Womo-Abenteuer

Nordamerika im Wohnmobil erleben!

Tag 10: Freitag, 11.10.2019 - Von Borrego Springs zum Joshua Tree NP

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Kaddi
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Tag 10: Freitag, 11.10.2019 - Von Borrego Springs zum Joshua Tree NP
Eckdaten zum Reiseabschnitt
Reisedatum: 
11.10.2019
Gefahrene Meilen: 
140 Meilen
Fazit: 
Die Metal Sculptures muss man nicht gesehen haben

Heute steht die Weiterfahrt zum Joshua Tree NP an.

Auf dem Weg dahin wollen wir uns noch ein paar der Metal Sculptures ansehen. Am liebsten natürlich die im Reiseführer gezeigten T-Rex.

Um nicht lang suchen zu müssen, fragen wir an der Rezeption des Campgrounds nach einer Map und bekommen auch eine, die in einem kostenlosen Blättchen über die Stadt enthalten ist.

Wir cruisen auf dem Weg zu den heißersehnten Dinos noch beim offiziellen Eingang des Anza-Borrego-Desert-State Parks vorbei, belassen es hier aber beim Vorbeifahren. Angesichts der anstehenden Fahrtzeit bis zum Joshua Tree NP und der Tatsache, dass wir auch noch schnell einen Einkaufsstopp bei Vons einlegen wollen, haben wir für mehr leider keine Zeit. So oder so, auch dieses Schild ist schön, wie alle Parkeingangsschilder, und daher absolut ein Foto wert.

Bevor wir laut Karte in die Nähe der T-Rex kommen, passieren wir Mammut-Skulpturen, die man gut zu Fuß mit ein paar Schritten vom geparkten Womo aus erreichen kann. Sie sehen so im Nichts ganz nett aus, mehr aber auch nicht.

 

Als wir danach mit dem Womo die laut Karte am nächsten an den T-Rex befindliche Straße und damit Parkmöglichkeit erreichen, sind wir enttäuscht als wir sehen, dass man entweder von dort aus noch ewig laufen oder wahlweise ein 4wheel-drive benötigen würde. Angesichts des latenten und zuvor schon erwähnten Zeitdrucks wollen wir nicht laufen. Mitursächlich für unsere Entscheidung war aber vielleicht auch, dass wie erwähnt, auch die Mammuts aus unserer Sicht nicht der Oberknaller waren, so dass keine große Traurigkeit aufkam, dass die T-Rex nicht aus der Nähe bewundert werden können.

Also geht's wieder rein ins Womo und wir fahren, mit Ausnahme des Einkaufsstopps, durch bis zum Joshua Tree NP. Kurz vor dem Eingang passieren wir eine Strecke, die kurvig zwischen Felsen hindurch führt. Sehr hübsch! Als nächstes steigen wir alle am Eingangsschild des Parks aus und machen das obligatorische Erinnerungsfoto. Auch dieses Schild sieht toll aus!

 

Am Rangerhäuschen kaufen wir uns den annual pass, da wir innerlich guter Hoffnung sind, den nächstes Jahr vor Ablauf noch zu benutzen. Wir holen uns gleich noch drei Junior Ranger Büchlein und Tipps vom Ranger für, für uns als Familie interessante und machbare Hikes/Ausflüge. Wir merken uns den Cholla Cactus Garden, den Skull Rock und den Keys View, die wir innerhalb unserer Zeit im Park auch tatsächlich alle ansteuern/ablaufen. Für den Kleinen erstehen wir als Überraschung eine Stofftier-Klapperschlange, deren Rassel tatsächlich rasselt!

Bei der Weiterfahrt durch den Park im in Richtung Jumbo Rocks Campground sind wir erst etwas enttäuscht, da man so gar keine Joshua Trees sieht und die Gegend eher weniger beeindruckend wirkt.

Landschaftlich spannend wird es erst, als wir am Cholla Cactus Garden ankommen. Es als Hike oder Trail zu bezeichnen wäre zuviel. Der Gang hierdurch entspricht einem mini Spaziergang, der allerdings aufgrund der schieren Masse der Kakteen mit ihrem bizarren Aussehen ein tolles und mit Kindern locker machbares Erlebnis ist. Witzig fanden wir die Erste-Hilfe-Box für diejenigen, die es scheinbar nicht lassen können, den Kakteen zu nahe zu kommen wink

 

 

Weiter ging es dann auf direktem Weg zum Jumbo Rocks CG, den ich Monate zuvor reserviert hatte und der bumsvoll war. Wie übrigens sämtliche andere Campgrounds, an denen wir in den folgenden zwei Tagen vorbeifuhren! Am Infobrett am Eingang des Campgrounds fanden wir eine Liste, wer welche Site reserviert hatte.

 

An der jeweiligen Site fand sich dann ein reserved-Schild. Unsere Site 26, die ich mir im Vorfeld per Foto angesehen hatte, hatte mehrere dieser wundervollen Jumbo Rocks im Hintergrund. Mega schöne Site, mega schöner Campground!

 

Die Kinder kletterten nun alles kurz und klein und wir erlitten, wie ich hier im Forum auch des Öfteren schon von anderen Eltern gelesen hatte, alle paar Minuten einen leichten Herzklappenabriss, wenn wieder einer der Youngsters aus 4 Metern Höhe fröhlich-freundlich runter winkte...  Aber auch hierbei setzt irgendwann Gewohnheit und damit auch mehr Gelassenheit ein.

 

Zum Abendessen gab es sehr leckere Burger und Salat und im Anschluss wurde die Feuerschale bestückt. Nachdem das Holz abgebrannt war, trieb uns die Kälte aber schnell ins Womo. Hier hatten wir wirklich den krassesten Tag-Nacht-Unterschied. Man, war das kalt! Wir hatten sogar die Heizung an!

robbelli
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Beigetreten: 07.09.2012 - 07:53
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RE: Tag 10: Freitag, 11.10.2019 - Von Borrego Springs zum Joshua

Hi Kaddi,

Die Kinder kletterten nun alles kurz und klein und wir erlitten, wie ich hier im Forum auch des Öfteren schon von anderen Eltern gelesen hatte, alle paar Minuten einen leichten Herzklappenabriss, wenn wieder einer der Youngsters aus 4 Metern Höhe fröhlich-freundlich runter winkte... 

da musste ich gerade herzlich lachen, weil ich genau so ein Erlebnis bei unserer ersten Wohnmobiltour hatte: Im Arches NP winkt mir unser damals Fünfjähriger von einem Felsen aus 4-5 Metern Höhe herunter. Es war von vorn nicht zu erkennen, dass man den Felsen von hinten ganz einfach begehen konnte. Ich dachte, das Kind ist da unter Todesgefahr hochgeklettert...

Hier hatten wir wirklich den krassesten Tag-Nacht-Unterschied. Man, war das kalt! Wir hatten sogar die Heizung an!

Einer der Gründe, warum wir es auch im Hochsommer dort aushalten konnten: Nachts kann man prima schlafen, Hitze am Tag hin oder her.

Liebe Grüße

Elli
Scout Womo-Abenteuer.de