 18.04.2012 San Jose
 19.04.2012 San Jose - Dublin - Abschied vom Wohnmobil - San Francisco
 20.04.2012 San Francisco
 21.04.2012 San Francisco - Zürich - Berlin
  Statistik

 Edit by Richard


 

Liebe Grüsse

Christine
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Chris
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Samstag, 24. März 2012

1. Tag: Berlin - Zürich - San Francisco

Lange haben wir diese Reise schon geplant und heute geht es endlich los. Die Route wurde bis ins Detail ausgearbeitet und die Hälfte der Campingplätze gebucht. Im Vorfeld war oft von Streiks des Bodenpersonals die Rede. Zum Glück war aber kein Streik für den Samstag geplant. Etwas Sorgen machte uns noch die kurze Umsteigezeit in Zürich (eine Stunde), aber wir lassen das jetzt auf uns zukommen.
Ich stehe um 5:30 Uhr auf, Norbert bereits um 4:30 Uhr. Das Reisefieber hat uns voll gepackt. Wir packen die letzten Dinge noch ein und wiegen noch mal vorsichtshalber die beiden Koffer. Wir frühstücken und essen die letzten Reste. Um 7:45 Uhr packen wir die Sachen in unser Auto und fahren zu Mathias. Er fährt uns dann mit unserem Auto nach Tegel. Mehrere Baustellen in Mitte müssen wir umfahren, aber wir haben genug Zeit. Unser Auto wird für die nächsten vier Wochen vor dem Haus unseres Sohnes verbringen.
Um 8:30 Uhr sind wir am Flughafen. Dies ist jetzt der letzte Abflug für uns, denn der Flughafen Tegel wird Anfang Juni geschlossen. Es ist also ein Abschied.

Eine Mitarbeiterin von Swiss Air sagt uns, dass wir auch am Schalter B24 bei der Lufthansa unser Gepäck abgeben können. Wir suchen den Schalter auf und können gleich unser Gepäck aufgeben. Nun gehen wir zurück zum Schalter von Swiss Air. Hier beginnt um 9:20 das Einchecken und wir gehören zu den Ersten. Unser IPad muss einem Extratest unterzogen werden, aber der Rest verläuft ohne Probleme. Nun haben wir eine Stunde Zeit. Aber man sollte die Schweizer Pünktlichkeit nicht unterschätzen. Wir starten zehn Minuten früher und landen ebenfalls vor der Zeit. Uns ist dies nur recht. Nun müssen wir vom Terminal A zu Terminal E26. Den Abflugterminal konnten wir bereits im Flugzeug über die Informationen auf unserem Bildschirm sehen. Über lange Gänge und Laufbänder geht es durch das Gebäude. Ich wusste nicht, dass der Flughafen so groß ist. Zu den Terminal E müssen wir mit einer kleinen U-Bahn fahren. Vorher geht es noch einmal zur Kontrolle. Am Zugang zu den Flugsteigs in die USA steht eine sehr lange Schlange. Wir sind etwas unsicher, da die Zeit läuft. Ich spreche einen Mitarbeiter an und er erklärt mir, dass das Flugzeug erst startet, wenn alle Passagiere noch einmal befragt wurden. Dies schreibt die Einreisbehörde der USA vor. Also stellen wir uns geduldig an und es geht nun doch recht zügig. Von uns will man nur wissen, ob wir bereits einen Rückflug gebucht haben und wie lange wir bleiben. Nun können wir an Bord und sind fast die letzten Passagiere. Die Sitzreihe am Fenster hat nur zwei Plätze, was sehr schön ist, denn so kann man des öfteren mal aufstehen, ohne jemanden zu belästigen. Pünktlich fährt unser Flugzeug vom Gate, aber wir stehen etwa eine Viertelstunde in der Warteschleife bis wir starten können. Nun hebt der große Vogel ab und wir gewinnen schnell an Höhe. Es stehen uns zwölf Stunden Flug bevor. Ich bin jetzt schon müde, denn es ist bereits ein langer Tag. Wir bekommen einen kleinen Snack und anschließend gibt es Mittagessen, das aus gebratenem Hühnchen mit Nudeln, einem Schälchen Salat, einem Brötchen, Butter, Käse und einem kleinen Stück Kuchen besteht. Der Flug führt uns über England, Schottland und südlich an Island vorbei. Wir überqueren den Süden von Grönland und fliegen über den Atlantik. Als wir das amerikanische Festland erreichen, werden wir kräftig durchgeschüttelt. Zwischendurch schlafe ich immer mal für kurze Zeit.  Auf dem Bildschirm kann ich verfolgen, wie wir Edmonton, Banff und Cranbrook überfliegen. Da werden wieder alte Erinnerungen wach. Wir sehen, dass der Winter diesen Landstrich noch fest im Griff hat. Endlich nach zwölf Stunden Flug landen wir um 17:20 Ortszeit in San Francisco. Nun geht es wieder über lange Gänge und Laufbänder. Im Flugzeug mussten wir wieder ein Formular ausfüllen und dieses bei der Passkontrolle vorlegen. Doch zuerst wartete eine lange Schlange. Nachdem wir endlich an der Reihe sind, wird jeder von uns fotografiert und alle Fingerabdrücke werden abgenommen. Die Pässe werden eingescannt und abgestempelt. Endlich wieder mal ein Stempel im Pass. Wir gehen weiter und die Pässe und das Formular werden nochmals kontrolliert. Man fragt uns noch, ob wir Früchte einführen. Nun können wir endlich zum Gepäckband. Wir sehen schon unseren ersten Koffer, der zweite dreht noch eine Ehrenrunde. Nun kommen wir zu einer weiteren Kontrolle und unsere Koffer und alle Sachen, einschließlich wir, werden durchleuchtet. Es geht aber recht zügig. Das ausgefüllte Formular wird uns nun abgenommen und wir dürfen endlich zum Ausgang.   

Leider empfängt uns San Francisco bei strömenden Regen. Wir gehen zur Haltstelle der Shuttlebusse und schauen erst einmal etwas ratlos. Ein freundlicher Inder erklärt uns erst einmal, dass wir uns die Nummer unseres Hotels auf einer Liste suchen müssen und dann dort anrufen sollen. Wir tun dies und müssen einige Zeit warten. Es kommen verschiedene Busse der Holliday Inn Hotels, aber bei Nachfrage ist keiner von unserem Hotel dabei. Endlich nach ca. einer halben Stunde haben wir Glück und wir können mitfahren. Die meisten Busse werden von asiatischen Amerikanern gefahren. Die Fahrt dauert nicht lange und wir erreichen unser Hotel. Ein sehr netter asiatischer Mitarbeiter empfängt uns. Norbert fragt ihn, ob wir morgen früh hier telefonieren können. Er verspricht uns, dies für uns zu erledigen. Wir bekommen Zimmer 506, also in der fünften Etage. Wir steigen in den Fahrstuhl und wundern uns, das er nicht los fährt. Schließlich kommen wir dahinter, dass man die Zimmerkarte dafür nutzen muss. Endlich schaffen wir es und es geht nach oben. Hier haben wir einen schönen Überblick über die hell erleuchteten Hotels in der Nähe des Flughafens. Leider regnet es immer noch sehr stark.


Wir machen uns frisch und gehen in das Hotelrestaurant zum Abendessen. Wir bekommen einen Tisch, der in den USA typisch ist, mit tiefen und engen Sitzen. Sie sind etwas gewöhnungsbedürftig. Da es für uns schon eine fortgeschrittenen Zeit ist, essen wir nur einen Cesarsalat, der sehr gut schmeckt. Aber nun sind wir mehr als 24 Stunden auf den Beinen und wir fallen todmüde in unsere schönen großen und bequemen Betten.   





Liebe Grüsse

Christine
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Chris
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Sonntag, 25. März 2012

2. Tag: San Francisco - Dublin - San Francisco (Übernahme Wohnmobil)

Da jeder von uns eine halbe Schlaftablette genommen hat, haben wir den Wecker auf 6 Uhr gestellt. Ich war zwar gegen 3 Uhr mal wach, bin aber nach einiger Zeit wieder eingeschlafen. Ich hoffe, dass wir dadurch die Zeitumstellung einigermaßen überwunden haben. Beim Duschen habe ich wieder Probleme, diese in Gang zu bekommen. Ich drücke und ziehe an den Armaturen, aber es kommt kein Wasser. Norbert hilft mir dann und bekommt sie in Gang. Ich habe nur nicht genug Kraft angewendet. Es gibt eben immer wieder andere Funktionsweisen bei den Armaturen. Der Fön wollte auch nicht gehen. Ich merkte aber noch rechtzeitig, dass der Stecker hinter dem Waschtisch hing. Nun klappte alles. Gegen viertel acht gehen wir zum Frühstück ins Restaurant. Es gab Rührei mit Speck und Bratkartoffeln, etwas Melone und für jeden zwei Scheiben Toast mit Butter. Marmelade stand auf den Tisch. Wir bekommen eine große Kanne Kaffee und Tafelwasser. Es schmeckte alles sehr gut (Preis 28 $).

Um acht Uhr gehen wir zum Empfang und der freundliche Mitarbeiter ist da. Ich zeige ihm meine Unterlagen und er ruft bei El Monte an. Als Termin für die Abholung wird uns die Zeit zwischen 9:30 und 10:30 Uhr genannt. Wir gehen zurück aufs Zimmer und packen unsere restlichen Sachen zusammen. Gegen 8:30 Uhr ruft uns der Portier an und sagt, dass der Shuttle vor dem Hotel steht. Wir nehmen unsere Sachen und fahren hinunter. Ein netter, älterer Fahrer (asiatischer Herkunft) erwartet uns. Ein freundlicher Chinese hilft mir, den Koffer die Stufen hinunter zu tragen. Die Amerikaner sind wirklich ein Vielvölkerstaat mit vielen netten und hilfsbereiten Menschen.

Nun geht die Fahrt zuerst zu einem anderen Hotel. Der Fahrer sagt uns, dass wir eine Familie abholen, die das Paket “frühe Übernahme” gebucht hat. Wir profitieren natürlich dadurch. Nun  müssen wir noch etwas auf die Familie warten und unser Fahrer gibt uns Tipps und Hinweise für die Besichtigung von San Francisco am Ende unserer Tour. Er fragt uns auch woher wir kommen und was wir uns alles ansehen wollen. Uns erzählt er, dass er von den Philippinen kommt und seit 40 Jahren in den USA lebt. Europa hat er auch schon besucht. Nun kommt die Familie (eine Ehepaar mit einem ca. 14 Jahre alten Sohn). Sie kommen aus England.

Nun geht die Fahrt in Richtung Süden und dann nach Osten über die sehr lange San Mateo Bridge, die 1929 die längste Brücke der Welt war, die uns über den Pazific zum Festland bringt. Dann geht die Fahrt nach Norden über verschiedene Autobahnen nach Dublin. Es ist sehr reger Verkehr. Gegen 10:00 Uhr erreichen wir El Monte. Wir werden gleich in Empfang genommen und die Formalitäten werden erledigt. Außer uns beiden Familien ist niemand weiter da. Wir sehen uns nun den Film über den Umgang mit dem Wohnmobil in deutsch an. Nun weist uns ein Mitarbeiter (in englisch) in das Womo ein. Einige Kleinigkeiten werden nach Feststellung repariert. Dann muss ich nochmals ins Büro gehen, um eine Kaution für das Navi zu hinterlegen.

Gegen 13:00 Uhr geht die Fahrt los. Als erstes landen wir vor Aufregung in einer Sackgasse und ich darf gleich mal zeigen ob es mit der Einweisung klappt. Dann habe ich auch das Navi (Susi) eingestellt und wir finden den richtigen Weg zum Safeway Markt. Auf dem Parkplatz ist leider kein Platz für unser Womo, aber an der Straße haben wir Glück und können es abstellen. Der Weg mit dem Wagen ist dann eben etwas weiter. Zuerst lassen wir uns die Bonuskarte ausstellen und dann geht der Großeinkauf los. Als erstes plündern wir den Obststand. Danach arbeiten wir uns von Artikel zu Artikel durch. Man muss ganz schön suchen. Da wir nicht so viel Gepäck mitnehmen konnten, brauchen wir auch viele Toilettenartikel. Nach ca. zwei Stunden haben wir es geschafft. Wir sind um fast zweihundert Dollar ärmer und schieben nun unseren vollen Korb zum Womo. Wir verstauen alles und nun kann die Fahrt starten.

Wir müssen erst noch eine Runde drehen, damit wir wieder in die richtige Richtung kommen. Dann fahren wir auf die Autobahn und wieder in Richtung SF. Nun lassen wir uns von Susi führen. Sie führt uns aber nicht über die Brücke sondern südlich über das Festland. Obwohl Sonntag ist, herrscht doch recht viel Verkehr. Wir fahren dann wieder auf dem HWY 101 in Richtung Norden und biegen dann auf den HWY1 zur Küste ab. Nun sehen wir die Küste in ihrer ganzen Pracht vor uns liegen. Susi bringt uns nun genau vor den Eingang zum Campingplatz.

Zum Glück habe ich reserviert, denn der Platz ist sehr voll. Die Rezeption will gerade schließen. Wir bekommen aber noch unseren Platz zugewiesen. Da schon alles bezahlt ist, geht es recht schnell. Der Stellplatz ist nicht so schön, denn er liegt genau an der Straße. Aber für eine Nacht geht es schon. Norbert schließt Wasser und Strom an. Die Koffer werden ausgepackt und alles wird verstaut. Ein Koffer passt in keines der äußeren Staufächer, also wird er im Schrank verstaut. Dies ist zwar nicht so günstig, aber wir arrangieren uns im Laufe unseres Urlaubs damit. Es ist bereits 20:00 Uhr, als wir fertig sind. Ein paar warme Würstchen, etwas Toast und eine Apfelsine reichen heute zum Abendbrot. Mein IPad hat auch ab und zu WIFI. Todmüde fallen wir dann ins Bett. Das Wetter war heute etwas wechselhaft, mal Sonne, mal regen und etwa 16°C.

CG: San Francisco RV Resort

gefahrene Milen:  72  = 115 km

Liebe Grüsse

Christine
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suru
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Mitfahrer

Hallo Chris,

ich reise gerne mit Euch und bin gespannt, was ihr so alles erlebt! Bei Regen in SF anzukommen ist bestimmt nicht so schön, es kann nur besser werden.

Liebe Grüße

Susanne

Liebe Grüße

Susanne
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Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

California Drea...
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Regen in SFO

Hallo Chris!

Ich reise auch gerne mit!

Regen bei Ankunft in SFO kennen wir auch, so erging es uns nämlich letztes Jahr.
Es goss aus Eimern, aber danach hatten wir 2,5 Wochen nur SonneCool

Grüße
Simone

Simone

California Dreamin'79
 

klusa
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Regen in SFO

Moin Chris,

auch wir sind am 10, April im Regen in SFO angekommen und hatten in den ersten Tage kein Wetterglück. "Schneeregen" im Joshua-Tree BP sind in dieser Zeit nicht normal. Aber in der Folgezeit wurde es deutlich besser und jetzt nehme ich Platz neben dem Kühlschrank (habe ich gerade voll gemacht mit ...) und freue mich auf eine interessante Reise.

Glück Auf!

Klaus

Chris
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Montag, der 26. März

3. Tag: San Francisco - Big Sur

Ein herzliches Willkommen an alle Mitfahrer. Ich freue mich auf Eure Begleitung. Nun geht es weiter.

Die Nacht war für mich bereits um 3:30 Uhr vorbei. Da das WIFI gerade sehr gut ist, die meisten schlafen ja noch, schreibe ich erst einmal einige Mails nach Hause. Die Heizung sorgt dafür, dass es nicht zu kalt wird. Der Verkehr hat auf dem HWY1 inzwischen schon wieder zu genommen. Wir haben den Stellplatz 158 direkt neben der Einfahrt, und der Geräuschpegel ist schon erheblich. Gegen 8:00 Uhr frühstücken wir und schauen uns dann erst mal die schöne Steilküste an.

Der Himmel ist bedeckt und ab und zu läßt sich die Sonne blicken. Wir müssen uns Jacken anziehen, denn es geht ein recht frischer Wind. Im Campingshop kaufen wir uns erst einmal Chemikalien für die Toilette und das entsprechende Papier. Gegen 10:00 fahren wir dann auf den HWY1 in Richtung Süden. Nun kann der Urlaub beginnen. Wir kommen uns vor, wie auf einer Berg- und Talbahn. Ab und zu haben wir einen schönen Blick auf die Küste.

Durch Santa Cruz fahren wir durch. Es herrscht viel Verkehr, die Ausschilderung ist aber sehr gut. Einen längeren Stopp legen wir am Moos Landing ein. Die Seeelefanten liegen immer noch faul auf dem Pier herum. Ein Pelikan beschafft sich gerade sein Mittagessen.

Wir beschließen, ebenfalls eine Kleinigkeit zu essen. Nun geht es weiter nach Monterey. Eigentlich wollten wir uns diesen Ort etwas näher ansehen. Es herrscht aber sehr viel Verkehr und wir haben keine Lust uns mit unserem Womo in das Getümmel zu stürzen. Wir müssen uns erst an die Größe des Womo gewöhnen. Auch Carmel lassen wir aus, da es überall schlecht mit Parkplätzen aussieht. Selbst an den Supermärkten sind die Parkplätze stark belegt. Wir wollen uns lieber in Ruhe die herrliche Landschaft ansehen. Nun führt uns die Strecke immer bergauf und bergab. Es gibt viele Aussichtspunkte, die wir oft nutzen, um die herrliche Landschaft zu genießen.

Der nächste Stopp soll am Point Lobos sein, aber leider gibt es hier keine Haltemöglichkeit für unser Womo. Der Platz, den ich mir über Google ausgesucht hat, ist leider von Autos besetzt. Später kommen dann immer wieder schöne Aussichtspunkte.

Wir kommen nun zum Big Pfeiffer State Park. Irgendwie war uns nicht bewusst, dass der Campingplatz direkt in diesem Park liegt. Also fahren wir erst einmal weiter und suchen. Bei den Ranchern erkundigen wir uns und sie zeigen uns, dass wir doch in den Park müssen. Als wir dann am State Park unsere Reservierung vorzeigen, lässt man uns passieren. Nun geht es zuerst über eine schmale Brücke, deren Zufahrt mit einer Ampel geregelt wird. Danach geht es eine enge Straße durch den Wald. Hier stehen viele alte Redwood Bäume, die einen mächtigen Umfang haben und sehr hoch sind. Es ist richtig dämmrig hier. Wir kommen an das Häuschen mit der Registratur und wir bekommen einen Plan und die Nummer unseres Stellplatzes. Der Weg ist sehr eng und wir müssen mehrmals rangieren um uns entgegen kommende Autos vorbei zu lassen.

Zum Glück kommt uns kein Wohnmobil entgegen. Die Wege, die wahrscheinlich im Sommer zum Ausweichen dienen, sind leider geschlossen. Es muss hier auch vor kurzem geregnet haben, denn auf dem Weg sind viele große Pfützen. Nun erreichen wir unseren Stellplatz und ich muss Norbert wieder einweisen. Unser Womo passt aber gerade so auf den Platz. Heute ist nichts zum Anschließen, wir stehen mitten in der Natur.

Irgendwie macht sich der Jetlag wieder bermerkbar. Es ist zwar erst 17:00 Uhr, aber ich halte mich nur noch mit Mühe wach. Wir essen Abendbrot und draußen ist es schon recht dunkel. Dann hält uns aber nichts mehr aufrecht und wir gehen bereits um 19:30 Uhr schlafen. So eine ruhige und stockdunkle Nacht habe ich schon lange nicht mehr erlebt.    

CG: Pfeiffer Big Sur 

Milen: 145  =  232 km

Liebe Grüsse

Christine
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Trakki
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Beigetreten: 24.11.2011 - 17:05
Beiträge: 7504
Hallo :-)

Hallo liebe (Kanada)Chris,

ich freue mich auf eure Reise und bin gespannt wie euch die USA gefällt! Bei uns geht es am 16.5. nach SF Laughing

Herzliche Grüße

Sonja
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Trakki.Reisen

Chris
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Beigetreten: 05.02.2011 - 19:27
Beiträge: 2072
Hallo

Hallo liebe Sonja,

uns hat es sehr gut im Südwesten der USA gefallen. Es ist eine ganz andere Landschaft als in Kanada, aber genauso überwältigend. In einem hattest Du recht, in Kanada geht es irgendwie ruhiger zu. Aber wir waren bestimmt nicht das letzte Mal in den USA. Wenn ich mir hier die vielen interessanten Reiseberichte ansehe, bekommt man Lust noch viel öfters zu fahren. Nun wünsche ich Dir eine gute Fahrt. Am liebsten würde ich gleich noch einmal mitkommen. Grüße mir SF und die vielen anderen interessanten Ziele. Sicher meldest Du Dich mal von unterwegs. Bin schon gespannt, was ihr alles so erlebt.

Viele lieb Grüße Christine

Liebe Grüsse

Christine
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Bernhard
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Beigetreten: 21.08.2009 - 15:31
Beiträge: 14024
Ich reise mit

Hallo Chris,

nehmt ihr mich mit ? Ich will doch mal sehen, was ihr USA-Neulinge euch dort zurechtfindet.

Gute Fahrt !

Bernhard

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Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen (G.C. Lichtenberg)

Angelika
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Beigetreten: 22.02.2011 - 16:28
Beiträge: 1612
wir reisen auch mit

Hallo Chris,

wir freuen uns auf viele BilderSmile, hier eins von uns

wir standen auf Site 159Laughing, aber da wir sehr früh wach waren hat uns die Strasse nicht so sehr gestört. Wir waren zwei Nächte dort,

natürlich sind die Beach Sites schöner......